Schiffe

Im fernen Reich der Kindheit liegt ein Hafen
Aus dem fast täglich Schiffe an mich gehn,
auf eine lange und entbehrungsreiche Fahrt.
Die meisten dieser Schiffe gehn verloren
im Sturm und in der Windstille, die folgt.
Doch viel zu viele können mich erreichen.
Sie transportieren Bilder und Gerüche
und Geräusche, Gedanken und Gefühle
und Bilder, immer wieder Bilder, die
ich nicht verstand und die ich nicht versteh.
Ich wüsste gern: Wer schickt mir diese Schiffe,
und welchen Zweck verbindet er damit,
und was erwartet er von mir zu tun?
Ich wünschte mir, ich wäre nicht so reich
an Bildern und Gerüchen und Geräuschen,
Gedanken und Gefühlen. Und an Schiffen.
Ich wünschte mir, ich wäre nicht so reich
und dass ich nie ein Kind gewesen wär‘.

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