Feminismus

Dworkin, Inzest, Kindermord

Bild zeigt eine dicke Frau.
geschrieben von: Lucas Schoppe
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https://man-tau.com/2013/02/13/dworkin-inzest-kindermord/
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Sicher – diese Überschrift klingt spektakulär. Spektakulär aber waren auch die Zitate, über die ich wiederholt gestolpert bin, wenn ich etwas über Andrea Dworkin gelesen habe (sogar in der ja keineswegs feminismuskritischen deutschen wikipedia). Sie erscheint darin als eine Propagandistin des Inzests, die erotische Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern als wesentlichen revolutionären Schritt auf dem Weg hin zu einer wahrhaft humanen Gesellschaft utopisierend verklärt („Die Eltern-Kind-Beziehung ist hauptsächlich erotischer Natur, da alle menschliche Beziehungen hauptsächlich erotischer Natur sind. […] Die Zerstörung des Inzest-Tabus ist wesentlich für die Entwicklung einer kooperativen menschlichen Gemeinschaft, die auf dem freien Fluss eines natürlichen androgynen Erotizismus basiert.“).

Woman Hating aus dem Jahre 1974, aus dem diese Zeilen stammen, war Dworkins erstes Buch. Als ich es gelesen habe, war ich überrascht. Bei allen Vergröberungen, Härten, Ungenauigkeiten des Textes wirkt er zugleich auch visionär. Dworkin wird oft, gleichsam als Eindeutigkeit herstellende Holzhammer-Feministin, von postmodernen Mehrdeutigkeiten späterer Jahre abgegrenzt. Trotzdem wirken viele zentrale Thesen der postmodernen Judith Butler im Rückblick schlicht wie Neu-Formulierungen von Ideen, die Dworkin schon 1974 formuliert hat. Dworkin beschreibt Geschlechter als soziale Konstruktionen (sie spricht von „cultural constructs“, S. 174), versucht zu zeigen, dass nicht nur das soziale Geschlecht (gender), sondern auch das biologische Geschlecht sozial konstruiert sei (S. 174-184), proklamiert das Bestehen vieler Geschlechter („That is not to say that there is one sex, but there are many.“, S. 175), hält dem, was Butler später als „heterosexuelle Matrix“ bezeichnet hat, ein Androgynitätsideal entgegen, sieht die Aufspaltung in die Zweigeschlechtlichkeit als zentrales Problem und unterstellt dieser Aufspaltung selbstverständlich erhebliche Herrschaftsinteressen. In diesem Sinne ist Woman Hating (was übrigens als „Frauenhass“ ebenso wie als „Hassende Frau“ übersetzt werden kann) ein früher Basistext der Gender Studies.

Zugleich ist es auch ein extrem gewalthaltiger Text – und das betrifft nicht allein die Analyse der dargestellten Gewalt gegen Frauen, sondern auch seine eigene Gewalt. Den Inzest erörtert Dworkin in zwei Passagen, von denen die meist zitierte zwar tatsächlich die spektakulärere, aber keineswegs die problematischere ist.

Inzest und Utopie „The incest taboo is a particularized form of repression, one which functions as the bulwark of all the other repressions. The incest taboo ensures that however free we become, we never become genuinely free.” (189) Am Ende ihres Buches versucht Dworkin, die Möglichkeit eines wahrhaft gemeinschaftlichen, androgynen Lebens zu beschreiben – und das Inzest-Tabu ist für sie das entscheidende Bollwerk gegen eine solche positive Entwicklung, eben die Unterdrückung, in der sich alle anderen Unterdrückungen bündeln würden. Wer das heute liest, muss sich das möglicherweise erst einmal vor Augen führen: Nicht der Inzest selbst, auch nicht das Tabu des Sprechens über ihn, sondern das Verbot erotischer Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern, Eltern und Kindern ist für Dworkin das zentrale Hindernis auf dem Weg zu einer besseren Gesellschaft. Wie ist das begründet?

