Wahlprogramm 2017: Warum die Grünen unwählbar sind (1)

Die Grünen/Bündnis 90 haben in den letzten Tagen ihren „Entwurf Wahlprogramm 2017“ veröffentlicht. Eine gute Gelegenheit, das Wahlprogramm aus männerrechtlicher Perspektive genauer unter die Lupe zu nehmen und zu begründen, weshalb sie für mich unwählbar sind.

Letzten Freitag haben die Grünen/Bündnis 90 ihren Entwurf Wahlprogramm 2017 vorgestellt, einige Zeitungen haben dieses bereits kommentiert wie z.B. der Spiegel, die Zeit oder die BZ. Für Personen, die insbesondere an Männerrechten und an Geschlechterpolitik interessiert sind, ist insbesondere das Kapitel 13 „Wir schaffen endlich Gleichberechtigung und Lohngleichheit“ von Interesse. Nachfolgend werden nur die wichtigsten Abschnitte aus diesem Kapitel aus dem Wahlprogramm-Entwurf vorgestellt und kritisch besprochen; die endgültige Fassung des Wahlprogramms soll dann am Parteitag vom 16. Bis 18. Juni endgültig diskutiert und beschlossen werden.

Logo Bündnis90 - Die Grünen

Feministischer Aufbruch als Gegenmittel zum Rechtsnationalismus und zur Frauenverachtung

Die Grün*Innen schreiben:

Und dennoch glauben wir, dass es heute mehr denn je einen neuen feministischen Aufbruch braucht. Die Welle des Rechtsnationalismus, die über die USA und Europa rollt, richtet sich auch gegen die Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung von Frauen: In den USA regiert ein Präsident, der aus seiner Frauenverachtung keinen Hehl macht. In Deutschland macht die AfD gegen Gleichstellung und Gender Mainstreaming mobil und will Frauen am liebsten wieder auf die Rolle am Herd reduzieren.

Wir wollen diesen alten und neuen Frauenfeinden keinen Millimeter nachgeben. Wir wollen nicht zurück in eine Gesellschaft, in der alleinerziehende Mütter schief angeschaut wurden und andere über das Leben von Frauen glaubten bestimmen zu können. Wir wollen stattdessen die noch bestehenden Ungerechtigkeiten beseitigen. Wir wollen mehr. Und unsere Gesellschaft kann mehr.

Bemerkenswert ist hier, dass wir von den GrünInnen überhaupt nichts darüber hören, weshalb in den USA und in Europa eine Welle des Rechtsnationalismus virulent ist. Verkürzt könnte man sagen, dass es sich hier insbesondere um eine Verteilungs-, Repräsentations- und Identitätskrise handelt, wenn man die Makroebene (sozialer Wandel) betrachtet und die GrünInnen mit ihrer Agenda 2010, die sie mit der SPD durch gepeitscht haben und dem daraus resultierenden Lohndumping, mitverantwortlich an diesem Rechtsnationalismus sind. Bemerkenswert ist außerdem die Aussage, dass nur Frauen Erwähnung finden, wenn es um die politische Betroffenheit dieses Rechtsnationalismus geht. Trump hat selbstverständlich nicht nur Frauen abgewertet, sondern eben viele andere Populationen wie Weiße, Schwarze, Politiker, Journalisten, Männer etc. desgleichen auch. Es gibt offenbar im Universum der Grün*Innen nur Frauenbetroffenheit und Frauenverachtung, Männerhass und Männerbetroffenheit scheint außerhalb ihres Denkvermögens zu liegen.

Geld – Macht – Zeit – Chancen

Die Grün*Innen schreiben:

Chancen, Macht, Geld und Zeit wollen wir endlich gerecht zwischen Frauen und Männern teilen. Pflegerinnen und Erzieherinnen werden schlecht bezahlt, vor allem schlechter als vergleichbare ”Männerberufe”. Das Dienstleistungsprekariat ist überwiegend weiblich. Das werden wir ändern, auch wenn es Zeit braucht. Anfangen müssen wir jetzt.

Also: Macht, Geld und Zeit sollen endlich gerecht zwischen Frauen und Männern verteilt werden. Stellt sich bloß die Frage, was in diesem Fall Gerechtigkeit für die Grün*Innen heißt. Gerecht wird wahrscheinlich heißen, wenn überall Ergebnisgleichheit herrscht, also alles 50:50 aufgeteilt wird. Bloß stellt sich die Frage, weshalb diese „gerechte“ Aufteilung allein das Geschlecht betreffen soll und nicht auch Populationen/Kategorien wie Konfession, Region, Klasse/Schicht/Milieu, Ethnie, Alter, behindert/nichtbehindert, krank/gesund etc. Oder auch: Weshalb nicht jede Frau das Gleiche erhalten soll wie alle anderen Frauen auch: dementsprechend keine Unterschiede mehr innerhalb der Population der Frauen. Die Antwort dürfte leicht fallen: Das wäre dann doch des Guten zu viel und wäre ja dann schon beinahe Kommunismus. 🙂 Da lässt man es doch lieber bei der einen Kategorie Geschlecht bewenden.

Welche vergleichbaren Männerberufe werden eigentlich besser bezahlt als Pflegerinnen und Erzieherinnen? Und wenn diese Berufe sooo schlecht bezahlt sind, weswegen gehen dann die Frauen nicht einfach in diese Männerberufe, die ja offenbar besser bezahlt sind?

Und für dieses Dienstleistungsprekariat sind ja gerade die Grün*Innen mitverantwortlich, weil sie Agenda 2010 eingeführt haben: dadurch haben sie nach Litauen den größten Niedriglohnsektor in Europa geschaffen, mit anwachsenden prekären Arbeitsverhältnissen.

Die Grün*Innen schreiben:

Wir wollen, dass Frauen endlich genauso viel verdienen wie Männer. Wir wollen Mädchen und Jungen die gleichen Chancen eröffnen. Wir wollen, dass niemand Frauen vorschreibt, wie sie zu leben haben, was sie werden wollen, wie sie sich kleiden – keine religiösen Ideologen, kein Staat, keine alten Patriarchen. Wir treten Gewalt gegen Frauen entgegen. Sexistische Bemerkungen, anzügliche Sprüche, körperliche Belästigung hat fast jede Frau schon erlebt.

Das wollen wir nicht länger akzeptieren.

Will das eigentlich die Mehrheit der Frauen ebenfalls, exakt gleich viel verdienen wie die Männer? Oder haben sie ev. eine andere Work-Life-Balance als die Männer und nehmen deshalb lieber ein bisschen mehr freie Zeit oder Zeit für die Familie? Und gibt es eigentlich Sondergesetze extra für Frauen, die ihnen vorschreiben, wie Frauen leben und sich kleiden sollen? Nicht! Dann kann es den Frauen ja egal sein, was andere Leute schwatzen, weil dies würde ja wiederum zur Meinungsfreiheit gehören – oder? Und sollte es gewissen Frauen nicht egal sein, dann wäre es vermutlich sinnvoll, sie darin zu bestärken, dass es völlig egal ist, was andere Leute von ihnen halten oder ihnen vorschreiben wollen, wie sie leben sollen. Warum engagieren sich die Grün*Innen eigentlich nur für Gewalt gegen Frauen und nicht desgleichen für Gewalt gegen Männer? Ist es weniger folgenschwer, wenn Männer Gewalt erleiden oder sexuell belästigt werden oder anzügliche Sprüche hören müssen?

 Gender Pay Gap – unterbezahlte Frauenberufe – prekäre Beschäftigung

Zwei Banknocten, die Gender Pay Gap symbolisieren 

Die Grün*Innen schreiben:

 Uns Grünen geht es darum, dass Frauen und Männer so leben können, wie sie es wollen. Zu den Voraussetzungen gehört, dass Frauen am gesellschaftlichen Wohlstand, am Einkommen und Vermögen gleichberechtigt teilhaben. Da gibt es in Deutschland noch einiges zu tun. Mehr Frauen denn je sind berufstätig. Aber viel zu oft arbeiten sie in Minijobs oder prekärer  Beschäftigung. Sie verdienen weniger als Männer. Soziale Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, werden schlecht bezahlt. Die Renten vieler Frauen sind jetzt schon niedrig, und das wird sich in Zukunft eher noch verschlechtern. Das ist ungerecht. Und es schadet uns allen. Grüne Frauenpolitik unterstützt Frauen darin, wirtschaftlich unabhängig zu sein und sich im Job zu verwirklichen. Denn wer eigenes Geld verdient, kann sein Leben selbst gestalten.

