"Deutschland ist eigentlich keine Bananenrepublik!" oder: Was man von Spenderkindern über die Situation von Vätern lernen kann

„Wichtigtuerisches Geschwätz. Ichichich.“ – „Sie soll doch froh sein, am Leben zu sein. Wenn Sie das nicht kann, gibt’s immer noch gute Therapeuten. Aber die hat echt nen Sprung in der Schüssel….. „ – „Zumindest die Antworten der Klägerin verraten unmittelbar welch Kleingeist sie ist-„ – „Das ist doch krank! (…) Hier wird eine ganz krumme Tour zum Nachteil aller durchgezogen, hier fehlt nur noch die umgesetzte Beugehaft für alleinerziegende Mütter ohne Angabe zum Vater.“

 
Eine kleine Auswahl von Kommentaren zu der Studentin Sarah P., die sich im Februar das Recht erstritten hatte, als Spenderkind den Namen ihres Vaters zu erfahren. Die Kommentare stammen aus einer von vielen als durchaus seriös angesehenen Seite, von Spiegel-Online, und beziehen sich auf ein Interview mit Sarah P., dass dort am 12. Februar erschien.

 
Da ich hier einmal einen Text über Selbstkommentare von Spenderkindern veröffentlich hatte, war ich natürlich daran interessiert, zu erfahren, wie die Geschichte weiter gegangen war, und bin dabei vor einigen Wochen auch auf dieses Interview gestoßen. Es hat über mehrere Wochen hinweg eine große Anzahl von Kommentaren provoziert (insgesamt 499 auf 50 Seiten, oben habe ich aus den Kommentaren #15, #13, #59 und #45 zitiert), die meisten stammen offenkundig von Männern, und fast alle sind ausgesprochen negativ, oft verletzend. Da ich das Interesse von Spenderkindern, zumindest die Namen ihrer Spenderväter zu erfahren, nachvollziehbar und plausibel finde, hat mich diese starke negative Reaktion überrascht. Wodurch also provoziert Sarah P. so sehr? Möglichen Antworten auf diese Frage sagen zugleich viel aus über den Status, den die Vaterschaft heute allgemein in Deutschland hat.

Meilenstein „Es ist ein Meilenstein für mein Leben. Ich werde vielleicht meinen biologischen Vater treffen können. Zudem hoffe ich, dass das Problem nun breiter diskutiert wird. Schätzungen zufolge gibt es 100.000 sogenannte Spenderkinder in Deutschland, also Menschen, die wie ich aus einer Samenspende entstanden sind. Bislang war es ihnen kaum möglich, mehr über ihre Abstammung herauszufinden. Sie hatten einfach keine Möglichkeit, ihre Väter kennenzulernen.“ So beschreibt Sarah P. die Gerichtsentscheidung als Meilenstein, der eine große persönliche, aber auch eine erhebliche breitere Bedeutung habe. Sie wünscht sich ein Treffen mit dem Spender, weiß aber, dass sich aus der die Möglichkeit, seinen Namen zu erfahren, seine Bereitschaft zu einem Treffen noch nicht ergibt. Sie räumt auch ein, dass ein Treffen sehr enttäuschend verlaufen könnte. „Ich will bloß wissen, wer er ist, um zu verstehen, wer ich bin.“

Soweit hat sie eigentlich noch nichts gesagt, das eine scharfe Reaktion erklären würde. Das gilt auch für ihre Motivation der jahrelangen Suche nach dem Spender und der Entscheidung für den Prozess: „Ich möchte mich selbst finden und mir elementare Fragen beantworten können: Warum bin ich, wie ich bin? Weshalb sehe ich so aus? Wieso verhalte ich mich auf diese Weise, nicht auf eine andere? In manchen Dingen unterscheide ich mich stark von meinen Eltern, das konnte ich mir lange Zeit nicht richtig erklären.“ Die Hoffnung mag naiv erscheinen, allein durch die Kenntnis des Spendernamens auch mehr über sich selbst zu erfahren – doch das herauszustellen ist natürlich etwas wohlfeil aus der Perspektive von Menschen, die ihre leiblichen Eltern kennen.
 