„The incest taboo, because it denies us essential fulfillment with the parents whom we love with our primary energy, forces us to internalize those parents and constantly seek them, or seek to negate them, in the minds, bodies, and hearts of other humans who are not our parents and never will be.“ (189) Direkt im Anschluss an die oben zitierten Zeilen beschreibt Dworkin die Tabuisierung erotischer Eltern-Kind-Beziehungen als entscheidenden Schritt, die Liebe zu den Eltern zu internalisieren und so gleichsam die Strukturen der Kleinfamilie in der gesamten Gesellschaft wieder finden zu wollen. Wenn schon an diesem Gedanken selbst, sobald man nicht gerade Freudianer ist, einiges unplausibel bleibt (die selbstverständliche Unterstellung des Wunsches nach erotischen Beziehungen des Kindes mit den Eltern, die Internalisierung der Eltern-Kind-Struktur ausgerechnet durch das Inzest-Tabu, die Projektion auf den Rest der Gesellschaft), so ist schon überhaupt nicht deutlich, warum diese Internalisierung der Elternliebe einen so entscheidende Rolle bei der Verhinderung einer neuen Gesellschaft spielen sollte.

Auch wenn Dworkin später weiter über Kinder räsonniert, wird der Punkt nicht klarer: „As for children, they too are erotic beings, closer to androgyny than the adults who oppress them. Children are fully capable of participating in community, and have every right to live out their own erotic impulses. In androgynous community, those impulses would retain a high degree of nonspecificity and would no doubt show the rest of us the way into sexual selfrealization. The distinctions between ‚children‘ and ‚adults‘, and the social institutions which enforce those distinctions, would disappear as androgynous community develops.” (191/192) Kinder, als erotische Wesen definiert, sind bei Dworkin wandelnde Symbole einer androgynen Gemeinschaft, die den Erwachsenen – und nicht nur den Eltern – den Weg in eine erotische Selbstverwirklichung weisen können. Bei der Aufhebung des Inzest-Tabus geht es also nicht allein um den unterstellten Wunsch der Kinder nach einer freien Erotik, sondern vor allem um die allgemeine Verfügbarkeit der Kinder für Erwachsene, die sie auf ihrem Marsch in eine befreite Zukunft gleichsam als erotisches Handgepäck brauchen.

Natürlich ließe sich von Dworkin-Verteidigerinnen argumentieren, die „Erotik“, von der hier die Rede ist, sei doch nicht mit herkömmlicher, auf die Genitalien fixierter, heterosexistischer Sexualität gleichzusetzen („a high degree of nonspecificity“). Das Problem seien nicht Dworkins Überlegungen, sondern die Projektion der heterosexuellen Matrix auf sie, etc. pp. Tatsächlich würde ein solcher Versuch, Dworkins unhaltbare Phantasien der Ausbeutung von Kindern durch Erwachsene zu verteidigen, das Problem eher verschlimmern als lösen. Gerade der entscheidende Unterscheid, der Machtunterschied zwischen Kindern und Erwachsenen, wird von Dworkin ja weg-utopisiert. Die hier skizzierte Verteidigungslinie Dworkins würde dann auch noch die Möglichkeit bereit stellen, der schlechten (männlichen, patriarchalen, heterosexístischen) Ausbeutung von Kindern durch Erwachsene eine gute (androgyne, tatsächlich aber eher weibliche) gegenüberzustellen. Das wäre dann endgültig ein Programm der sexuellen Ausbeutung von Kindern, das sich gegen Einwände angesichts der massiven Folgen sexueller Übergriffe schon immunisiert hätte.

Zudem ist es schlicht nicht plausibel, und eine weitere projektive Ausbeutung von Kindern, wenn sie als Bannerträger imaginiert werden, die den Weg in eine sexuell befreite Zukunft weisen. Die Frage nach dem zentralen Stellenwert des Inzest-Tabus für Dworkin bleibt auch hier ungeklärt.

Inzest und Kindermord Klären lässt sie sich mit dem Verweis auf eine andere Passage. Im dem oben Zitierten vorhergehenden Großkapitel versucht Dworkin, mythologische Modelle zu rekonstruieren, in denen androgyne Ordnungen vor-sexistischer Gesellschaften zum Vorschein kämen. In einem der wichtigsten Modelle beschreibt sie einen rituellen Mutter-Sohn-Inzest. „The son is lover to the mother and is ritually sacrificed at a predetermined time (mothers don’t have to be possessive).” (170) Für Dworkin ist der Sexualakt der Mutter mit dem Sohn und die anschließende Tötung des Sohnes ein Symbol der Vereinigung, der Beendigung der Aufspaltung in Mann und Frau. In dem, was wir heute als Inzest bezeichnen würden, würde tatsächlich symbolisch der ursprüngliche androgyne Zustand wiederhergestellt. („to recreate symbolically the androgynous state of mind and body through what we now call incest.”)