Wie bereits vorher dargelegt. Die GrünInnen wollen zwar weniger prekäre Beschäftigung, weniger Minijobs, möchten, dass die Renten höher sind, aber die GrünInnen haben mit Agenda 2010 den größten Niedriglohnsektor in Europa aufgebaut. Die Schere bei den Einkommen und Vermögen ist ebenso unter grüner Regierungsbeteiligung weiter vorangeschritten. Die Grün*Innen sind folglich hauptsächlich mitverantwortlich, wenn Frauen und Männer auf keinen grünen Zweig kommen, wenn es um das ökonomische Kapital geht. Wie bereits weiter oben erwähnt: Wenn Frauenberufe offenbar schlechter bezahlt sind als Männerberufe, weshalb gehen dann die Frauen nicht vermehrt in diese Männerberufe: gerade in den sozialen Berufen wäre doch eine vermehrte Diversity (also vermehrt Männer) wünschenswert.

Die Grün*Innen schreiben:

Wir wollen ein effektives Entgeltgleichheitsgesetz, das auch für kleine Betriebe gilt. So können Tarifverträge und Vereinbarungen auf Diskriminierung überprüft werden. Unser Ziel ist es Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umzuwandeln und dafür zu sorgen, dass die Beiträge durch Steuern und Abgaben sowie soziale Leistungen so aufeinander abgestimmt werden, dass sich Erwerbsarbeit immer rechnet. Dabei darf die Belastung mit Steuern und Abgaben nicht sprunghaft steigen. Und wir streiten dafür, typische Frauenberufe in der Erziehung, in der Pflege oder im Gesundheitssystem aufzuwerten und besser zu bezahlen.

Dieses effektive Entgeltgleichheitsgesetz beruht ja primär auf dem Mythos des Gender Pay Gap, der gegen 2% schrumpft, wenn alle lohnwirksamen Faktoren eingerechnet werden (bereinigter Gender Pay Gap). Ich verweise hier auf Lukas Schoppe, der bereits über diesen ominösen Gender Pay Gap geschrieben hat: „Wozu ist dieser Gender Pay Gap eigentlich gut?

Die Grün*Innen schreiben:

Diesen Wunsch zu verwirklichen, wird im Alltag für viele Paare deutlich schwieriger, wenn Kinder kommen. Das gilt vor allem für die Frauen. Denn sie übernehmen nach wie vor den Großteil der Arbeit im Haushalt und der Fürsorge für Kinder und Pflegebedürftige. Grüne Zeitpolitik unterstützt Menschen dabei, die Sorge für andere und die Anforderungen im Job unter einen Hut zu bringen und die Aufteilung dieser Arbeit zwischen Männern und Frauen fair zu verteilen. Für Kinderbetreuung, Pflege und Weiterbildung soll es möglich sein, finanziell abgesichert die Arbeitszeit zu reduzieren. Mit der „flexiblen Vollzeit“ können Beschäftigte ihre Arbeitszeit um bis zu zehn Wochenstunden reduzieren und wieder erhöhen. Frauen, die nach einer Familienphase wieder in den Beruf einsteigen wollen, brauchen bessere Unterstützung: Wir wollen deshalb endlich das Rückkehrrecht auf Vollzeit einführen.

Ich wüsste eigentlich nicht, was es den Staat angeht, wie sich Männer und Frauen im Privaten ihre Arbeit aufteilen. Der Staat hat höchstens für die Rahmenbedingungen zu sorgen, dass Männer und Frauen Teilzeit arbeiten können und wenn sie es wollen, ev. ebenfalls noch mit Teilzeit eine gewisse berufliche Karriere in Angriff nehmen können (obwohl hier der Staat auch nur in staatlichen Betrieben gesetzlich eingreifen sollte). Aber wie sich Männer und Frauen ihre Care-Arbeit aufteilen, geht den Staat wirklich nichts an. Es ist ja keine Frau dazu gezwungen, mit einem Mann in einem Haushalt zu leben: ist alles freiwillig. Hier zeigt sich jedoch gut der paternalistische bzw. maternalistische Gestus der GrünInnen: Am besten wird alles vom Staat gesetzlich vorgeschrieben, damit ja auch alle in den Genuss der GrünInnen-Weltverbesserung kommen.

  1. Und wieder erkennen sie nicht den üblichen Widerspruch:
    Niemand soll Frauen vorschreiben, wie sie zu leben haben; der Staat soll für eine gleiche Aufteilung von Hausarbeit sorgen.
    Logische Schlussfolgerung: Entweder ist der Staat niemand oder das Programm ist Widerspruch in sich…

    Antwort

  2. Zunächst eine kleine Bitte an alle Leser und den Verfasser des Artikels. Bündnis 90 / die Grünen sollten als „Bündnis 90 / die Grünen / Team Gina Lisa“ bezeichnet werden.

    Bündnis 90 / die Grünen / Team Gina Lisa sind die Geschlechterkriegspartei par excellence. Jeder gesellschaftspolitische Konflikt wird als Geschlechterkonflikt gedeutet oder besser gesagt, herbeifantasiert. Ist von Rechtspopulismus und ganz allgemein von reaktionärer Politik die Rede, so wird diese Politik fast immer als „männlich“ konnotiert, während fortschrittliche Politik irgendwie als „weiblich“ zu gelten hat. Zur sexistischen Dichotomie des Teams Gina Lisa gesellt sich bei mancher Gelegenheit noch etwas Rassismus und Verachtung der Alten (alte weisse Männer als die Verkörperung inhumaner realtionärer Politik).

    Die Welle des Rechtsnationalismus, die über die USA und Europa rollt, richtet sich auch gegen die Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung von Frauen:

    Sofern Erdogans Politik und Gesellschaftsideal angesprochen ist, stimme ich dieser Aussage zu, die sich auch mühelos belegen liesse. Bei Frankreichs „front nationale“, bei Hollands / Wilders „Partei für die Freiheit“ und Deutschlands AfD sind mir keine Aussagen der Art *Frauen sollten nicht berufstätig sein“ bekannt. Lediglich Positionen wie „Mütter sollten sich die ersten Jahre um das Kleinkind kümmern“ sind da zu hören, Positionen, die weit verbreiteter sind, als sich das Team Gina Lisa in ihrer Filterblase vorzustellen vermag. Die Feindbildprojektionen verhindern eine rationale Analyse. Rechts und rechtspopulistisch muss als „männlich“ und „frauenfeindlich“ markiert werden, notfalls indem ein beträchtlicher Teil der komplexen Wirklichkeit zurechtgebügelt wird. In diesem Sinne ist das grüne Team Gina Lisa selbst populistisch, indem es der komplexen Wirklichkeit eine simple Dichotomie überstülpt.

    Das grüne Team Gina Lisa sollte sich mal Gedanken über die Tatsache machen, dass sogar eine Mehrheit der weissen Frauen in den USA einen TV-Reality-Schwätzer der Feministin Clinton vorzog. Aber da diese bemerkenswerte Tatsache nicht in ihr simples Freund-Feind-Muster passt, wird es einfach ignoriert. Ebenso ignoriert wird, dass Deutschlands AfD und Frankreichs front nationale wesentlich durch die zwei Frauen (warum sind das in der grünen Deutung keine „starken emanzipierte Frauen“?) geprägt sind, Le Pen und Petry. Wahrscheinlich wurden diese Frauen durch das Patriarchat ihrer edlen Weiblichkeit beraubt. Trump würde sagen: So sad 🙂

    Antwort

    1. „Bündnis 90 / die Grünen / Team Gina Lisa sind die Geschlechterkriegspartei par excellence.“

      Ja. Damit gehören sie zu denen, die primär für das Zelebrieren unwichtiger Themen auf der politischen Bühne verantwortlich sind, was verdeckt, was wirklich gemacht wird oder – more important – nicht gemacht wird.

