Eine rosa Mütze für Jesus Christus

Vorgestern Morgen habe ich aus Versehen die Morgenandacht gehört. Weil mir die Musik in einem anderen Programm nicht gefiel, hatte ich beim Zubereiten des Frühstücks einen anderen Radiosender gesucht, war nichts Böses ahnend beim Deutschlandfunk gelandet – und stieß dort auf die Pastorin Annette Bassler aus Mainz.

jesus

Jesus war ein berühmter Mann, der u.a. Feministinnen Denkmäler gesetzt und den Facepalm erfunden hat.

Frau Pastorin Bassler wiederum trieb der Gedanke um, dass viele Menschen sich zum Frauentag fragen würden:

„Brauchen wir den Tag überhaupt noch? Klar, im Blick auf Bezahlung und Karriere ist auch bei uns noch Luft nach oben. Aber das mit der Gleichberechtigung ist doch ein Selbstläufer. Oder? So wie das mit der Demokratie!

Habe ich auch gedacht. Ist aber nicht so.“

Hat sie gewiss nie gedacht – das jedenfalls macht sie im weiteren Verlauf der Sendung klar.

 

Warum es besser ist, über Männer gar nicht erst zu reden

Nun ist es allerdings wichtig zu wissen, dass Frau Pastorin Bassler die „Verkündungssendungen im SWR“ verantwortet  und dass Verkündungsverantwortliche in der Evangelischen Kirche gemeinhin lernen, sie müssten am Beginn einer Predigt Menschen dort abholen, wo sie stehen. Deshalb fragen Pastoren in Predigten auch manchmal so seltsame Dinge wie „Aber brauchen wir Jesus Christus eigentlich noch?“ oder behaupten irritierende Sachen wie „Auch ich dachte einmal, ich könnte ohne Gott gut durch das Leben gehen.“ Am Ende der Predigt machen sie dann aber zur Erleichterung aller Anwesenden – man sitzt schließlich normalerweise in der Kirche, wenn man so was hört, und schneidet sich nicht gerade seine Frühstücksbanane – deutlich, dass wir Jesus Christus natürlich noch brauchen und ohne Gott eigentlich gar nicht gut durchs Leben kommen.

Von dort ist es natürlich nur ein sehr kleiner Schritt zum Feminismus. Frau Pastorin Bassler zitierte die Trump-Beraterin Kellyanne Conway, die neulich doch tatsächlich behauptet habe, keine Feministin zu sein, weil Feministinnen nämlich etwas gegen Männer hätten. Die Antwort darauf ist so schön, dass ich Frau Pastorin Bassler gern ausführlich zu Wort kommen lasse:

„Aber Frau Conway hat recht. Sie ist keine Feministin. Feministinnen schauen nämlich genau hin. Und sie differenzieren. Natürlich haben Feministinnen nichts gegen Männer. Aber sie haben etwas gegen ein bestimmtes Verhalten von Männern. Wenn die sich nämlich selbstgefällig und übergriffig Rechte herausnehmen, die sie Frauen verweigern. Wenn diese Männer die Kritik an ihrem Verhalten gleichsetzen mit einer Kritik an ihrer Person, wenn sie beleidigt sind, nur weil man sie kritisiert hat, dann haben diese Männer ein Problem. Und genau das zeigen Feministinnen auf.“

Das nun meint Frau Pastorin Bassler ganz ernst. Das behauptet sie nicht nur, um Menschen dort abzuholen, wo sie stehen, um ihnen dann zu zeigen, dass sie ganz falsch lagen.

Was genau aber – so dachte ich mir übergriffig – wäre eigentlich so schlimm daran, wenn die Pastorin zugestehen würde, dass viele Feministinnen natürlich sehr viel gegen Männer haben? So ist es nun einmal – und Gegnerschaft in der Politik ist ja gar nichts Ungewöhnliches. Schließlich haben ja auch, zum Beispiel, viele AfD-Leute etwa gegen Grüne und nicht nur gegen grünes Verhalten, was immer das sein mag. Oder viele Werder-Fans haben etwa gegen HSV-Fans, und umgekehrt. Sie würden sich lächerlich machen, würden sie behaupten, die Gegnerschaft richte sich lediglich gegen bestimmte Verhaltensweisen, ansonsten wären die anderen prima Kerle.

Das Problem ist hier aber wohl: Gegnerschaft gegen bestimmte Gruppen von Menschen gehört zwar in vielen Bereichen unbestritten zum Wettbewerb, gilt aber nun einmal nicht als uneingeschränkt gut. In einer Verkündigungssendung ist sie also leider deplatziert.

Besser wär’s gewesen, hätte Frau Pastorin Bassler gar nichts über Männer gesagt, die ja ohnehin meist breitbeinig in Verkündigungssituationen herumsitzen und meinen, alles müsste sich um sie drehen. So aber reitet sie sich, ohne es so recht zu merken, in eine unglückliche Position hinein. Würde jemand sagen „Ich habe natürlich nichts gegen Juden, sondern nur gegen ihr selbstgefälliges und übergriffiges Verhalten“ – dann würde jeder halbwegs vernünftige Mensch alarmiert sein, anstatt beruhigt „Na, denn ist ja gut“ zu murmeln und auf weitere Offenbarungen zu warten.