 
Ein gewisses Maß an Schadenfreude Die scharfen Reaktionen beziehen sich vor allem auf zwei Aspekte. Sarah P. wird ein egozentrisches Selbsterfahrungsbedürfnis vorgeworfen, das die Konsequenzen für andere ausblende. „weiß diese egoistin eigentlich was sie paaren mit kinderwunsch antut, bei denen der mann unfruchtbar ist. ich kann nicht nachvollziehen, warum das gericht es für wichter erachtet seine wurzeln zu kennen.“ (#37) „Weiss sie eigentlich das sie damit den Kinderwunsch vieler Paare kaputt macht ? Welcher normale Mann spendet jetzt seinen Samen wenn er fast schon damit an den Pranger gestellt wird ? Ist es gelltungssucht von ihr ? Damit tut sie auch ihrem Stiefvater weh der sie als ihr eigenes Kind sieht. Diese Frau ist doch sehr egoistisch und naiv zugleich“ (#40) „Möglcherweise hat sie für ihr Seelenheil vielen Paaren den Weg zu einem Kind erschwert oder verunmöglicht.“ (#8) Drei Beispiele für Kommentare, von denen es in dieser Form auf jeder der 50 Kommentarseiten mehrere gibt. Noch im letzten heißt es: „Die junge Frau verdankt ihre Existenz der Bereitschaft eines Mannes, anonym! Samen zu spenden. In Zukunft wird sich das Problem, welches die junge Frau vorgibt zu haben, sowieso erledigen, denn wer soll noch bereit sein, Samen zu spenden.“ (#499)

Mit dem Vorwurf, dass das Urteil weitere Samenspenden unwahrscheinlich mache, setzt sich schon die Spenderkinder-Seite auseinander und verweist auf Erfahrungen aus Großbritannien, nach denen in vergleichbarer Situation die Bereitschaft zum Spenden nur kurzfristig gesunken sei. Zumal ist den Kliniken seit Jahrzehnten bekannt gewesen, dass die Praxis der anonymen Spende vermutlich die Rechte der Spenderkinder verletzt. Wenn eine Praxis allein auf der Basis von Rechtsverletzungen möglich ist (womöglich kalkulierend, dass die Betroffenen über viele Jahre hinweg ohnehin zu jung für eine Klage sein werden), dann ist eben diese Praxis problematisch – und nicht das Bedürfnis Betroffener, dass ihre Rechte respektiert werden.

Zudem zeigt sich in diesen Kommentaren, wie selbstverständlich Erwachsene sich an den Bedürfnissen Erwachsener orientieren, wenn es um Kinder geht. Die Situation von Mütter, die ein Kind bekommen möchten, wird beschworen – den Spendern wird völlig selbstverständlich zugestanden, dass sie eine Samenspende trotz der erheblichen Unterschiede so ähnlich wie eine Blutspende einordnen können (denn dort fragt man ja schließlich auch nicht unbedingt nach, was aus dem Blut geworden ist) – wenn aber die dabei entstandenen Kinder, erwachsen geworden, auch nur Informationen über ihre Herkunft verlangen, wird ihnen sogleich aufgeregt und pathologisierend Egoismus, Egozentrik und Selbstsucht vorgeworfen. „und jetzt ….. bricht eine Welle der Entrüstung und Schmähgesänge über sie herein, derer sie sich nicht wehren kann. Armes Kind….. ein gewisses Maß an Schadenfreude kann ich mir nicht verkneifen….. selbstsüchtig, zerstörrerisch und ignorant gegenüber allen denen deren geringe Chancen auf Kind nun auch dahin sind.“ (#29) Gleichwohl hat diese harte Haltung gegenüber den Spenderkindern auch einen realen Grund – an dem die Kinder selbst allerdings völlig unschuldig sind.

Die wesentlichste Frage Ein Motiv taucht in den Kommentaren immer wieder auf: die Sorge, das Spenderväter nun für Unterhalts- und weitere Zahlungen herangezogen werden könnten. „Und nebenbei die Bereitschaft zu Samenspenden zerstören, sich vom Spender das Studium finanzieren lassen und gierig auf das Erbe warte0n?“ (#3) „Ich persönlich denke es geht viel ehrer um Unterhalt fürs Studium zu fordern“ (#19) „Warum stellt das Interview nicht die wesentlichste Frage? ‚Frau P., sobald Sie Ihren leiblichen Vater kennen, haben Sie Erbansprüche gegen ihn, möglicherweise auch Unterhaltsansprüche. Haben diese handfesten wirtschaftlichen Vorteile, die Sie nun haben werden, denn gar keine Rolle bei Ihrer Suche nach Ihrem Erzeuger gespielt?‘“ (#36)

Soweit sie sich zusammengeschlossen haben und politischen Einfluss nehmen wollen, ist es eine der wesentlichen Forderungen von Spenderkindern, die Spenderväter vor Unterhaltsforderungen zu schützen. Sie kalkulieren schon ein, dass die Möglichkeit hoher Unterhaltszahlungen die Bereitschaft zur Samenspende, aber auch die Bereitschaft der Spender zur Preisgabe ihrer Identität oder zum Treffen mit ihren Kindern einschränken würde. Nur bietet dies Vätern eben keine Sicherheit. Es ist ja beispielsweise durchaus denkbar, dass staatliche Institutionen Leistungen an die Kinder, oder ihre Mütter, von den Spendern wieder einfordern – ganz unabhängig davon, ob die Spenderkinder das nun wünschen oder nicht.