Mit Bezug auf diese Textstelle erst wird deutlich, warum das Inzest-Tabu für Dworkin eine so wesentliche und seine “Überwindung” für sie eine so utopische Bedeutung hat: Im Inzest drückt sich, in ihren Augen, der grundlegende Androgynität des Menschen aus. („incest is the primary taboo of this [Judeo-Christian morality] and similar cultures because it has its roots in the sexually dynamic androgynous mentality.” 170)

Warum das? Wenn Dworkin ein Symbol für Androgynität sucht, warum verwirft sie dann beispielsweise die klassische Vorstellung (die Platon in seinem Gastmahl dem Aristophanes in den Mund legt), dass Männer und Frauen, ebenso aber auch Männer und Männer und Frauen und Frauen, als Kugelmenschen vereint waren, getrennt wurden und nun sehnsüchtig die andere Hälfte suchten? Warum also eine Beziehung zwischen Mutter und Sohn, nicht zwischen Frau und Mann?

Imaginationen des Massenmordes Eine männlich geprägte Kultur wird von Dworkin durchgehend als eine Kultur des Massenmordes an Frauen imaginiert. Sie entdeckt den Hass auf Frauen schon in Märchen, analysiert sadistisch-pornografische Literatur, zudem die chinesische Praxis des Einschnürens der Frauenfüße und die Hexenverfolgungen, die ihr als historische Beispiele des „Gynozids“ dienen. Es geht ihr dabei eher um die Skizzierung eines allgemeinen Musters des mörderischen Frauenhasses als um historische Tatsachentreue. Ihre Darstellung der Hexenverfolgung ist beispielsweise in vielfacher Hinsicht grob ungenau, insbesondere in der (um ein Vielfaches zu hoch angesetzten ) Schätzung, dass etwa neun Millionen Frauen als Hexen verbrannt worden seien (S. 130). Es ist offenkundig, dass Dworkin hier – wie schon in dem Begriff „gynocide“ – den Massenmord an den europäischen Juden im Auge hat und regelrecht eine irrwitzige Holocaust-Konkurrenz von Frauen gegenüber Juden eröffnet.

Schon in ihrer Auseinandersetzung mit den Grimmschen Märchen entdeckt sie das Muster des allanwesenden Frauenhasses – Mütter seien dort entweder gut und dann bald tot, oder sie seien böse und destruktiv. (S. 41) Tatsächlich allerdings hatten die von den Herausgebern Grimm oft erst in späteren Auflagen ihrer Märchen hinzugefügten Aufspaltungen der Mutterfiguren in gute Mütter und böse Stiefmütter den Sinn, das Bild der guten Mutter zu schützen (dazu z.B. hier in einer Arbeit über „Mütter und Anti-Mütter“ bei den Grimms, z.b. S. 132 ). Dworkin kann (und hier ist sie in der Verteidigung des Bildes von der „guten Mutter“ eigentlich ganz nahe bei den Grimms)  das Bild der grausamen Mutter allein als männliche, brutale Projektion deuten – dass sich darin, wie in anderen Elementen der Märchen, auch ein reales kindliches Erleben ausdrücken könnte, kommt ihr selbstverständlich nicht in den Sinn.

Diese Blindheit für destruktive Optionen von Frauen bedingt dann natürlich auch schon ihre Skizzierung einer Inzest-Utopie (der eben ein Bild des Mutter-Sohn-Inzests zu Grunde liegt) am Ende ihres Buches.

Die Liebe eines Mannes ist, so Dworkin, identisch mit der Zerstörung der Frau. („It demonstrates that man’s love for woman, his sexual adoration of her, his human definition of her, his delight and pleasure in her, require her negation: physical crippling and psychological lobotomy.”, S. 112) Männliche Modelle menschlicher, politischer Freiheit erscheinen ihr lachhaft (“laughable”, S. 155) Für die Frau könne die heterosexuelle Liebe allein bedeuten, dass die Frau Opfer des Mannes bleibe, einen bitterer Tod als Person erlebe („a bitter personal death“, S. 184).