Es ist ja nicht einmal nötig, eingehend darauf hinzuweisen, dass Valerie Solanas‘ „SCUM“ seit Jahrzehnten und bis heute ein feministisches Kultbuch ist und dass darin die systematische Ermordung aller Männer gefeiert wird. Jasmin Tabatabei hat daraus vor einer Weile noch in Schwarzers Frauenmediaturm vorgelesen. Sicher hatte auch Solanas nichts gegen Männer, sondern nur gegen bestimmte Formen männlichen Verhaltens – die aber nun einmal zufällig bei sämtlichen Männern der Erde vorzufinden sind.

Die bis heute verehrte feministische Theologin Mary Daly wollte den Anteil der Männer an der Weltbevölkerung auf einen kleinen Teil begrenzen – was aber, genau genommen, Frau Pastorin Bassler in der Meinung bestätigen kann, sie hätte als Feministin ja nichts gegen ALLE Männer. Alice Schwarzer jubelte, als eine Frau ihrem schlafenden Mann das Geschlechtsteil abschnitt. Während sich hier die Feindschaft sich möglicherweise nicht gegen die ganzen Männer, sondern nur gegen einige Körperteile richtet, ist das bei einem Hashtag wie „killallmen“ etwas schwieriger. Es sei denn, Frau Pastorin Bassler versichert, alle Männer töten zu wollen bedeute ja nun nicht zwangsläufig, dass man etwas gegen sie habe.

Aber so genau wollte sie dann nun auch wieder nicht hinschauen. Dass Feministinnen nichts gegen Männer hätten, das mag aus weiter Ferne und mit zusammengekniffenen oder gleich ganz geschlossenen Augen so erscheinen. Wer sich aber ab und zu mal näher anschaut, wie feindselig viele Feministinnen über Männer denken, und wie wenig sie dafür von anderen Feministinnen angegriffen werden – der wird sich wünschen, er hätte sich lieber weiter die Hand vor die Augen gehalten.

 

Der Herr Tur Tur der deutschen Geschlechterpolitik

Ähnliches gilt für Überzeugungen wie die vom Gender Pay Gap. Der Glaube, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienen würden als Männer, verschwindet um so vollständiger, je näher jemand sich die tatsächlichen Gegebenheiten anschaut – und je deutlicher dabei wird, dass zu unterschiedlichen Verdiensten eben auch eine unterschiedliche Arbeit gehört. In Michael Endes „Jim Knopf“ begegnen Jim und Lukas, der Lokomotivführer, dem Scheinriesen Herrn Tur Tur, der aus der Ferne riesig aussieht, aber kleiner wird, je näher sie ihm kommen. Der Gender Pay Gap ist der Herr Tur Tur der Geschlechterpolitik.

Wer einmal spaßeshalber das Aufschrei-Buch der bekannten deutschen Feministin Anne Wizorek mit dem Plädoyer für eine linke Männerpolitik von Arne Hoffmann vergleicht, wird sich endgültig fragen, wie eigentlich Frau Pastorin Bassler auf die Idee kommt, Feministinnen würden – und dies vor allem – „genau hinsehen, hinterfragen, Ungerechtigkeiten aufdecken“.

Hoffmanns Buch ist voller Fakten, Hinweise, Belege, zusammengetragen über Lebenssituationen von Männern weltweit. Wizoreks Buch ist weitgehend belegfrei und beim Lesen irritierend, weil nie so recht deutlich wird, warum die über dreißig Jahre alte Autorin eigentlich beständig in einem so bemüht flott-jugendlichem Stil schreibt, als sei sie gerade intensiv mit ihrer Pubertät beschäftigt.

Für Frau Pastorin Bassler aber gehört Wizorek damit in eine

„Geschichte der Befreiung aus Ohnmacht und Abhängigkeit. Was mich an dieser Geschichte so besonders fasziniert? Es ist ein Befreiungskampf ohne Waffen und ohne Blutvergießen. Eine gewaltfreie Revolution.“

Auch bei dieser Aussage ist es besser, nicht so genau hinzusehen. Schon Margarete Mitscherlich hatte in ihrem einflussreichen Text „Die friedfertige Frau“ die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg als Rückschritt für Frauen beschrieben, als „Welle konservativer und regressiver Konsolidierung der Familien- und Geschlechterverhältnisse“ – denn sie seien zuvor „während der Abwesenheit des Vaters im Kriege oder als Witwe selbst Familienoberhaupt“ gewesen. Dass damit das nationalsozialistische Deutschland als Motor der Frauenbefreiung dastand – dass diese Befreiung eben durch einen gigantischen Krieg möglich wurde, in dem die Männer zu Millionen als Kanonenfutter verheizt wurden: Das konnte Mitscherlich in den achtziger Jahren ebenso gleichgültig sein wie ihren begeisterten Leserinnen. Die Frauen profitierten im Text von einer Gewalt, die sie nicht selbst ausübten.

Das ist kein Einzelfall. Gerade feministische Mütterlobbyistinnen haben verbissen für die Fortsetzung erheblicher rechtlicher Benachteiligungen von Vätern gekämpft. Für die Folgen des hunderttausendfachen Vater- und Kindesverlusts müssen sie sich ebenso wenig verantworten wie dafür, dass damit Menschenrechte erheblich verletzt wurden. Die nötige Gewalt haben sie nun einmal delegiert – an staatliche Institutionen und insgesamt an einen staatlichen Gewaltapparat.