„Die Vehemenz mit der hier um das Recht auf Vaterschaft ohne Folgen und Verantwortung gestritten wird, erstaunt mich wirklich“, kommentiert ein Leser irritiert. (#296) Es ist bezeichnend für die fragile und unsinnige Position von Vätern in Deutschland, dass sie sich eben erst auf diese Weise sicher fühlen können. Hier zeigt sich wohl auch, wie sehr die gesetzlich und gerichtlich betriebene Reduktion von Vaterschaft auf die Pflicht zur finanziellen Unterstützung von Frau und Kind die Erwartungen Einzelner prägt. Sobald es um Vaterschaft geht, haben Männer gute Gründe, kein Vertrauen in staatliche Institutionen zu haben. Ein Staat, der Vätern aufgrund von Willkürentscheidungen ganz oder weitgehend den Kontakt zu ihren Kindern (und ebenso den Kindern den Kontakt zu ihren Vätern) nimmt und auf eben dieser Basis die entsorgten Väter dann zu erheblichen Zahlungen verpflichtet, signalisiert Männern, dass sie Objekte, keine Subjekte des Rechts sind – dass sie dafür da sind, die Rechte anderer zu realisieren, ihre eigenen Rechte aber kaum geschützt werden. Ob sich durch die vorsichtige Neuregelung des Kindschaftsrechts daran etwas ändern wird, ist fraglich.

Natürlich ist die Begründung solcher Praktiken mit dem „Kindeswohl“ fadenscheinig – das Beispiel zeigt, dass es eben die Kinder sind, die unter solchen Rechtspraktiken leiden. Männer suchen Wege, sich zu schützen, und finden sie zum Teil auch. Wenn es aber so keinen zivilen Ausgleich zwischen verschiedenen Interessen gibt, geht dies eben zu Lasten derjenigen, die in der schwächsten Position sind. Vermutlich aber werden die Verantwortlichen für die dezivilisierten und dezivilisierenden deutschen Rechtspraktiken die aufgeregte Reaktion von Männern auf die Möglichkeit von Unterhaltsforderungen auch noch als Bestätigung ihrer Politik begreifen, nicht als ihr Problem.

 
 
Bananenrepublik Es passt dazu, dass das Kabinett gerade eine Gesetzesvorlage zur „vertraulichen Geburt“ beschlossen hat: Mütter sollen ohne Preisgabe ihrer Identität Kinder zur Welt bringen können. Das setzt die Rechte von Vätern außer Kraft, die gerade erst, ganz vorsichtig, gestärkt werden mussten – die Mutter hat de facto weiterhin die Entscheidung über die väterliche Möglichkeit zur Kindessorge. Das umgeht zudem das gerade erst gerichtlich zugesicherte Recht von Kindern auf die Kenntnis ihrer Herkunft.

„Nein, jeder Mensch hat NICHT das Recht anderen Menschen ein Recht zu nehmen, dass Sie vorher zugesichert bekommen haben, in diesem Falle auf Anonymität. Deutschland ist eigentlich keine Bananenrepublik! Ich hoffe so sehr dass die Klinik die Unterlagen vernichtet hat oder es während des Prozesses gemacht hat, als es noch rechtlich in ihrer Macht und Verantwortung lag.“ (#269) Überwollende Äußerungen wie diese (die von ihrem Schreiber aber wohl als Beitrag zu gerechteren Verhältnissen verstanden werden) zeigen, dass es bei einer Zivilisierung und Humanisierung des Kindschaftsrechts, die sich von Mütterfixierungen verabschiedet, um mehr als allein um die Rechte von Vätern geht.

  1. Ich glaube, hier liegt eine etwas kompliziertere Multi-Perversion vor (und dies sieht man auch daran, dass der Text „innerlich zerissen“ ist; „ueberwollend“ im letzten Satz scheint mir ganz interessant).

    Auf der einen Seite die starken Kraefte, die „anonyme Geburt“ als natuerliches Recht der Frau zu betrachten.
    Z.B.
    http://www.taz.de/Kommentar-Neues-Gesetz-Babyklappe/!112779/

    Auf der anderen Seite ist es fuer viele natuerlich, dass wer einmal eine Samenspende gemacht hat, natuerlich sein Leben lang drangzukriegen ist.
    (Die zitierten Diskussionsstimmen dagegen werden ja offiziell ungeschehen gemacht, wie auch interessanterweise in diesem Blog.)

    Es ist aber ein Verbrechen, sein geborenes(!) Kind abzuschieben. Wie viele wohl so nebenbei erfahren haben, ist es vornehme Aufgabe dieses „Staates“, dieses Verbrechen zu unterstuetzen.

    Demgegenueber stellt eine Samenspende keine Vaterschaft dar. Und somit haette der Staat in der Tat die normative Verpflichtung, durch die unbedingte Anonymitaet des Samenspenders der unsinnigen Suche nach dem „biologischen Vater“ zu unterbinden.