      Das Paradoxe ist also, daß wir aus Gerechtigkeitsgründen für die Männer eintreten und dabei simultan an einer Veranstaltung teilnehmen, die aus neoliberaler Sicht dazu gedacht ist, der großen Masse des Volkes und damit uns selbst zu schaden.

      Damit will ich nicht sagen, daß wir keine Maskulisten mehr sein sollten, sondern daß wir zusätzlich weitere Themen in unsere politische Agenda aufnehmen sollten. Natürliche Verbündete sind meiner Ansicht nach die free-speech Bewegung, die kritische Linke und der Widerstand gegen den Neoliberalismus.

      Auch die MGTOW-Bewegung nimmt Gleichberechtigung viel ernster als die Feministen. Aus meiner Sicht sollten schnellstmöglich die politische Isolation verlassen.

      Antwort

      1. https://en.wikisource.org/wiki/The_Fraud_of_Feminism

        Man sollte den Grünen nur entgegenhalten, dass schon vor hundert Jahren es Marxisten bekannt war, ihre Politik ist rechts wie keine zweite.

    2. Das Paradoxe ist also, daß wir aus Gerechtigkeitsgründen für die Männer eintreten und dabei simultan an einer Veranstaltung teilnehmen, die aus neoliberaler Sicht dazu gedacht ist, der großen Masse des Volkes und damit uns selbst zu schaden.

      Das ist tatsächlich eine paradoxe Situation. Maskulismus hat i.m.h.o nur als Reaktion auf feministische Zumutungen eine Daseinsberechtigung.

      Antwort

      1. „Das ist tatsächlich eine paradoxe Situation. Maskulismus hat i.m.h.o nur als Reaktion auf feministische Zumutungen eine Daseinsberechtigung.“

        Das hab ich auch mal gedacht. Dann kam ich auf das Thema Zwangsvaterschaft, daß im Kern des Komplexes „Reproduktive Rechte für Männer“ liegt. Und da die reproduktiven Rechte der Männer nicht die der Frauen sein können, hat der Maskulismus schon deshalb sehr wohl eine Daseinsberechtigung.

  3. Wieso die seltsame Abwertung der Mutter? Nur die Mutter kann die optimale kognitive Initialzündung für ihr Kind in den ersten Lebensjahren geben. Wenn dies infolge zu früher Fremdbetreuung immer weniger gegeben ist, ist zu befürchten, dass der wichtigste Schatz, den Deutschland besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt vorliegen wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5 – 6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, 2010: 23%; bereits 2015: 33%/ 62% bei 2-3Jährigen; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014, ISBN 978-3-9814303-9-4]

    Antwort

    1. „Nur die Mutter kann die optimale kognitive Initialzündung für ihr Kind in den ersten Lebensjahren geben.“
      Lese ich zwar nicht zum ersten mal, manchev Mütterlobbyisten verbreiten solche Fehlinterpretationen im Netz.
      Wie im Folgenden etwas näher erläutert.

      „Wenn dies infolge zu früher Fremdbetreuung immer weniger gegeben ist, ist zu befürchten, dass der wichtigste Schatz, den Deutschland besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt vorliegen wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5 – 6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, 2010: 23%; bereits 2015: 33%/ 62% bei 2-3Jährigen; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).“

      Das mit der Fremderziehung ( ein grünbrauner Paradepunkt ) stimmt natürlich. Nur das mit der alleinigen mütterlichen ähemm „kognitiven Initialzündung“ nicht.
      Was soll diese Abwertung der Väter?
      Ach so, es geht um Großdeutsches Besitztum.
      Da irrst Du.
      Kinder sind kein Besitz!

      „Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, … “

      Fataler Irrtum, vermutlich aufgrund extrem einseitiger Datenlage.
      Wann ein Foetus wieviel von welchem Elternteil hört, ist mir als vergleichende Forschungslage nicht bekannt. Dir etwa?

      Weder des Staates ( noch so’n grünbraunes Kerngerät ), noch sonstwessen.
      Auch nicht der Eltern. Beider Eltern! Also auch dr Mutter nicht.
      Das mit dem Schatz bezieht sich auf einen, hoffentlich nicht ernstzunehmenden, Kodenamen, sonst nix.
      Jedenfalls nennt sich die Kern-familiäre Konstellationsform Triangulation und die bestimmt Bindungserleben und daraus nahtlos sich entwickelnde soziale Grundbildung weitaus länger, als nur drei Jahre.
      Rein dyadische Beziehungsmuster gehen oft voll in die Hose. Sie neigen dazu symbiotische Beziehungen zu werden und die sind extrem schädlich für das Kind. I.Ü. glaube ich, daß es auch für die darin gefangene Mutter nicht gerade gut ist, in so einem dissozialen Muster ( keine selbstständige Entwicklung ) festzuhängen.

      Ergo: Kinder brauchen beide Eltern, am besten von Zeugung an.
      Ist, ganz nebenbei, auch ein ganz banaler Erfahrungswert von mir ( bin ja schon alt, nä? )

      Antwort

      1. Mist, irgendwie ist mir ein Absatz zerbröselt. Noch mal:

        „Nur die Mutter kann die optimale kognitive Initialzündung für ihr Kind in den ersten Lebensjahren geben.“
        Lese ich zwar nicht zum ersten mal, manchev Mütterlobbyisten verbreiten solche Fehlinterpretationen im Netz.
        Wie im Folgenden etwas näher erläutert.

        „Wenn dies infolge zu früher Fremdbetreuung immer weniger gegeben ist, ist zu befürchten, dass der wichtigste Schatz, den Deutschland besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt vorliegen wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5 – 6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, 2010: 23%; bereits 2015: 33%/ 62% bei 2-3Jährigen; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).“

        Das mit der Fremderziehung ( ein grünbrauner Paradepunkt ) stimmt natürlich. Nur das mit der alleinigen mütterlichen ähemm „kognitiven Initialzündung“ nicht.
        Was soll diese Abwertung der Väter?
        Ach so, es geht um Großdeutsches Besitztum.
        Da irrst Du.
        Kinder sind kein Besitz!
        Weder des Staates ( noch so’n grünbraunes Kerngerät ), noch sonstwessen.
        Auch nicht der Eltern. Beider Eltern! Also auch der Mutter nicht.
        Das mit dem Schatz bezieht sich auf einen, hoffentlich nicht ernstzunehmenden, Kodenamen, sonst nix.

        „Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, … “

        Fataler Irrtum, vermutlich aufgrund extrem einseitiger Datenlage.
        Wann ein Foetus wieviel von welchem Elternteil hört, ist mir als vergleichende Forschungslage nicht bekannt. Dir etwa?

        Jedenfalls nennt sich die Kern-familiäre Konstellationsform Triangulation und die bestimmt Bindungserleben und daraus nahtlos sich entwickelnde soziale Grundbildung weitaus länger, als nur drei Jahre.
        Rein dyadische Beziehungsmuster gehen oft voll in die Hose. Sie neigen dazu symbiotische Beziehungen zu werden und die sind extrem schädlich für das Kind. I.Ü. glaube ich, daß es auch für die darin gefangene Mutter nicht gerade gut ist, in so einem dissozialen Muster ( keine selbstständige Entwicklung ) festzuhängen.

        Ergo: Kinder brauchen beide Eltern, am besten von Zeugung an.
        Ist, ganz nebenbei, auch ein ganz banaler Erfahrungswert von mir ( bin ja schon alt, nä? )

        ( so müßte es passen )

  4. „Die Renten vieler Frauen sind jetzt schon niedrig, und das wird sich in Zukunft eher noch verschlechtern. Das ist ungerecht.“

    Das stimmt nicht! Erst kürzlich veröffentlichte der DGB eine Studie hierzu. Renten von Frauen steigen, während Renten von Männern dramatisch einbrechen werden (über 200 Euro mtl.).