Wenn die britische Feministin Jessica Valenti zur hundertfachen Freude ihrer Anhängerinnen „I bathe in male tears“ verkündet,  dann ist das gleich auf zwei Ebenen gewaltsam.

Grundsätzlich ist es ein Ausdruck der Freude über das Leid anderer – und Hoffmanns Buch zeigt eindrücklich auf, dass Menschen in vielen Bereichen Leid erfahren, nur weil sie dem männlichen Geschlecht angehören.

Da es aber eigentlich ein großes Tabu ist, offen Freude über das Leid anderer Menschen auszudrücken, und da auch Valenti das sicher ebenso weiß wie ihre begeisterten Fans, wirkt der Male Tears-Slogan noch auf eine zweiten Ebene, einer Meta-Ebene. Gerade der offene, demonstrativ schamlose Ausdruck der Freude macht deutlich: Wenn es um Männer geht, dann ist Freude am Leid anderer ganz in Ordnung.

Das ist nicht direkt gewalttätig, wenn auch sehr verletzend. Es verdeckt aber durchaus mit Absicht menschliches Leid und erweckt den Eindruck, dieses Leid sei nicht der Rede wert, dürfe sogar zum Anlass für bewusst fade Witze genommen werden.

 

Auch Jesus würde heute rosa Mützen tragen!

Diese Ignoranz für Leid und Notlagen prägt nicht nur einen schrägen, wenn auch erfolgreichen Aktivismus, sondern auch die Politik. Gerade hat sich die deutsche Jugendministerin mit einem Kommentar zur Bildung von Kindern und Jugendlichen präsentiert.

schwesig mädchen

Die Vorstellung, Feminismus sei nicht gewalttätig, lässt sich nur halten, weil ersten Gewalt delegiert wurde und wird, und weil zweitens die Konsequenzen der Gewalt ignoriert werden. Es gibt aber nun vermutlich überhaupt keine große soziale Bewegung, die ganz gewaltlos blieb. Was ist dann so schlimm daran, einzugestehen, dass der Feminismus nicht anders ist? Weil Gewalt in Verkündigungszusammenhängen störend wirkt?

Da geraten Jungen seit Jahrzehnten schulisch in  Not – die Jugendministerin aber sorgt sich allein um die Mädchen. Das wäre ebenso gewaltsam, wenn es umgekehrt wäre – denn es ist gewaltsam, Kinder entsprechend ihrer Geschlechtszugehörigkeit zu selektieren und zu unterscheiden, wer von ihnen Anspruch auf Schutz und Hilfe hat und wer nicht. Möglich wird das wohl eben durch Schwesigs feministische Überzeugung, dass Jungen einem privilegierten Geschlecht angehörten und daher – gegen alle empirischen Daten – keine Hilfe nötig hätten.

Nun würde Frau Pastorin Bassler aus Mainz mich sicher abholen und mir erklären, dass es doch nicht gegen Jungen gerichtet sei, wenn Frau Ministerin Schwesig etwas für Mädchen täte. Mir aber käme ein einfaches Beispiel in den Kopf, bei dem ich nicht weiß, wie sie darauf reagieren würde. Wenn jemand sähe, wie ein Schwarzer und ein Weißer verprügelt werden – und wenn er dann rufen würde: „Helft dem Weißen! Helft dem Weißen!“ – wäre es dann nicht gerechtfertigt, ihn als Rassisten anzusehen?

Ist es aber andererseits überhaupt denkbar, dass die Familien- und Jugendministerin eine Sexistin ist, und das sogar, obwohl sie Feministin ist? Denn soviel sollte doch wohl klar sein: „Schon Jesus hat diesen Feministinnen ein Denkmal gesetzt.“

Ich weiß zwar nicht so recht, ob Jesus etwas davon weiß, aber er kann sich da ganz gewiss auf die Mainzer Pastorin verlassen. Er habe nämlich in seinem „Gleichnis von der bittenden Witwe“ etwas über eine Frau erzählt, die vor Gericht erschien, obwohl eine „Frau kein Recht hat, vor Gericht zu erscheinen. Nur Männer konnten Rechte einklagen.“

Ich weiß nicht, ob der Frau Pastorin Bassler dabei so wie mir einfiel, dass bis vor ganz kurzer Zeit Männer in Deutschland kein Recht hatten, im Sinne der Sorge für ihre Kinder vor Gericht zu gehen – aber so genau muss sie ja nun auch wirklich nicht hinschauen.

Lieber erzählt sie über die Frau, die immer wieder laut protestieren würde und damit genau dasselbe machen würde „wie die Frauen, die derzeit in Amerika mit rosa Mützen auf die Straße gehen“ (Jesus hatte auch etwas gegen Trump).

„Und Jesus sagt: ‚Genau so sollt ihr bitten. Seid euch nicht zu schade, immer wieder zu schreien und zu klagen. Seid euch nicht zu schade, auf die Nerven zu gehen, wenn man euch euer Recht vorenthält. (…)“

Hier ist nun endgültig nicht mehr klar, ob Jesus eigentlich weiß, was er da über die „Fähigkeit zur Penetranz“ gesagt hat – oder ob Frau Pastorin Bassler hier einfach nur selbstbewusst herausarbeitet, was Jesus eigentlich sagen wollte, aber nur eben nicht so gut ausdrücken konnte wie eine Verkündigungsverantwortliche des SWR.