    Bei der Babyklappe finden wir das Motiv des „schlanken Staates“, der sich aus der Verantwortung herausstiehlt. Keine Gefaengnisse sind in der Tat am billigsten. Was aber absolut noetig waere, waere Schuld und Suehne durch den urteilenden wie fuersorgenden Staat (letzteres wird natuerlich systematisch vergessen bei dem irrsinnigen derzeitigen Strafsystem). Wenn die „verzweifelte Schwangere“ ihr Baby abschiebt, nach 9 Monaten, dann wird dies in den meisten Faellen ein lebenslanges Trauma verursachen. Diese Schuld wird wohl niemals vergehen, eben durch die Perversion einer Institution wie „Babyklappe“.

    Es ist vielleicht ein Aspekt der „vaterlosen Gesellschaft“, dass Schuld und Suehne aufgehoben werden durch einen anonymen Apparat, der dadurch die Schuld psychotisch verewiglicht.

    Zentral auch hier: Frauen sind nicht schuldfaehig, waehrend Maenner immer schuldig sind. (Woraus auch folgt, dass nur Maenner Bewusstsein haben, waehrend Frauen im Tierzustand haengengeblieben sind.)

    Antwort

  2. Hier noch einige „axiomatischen“ Gedanken zur „Vaterschaft“ bzw. „Mutterschaft“:

    Fuer den Staat ist das entscheidende Ereignis die Geburt. Der Zeugungsakt gehoert zum Bereich der „Liebe“, und steht ausserhalb des Staates (und wir diskutieren hier vornehmlich Staatliches). Vielleicht ist es charakteristisch fuer alle Formen von verallgemeinert-faschistischen Gemeinschaftswesen (die auf der Fantasie einer urspruenglichen Einheit aufbauen), eben den Bereich der „Liebe“ dem (pervertierten) Staat zuzuschlagen, und somit den Zeugungsakt einzubeziehen.

    Vor der Geburt gibt es zwei Moeglichkeiten:
    1. Entweder Gebaerzwang fuer die Frau und Unterhaltspflicht fuer den Mann.
    2. Oder freie Verfuegung der Frau ueber ihren Koerper und (kategorisch) keinerlei Unterhaltspflicht fuer den Mann.

    Ich halte 2. fuer die offensichtlich richtige Loesung. Damit ist die Besamung von der Vaterschaft abgetrennt, und ist ein rein abstrakter Vorgang.

    Diese Abstraktheit halte ich fuer ein wesentliches positives Charakteristikum des „Mannes“. Sinnbildlich verschenkt der Mann seine Samen, und erwartet dafuer nichts (und darf dafuer natuerlich auch nicht in jene Form von Leibeigenschaft gesteckt werden, die wir heute haben).

    Dies vor der Ent-Scheidung, der Geburt. Nach der Geburt, wenn da zwei da sind, Vater und Mutter, dann sollen beide voellig gleich sein (hier nun ist es Aufgabe der Mutter, zu „vergessen“, dass sie das Kind ausgetragen hat).

    Bleibt noch der Bereich dazwischen. Ich halte „Samenraub“ (in der Form von mit einem Mann schlafen, und dann verschwinden) fuer unaufhebbar. Wenn ein Mann mit einer Frau schlaeft, und die verschwindet dann mit seinem Kind, so ist das so, und es gehoert zum Mannsein, dies zu ertragen. *Andererseits* sollte es aber eine Vertragsmoeglichkeit geben, die Mann und Frau jederzeit eingehen koennen (unabhaengig von Ehe), und die dem Mann volles (geteiltes) Recht am Kind zubilligt, unabhaengig von der weiteren Entwicklung zwischen den beiden, was dann auch Unterhaltspflicht nach sich ziehen kann. Wenn also ein Mann ein Vater werden will, und auf Nummer sicher gehen will, muss er auf diesen (staatlich geregelten) Vertrag bestehen (sonst — Pech gehabt!).

    Warum all diese abstrakten Gedanken? Ich glaube, dass vieles von der maroden Situation der „Linken“ mit dem Verlust des Horizonts zusammenhaengt. Im Gegensatz meine ich, sollte jeder versuchen, die Karten auf den Tisch zu legen, und die Grundannahmen zu verstehen, von denen aus konkrete Situationen (wie die Reaktion auf „Babyklappe“ versus „Samenspender-Nachverfolgung“) beurteilt werden. Ohne derartiges kommt nur das allgegenwaertige inkonsistente Gemunkel heraus.

    Antwort

  3. @Oliver K. „(Die zitierten Diskussionsstimmen dagegen werden ja offiziell ungeschehen gemacht, wie auch interessanterweise in diesem Blog.)“ Ich hab sie ja nicht ungeschehen gemacht, ich bin nur anderer Meinung. Und auch wenn ich die zitierten Positionen falsch finde, kann ich (glaube ich zumindest) ihre Beweggründe verstehen.