    Es stimmt das Renten heutiger Rentnerinnen niedriger sind als von männlichen Rentner. Das sind aber Frauen, die vor 30 Jahren eben Teilzeit oder gar nicht gearbeitet haben. Sie partizipieren von den Renten ihrer Ehemänner.

    Das was da im Wahlprogramm steht ist schlicht falsch.

    Antwort

    1. Das stimmt nicht! Erst kürzlich veröffentlichte der DGB eine Studie hierzu. Renten von Frauen steigen, während Renten von Männern dramatisch einbrechen werden (über 200 Euro mtl.).

      Hast Du dazu einen Link oder Quelle?

      Antwort

  5. Wie kann man eine Partei ernst nehmen, die das Schüren irrationaler Ängste vor Flüchtlingen verurteilt, aber mit dem Schüren irrationaler Ängste vor beispielsweise Gentechnik oder Nuklearenergie Politik macht?

    Das ist der Widerspruch der Grünen, und genau deswegen muss man sie politisch bekämpfen.

    Antwort

  6. Die Bemerkungen zu den Punkten im Wahlprogramm der Grünen sind sicher alle richtig und denjenigen, die sich schon länger mit dem Thema befaßt haben, nicht neu. Eine rationale Diskussion dieser Themen ist sicherlich notwendig. Nur sind Wahlkämpfe nicht besonders rational, sondern eher emotional. Ich frage mich, für welchen Typ Leser und welche potentiellen Wähler das Programm geschrieben worden ist und welchen Effekt man sich dabei erhofft.

    Von einem „Programm“ würde man in erster Linie Pläne für die Zukunft erwarten. Die kommen auch vor, wenn auch regelmäßig ziemlich vage. Wesentliche Teile des Programms sind aber keine Pläne, sondern Propaganda, kontrafaktische Realitätskonstruktionen bis hin zu reiner Hetze (a.k.a. hate speech). Man kann unschwer die gängigen Propagandatechniken nachweisen (Angsterzeugung, Arbeiten mit unscharfen Begriffen und impliziten Falschaussagen usw. usw.). Alleine der Satz „Wir schaffen endlich Gleichberechtigung und Lohngleichheit“ belegt das zur Genüge.

    Wie gesagt, man kann und muß sich auf der Sachebene sozialer und politischer Themen mit den Programmen der Grünen und der anderen Parteien befassen und die sachlichen Fehler widerlegen. Genauso wichtig ist für mich eine Auseinandersetzung mit dem populistischen Stil der Grünen und deren feministischen Geistesverwandten in den anderen Parteien.

    Der institutionalisierte Feminismus (und damit insb. die Grünen) ist nach meinem Eindruck einer der wichtigsten Wegbereiter für den heutigen Rechtspopulismus, indem man jahrzehntelang mit alternativen Fakten wie dem GPG, Vergewaltigungsstatistiken usw. gegen Männer gehetzt hat. Damit hat man hartnäckiges Lügen und Realitätsverweigerung („alternative Fakten“) salonfähig gemacht. Gerade die bürgerlich-intellektuelle Klientel, die Grünen in erster Linie ansprechen, durchschaut diese Lügen aber häufig. Das ist nach meinem Eindruck auch ein Hauptgrund für die sinkenden Umfragewerte.

    Antwort

  7. Wir wollen nicht zurück in eine Gesellschaft, in der alleinerziehende Mütter schief angeschaut wurden und andere über das Leben von Frauen glaubten bestimmen zu können.

    Du darfst alles werden. Ach wie, du willst Mutter und Hausfrau werden? DAS GEHT GAR NICHT! (Natürlich von Frauen geäußert).

    Antwort

  8. „mitm sagt:

    Die Bemerkungen zu den Punkten im Wahlprogramm der Grünen sind sicher alle richtig und denjenigen, die sich schon länger mit dem Thema befaßt haben, nicht neu. Eine rationale Diskussion dieser Themen ist sicherlich notwendig. Nur sind Wahlkämpfe nicht besonders rational, sondern eher emotional. Ich frage mich, für welchen Typ Leser und welche potentiellen Wähler das Programm geschrieben worden ist und welchen Effekt man sich dabei erhofft.“

    Das sehe ich grundsätzlich auch so.
    Wahlkämpfe sind populistisch, quasi zwangsläufig.

    Also habe ich mal, eher „aus dem Bauch heraus“, denn streng rational, dagegengehalten ( Nein! Nicht gegen Mitm, gegen den grünlichbraunen Sermon, der da aus Mark’s Zitaten quillt ):

    Okay! Allein die paar Zitate, die Mark im Post anführt, bergen dermaßen viel an Staun-, Lach-, Kopfschüttel- u. Widerspruchspotential, daß ich einfach die Beherschung verliere ( mein montäglicher Einkauf verschiebt sich ein wenig ). Das muß m.E. auch mal aus der Sicht des minderintellektuellen OWHM zerfleddert werden.

    Geht los, Grünbrauns sagen:

    „„Wir schaffen endlich Gleichberechtigung und Lohngleichheit““

    Da fehlt das „ab“ am Ende des Satzes, was auf Hektik schließen lässt, die eigene Hysterie bedingt offenbar den Verlust des mutersprachlichen Korrekturvermögens beim Schreiben.
    Wie im Folgenden noch näher spezifiziert.

    „„Und dennoch glauben wir, dass es heute mehr denn je einen neuen feministischen Aufbruch braucht.“
    Wenn man bedenkt, daß der alte gerade voll in die Hose geht, stimmt das vielleicht. Allerdings auch nur nach dem Prinzip
    Stark ( gegen den Zug gelaufen )
    Schön ( abgeprallt )
    mutig ( gleich noch mal versucht ).
    Der Don hat das gerade, nicht speziell auf das grüne Zeugs bezogen, etwas näher erläutert.
    http://blogs.faz.net/deus/2017/03/12/volkswirtschaftliche-vorteile-eines-feministinnenstreiks-4201/

    „Die Welle des Rechtsnationalismus, die über die USA und Europa rollt, richtet sich auch gegen die Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung von Frauen“
    Mit Betonung auf „auch“, reines Konkurrenzdenken, man sieht jede Menge Felle davonschwimmen. Des feministischen Rechtsglobalismus natürlich, der ja viel kompetenter ist, gegen Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung von Frauen zu agitieren. Auch das wird im Folgenden klarer werden, denke ich.

    „In den USA regiert ein Präsident, der aus seiner Frauenverachtung keinen Hehl macht. In Deutschland macht die AfD gegen Gleichstellung und Gender Mainstreaming mobil und will Frauen am liebsten wieder auf die Rolle am Herd reduzieren.“
    OmfG! Die haben einen Präsi der das auch kann! ( Konkurrenzdenken, s.o. )
    Von den Heimchen-an-den-Herd-Appellen der AfD ist mir bisher noch nix bekannt. Aber, daß die AfDler jede Menge Stimmvolk damit ködern, daß sie gegen den Genderquatsch sind, stimmt natürlich, die wären ja auch schön blod, wenn sie die Politressource nicht abbaggern würden.

    „Wir wollen diesen alten und neuen Frauenfeinden keinen Millimeter nachgeben.“
    Zu Deutsch: Wir sind die besseren Frauenfeinde, der Rest ist doch bloß unterwegs, um uns das Einkommen wegzunehmen. Das werden wir nicht dulden!