Kurz dachte ich, dass wir uns zumindest daran ein Beispiel nehmen könnten: Menschen nicht ich Ruhe zu lassen, wenn sie Inhumanes verkünden – ihnen auf die Nerven zu gehen – sie in Gespräche zu drängen – auf Rechtfertigungen zu bestehen. Dann aber wurde mir schnell klar, dass das natürlich eine erhebliche Belästigung wäre. Harassment. Stalking. Hate Speech.

Also höre ich lieber einfach weiter zu und erfahre auch dabei viel. Jesus hat zum Beispiel Feministinnen Denkmäler gesetzt. Manche Männer reagieren schon beleidigt, wenn man ihnen einfach den Tod androht oder ihnen ihre Kinder nimmt. Die evangelische Verkündigung schließt den Glauben an die Kraft des Feminismus ein. Feministinnen schauen genau hin, jedenfalls, wenn man nicht so genau hinschaut. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfüllt seinen Bildungsauftrag auf beeindruckende Weise.

Und Frau Pastorin Annette Bassler aus Mainz ist ein sehr ehrenwerter Mensch.

  1. Was für ne kranke, verdrehte Welt.
    Es sind die Frauen, die Männer die Rechte verweigern und bei Kritik unangemessen reagieren und diese als übergriffige Gewalt auffassen und so behandeln.

    Und es sind Grünensymphatisanten, die den AfD-Mitgliedern die Autos anzünden und mit Morddrohungen nicht nur diese sondern auch ihre Kinder bedrohen.
    Und es sind die Grünenanhänger, die mit der Kritik der AfD nicht jklarkommen, sondern mit Gewalt das gemeinsame Land abreissen und die Kultur zerstören wollen.

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  2. Ach ja, die gewaltlosen Feministinnen. Solanas stach auf Warhol ein. Es gab die Terrorgruppe Rote Zora. In der RAF waren die 40 % der Mitglieder Frauen und verstanden sich auch als Feministinnen. Die Suffragetten waren ebenso gewalttätig und großteils Rassistinnen. So ist das halt mit den Ideologen.

    Und auch Pastorin Bassler ist eine Ideologin, denn Religion ist Ideologie. Ihre evangelische Kirche war bei der Hexenverfolgerin eifriger als die vielbezichtigten Katholiken. Auch stand sie insgesamt den Nazis näher als die Katholiken.

    Auch „ehrenwerte“ Mensch*innen wie Pastorin Basler können einfältig sein. Und Jesus verzeiht selbstverständlich auch den einfältigen, insofern kann er mit ihrem pastoralen Gesäusel leben.

    Allerdings finde ich es unverschämt, dass ich für ihren Müll auch noch Rundfunkgebühren abgepresst bekomme. Denn ich will anders als Jesus nicht mit solchem pastoralen Gesäusel leben.

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    1. ‚Grünes Verhalten‘ ist das der Pastorin.

      Ja, dankenswerter Weise ist Jesus als Mann mit der emotionalen Reife gesegnet, selbst solch ein verirrtes Pfaffenschaf zu erdulden.

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  3. Tja, wenn die eigene Ideologie ‚dead in the water‘ ist, dann leiht man sich Teile einer anderen Ideologie aus und strickt sich dabei eine Pussymuetze.

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  4. Dieses »genaue Hinsehen« der Feminstinnen ist ja am Ende auch nur in einem ganz speziellen Sinn gemeint: es ist das »genaue Hinsehen« der Tugendwächter, Inquisitoren, Politkommissare und Blockwarte, ob irgendwo jemand mit Wortmeldungen ideologisch aus der Reihe tanzt oder ein Mann unverschleiert herumläuft – denn von Männern wird ja mittlerweile ganz schariakonform erwartet, dass sie ihr Haupt in der Öffentlichkeit schamhaft unter einem Schleier der Selbstbezichtigung und der Schuldbekenntnisse verhüllen.

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  5. Die evangelische Kirche steht in Sachen Feminismus und Gender den Grünen in nichts nach., ich sehe ohnehin eine generelle ideologische Bindung zu dieser Partei. Nicht ohne Grund gibt es in Hannover ein „Studienzentrum der EKD für Genderfragen“, das zB ein Flyer zur „Anti-Gender-Hetze“ herausgibt. Daneben gibt es „Gleichstellungsstellen“ bei der evangelischen Kirche. Dabei sind Gleichstellungsbeauftragte bzw. Frauenbeauftragte nur in staatlichen Stellen Pflicht. Und Feminist Martin Rosowski, der Chef der Placebos „Bundesforum Männer“ ist Funktionär in der evangelischen Kirche und Geschäftsführer des „Evangelischen Zentrum Frauen und Männer“.

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  6. Ich weiß wieder warum mich meine Eltern zum Atheisten erzogen haben. Die Beiden hatten nämlich bei den Christen verschiedener Couleur sehr genau hingesehen. Meine Mutter bei dem Gemeindeältesten der Baptisten, den sie in der Sonntagsschule mit dem „Deutschen Gruß“ begrüßen musste, mein Vater bei dem deutschchristlichen Gestapomann, der ihn fast tot geprügelt hat. Christentum und totalitäre Ideologie scheinen wie auch das Beispiel dieser „Verkündigungsbeauftragten“ zeigt, zusammen zu passen.