    Die Forderungen der Spenderkinder sind in meinen Augen völlig zumutbar – sie fordern keinerlei Zahlungen (was ja auch seltsam wäre – wo sonst muss jemand, der etwas spendet, deswegen auch noch kräftig bezahlen?), und auch wenn sich einige von ihnen ein persönliches Treffen erhoffen, machen sie kein moralisches Recht darauf geltend, sondern legen die Möglichkeit dazu in das Ermessen des Spenders. Unglücklicherweise überschneiden sich ihre (moderaten, vernünftigen, plausiblen) Forderungen mit den sehr belasteten Diskussionen um die prekäre Position von Vätern in der deutschen Rechtspraxis.

    Männer haben durchaus Gründe zu befürchten, dass auch kleine Zugeständnisse ihrerseits die Tür zu immer weiteren Forderungen (nicht durch die Spenderkinder, aber durch den Staat) öffnen würden. Die rechtliche Position von Vätern ist faktisch so miserabel, dass es vernünftig begründbar ist, gar nicht erst Vater zu werden oder sich auf keinen Fall als Vater definieren zu lassen.

    Ich verstehe die Überlegungen zum Zusammenhang von elterlichen Pflichten und Rechten (und nach landläufigem Verständnis gehört ja auch beides zusammen) – nur ist für Väter die Situation nunmal oft so, dass sie eben gerade deshalb Pflichten haben, weil sie KEINE Rechte haben. Es hat so in meinen Augen auch keinen Sinn, darauf zu setzen, Vaterschaft vertraglich abzusichern – viele sorgeberechtigte Väter haben ja beispielsweise schon die Erfahrung gemacht, dass ihnen das im Zweifelsfall nichts hilft. Wenn die Entfernung des Vaters als kindeswohldienlich präsentiert werden kann (was nicht schwer ist), dann nützen ihm vertragliche Zusicherungen nichts.

    In meinen Augen ist die einzige vernünftige Hoffnung, dass sich auch die deutsche Politik und Rechtspraxis irgendwann aus den Traditionen der Mütterfixiertheit verabschieden und einräumen, dass Vaterschaft und Mutterschaft gleich wichtig sind und daher auch gleich berechtigt sein müssen.

    Antwort

  4. Hallo,

    ich finde, du gehst zu leichtfertig mit dem Fakt um, dass es seitens des Staates, bzw. der Staatsapparate gelungen ist, ex-post den erklärten Willen – es handelt sich um ein Vertragsverhältnis – von männlichen Samenspendern als uneigentlich zu deklarieren.

    Angenommen du bist Samenspender gewesen vor 20 Jahren, so hast du dies getan vor dem Hintergrund, dass du selbst anonym bleibst und das Institut hat sich verpflichtet, deine Anonymität sicherzustellen.
    Nun kommt der Staat zwanzig Jahre später und erklärt unter Berufung auf das Kindeswohl diese Basis des Vertrages als nichtig.

    Es handelt sich durchaus um Symbolpolitik; dass es nämlich keine Rechtssicherheit für Männer gibt, so sie verpflichtend als Väter von Seiten des Staates deklariert werden können.

    Ob sie das *wollen* oder nicht.

    Die „schwächste Position“ hat nicht das Kind – denn erkennbar wird das Recht des Kindes auf seine biologische Herkunft höher gewertet als das Recht des Mannes auf die anonyme Spende.

    Die Schutzfunktion des Staates wir *gegen* den Mann durchgesetzt.

    Es ist ebenso symbolisch, dass im gleichen Augenblick die „vertrauliche Geburt“ *für* Frauen durchgesetzt wird – wobei das Kindeswohl dort erkennbar keine Rolle spielt.

    Natürlich spiegelt dies das staatliche Verständnis wider, die Kinder seien Eigentum der Mutter, diese hat die volle Verfügungsgewalt und dieser Anspruch sei seitens des Staates zu schützen.
    Nur wäre es sträflich zu übersehen, dass der gleiche Staat die volle Verfügungsgewalt über den Mann beansprucht, inklusive der Rolle, die dieser zu spielen hat.

    M.E. ein großer Unterschied.

    Gruß, crumar

    Antwort

  5. Ja, gegenüber Spendern ist das Urteil ein erheblicher Vertrauensbruch – sie haben unter bestimmten Bedingungen gespendet, und nun, nachdem die Spende nicht mehr rückgängig zu machen ist, werden diese Bedingungen wieder einkassiert. Und Du hast auch Recht, wenn Du das in den Zusammenhang mit einer allgemeinen Erfahrung von Männern bzw. Vätern (als die sich Spender, mit guten Gründen, ja meist gar nicht definieren würden) bringst – ihre Rechte sind vernachlässigbar, sobald das Kindeswohl ins Spiel gebracht wird. Auffällig ist dabei eben, dass Hinweise auf das Kindeswohl andererseits die Rechtsposition von Müttern gemeinhin STÄRKEN und nicht etwa in ähnlicher Weise relativieren.