    „Wir wollen nicht zurück in eine Gesellschaft, in der alleinerziehende Mütter schief angeschaut wurden und andere über das Leben von Frauen glaubten bestimmen zu können.“
    Differenziere ich mal aus.
    Erstens gibt es glücklicherweise fast gar keine Alleinerziehenden und das ist auch sehr gut so, nämlich für die Kinder!
    Zweitens sind die meisten der wenigen tatsächlich real Alleinerziehenden alleinerziehenwollende Mütter, anders ist das nämlich gar nicht möglich. Normale machen sowas nicht und Witwen, die nirgendwo Unterstützung bekommen, sind auch ziemlich ausgestorben.
    Ergo: Wer allein erzieht, der will das auch!
    Und die sind nicht nur schief anzusehen, das allein wäre schon recht kinderverachtend. Sondern sie sind, sofern massive Aufklärungsarbeit im Guten nix nützt, konsequent
    Drittens zu disziplinieren, bis hin zu ein paar Monaten Ordnungshaft. Der §89FamFG gibt das ja her. Zu Recht!

    „Wir wollen stattdessen die noch bestehenden Ungerechtigkeiten beseitigen. Wir wollen mehr. Und unsere Gesellschaft kann mehr.“
    Ach so, is klar. Wir wollen mehr und wer es uns nicht freiwillig abtritt, ist ungerecht. Die Gesellschaft hat’s, also her damit!

    Okay, schönes Outing!
    Scheint, als ob die Grünbrauns den sozialen Grinterhund eines vernünftigen Egoismus nicht so recht verstanden haben und ihn deshalb mit reiner Raffgier verwechseln.

    „Chancen, Macht, Geld und Zeit wollen wir endlich gerecht zwischen Frauen und Männern teilen.“

    ( s.o. ) … und das meiste uns, von Männern und Frauen, Hauptsache uns!

    „Pflegerinnen und Erzieherinnen werden schlecht bezahlt, vor allem schlechter als vergleichbare ”Männerberufe”. Das Dienstleistungsprekariat ist überwiegend weiblich. Das werden wir ändern, auch wenn es Zeit braucht. Anfangen müssen wir jetzt.“

    Daß Pfleger und „Erzieher“ ( gemeint sind vermutlich Kindergärtner ) weniger verdienen, als Hochspannungsmastenkletter o. Kloakentaucher, kann man wohl als gesichert ansehen, also sollen sie auch weniger bekommen, meine ich, z.B. keine Gefahren- o. Schmutzzulagen o.ä.. Ähnliches gilt für Piloten. Wenn im Kindergarten ’ne Tasse Kakao umfällt, mag das ärgerlich sein, unbenommen. Wenn der Passagierflugpilot wg. des verkippten Kaffees anfängt unter dem Instrumentenbrett herumzukrabbeln, kann das aber schon ein paar hundert Leute das Leben kosten. Wenn die heil landen, verdient er etwas mehr.

    Aber es stimmt schon, reine Alibijobs, die keine Sau braucht, werden oft von Frauen besetzt, ob nun die meisten, weiß ich nicht. Aber woher kommt denn das? Warum stehen denn in den skandinavischen Behördenfluren diverse weibliche Prekärdienstleister nutzlos herum? Warum schwappt der Trend längst auch hier durch die Gegend? Warum sollen „alleinerziehende“ Tagesmütter denn vom Staat zum Ausgleich mit alleinerziehenden Tagesmüttern gesegnet werden ( Tatsache, da gibt es ganze Anzeigenkampagnen zu )?
    Richtig, weil sie in der arbeitstechnisch geringer werdenden Produktion nicht zu gebrauchen sind.

    Und jetzt die Ricola-Frage: Wer hat ’s erfunden?
    Die Chrünbrauns, nicht zuletzt, oder?
    Wer prangert denn an, daß es Mütter gibt, die es sich immer noch leisten ( können ) „Care-Arbeit“ zu leisten, w.h. zuhause zu bleiben, Kinder o. deren Großeltern nonprofessionell zu versorgen?
    Wer nimmt den Familien denn übel Familien zu sein und für Familienfunktionen eben keine teuren Profis zu bezahlen?
    Hä?

    Daß die Zeit das sicher wieder ändert, stimmt allerdings. Die Grünbrauns werden das aber höchstens tun, indem sie zur Vernunft kommen und sich selbst abschaffen, was übriges deren fortschrittlichster, ja erster wirklich wesentlicher sozialer Akt überhaupt wäre.
    Fangt schon mal an damit! Jetzt!

    „Wir wollen, dass Frauen endlich genauso viel verdienen wie Männer. “
    Nämlich? Sie tun es doch, sofern sie die gleiche Arbeit leisten und sie bekommen es auch. Was ist daran denn jetzt verkehrt?

    „Wir wollen Mädchen und Jungen die gleichen Chancen eröffnen. “
    Ähh, wie? Ist „eröffnen“ jetzt ein Synonym von „verweigern“?
    Oder soll das heißen: „Eigentlich würden wir ja schon wollen, aber nicht wirklich“?
    Schon ein Blick in grünlichbraun genderisierte „Bildungs“-Ideen zeigt doch wo es lang geht. Alles, bloß nicht männlich. Das Frauenstatut ( die haben einen Status! ), sowie das Männermanifest ( die dürfen sich manifest unterwerfen ) der grünbraunen Partei setzen das dann in der adulten Phase konsequent fort.

    Man sieht schon im nächsten Satz genauer:
    „Wir wollen, dass niemand Frauen vorschreibt, wie sie zu leben haben, was sie werden wollen, wie sie sich kleiden – keine religiösen Ideologen, kein Staat, keine alten Patriarchen.“

    Bis hin zu eklatanten Lügen, aber der Reihe nach:
    Wer ist niemand?
    Richtig, ein Anfall der Bescheidenheit der grünbraunen Partei. Schon in dem von Mark zitierten wird ja mehrfach betont, daß Frauen gefälligst zu arbeiten haben, ob das notwendig ist, oder nicht. Und ja, es wird dazu auch an Vorschriften herumgestrickt, nicht nur an Sackbeutelmützen.

    Der Teilsatz: …“keine religiösen Ideologen,…“ ist mal wieder unvollständig, der Teil: „neben unseren…“ wird verschluckt. Geisterte gerade vor ein paar Tagen erst eine längere Abhandlung, leider auf englisch, zu im Netz herum, die detailliert analysierte, warum Feminismus eine religiöse Ideologie ist.

    „…kein Staat,…“
    Na, da haben wir uns wohl ein wenig überhoben, gell?
    Eine nomadisierende Jäger&Sammlerkultur mit rund 8MRD Menschen dürfte doch ein klein wenig utopisch sein, vermute ich mal so. Soviel Waldbeeren und von Hand zu erlegende Wildkanichen zu finden wird doch arg schwierig. Und alles andere bildet nunmal Staaten, selbst Ameisen und Termiten tun das.

    „Wir treten Gewalt gegen Frauen entgegen.“
    Den Rest verprügeln wir, nicht wahr?
    Hey, da hat „scheidende Geister“ gerade was zu im Angebot. Der hebt da auf die direkte, wie nebenbei auch putative Notwehr ab. Kann ich als Pazifist locker nachvollziehen, hab ich auch schon geleistet.
    https://scheidendegeister.wordpress.com/2017/03/13/dumme-aggressive-frauen/

    Dann tretet mal schön, liebe Grünbrauns! Aber hinterher nicht jammern, wenn es heißt: Klatsch! Und Ruhe im Karton!

    Versteht mich nicht falsch, ich bin wirklich und wahrhaftig gegen jede Gewalt ( im Gegensatz zu Euch Grünbrauns ), aber eben darum ist Notwehr nicht nur erlaubt, sondern im echten Notfall ein Akt der Humanität. Auch schon didaktisch betrachtet. Allerdings angemessen und verhältnismäßig und immer mit klarer Vorwarnung.

    „…,keine alten Patriarchen.“
    Nur junge? Nee, eher weibliche, jedenfalls aber feministische, stimmt’s?
    Das Küsten-Barbie, oder die Schwab-Edith, die Reding-Viviane oder so. Das sind Euch genehme Patriarchats-Repräsentanten ( mit Betonung auf -Tanten ), hmmm?
    Habt Ihr nicht gerade dafür mit gesorgt, daß Frauen dazu angestiftet werden, sich ein Kind ansetzen zu lassen und dann 18 Jahre lang Barunterhaltsvorschuss vom ( überwiegend männlich finanzierten ) Patriarchat zu kassieren?

