Gedichte

Freiheit

Für alles, was verloren ist,
verschwinden mir die Dinge.
Ein Freund geht fort – ihm hinterher
sind Schreibtisch, Bad und Kühlschrank leer.
Den Messern fehlt die Klinge.

Seitdem Du nicht mehr bei mir bist,
kam mir das Bett abhanden.
Tisch und Stühle, ein Regal,
auch Bücher hatte ich einmal,
als wir uns besser standen.

Wie sehr er diese Chance vermisst! –
wirft gern ein Nachbar ein.
Ich könnte gehn, nichts hielt mich hier! –
Das weiß ich wohl, doch wünscht ich mir,
nicht ganz so frei zu sein.

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