    Ich finde in diesem Fall aber trotzdem, dass die Spenderkinder nachvollziehbare Interessen haben und dass es für die Spender auch zumutbar wäre, dass die Spenderkinder diese Interessen geltend machen – wenn nicht die Rechtsposition von Vätern allgemein so schlecht wäre. Die Kliniken haben (wohl wissend um die rechtliche Fragwürdigkeit) den Spendern Anonymität zugesichert, obwohl es dafür keine ausreichende Grundlage gab; der Gesetzgeber hat klare Regelungen vermieden – es ist das falsche Ziel, nun aggressiv gegen die Spenderkinder zu schießen.

    Ein wichtiger Punkt in Deinem Kommentar ist für mich der Hinweis auf die Herstellung von Verfügbarkeit – über Kinder, aber eben auch über Männer. Das ist ein Aspekt, der mir selbst an meinem Text im Nachhinein nicht mehr gefällt – das Ende des Textes legt den Eindruck nahe, das politische Engagement von Männern und Vätern sei nur dadurch legitim, dass er auch Kindern nützt. Das ist natürlich nicht so – natürlich haben wir auch sonst jedes Recht, uns auch schlicht im eigenen Interesse gegen unsere Verfügbarmachung für die Interessen anderer zu wehren.

    Antwort

  6. Vielen Dank für deine Kommentierung und ich unterstreiche besonders den letzten Absatz.

    Noch einmal zum Verhältnis von Staat zu Mann in diesem Fall:

    *Schutz*funktion: Staat > Mutter (biologisch/sozial) > Kind
    Vertragsstatus: Mann (Spender/biologisch)) < -> Mutter (biologisch/sozial) / Vater (sozial) < Revision Staat
    Auskunfts*pflicht*: Staat > Kind > Mann (Spender/biologisch)

    Da ist schon ziemlich klar, wie das Verhältnis des Staates zum Mann ist.
    Das Kind erbt den Schutz der Mutter, der Spender die Pflicht des Mannes.
    Der soziale Vater ist raus und die biologische Vaterschaft gerettet.

    Prost Mahlzeit!

    Ich will nicht unken, aber nach einer Reihe von Vorkommnissen in letzter Zeit meine ich, diese Sache hat Methode.

    Du schriebst schon, dir sei nicht geheuer, das Menschenrechte nicht automatisch auch für Männer gelten.
    Das war mein vorrangiger Eindruck bei der Beschneidungsdebatte.

    Ich hab auf meinem Blog mehrere Beiträge dazu geschrieben und wenn du magst, kannst du einen davon lesen:

    http://www.freitag.de/autoren/crumar/beschneidung-und-grundgesetz-nur-verstoert

    In letzter Konsequenz bedeutet die richterliche Entscheidung Pro-Beschneidung, es gibt ein gender-Grundgesetz, das für Männer nur eingeschränkt gilt.

    Ich möchte mich nicht in Verschwörungstheorien ergehen, doch bei mir entsteht immer mehr der Eindruck, das hier versucht wird, das Rad zurückzudrehen.

    Gruß, crumar

    Antwort

  7. @crumar Danke für den Link. Der Text von Andrea Roedig, auf den Du Dich beziehst, hat etwas Unschuldig-Brutales in der freimütig geäußerten Überzeugung, dass Gegner der Kindes-Beschneidung lediglich von Kastrationsängsten geleitet seien. Tatsächlich ist diese Frage, soweit ich sehe, tatsächlich EIN wesentliches Motiv in der Beschneidungsdebatte: Ist die körperliche Unverletzbarkeit von Jungen so viel wert wie die von Mädchen? Bei allen Unterscheiden der Beschneidungsarten ist es beunruhigend, wie selbstverständlich diese Frage von vielen verneint wurde, unter anderem eben auch von Leuten wie Alice Schwarzer (was zu erwarten war) oder Volker Beck (was nicht unbedingt zu erwarten war).

    Das Problem, hier wie andernorts: Wer Menschenrechte nur selektiv anerkennt, erkennt sie überhaupt nicht an.

    Viele Grüße

    PS. Das andere wichtige Motiv der Beschneidungsdebatte, das Verhältnis von Staat und Religion (und besonders des deutschen Staats zu den deutschen Juden), macht die Diskussion natürlich komplizierter. Es ist aber bezeichnend, dass sich Roedig dafür eigentlich gar nicht interessiert, noch weniger Schwarzer.

    Antwort

  8. @Schoppe
    Gern geschehen!

    Ich glaube, ich muss leider etwas ausholen, um ein oder zwei Dinge klarer zu machen, die ich in meinem Text nicht unterbringen konnte.