Angesichts eines solch radikalen dichotomischen Gut-Böse-Musters ist es verwunderlich, dass Dworkin ihre abschließende Utopie ausgerechnet auf der Idee der Androgynität aufbaut. Eine Aufhebung der Trennung des Weiblichen und Männlichen kann so schließlich nichts anderes bedeuten als eine Kontaminierung des Weiblichen durch die als schrankenlos imaginierte Destruktivität des Mannes. Ein erwachsenes Modell der Vereinigung scheidet daher aus.

Was tatsächlich noch einen utopischen Wert haben kann, ist bei Dworkin die völlige Einverleibung des Männlichen durch das Weibliche. Dafür aber ist die Vereinigung zweier Erwachsener kein gutes Bild – wohl aber die Vereinigung der Mutter mit dem Sohn, in der dieser vollständig aufgeht, nämlich am Ende getötet wird. Die inzestuöse, mörderische Vereinnahmung des Sohnes durch die Mutter ist so das zentrale utopische Bild von Dworkins Text.

Gelegentlich wird ein Text wie der Dworkins mit einem Hinweis auf psychische Ausnahmezustände der Autorin entschuldigt (ebenso wie beispielsweise auch Solanas‘ Scum). Das ist aus mehreren Gründen nicht plausibel. Schon allein deshalb nicht, weil Dworkin immens einflussreich war und ist, und weil sich gerade die problematischsten, schlimmsten Muster ihres Textes nicht nur bei Dworkin finden. Das Bild des Mutter-Sohn-Inzests, der im Tod des Sohnes endet, war beispielweise auch eine zentrale Imagination des deutschen Mutterkults (Barbara Vinken beschreibt das eindrücklich in dem Kapitel „Inzest und totaler Krieg“ in ihrem Werk Die deutsche Mutter. Der lange Schatten eines Mythos).

Zudem formuliert Dworkin eben schon zentrale Thesen, die heute nicht nur in den „Gender Studies“ zum Allgemeingut gehören. Ein Blick auf Dworkins Text macht – gleichsam in einer archäologischen Rückschau – klarer, welches enorme Potenzial an Gewalt darin auch enthalten ist.

(Ich zitiere aus Andrea Dworkin: Woman Hating, New York 1974. Der Text ist auch hier als pdf-Datei zugänglich).

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6 Comments

  • Vielen Dank!
    Das Buch liest sich eigentlich sehr gut, wenn seine Härten einem nicht auf den Magen schlagen.
    Ich hatte mein Exemplar gebraucht gekauft, und soweit ich weiß, gibt es das Buch auch nur noch antiquarisch. Aber die „Radical Feminists Archives“ haben es als Volltext zugänglich (radfem.org). Da kann man auch als Mann lesen, wenn man sich nicht erwischen lässt, ich hab's versucht. 🙂

  • Judith Butler vertritt ganz ähnliche Thesen in „Gender Trouble“ (1990). Auch sie meint, dass die „heteronormative Matrix“ auf das Inzesttabu zurück zu führen ist. Auf Dworkin bezieht sie sich allerdings nirgendwo, sondern sie bezeiht sich auf den Anthropologen Levi Strauss (1947) und auf Freuds „Totem und Tabu“ von 1913.

    Schon verblüffend wie man sowas thematiseiren kann, ohne sich auch nur im mindesten auf Biologie zu beziehen. Dabei hatte Westermarck schon 1891 behauptet, „dass die Ablehnung des Inzest eine evolvierte Funktion ist“.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Inzest#Evolutionspsychologie

  • Danke für den Hinweis auf Butler, ich hab es gerade nochmal nachgelesen. Ich hatte insegsamt den Eindruck, dass vieles von Dworkin bei Butler wieder auftaucht, obwohl diese Dworkin in gender Trouble mit keinem Wort erwähnt (soweit ich sehe). Butler schreibt, dass durch das heterosxuelle Inzest-Tasbu die heterosexuelle Identität etabliert werde – durch den Entzug des begehrten Objekts werde dieses Begehren („melancholisch“, eben auf der Basis einer Verlusterfahrung) inkorporiert, werde aber möglicheriwese gerade durch das Verbot auch erst geschaffen. Dworkin argumentiert tatsächlich schon ganz ähnlich (auch wenn Dworkin sich wesentlich verständlicher ausdrückt, wie ich finde).