    „Sexistische Bemerkungen, anzügliche Sprüche, körperliche Belästigung hat fast jede Frau schon erlebt.“
    Das nennt man im weitesten Sinne auch Gleichstellung, Männern geht es ja überhaupt nicht anders.

    „Das wollen wir nicht länger akzeptieren.“
    Wa? Jetzt doch keine Gleichstellung mehr? Ma ehrlich …. also … nee…..
    Ach sooo! Jetzt verstehe ich, Ihr wollt, daß Männer und Frauen dieses Dings unter sich abmachen, Euch ggü. aber den gehorsamsten Kotau leisten. Na, dann macht das natürlich Sinn, Ihr wollt das exklusive Privileg auszuteilen ohne einzustecken ( außer Kohle ).
    Das wollen wir normale Menschen aber kaum noch akzeptieren. Deshalb stürzen Eure Umfragewerte ja auch zunehmend ab.
    Selbst Schuld, wer hat denn gesagt, daß Mädchen eh das begabtere Geschlecht wären, um nur mal eines der bekanntesten und lächerlichsten Zitate von Eurem geduldeten Ally Trittin anzuführen.

    „Uns Grünen geht es darum, dass Frauen und Männer so leben können, wie sie es wollen.“
    Natürlich nur, wenn sie grünbraune feministische Frauen sind, sonst nicht.
    Und auch das wird nix werden. Ich würde ja auch gern den Rest meiner bescheidenen Existenz faulenzend am Strand von Tonga verbringen, aber trotz aller patriarchalen Dividende, war deren Ausschüttung bis jetzt schlicht zu niedrig dafür ( genauer, sie belief sich auf exakt null Cent ).
    Das mit dem „widde-widde-wie-sie-mir-gefällt“ klappt noch nicht mal bei Milliardärinnen so richtig. Wenn ihnen gerade keiner den 1000€-Schein zum Hinternabwischen hinhält, nützt dessen Besitz im Portjuche überhaupt nicht. Sie müssen sich den Mors dann trotzdem selbst abputzen. Ob ihnen das nun gefällt, oder nicht.
    Anders gefragt: Wovon träumt Ihr eigentlich nachts so?
    ( Falls wer nicht versteht, was ich damit sagen will, hier die Kurzanleitung: es geht um absolute Freiheit auf Kosten anderer. Eine Dissoziale Störung der ganz harten Sorte. Wer soziale Kontakte pflegen will, besonders im Familienverband, der zahlt – und zwar freiwillig – mit Freiheiten – immer! Ansonsten kann man sich im Wald einen Stock suchen und sich eine Eremitage in den Boden kratzen, das war’s. )
    Aber: die allermeisten Menschen sind nicht so bekloppt, nur Ihr Grünbrauns und ein paar weitere seid zu dumm das zu kapieren.

    „Zu den Voraussetzungen gehört, dass Frauen am gesellschaftlichen Wohlstand, am Einkommen und Vermögen gleichberechtigt teilhaben.“
    Gut, daß die ( sogar über-)erfüllt ist, jetzt arbeiten wir daran, daß Kinder und Männer da auch nicht mehr allzu kurz bei wegkommen. Wann gedenkt Ihr denn da mal mitzumachen?

    „Da gibt es in Deutschland noch einiges zu tun.“
    Stimmt! Nicht nur hier, Feminismus und grünlichbrauner Wahn ist ein Übel, das mal beendet werden sollte. Weltweit!

    „Mehr Frauen denn je sind berufstätig. Aber viel zu oft arbeiten sie in Minijobs oder prekärer Beschäftigung.“
    Your fault, not mine! Ihr wollt es doch so ( s.o. ).
    Übrigens ist das bei Männern ganz genau so.
    Könnte von Paaren je einer mal zuhause bleiben, würde sich das schon gravierend ändern, aber dadurch würden Eure Fleischtöpfe erheblich kleiner.

    „Sie verdienen weniger als Männer“
    Okay, wenn Ihr das sagt, ich jedoch denke, sie verdienen bei gleicher Arbeit und gleichem Einkommen auch exakt das gleiche.
    Was verdient Ihr denn so?
    Eher fast gar nix, wenn ich mir die bei Don Alphonso abgebildete Kuchengraphik zum nicht zuletzt grünbraunen Frauenweltkriegsaktivismus so anschaue.

    Da verdient die Van-Carrier-Fahrerin sicherlich deutlich mehr ( und ich hoffe und denke, das bekommt sie auch ). Aber die hat i.d.R. weder Zeit noch Lust, sich an Eurem Frauenweltkriegsquatsch zu beteiligen, sondern freut sich vermutlich darauf, nach Feierabend die übliche Soziale-Umfeld-Kultur zu betreiben, mit Freunden beim Griechen speisen, mit Männe schmusen, den Kindern die Hausaufgaben nachsehen, das ganze klassisch-traditionell-patriarchale Hetenprogramm mit möglichst großem Besteck.
    Und das ist gut so!

    Meint ihr wirklich, die ist scharf drauf, sich völlig verdienstfrei für nix-und-wieder-nix mit Antje Hornscheidt um irgendwelche Fußnotensternchen, Unterstriche und xy-Formen herumzustreiten? Oder sich Kartoffelmusparolen auf die Titten zu malen und damit grölend durch die Gegend zu ziehen?
    Wozu?

    „Soziale Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, werden schlecht bezahlt.“
    Na ja, eine Klinikärztin hat schon ein ganz ordentliches Auskommen, so wie auch ihr männlicher Kollege. Eine „Arbeitsvermittlerin“ ( hust! ) im JobCenter o. Verwaltungsangestellte im Jugendamt, muß auch nicht gerade hungern.

    Und, daß eine Altenpflegerin nunmal nicht mehr verdient, als ein Altenpfleger, is numal so. Wenn der Job höher angesehen würde und beide eine Lohnerhöhung bekämen, würde sich das übrigens nicht im geringsten ändern.
    ( Wieso fallen mir an der Stelle eigentlich die Pizzaboten ein, die allabendlich durch die Städte – auch am Wochenende – gurken, um Euch das Warten beim Itaker zu ersparen, damit Ihr Eure Mafiatorte zuhause warm serviert bekommt? Ach so, die sind meist männlich, das zählt natürlich nicht, gell? )

    „Das ist ungerecht. Und es schadet uns allen.“
    Aber solange Ihr es propagiert und auch in Form von Agenden und Vorschriften durchsetzt, wird das auch so bleiben, oder schlimmer werden, schon mal drüber nachgedacht?

    „Grüne Frauenpolitik unterstützt Frauen darin, wirtschaftlich unabhängig zu sein und sich im Job zu verwirklichen. Denn wer eigenes Geld verdient, kann sein Leben selbst gestalten.“

    Na ja, grünbraune Frauen halt, die kein Geld verdienen, sondern abzocken. Nebenbei, Jobs sind grundsätzlich eher weniger zur Selbstverwirklichung, als zur Verwirklichung sozialer Gemeinschaften gedacht.
    Beim Konditor statt Baumkuchen rote Muschitörtchen zu formen, wenn der Kunde doch explizit Baumkuchen bestellt, oder gar Sackbeutelmützchen auszuliefern, kommt nicht so richtig wirklich gut. Sozial gesehen jetz, nä?
    Und zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit ( monetäre Freiheit ) habe ich mich ja oben schon geäußert. Läuft auf Stöckchensuchen im Wald hinaus.
    Spätestens beim Familienwunsch ist auch mit eigenem Geld Schluss damit.
    Da wird dann entweder zusammen gestaltet, oder nicht.
    Fällt mir ein: Ich kenne eine echte Hardcorealleinstehende Dame, gute Freundin von mir. Verdient satt und bekommt das auch ( malocht aber auch entsprechend – Buchhaltung einer Hubschrauberturbinenfirma, nix mit Selbstverwirklichung ).
    Was macht die in ihrer aufgestauten Freizeit ( satt Überstunden und so )?
    Ihre Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten erheblich einschränken und sich soziale Projekte in der ganzen Welt aktiv anschauen. Oder sich mal von mir besuchen zu lassen, was auch zumindest ein gewisses Entgegenkommen bedingt ( bin ja nich ohne, nä? ). Weil das ein primäres Interesse von ihr ist, Selbstverwurstelung hin o. her.