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  7. Interessanter Artikel, der mir bestätigt, dass ich richtig handelte, als ich aus dem Verein austrat. Jesus war also Feminist und hätte sich eine Muschimütze aufgesetzt, wenn es die damals schon gegeben hätte. Aha.
    Die Evangelische Kirche und deren Vertreter machen auf mich den Eindruck eines konservativ sozialisierten Haufens, der sich bemüht, modern zu erscheinen und ständig dem Zeitgeist hinterher hechelt. Ich muss sagen, dass ich die Katholische Kirche mehr respektiere. Die sind zwar teilweise stockkonservativ, aber die haben ihre Standpunkte und vertreten die, auch wenn sie ständig in der Kritik stehen. Ich teile deren Auffassungen grösstenteils nicht, respektiere aber ihre Haltung. Die opportunistische Haltung der Evangelen geht mir gewaltig auf den aaahm also mag ich nicht so. Mit den Katholen kann man sich streiten, die Evangelen kann man vergessen. Die sind am Ende. Das sind Zombies, die nur noch durch die Kirchensteuer künstlich am Leben erhalten werden, so wie ein Mensch, der im Koma an den Schläuchen hängt und sofort sterben würde, wenn man die Schläuche entfernen täte.
    Warum treten nicht viel mehr aus der Evangelischen Kirche aus? Die Kirchen sind Sonntags ja beinahe leer. Es ist, glaube ich, auch für Atheisten Teil ihrer Identität, evangelischer Christ zu sein. Es ist so wie mit dem Weihnachtsfest, dem geschmückten Christbaum und den Geschenken, die gegenseitig verteilt werden. Man würde es vermissen, auch wenn man Atheist ist und eine Kirche nur alle paar Jahre – bei Hochzeiten, Beerdigungen und Taufen – von innen sieht. Zeigt es nicht, wie degeneriert die Kirche und ihre Institutionen sind, wenn nur derjenige sich offiziell als Christ bezeichnen darf, der die Pfaffen finanziert? ist es nicht ein Geburtsrecht, so wie ich mich als Europäer bezeichnen kann, ob ich nun viel, wenig oder gar keine Steuern zahle?

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  8. Früher dachte ich immer: so fromm wirst du nie, um Pfarrerin sein zu können. Heute liebe ich meinen Beruf und denke:
    Gott hat mich gefunden und nicht mehr losgelassen. Bin gespannt zu erfahren, was er bzw. sie sich dabei gedacht hat.

    https://www.kirche-im-swr.de/?page=autoren&id=3

    Was er, bzw. sie sich dabei gedacht hat. Ja, das würde mich auch interessieren. Jetzt muss ich aber doch – als Experte für Evangelisches und Religiöses im Allgemeinen (bin in die Sonntagsschule gegangen) – einiges kritisch anmerken.

    Als Jesus am Kreuz Gott anrief, „VATER, warum hast du mich verlassen?“, dann war da keine Rede von irgendwelchen Müttern. Aber gut, was solls. Ein bisschen die Heiligen Schriften auf feministisch zurecht biegen, ist ja für einen guten Zweck.

    Es ist bei Frau Bassler doch eher Beruf als Berufung, wenn ihr nicht mal die Heiligen Schriften heilig sind, ja was denn dann? Möglicherweise liest sie nur die Bibel in „gerechter Sprache“, ein feministisch-theologisches Projekt, das längst notwendige Korrekturen an der Bibel vornahm und dem Vater im Himmel ein für allemal klar machte, dass dieses patriarchale Gehabe, dieser Irrglauben von der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen aber sowas von out ist!

    Es ist auch ein weit verbreiteter Irrglauben, Gott habe Adam und Eva als Mann und Frau erschaffen und sie in den Garten Eden gesetzt. Feministische Theologie hat herausgefunden, dass da tatsächlich eine ganze Schar verschiedenster Genderfluids den garten Eden bevölkerten. Es war das Patriarchat, das die Heiligen Schriften verfälschte und das Paradies auf Erden, der Garten Eden mit seine 4000 Geschlechtern, als zweigeschlechtliche Gemeinschaft von Mann und Frau behauptete.

    So, das war mein Wort zum Sonntag.

    Antwort

    1. Jesus rief am Kreuz „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen“. Das ist der Beginn des Psalm 22 und daraus ergibt sich auch der Sinn dieses Satzes. Der Satz, in dem der Vater vorkam, war „Vater, in Deine Hände empfehle ich meinen Geist.“ und den Geist in die Hände der (anwesenden) Mutter zu empfehlen war nicht möglich, weil noch kein Mensch den Geist eines anderen in den Händen gehalten hat.

      Auch wenn ich die grundsätzliche Kritik am Opportunismus der EVKD teile, sollte die Kritik korrekt zu bleiben.

      Antwort

  9. Ein kleines Gedankenexperiment.
    Man nehme einen Satz der Pastorin, tausche Männer gegen Flüchtlinge und stelle sich vor, z.B. ein AfD Politiker würde Ihn dann so im Radio sagen:

    Natürlich haben Wir nichts gegen Flüchtlinge. Aber wir haben etwas gegen ein bestimmtes Verhalten von Flüchtlingen. Wenn die sich nämlich selbstgefällig und übergriffig Rechte herausnehmen, die sie Frauen verweigern.