    1. Der Text von Roedig war insofern noch brutaler, als sie eine Opfer Position von Jungen in der Beschneidungsdebatte schlicht anerkennen musste.

    Bei 100% Betroffenen ließ sich schlecht weiter leugnen, ein Geschlecht sei betroffen.

    Mit leugnen meine ich die mediale Herstellung einer Wahrnehmung im Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche.
    Bereits da waren die Opfer des Missbrauchs zu 85-90% Jungen.

    Empirisch.

    Was die Medien nicht davon abhielt, „Kinder“ zu schreiben.
    Also suggestiv beide Geschlechter.
    In diesem Fall fällt die *medial* erzeugte Darstellung auf eine bereitete, medial trainierte Wahrnehmung der Öffentlichkeit, bei „Missbrauch“ nur an Mädchen zu denken.

    Das ist kein Versehen, das ist Absicht und hat Methode.
    Wird geschlechtsneutral von einer Benachteiligung geschrieben, kannst du alles Geld der Welt verwetten, in diesem Fall sind Männer oder Jungen stärker benachteiligt.

    2. Roedig hat einen neuen Text geschrieben, der wieder mit Freud für Arme hantiert und dieses Mal geht es um die Rechtfertigung der Kampagnenpolitik der „aufschrei“-Debatte unter Berufung auf den Wohlfahrtsauschuss in der französischen Revolution – irgendwer muss die moralische Drecksarbeit machen (ihre Worte).

    Der ist so komplett irre, anmaßend, elitär, undemokratisch, da kräuseln sich bei mir die Zehennägel.

    3. Du fragst, ob Jungen so viel wert sind wie Mädchen. Gegenfrage: Welchen Eindruck vermittelt dir die derzeitige Debatte über deinen Wert als Mann im Vergleich zum Wert einer Frau?

    Der Kapitalismus produziert die „Überflüssigen“ und das „Ende des Mannes“ ist der Bezugsrahmen, um dich als überflüssig und unwert zu charakterisieren.
    Lies einfach mal den Spon Artikel „Eine Krankheit namens Mann“ – und ersetze „Mann“ durch „Jude“.
    So weit war die Debatte schon 2003 – das ist nicht neu.

    4. Es geht nicht nur um die selektive Anerkennung von Menschenrechten, sondern um die selektive ABERKENNUNG.

    Darum handelt es sich in meinem Beitrag.

    Es ist gelungen, die ersten drei Artikel unseres GG mal eben umzuschreiben und festzustellen, das diese für Jungen (=Männer) keine Geltung haben.
    Die Illegalität der Beschneidung wird ja gesetzlich festgeschrieben – für Mädchen.

    Das ist der Clou und das Einfallstor – wir sind RAUS.

    Politisch gesehen in einem größeren Kontext: Wer deutsche Grenzen am Hindukusch oder in Mali verteidigen will, hat auch nicht wirklich Bock auf eine Debatte über schutzwürdiges männliches Leben.

    5. Ich sehe die Frage des Verhältnis des Staates zur jüdischen Religion anders, weil ich mich mehr im angelsächsischen Kontext bewege.
    In den USA gibt es eine große jüdische community und viel Beschneidungsgegner sind Juden mit human rights Hintergrund.

    Das wird hier jedoch verschwiegen.
    Was in D gelaufen ist, schadet der US-community und den Aktivisten.
    Hier konnten sich die *rechten* (!!!) Organisationen wie AIPAC, der AJC mit dem Zentralrat verbünden, um das Label „antisemitisch“ zu verteilen.

    Das Label wird dann wieder reimportiert in die USA und dann gegen die Gegner verwendet.

    Genauso wie die schwachsinnige Antisemitismus Definition der EU (working definition) – die kam von einem Mitarbeiter des AJC.
    Dann ging die per Reimport ins state department und wurde dann zur Keule, um die Diskussion über BDS an den colleges als „hate speach“ zu labeln.

    Hast du keinen linken Straftäter, dann schaffe eine Straftat für Linke – so läuft das!

    Schönen Gruß, crumar

    Antwort

  9. Ich bin alle Leserbriefe zum Artikel durchgegangen, und ich glaube, deine Darstellung der Diskussion ist einseitig: Ich finde recht viele interessante Leserbriefe gegen die Entscheidung des Gerichts (und fuer die auch von mir vertretene Anonymitaet der Spender im allgemeinen), z.B. 342, 357, 371, 390, 392, 458, 464 (nur hoehere Nummern, habe erst spaeter angefangen, mir einige zu notieren, und dann war's mir doch zuviel, nochmal da durchzugehen).
    Demgegenueber finde ich kein einziges Argument das fuer das Urteil spricht, ausser „woher komme ich, wohin gehe ich“ etc., und die allgemeine Auffassung, dass ein Mann nur dazu gut sein solle, Kinder aufzuziehen (da zeigt sich viel Resentiment in den Leserbriefen).

