Monat: Oktober 2014

Bild zeigt Verkehrszeichen mit einer Mutter und einem Kind an der Hand.

Kinderbetreuung als Befreiung? Warum Kinder eine "moderne Familienpolitik" nicht stören sollen

„Wie viel Betreuung braucht ein Kind?“, fragte Christian Schmidt vor einigen Tagen. Bei mir hat die Antwort ein paar Tage gedauert, unter anderem übrigens deshalb, weil ich zwischendurch unser Kind betreut habe. Ein Zweck der Frage ist wohl, eine realistische Einschätzung dessen zu bekommen, wie viel eigentlich von einer Mutter in welchem Kindesalter erwartet werden ...

Lupe

Die Gewalt der vierten Gewalt (Ein Rückblick auf den September)

Der Monat Oktober begann bekanntlich erschüttend: Vor lauter Amazongate hätte ich fast vergessen, dass wir ja schon im Monat September von einem großen Ereignis zum nächsten gestolpert waren, die hier rechtmäßigerweise in dem traditionellen Monatsrückblick hätten festgehalten werden müssen. „Es geht an diesem Abend um Inhalte, Lösungen, um eine akute Gefahr im Land: Die Frauenlobby. Stark ...

Bild mit Denkerclub

Hass und Zensur

„Nachdem die Journalistin Anne Wizorek Anfang 2013 unter dem Twitter-Hashtag #aufschrei zur Veröffentlichung sexistischer Alltagserfahrungen aufrief, hatte man den Eindruck, dass unter dem Label auf jeden Erfahrungsbericht eine Hassbotschaft kam. Bis heute schreiben User Tweets wie ‚Ich verspreche euch, liebe Femis, dass das noch Jahre hier so weitergehen wird’.“ Das hätte ich natürlich nicht gedacht: ...

Bild zeigt irgendwie etwas wie Schutt.

Amazongate! Wie Anne Wizorek einen "Feminismus von heute" inszeniert

Der einst so erschreckende, präsidentenstürzende Watergate-Skandal ist bekanntlich mittlerweile ein wenig heruntergekommen. Erst kürzlich waren wir bei einem „Fappygate“ gelandet und dann bei einem „Dirndlgate“, also bei Aufregungen, die nur noch Eingeweihten verständlich und auch bald darauf vergessen waren. Jetzt aber kommt ein Skandal hinzu, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt, zumindest für ein, zwei Tage: ...

Mann mit Schweinemaske

Fantasien der Entseuchung (Wozu ist Männerhass eigentlich gut? – Kleine Materialsammlung)

„Ich fühle, was ich fühle: Männerhass, diese unbeständige Mischung aus Mitleid, Verachtung. Ekel, Neid, Entfremdung, Furcht und Wut auf Männer … für die Männer, mit denen Frauen ihr Leben teilen – Ehemänner, Liebhaber, Freunde, Väter, Brüder, Söhne, Arbeitskollegen.“ (Judith Levine, Autorin und politische Aktivistin) (1) Mit dem Hass, den Levine hier beschreibt, steht sie nicht ...

Bild zeigt einen Mann (Gesicht) dessen Gesicht man nur zu Hälfte sieht.

Vom praktischen Wert der Männertränen (Wozu ist Männerhass eigentlich gut? Teil 2)

Möglicherweise klingt es übertrieben, über Männerhass zu schreiben – anstatt über Wut, über Ressentiments, über Vorurteile, also über irgend etwas weniger Dramatisches und Plakatives. Es ist nicht  übertrieben. Und natürlich wollte ich diesen Text auch mit vielen Belegen dafür versehen. Ich habe dann aber so viele gefunden, dass sie den Umfang gesprengt hätten und ich eine ...