    In dem Kontext würde der Satz sogar Sinn ergeben, wenn es sich z.B. um streng gläubige Muslimische Flüchtlinge handeln würde.

    Aber könnt Ihr Euch das Geschrei vorstellen?
    Der AfD Politiker würde sofort als Nazi, Rassist, Fremdenfeind beschimpft werden.

    Da wäre dann Schluss mit differenzieren.
    In dem Fall würde die Kritik am Verhalten mit Kritik an den Menschen selber gleichgesetzt.

    Was Ideologen, wie z.B. die Feministen gemeinsam haben ist nämlich, nur bei Ihrer eigenen Ideologie zu differenzieren.

    Bei Andersdenkenden werden dieselben Aussagen dagegen sofort verallgemeinert.

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    1. Da braucht es gar nicht erst die zwar beliebte aber auch etwas plakative „Mann-durch-Ausländer-ersetzen“-Keule. Da ist es meines Erachtens für die Angesprochenen zu leicht zu behaupten, das sei ja auch mal was ganz was anderes und überhaupt nicht vergleichbar.

      Bei vielen Dingen reicht es schon aus, Aussagen ganz schlicht zu spiegeln. Ich finde es nämlich wesentlich entlarvender aufzuzeigen, wie wenig dieselbe Polemik und dasselbe Anspruchsdenken, welches gerade am Weltfrauentag wieder tausendfach durch die Medien gejagt worden ist, toleriert würde, wenn man es gegen Frauen richtet.

      Arne hatte gestern auf einen Artikel verlinkt, in dem eine Frau zehn Punkte benannte, die Männer für Frauen tun bzw. besser machen könnten. Drei der Punkte hatte er direkt exemplarisch zitiert. Bei allen Punkten ist eines klar: würde am international Men’s Day eine vergleichbare Auflistung an „Verbesserungsvorschlägen“ an Frauen gerichtet in einer Zeitung stehen, wäre der medial unkritisch und unreflektiert orchestrierte feministische Aufschrei noch fünf Galaxien weiter zu vernehmen. Das wäre ja dann Sexismus und „male entitlement“.

      Feminismus nahezu jeder Couleur funktionierte eigentlich schon immer nur durch Ausblendung nicht unerheblicher Teile der Lebenswirklichkeit. Heutzutage funktioniert er aber eigentlich nur noch durch völlige Realitätsverweigerung und vor allem durch das beständige legitimieren eigenen Rowdytums, indem man selbiges unverhohlen auf jene, gegen die man es richtet, projiziert.

      Antwort

  10. Lucas,

    ich habe gerade mehrere Absätze geschrieben und wegen akuter Ausuferitis wieder gelöscht, in denen ich eigentlich nur folgendes sagen wollte:
    Ich halte es nicht für sinnvoll, den Gewaltbegriff derart aufzuweichen, daß er die schulische Nichtförderung förderbedürftiger Jungen umfaßt. Ich kann aber auch kein besseres Wort anbieten.

    Daß die evangelische Kirche derart hart auf den Feminismuszug aufgesprungen ist, halte ich allerdings für nachvollziehbar. Ich war zwar immer zu faul, mal die entsprechenden Statistiken herauszusuchen, würde aber davon ausgehen, daß die Entwicklung des Kirchensteueraufkommens und die Altersstruktur der Zahler derselben Anlaß zu der Befürchtung geben, der EKD könnte in einem oder zwei Jahrzehnten das finanzielle Schicksal gewisser sprichwörtlicher nagetierischer Bewohner ihrer Gotteshäuser drohen.

    Wenn es aber unwahrscheinlich erscheint, den Trend zur zunehmenden Religionsferne unter den nachwachsenden Generationen irgendwie umkehren zu können, müssen eben andere Geldquellen gefunden werden. Und wie bekommt man derzeit, entsprechende Connections vorausgesetzt, ziemlich leicht Unterstützung aus diversen Programmen und Fördertöpfen? Indem man irgendetwas tut, auf das man „Gender“ draufschreiben kann.

    Ich halte es nicht für unmöglich, daß die längerfristige Planung der Kirche darauf hinausläuft, einen eher kleinen Teil ihrer Einnahmen aus den Kirchensteuern der Gläubigen und einen größeren über den Umweg von Gender-Förderung aus den Abgaben der Gesamtbevölkerung zu beziehen. Spirituelle Dienstleistungen würden dann wohl irgendwann eher zum folkloristischen Feigenblatt.

    Die Denkstrukturen sind ja eh ähnlich: Da würde also nur eine Religion eine andere ablösen.

    Das klingt jetzt natürlich reichlich nach Verschwörungstheorie. Und wie gesagt habe ich auch nicht versucht, da irgendwelche Geldflüsse zu recherchieren. Ich denke auch nicht, daß sich irgendwann jemand hingesetzt und gesagt hat, das Geld wird knapp, laßt uns mal Gender machen. Eher werden die Schrupps und Käsmanns ihre Ideologie an den Arbeitsplatz importiert haben und irgendwem wird aufgefallen sein, daß es für sowas ja staatliche Mittel geben könnte.

    Aber wie gesagt, das ist nur eine reichlich freihändige Hypothese.