    Is also auch relativ relativ, mit der „Geld für Gestaltungs“-Geschichte.
    Da haben es die Halbtagsjobber, Aufstocker und Hartz IV-Empfänger oft am leichtesten, ohne erwähnenswertes eigenes Geld ( selbstaufdieschulterklopf ), aber auch das ist nicht gerade ein Traumleben, nach Eurer Fasson, glaubt mir.

    „Wir wollen ein effektives Entgeltgleichheitsgesetz, das auch für kleine Betriebe gilt.“
    Warum? Sollen alle genau so wenig bekommen, wie der Mann, der beim Hufschmied die Pferdefüsse festhält?
    Und wovon soll der Hufschmied dann sein Auto, den Amboss, die Feldschmiede, die Eisen u.s.w. bezahlen?

    Oder umgekehrt, wer soll der Halbtags-Altenpflegerin den Lohn eines 60-Wochenstunden-LKW-Fahrers beschaffen?
    Der Chef der Altenpflegefirma mit 5 Halbtags-Angestellten und drei geleasten Kleinautos?
    Lächerlich!
    Per Gesetz? Ha Ha!
    Genau das sind aber die Konsequenzen der grünlichbraunen Forderungen.

    „So können Tarifverträge und Vereinbarungen auf Diskriminierung überprüft werden.“

    Unsinnige Forderungen sind unsinnige Forderungen, da überprüft sich mal gar nix. Einzige effektive Überprüfung dabei ist, daß es garantiert nicht kommt, weil es nicht funktioniert. Überprüfter Bullshit, der alle normalen Menschen diskriminiert, weil er ohne Leistung unverdientes Geld in Eure Taschen verschiebt. Diskriminierend auch, weil es den Intellekt der normalen Bürger als angebl. nicht vorhanden beleidigt.

    „Unser Ziel ist es Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umzuwandeln und dafür zu sorgen, dass die Beiträge durch Steuern und Abgaben sowie soziale Leistungen so aufeinander abgestimmt werden, dass sich Erwerbsarbeit immer rechnet.“

    Okay, wer also man gerade 15 Wochenstunden schafft, dafür – sagen wir mal – 275€ erhält, soll davon auch noch ordentlich Versicherung, Steuern und sonstwas abführen. Sagen wir mal 150 €?
    Wie lohnenswert! Bleibe ich besser zuhause.
    Aber rechnet sich natürlich – für Grünbrauns! Das BIP steigt wieder, Hurrah! Mehr Geld für die GundiWernistiftung zum Waschen!
    Verstehe so langsam, warum die ehemalige Turnschuhfraktion jetzt in schwerstgepanzerten Limos durch die Gegend cruist.
    Fleischtopfsyndrom nennt man das, glaube ich.

    „Dabei darf die Belastung mit Steuern und Abgaben nicht sprunghaft steigen.“
    Neien! Ungefähr doppelte Inflationsrate reicht auch, was?
    Ganz sutje auspressen die Humanressource.

    „Und wir streiten dafür, typische Frauenberufe in der Erziehung, in der Pflege oder im Gesundheitssystem aufzuwerten und besser zu bezahlen.“

    Und wovon? Und wie? Was soll daran wertvoller werden – als was?
    Und was ist mit den typischen Männerberufen? Die Jungs, die die dreckige Wäsche aus dem Krankenhauskeller abholen, sollen weiterhin eher prekär entlohnt werden? Werden nicht mal erwähnt und somit aktiv abgewertet.
    Supersozial, ey!

    „Diesen Wunsch zu verwirklichen, wird im Alltag für viele Paare deutlich schwieriger, wenn Kinder kommen.“
    Welchen Wunsch, den nach mehr Geld trotz mehr Abgaben für faule Politfreaks?
    Stimmt!

    „Das gilt vor allem für die Frauen. “
    Stimmt nur, wenn sie das machen, was Ihr ihnen nicht gönnt, nämlich zuhause bleiben und die Kinder versorgen. Resp. malochen und er bleibt zuhause, resp. beide schuften halbtags.
    Fallen sie auf Euren Mist herein, vernachlässigen die Kinder und ackern beide Vollzeit, haben sie erstmal mehr Geld.

    Aber:
    „Denn sie übernehmen nach wie vor den Großteil der Arbeit im Haushalt und der Fürsorge für Kinder und Pflegebedürftige.“
    Das können sie dann natürlich nicht mehr alles auf einmal. Und?
    Das mehr zusammengekratzte Geld geht drauf für die Tagesmutter, die Vollzeitkita, den Altenpfleger, die ja auch mehr davon bekommen sollen.
    Tolle Wurst!
    Aber Hauptsache sie zahlen ordentlich Abgaben an Grünlichbrauns & Co!

    Was sagte eine Internetbekannte zu diesen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Gelddrucktricksereien, schon vor vielen Jahren?
    „Bis wir uns alle gegenseitig für Geld Haare und Fußnägel schneiden und dann bemerken, daß man das Produkt dieser Tätigkeiten nicht fressen kann“.
    Dienstleistungsgesellschaft²!
    Cui bono?
    Den schwafelnden Idioten in den Palavermenten!

    „Grüne Zeitpolitik unterstützt Menschen dabei, die Sorge für andere und die Anforderungen im Job unter einen Hut zu bringen und die Aufteilung dieser Arbeit zwischen Männern und Frauen fair zu verteilen.“
    Jo! Total fair!
    Männer und Frauen schuften sich auf gleiche Weise kapputt.
    Und für die Kinder sorgt ja der große Patriarch, natürlich auch per Gesetz. Ab spätestens 3.Lebensjahr, aber das lässt sich sicherlich bis auf 6 Wochen nach Geburt runterdrücken. Von wegen „Selbstverwirklichung“ und so.

    „Für Kinderbetreuung, Pflege und Weiterbildung soll es möglich sein, finanziell abgesichert die Arbeitszeit zu reduzieren“.
    Soll heißen:
    Auch wer Kinder betreut, Alte pflegt, sich nebenbei noch weiterbildet, hat gefälligst zu malochen. Notfalls wird das Gehalt des Partners mittels neuer Abgaben soweit reduziert, daß der das nicht mehr finanzieren kann.
    Aber, hey, dafür gibt es dann ein wenig Hartz IV-Aufstockung, zum Prekärjob!
    Und wer soll die erwirtschaften? Der Partner. Über die oben schon erwähnten Mehrabgaben.
    Ach so. Ja. Is klar….

    “ Mit der „flexiblen Vollzeit“ können Beschäftigte ihre Arbeitszeit um bis zu zehn Wochenstunden reduzieren und wieder erhöhen“
    Also früher – ich bin ja schon alt – war das so, daß die Arbeitszeit durch die Leistungsnachfrage bestimmt wurde. Man stellte so viele Leute ein, wie man brauchte, um den durchschnittlichen Leistungsbedarf einigermaßen locker abzudecken.
    Beim Vollfleximodell geht das anders?
    Da kann dann der Arbeitnehmer sagen: „Nächste Woche arbeite ich nur 30 Stunden, übernächste auch und dann schaun mer mal, vielleicht erstmal wieder 40, wenn der Boss sonst den Lohn kürzen muß.“?
    Bei einer Firma mit 30 Leuten im Schichtdienst brauche ich nicht viel Fantasie, um mir vorzustellen, was dabei rauskommt.
    Nämlich 30 Arbeitslose in wenigen Wochen, inkl. Chef.