    Du stellt die Forderungen der Spenderkinder als harmlos da: es war aber keine unverbindliche Anfrage, die „sie“ gestellt haben, sondern sie haben sich natuerlicherweise des Staatsapparats bedient, und das derzeitige Unrechtssystem ausgenutzt.

    In der Vergangenheit kam es mir nie in den Sinn, als Samenspender zu agieren. Nun hatte ich mir das einmal so abstrakt ueberlegt, und waere ich nicht zu alt fuer die Bestimmungen, kaeme das vielleicht in Frage fuer mich: gegeben, dass ein Bedarf vorhanden ist, da ist es doch kein Problem zu helfen, und waehrend ich kein Vater sein will, ist die abstrakte Moeglichkeit, die allgemeine Genmischung mit meinem Beitrag zu erweitern, durchaus sinnvoll. Ich wuerde aber auf keinen Fall da mitmachen, wenn die Anonymitaet nicht absolut gewaehrleistet waere: wenn ein „Spenderkind“ bei dir anfragt, ist dies Terror — es gibt keinerlei Verhaeltnis, aber doch wird eines stipuliert, ein Verantwortungsgefuehl fuer das „Kind“ wird zwanghaft suggeriert, waehrend das „Kind“ sich selbstverstaendlich nicht im mindesten fuer den Spender zu interessieren braucht und dies auch nicht tut, wie auch aus jenem Spiegel-Interview hervorgeht — das manche Leser recht heftig reagierten, kann man doch gut damit begruenden, dass die Klaegerin sich einen Dreck fuer den Spender interessiert (das sagt sie ja auch, sinngemaess, so, natuerlich nicht mit diesen Worten), sondern ihn zwingen will, unter Missbrauch des Rechtssystem, sich ihrer „Neugier“ zu offenbaren.

    Diese Spiegeldiskussion ist dann ja in eine juristische Diskussion entartet, was ich auch ganz interessant fand. Der Hauptakteur in dieser Diskussion, dem's alleinig (zynisch wohl) um die Rechtfertigung der Richter-Rechtssprechung ging, hat wohl zu Recht Thatcher und „es gibt keine Gesellschaft“ etc. zitiert, denn dies entspricht der zugrundeliegenden Verneinung des Rechtsstaats, und seiner Ersetzung durch einen Richter- und Anwaltsstaat.

    Dies ist auch das zugrundeliegende rechtliche Problem: es gibt eben kein Rechtssystem, keine Gesetze auf die man sich verlassen kann, sondern im Markt-Staat (der natuerlich kein Staat mehr ist) ist alles verhandelbar durch die Richter und Anwaelte.

    Antwort

  10. @Oliver K „sie haben sich natuerlicherweise des Staatsapparats bedient, und das derzeitige Unrechtssystem ausgenutzt.“ Das hab ich auch schon getan – ich bein zwei Mal vor Gericht gegangen, um die Möglichkeiten des Umgangs mit unserem Kind zu verbessern. Das ist wenig, das ist noch nicht mal das Mindeste – aber immerhin hab ich bei beiden Verhandliungen meine Ziele erreicht.

    Ich glaube, dass wir inhaltlich gar nicht so weit auseinander sind, aber die Akzente ganz anders setzen. Auch ich glaube, das Männer – inbesondere als Väter . insgesamt kein Vertrauen auf das deutsche Rechtssystem haben können (ich kenne viele, deren Verhandlungen wesentlich schlechter ausgingen als meine). Das war für mich ein wesenticher Punkt bei meinem Text – wenn viele das Gefühl haben, dass ihre Rechte nicht geschützt werden, dann erodiert die Bereitschaft einzuräumen, dass auch die Positionen anderer begründet sein können (weil jeder zuerst auf sich selber achten muss).

    Dass der Anruf bei einem Spender für diesen eine echte Belastung sein kann, kann gut sein. Andererseits haben Spender eben nicht einfach abstrakt zur allgemeinen Genmischung beigetragen, sondern dazu, dass bestimmte Menschen zur Welt gekommen sind. Diesen Menschen zu sagen, dass man nicht mit ihnen reden will, mag belastend sein – aber von vornherein zu sagen, dass der Wunsch der Kinder nach eine Gespräch oder nach Informationen unbegründet ist, finde ich noch schlechter.

    Antwort

  11. @Crumar „Es geht nicht nur um die selektive Anerkennung von Menschenrechten, sondern um die selektive ABERKENNUNG. Darum handelt es sich in meinem Beitrag.“ Das war auch mein Punkt, ich hab ihn nur zu knapp formuliert. Wer Menschenrechte selektiv anerkennt – bei Mädchen, nicht bei Jungen beispielsweise -, erkennt sie überhaupt nicht an.
    Schönen Gruß!

    Antwort

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