    B20

    Antwort

    1. @ Bombe 20 Eine ganz kurze Antwort, weil ich gerade unterwegs bin: Du hast völlig recht damit, dass die bloße Nicht-Förderung einer Gruppe noch keine Gewalt ist. Auffällig wird sie hier aber durch die gleichzeitige entschiedene Förderung einer anderen Gruppe, die eigentlich in keiner anderen – es sei denn: die in einer besseren – Situation ist.

      Gewaltsam ist es in meinen Augen sehr wohl, wenn Erwachsene Kinder, für die sie nun einmal verantwortlich sind, in dieser Weise selektieren. Die einen haben Schutz und Förderung verdient – die anderen nicht.

      Gewaltsam wird diese Selektion eben durch die existenzielle Abhängigkeit ALLER Kinder. Förderung ist hier nicht einfach ein Surplus – es ist eine Lebensnotwendigkeit.

      Ich gestehe aber gern zu, dass das die schulische Förderung natürlich nicht allein betreffen kann.

      Antwort

      1. Ich muss zugeben, auch ich habe ein Wenig die Stirn gerunzelt, als du in deinem Text unmittelbar vom Gewaltbegriff zu einseitig vergebener Förderung gekommen bist. Aber ich muss auch zugestehen, dass auch mir kein Begriff einfällt, der weniger scharf und plakativ ist, aber gleichzeitig nicht doch am Ende für diese schamlos zur Schau gestellte Empathieverweigerung zu nachsichtig daherkommt.

        Keine Förderung zu erhalten im Gegensatz zu Menschen, denen es nicht schlechter und teils sogar besser geht und das alles nur aufgrund des Geschlechtes, mag erst einmal klingen, wie eine unschöne aber doch irgendwie verschmerzbare Sache. Förderung ist ja schließlich eine Zugabe zum Status Quo. Und wer sich anstrengt, schafft es irgendwie auch ohne.

        Vor dem Hintergrund der Auffälligkeiten bei den Verteilungen der Geschlechter über die Schulformen, bei Abiturabschlüssen und an Universitäten wird aber die Tragweite dieses Handelns offenbar. Mit der Imagination eines Patriarchats, welches konsequent Männer bevorzugt und Frauen unterdrückt, werden Mädchen und Frauen zeitlebens gefördert und bevorzugt. Verweise darauf, dass doch bitte bei eben genannten Auffälligkeiten auch mal wieder auf die Jungs geschaut werden sollte, werden abgebügelt, dass diese doch spätestens mit dem Eintritt ins Berufsleben voll durchstarten werden, weil sie ja dann ihre patriarchale Dividende einstreichen können. Als Beweis gelten Männer, die überwiegend 50 Jahre aufwärts alt sind, also noch unter anderen Bedingungen ihre Schule und Ausbildung durchlaufen haben.

        Es wird nicht etwa billigend in Kauf genommen, sondern viel mehr mittels ideologischer Mythen unsichtbar gemacht, dass man alles daran setzt, ganze Generationen künftiger Männer in ein Leben als wechselweise HONK (Hilfskraft ohne nennenswerte Kenntnisse) und Langzeitarbeitsloser zu drücken und das alles unter der Vorstellung, im Patriarchat werden die dann doch am Ende all die dank mannigfaltiger Förderung besseren Mädchen ausstechen, weshalb man ungeachtet der Zahlen nach immer mehr Mädchen- und Frauenförderung schreit. Es ist grotesk.

        Wo es meines Erachtens aber unmittelbar erkennbar widerlich wird, ist im Bereich der Flüchtlingshilfe; das wäre als Aufhänger für die Verknüpfung zwischen sexistischer Förderung und Gewalt meines Erachtens wirkungsvoller.

        Es ist erschreckend, mit welcher Unverfrorenheit Politiker(meistens)Innen in Deutschland und der EU Sonderbehandlungen für geflüchtete Mädchen und Frauen fordern und auch durchgesetzt bekommen. Ich hätte Verständnis, wenn man für beide Geschlechter spezielle Hilfs- und Betreuungsprogramme einrichten würde, um ggf. geschlechterspezifischen Anforderungen gerecht zu werden, aber darum geht es ja offensichtlich nicht. Es wird auch hier unter der, gerade in diesem Zusammenhang, schon ziemlich kranken Vorstellung, Frauen ginge es immer und überall viel schlimmer als Männern, vollkommen unverfroren Mädchen und Frauen etwas zugesprochen, was man Männern und sogar Jungen (also sogar Kindern mit dem „falschen“ Geschlecht) vorenthält. Es werden ganz klar quantitative und qualitative Ansprüche auf Seelsorge und Integrationshilfe am Geschlecht festgemacht. Dies ist eine schon nicht mehr legal in passenden Worten zu bezeichnende Form von völliger Verweigerung jeglichen Mitgefühls sowie jeglicher Realitäten und lässt den faschistoiden Kollektivismus, dem leider viele Menschen in einschlägigen Kreisen anheim gefallen sind offenbar werden.

        Aber natürlich sind die Sexisten immer die, die derlei kollektivistische Privilegienzuschusterei kritisieren.

    2. Weder EK noch Feministen können ihre Übervaterfigur belegen, einzig die Behauptung hinter diesem und jenem müsse seine unsichtbare, aber sehr mächtige Hand stecken.