    Ich war mal Sportbodenleger im Akkord. Wir fuhren Montags morgens los ( z.B. nach Oberbayern ) und kamen Freitags gegen späten Nachmittag wieder zurück ( manchmal auch erst Samstags ). Wir waren meist drei bis vier Leute, je nach Bedarf.
    Seid doch mal bitte so nett und berechnet mir dazu ein Flexivollzeitmodell.
    Das lege ich mal einem in der Branche Aktiven vor und frage ihn, was er davon hält.
    Könnte vermutlich ein ziemlich lustiger Abend werden…….

    “ Frauen, die nach einer Familienphase wieder in den Beruf einsteigen wollen, brauchen bessere Unterstützung: Wir wollen deshalb endlich das Rückkehrrecht auf Vollzeit einführen.“
    Gegen wessen daraus resultierende Halbtagspflicht?
    Oder sollen die dann überflüssig werdenden Kräfte regelmäßig gefeuert werden?

    Merke: immer nur fett gestopfte Politparty zu feiern, verursacht Hirnriss.
    Sollte man auf Zigarettenschachteln aufdrucken und ein Bild von Göring, dem Özi, der antideutschen Claudia, oder dem Hofreiter-Toni darunter zeigen.

    Meine zwei Groschen zu dem Blödfug……

    Antwort

  9. Ach ja, so nebenbei bemerkt: Das Neugestaltung der Website ist gut gelungen.

    Antwort

    1. @ Pjotr

      Danke für das Feedback! Ist eigentlich erst das Grundgerüst, der Webdesigner ist ein vielbeschäftigter Mann und so werden die Details erst peu a peu umgesetzt.
      Ich hoffe, Schoppe gefällt es auch und ist nicht gleich vor Schreck ins Nirwana entfleucht. 🙂

      Antwort

      1. Wenn wir schon OT sind, hier meine zwei Groschen zum neuen Gesicht des Blogs:
        Einerseits ist es bis jetzt noch schlichter und damit noch übersichtlicher, das gefällt, obschon es vorher auch leicht zu überblicken war.
        Was mir nicht gefällt ist die Scriptlastigkeit.
        Vorher brauchte ich die Seite nur aufrufen und sämtliche Funktionen liefen.
        Jetzt muß ich erstmal einige Scripte erlauben, um aus der rechten Leiste heraus auf Kommentare zu kommen.
        Das ist, schon rein grundsätzlich betrachtet, ein Risikofaktor, der auch den Ressourcenverbrauch erhöht.

        Die Mitleser/-schreiber, die eh einen WP-Account haben, weil sie selbst WP-Blogs betreiben, werden das vermutlich kaum bemerken, für mich – als Aussenstehenden, der keine Feeds abonniert und versucht „Netzhintergrunddienste“ möglichst wenig zu nutzen – ist es aber ärgerlich.

      2. @ Fiete

        Ich werde das mal so dem Webdesigner mitteilen und mal schauen, was er dazu meint.
        Die Problematik ist einfach diese: Wenn man weiterhin auf dem Server von WordPress bleibt, ist das Design und die Funktionalität einfach eingeschränkt im Gegensatz zu einem eigenen Server, das muss man ganz klar sehen.
        Ich möchte eigentlich noch viele Änderungen haben, aber dies ist nicht möglich, weil sonst alles von Hand überschrieben werden muss und dann die Site immer wie mehr ruckelt. Es ist also ein Kompromiss: Man bleibt auf dem WordPress-Server, aber eben mit gewissen Einschränkungen beim Design und der Funktionalität.

  10. Wie bereits geschrieben, scheint die Zielrichtung zu sein, zwanghaft dass „offiziell“ vorhandene GPG zu schließen. Per Quote oder durch die Definition, welche Stellen „gleichartig“ sind. Per Quote funktioniert nicht, die Damen wollen einfach nicht in MINT. Daher muß Plan B her. Es wird wohl definiert werden, dass der Job einer Kindergärtnerin äquivalent dem eines Ingenieur ist, ergo gleich bezahlt werden muss. Damit gibt der Feminismus indirekt zu, dass die ganze Förderung, die Abermillion die investiert wurden um die Damen für die „männlich“ konnotierten Berufe zu begeistern, in den Sand gesetzt wurden. Eine Alternative muss her… Vorbereitend merkt Frau Kühast ja schon an „Gleichberechtigung ist ja Gleichstellung und daher Grundgesetzauftrag“… So habe die Damen alles, einen schönen puscheligen Job, hochbezahlt, ungefährlich… Und die Mehrheit der Männer darf die dafür notwendigen Subventionen aufbringen (nichts anderes ist es, wenn viele Frauen in die gleichen Berufe drängen, dann sollte lt. Marktwirtschaft der Lohn fallen). Dies ist die Angleichung an das schwedische Modell (ich meine gelesen zu haben (kann das einer mal nachprüfen?), dass das Steueraufkommen der Herren ca. 74 Milliarden über dem der Damen liegt). Die Verteilung der Geschlechter in den Berufsfeldern ist dort auch nahezu gleich geblieben über die letzten 20 Jahre. In früheren Zeiten gab es Arbeitssklaven beiderlei Geschlecht, in der feministischen Zukunft gibt es nur noch eines dass für den Rest die Kohl herbeischaffen darf (und dafür weniger Rente bekommt und früher abkratzt, und natürlich weiterhin an allem Schuld ist)… Wunderbare Zeiten denen wir entgegen gehen… Da möchte Mann Frau sein ;o)… Oder eben MGTOW…
    Zur Rentenbezugsdauer (Genderama): „Der Gap zu Ungunsten der Männer hat sich bei selbiger mit den Jahren vergrößert, von knapp 10% im Jahr 1960 auf mittlerweile 24% im Jahr 2015. (Männer beziehen 17,5 Jahre Rente, Frauen hingegen mit 21,7 Jahren 24% mehr). Wenn diese 24% auch in den jeweiligen Rentenbeiträgen repräsentiert wären, müsste der Beitragssatz der Frauen 23,2% statt 18,7% betragen. [18,7% *1,24 = 23,2%]“.
    Letztendlich will Frau wohl das hier erreichen (da waren sie wieder, die „angry white men“): http://www.mirror.co.uk/news/workers-die-before-can-claim-9931174
    Vielleicht gelingt es damit, die Aufmerksamkeit der öffentlichen Mannheit zu erhalten ;o)…

    Antwort

    1. Wie bereits geschrieben, scheint die Zielrichtung zu sein, zwanghaft dass „offiziell“ vorhandene GPG zu schließen

      Völlig ausser acht gelassen wird bei den Diskussionen um den GPG, dass der Lohn zwar ein wichtiges Kriterium ist, aber nicht das einzige. Würde jemand hier für 200 Euro mehr im Monat einen auf Möbelpacker machen? Oder im Strassenbau arbeiten? Eben.

      Ebenso nicht berücksichtigt wird, dass viele Frauen sozusagen lediglich einen Zusatzverdienst zu dem des „male breadwinner“ anstreben. Der Mann erwirtschaftet den Hauptteil des gemeinsamen Einkommens und die Frau sucht sich eine Teilzeitstelle. In dieser Konstellation ist der Druck, ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen nicht ausgeprägt. Vielmehr steht der Wunsch, die Stelle zu kriegen im Vordergrund, was sich auf die Lohnverhandlungen auswirkt. Warum untersuchen die üppig subventionierten Gender Studies nicht mal diesen Sachverhalt und dessen Wirkung bezüglich Lohnhöhe? Die Antwort dürfte klar sein.

      Wie Frau Schutzbach in verklausulierter Sprache bereits dargelegt hat, ist der Arbeitsmarkt mit der darin herrschenden Konkurrenz und dem Wettbewerb eine männlich konnotierte Sache, die dem weiblichen Wesen nicht entspricht. Ergo sollen Frauen davon verschont bleiben und die dummen Männer, „die das alles ja so erschaffen haben“, sich der Konkurrenz und dem Wettbewerb stellen, während die Frauen alimentiert werden und somit von dieser „männlich konnotierten Arbeitswelt“ verschont bleiben. Natürlich würde sie nie von einem „weiblichen Wesen“ sprechen, aber nichts anderes meint sie mit „männlich konnotiert“.

      Antwort

Antwort

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s