    Und Du hast Recht, beide sind an evolutionsbiologischen Bezügen nicht interessiert – ja, generell nicht an der Frage, inwieweit das Inzesttabu nicht auch ganz einfache pragmatische Funktionen erfüllen könnte.

    Was bei Butler im Vergleich zu Dworkin (zum Glück) fehlt, ist die emphatisch vorgetragene Utopie einer inzesttabufreien Welt. Diese Emphase war Dworkin, wie ich glaube, nur durch die schroffen Mann-Frau- bzw. Täter-Opfer-Konstruktionen möglich, mit denen sie operiert – weil so die offenkundigen destruktiven Folgen des Inzests ganz auf eine männliche Gewaltordnung projeziert werden können.

  • Danke auch von mir für die Besprechung, ist mir erst jetzt bekannt geworden.

    Die von Dworkin imaginierte männliche Gewaltordnung auf der Basis von umfassendem Frauenhass kulminiert bei Mary Daly (Gyn/Ecology, 4 Jahre nach Women Hating erschienen), jene Mary Daly, die es für eine gute Idee hielt, den Anteil der Männer an der Weltbevölkerung auf 10 % zu reduzieren, offenbar eine Zahl, die für Frauen (das gute Prinzip verkörpernd) handbar und kontrollierbar ist (Frauen als Bewahrer und Beschützer des Lebens gegenüber dem den Tod bringenden/verherrlichenden, nekrophilen Mann – ähnliche Motive bei Solanas).

    Ein ganzes Wurzelgeflecht radikalfeministischer Sexualstörungen und PROJEKTIONEN.

    Auch der Matriarchatsfeminismus (Heide Göttner-Abendroth in Anlehnung an Robert Ranke-Graves) ventiliert den Mutter-Sohn-Inzest mit anschließender Opferung des Sohnes, in's Mythisch-Kosmische gesteigert.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Matriarchatstheorien

    Ein weitgestreuter Einfluss des radikalen Feminismus,der ebenso weithin ausgeblendet/unter der Decke gehalten wird.

    Wie bei einem Eisberg: Die Medien lassen die Öffentlichkeit nur das „respektable“ Siebtel sehen.

    Die 6/7 „Unterleib“ bleiben undercover.

    Sie sind aber da und wirksam in alle Richtungen, der eigentliche Kraftquell der ganzen feministischen Bewegung, Ursprung des atavistischen Männer-/Männlichkeitshasses.

    Alexander Roslin

  • „Warum also eine Beziehung zwischen Mutter und Sohn, nicht zwischen Frau und Mann?“

    Das geht auf die griechische Geschichte von der Göttin Gaia und ihren Sohn Uranos zurück, der ihr Gatte war und den sie kastrierte und tötete.

    „Scholars today tend to see female parthenogenesis as part of the primordial Golden Age:

    The mythic form his {Zeus’s} act of creation assumes completes the trend of the Theogony that began with Earth’s natural parthenogenetic capacity and ends with the male’s imitation of her. The seal is set on the finality of the transition from female dominance to male dominance by conscious male usurpation of her procreative functions, the basic source of her mystery and power.“

    aus Fussnote 1)
    http://www.purplemotes.net/2016/05/22/castration-culture-hesiod-theogony/

    „Außerhalb der griechischen Mythologie hat der Name Gaia in folgenden Zeitaltern eine Bedeutung in der analytischen Psychologie von Carl Gustav Jung sowie als Namensgeberin der so genannten Gaiahypothese der Mikrobiologin Lynn Margulis und des Chemikers und Arztes James Lovelock, die diese in den 1960er Jahren entwickelten.

    In New-Age-Kreisen fand die Gaia-Hypothese großen Zuspruch. ….“

    https://www.psiram.com/ge/index.php/Gaia_Hypothese

    Die „Gaia Hypothese“ kann man sogar als konstituierend für den modernen Ökologismus und allerlei andere Seitenzweige der „neuen Geistigkeit“ sehen. Ganz fundierend ist sie auch für die Ideologie vom „Klimawandel“ gewesen.

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