      Und guckt man sich an, wo sich die Protestantenpest zuerst ausgebreitet hat, dann wundert’s doch kaum, das gerade dort das progressive feministische Neuevangelium sich am besten mit der EK paarte.

      Und wie jede Religion wird auch der Feminismus von Frauen getragen (da haben die Feministinnen mal was richtig beobachtet, nur natürlich falsch interpretiert …).

      Ich wage jedenfalls zu behaupten, die meisten Kinder werden seitens der Mütter und Omas zum Besuch des Gottesdienstes und Co gedrängt.

      Oder zur FGM in anderen Gebieten.

      Protestanten sind nämlich häufiger Akademiker weil die besser und glüger sind.
      Nicht weil die Abart ansprechender war städtisches Bürgertum und man damit immer Uni nahe war verglichen mim katholischen Bauern.

      Die Geldflüsse sind, um ein paar zu nennen:

      Carnegie
      Ford
      hust Philipp Reemtsma

      Antwort

      1. pS. Die Nichtförderung sorgt dafür, dass die Paarungschancen von Jungs aus der Unter und unteren Mittelschicht massiv beeinträchtigt sind.
        Das kann man sich nach den Motti ‚was uns nicht in den Garten bringt, muss ein Indianer sein‘ und ‚was schmerzt kann nicht hart werden‘ schön reden, aber in unserem politischen Koordinatensystem ist Feminismus in seinen Auswirkungen auf traditionelle Klasse schlicht und ergreifend rechtsextrem.

      2. „Die Nichtförderung sorgt dafür, dass die Paarungschancen von Jungs aus der Unter und unteren Mittelschicht massiv beeinträchtigt sind.“

        Das scheint auch die einzige Sorge der gynozentrischen Gesellschaft zu sein. Würden Jungen einfach immer schlechter und hätten immer schlechter Chancen auf dem Arbeitsmarkt. hätten nur wenige ein Problem damt, aber:

        „The failure of men to foot it with them educationally in equal numbers is no reason to change the education system or promote men undeservedly. The shortage of partners for highly educated women is a problem only men can solve. Get your credentials, boys.“

        http://www.nzherald.co.nz/opinion/news/article.cfm?c_id=466&objectid=11442362

        Denk doch mal einer an die Mädchen. Die machen ihren super Abschluss, machen ihr Studium fertig und verdienen dann mehr wie der Durchschnitt der Bevölkerung. Denen kann man doch keinen schlecht verdienenden Mann zumuten!

        Da wird seit Jahrzehnten das Bildungssystem auf Mädchen umgestellt. Es wird so getan als ob Mathe nicht mehr so wichtig ist. Bolzplätze werden zu Kommunikationszonen, alles damit es Mädchen einfacher haben. Für Jungen ist das System nun umpassend, aber dagegen etwas zu tun geht nicht, weil das könnte ja Mädchen behindern. Also müssen Jungen sich selbst helfen. Von den Erwachsenen gibt es keine Hilfe.

  11. Ach nee, die Evangelen wissen nicht mehr so genau wer die Bösen sind.

    In Stuttgart traf sich die Gesamtkirchenratgemeinde zur Diskussion über Rechtspopulismus und stellte eingangs fest, dass die von der AfD des Teufels sind. Doch im Verlauf der Diskussion machte einige der Evangelen auf Protestanten, die StN berichteten:

    Der Vortrag fand Zuspruch, aber auch Kritik. Pfarrer Heinrich Schmid von der Johanneskirche findet, man müsse künftig „deutlicher“ in diese Richtung predigen und klarmachen, dass rechtspopulistische Positionen „in keiner Weise vom Evangelium abgedeckt sind“. Pfarrer Christoph Dinkel von der Christuskirche missfiel hingegen die Tonlage. Er sieht in der vorgetragenen Haltung eine arrogante „Abwertung der anderen und eine Aufwertung seiner selbst“. Auch AfD-Wähler seien „keine Dumpfbacken“. Klaus Baur, Pfarrgemeinderat der Paul-Gerhardt-Gemeinde, erklärte, es gebe „auch in der AfD Vernünftige – wie überall“. Man dürfe die Leute „nicht über einen Kamm scheren“. Pfarrer Eckhard Benz-Wenzlaff von der Waldgemeinde, der lange Jahre Pfarrer im holländischen Den Haag war, hält die Position von Wolfgang Meyer-Ernst für einseitig, oberflächlich und teilweise für falsch. Es gebe durchaus Entwicklungen unter Muslimen, „die Anlass zu großer Sorge geben und die etwas mit der Religion des Islam zu tun haben“.

    Link hier: https://goo.gl/50Vu8l

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  12. Der Vortrag fand Zuspruch, aber auch Kritik. Pfarrer Heinrich Schmid von der Johanneskirche findet, man müsse künftig „deutlicher“ in diese Richtung predigen und klarmachen, dass rechtspopulistische Positionen „in keiner Weise vom Evangelium abgedeckt sind“

    Vom Evangelium nicht, aber vom alten Testament schon und vom Koran sowieso. Also nur Mut, Freunde. Die Wahrheit macht euch frei. Verbietet das alte Testament und den Koran (wegen hate speech, fake news und Volksverhetzung). Ein jeder ist aufgerufen, sein Mütchen zu kühlen..

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