Fake News Medien Zivilgesellschaft

Gibt es eine journalistische Verantwortung? Eine Frage an die FAZ

geschrieben von: Lucas Schoppe

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie hatten in Ihrer Sonntagszeitung einen Text veröffentlicht, bei dem ich nicht verstehen konnte, wie er in einer großen Zeitung erscheinen konnte. Es war ein Text zu einem Thema, bei dem sicherlich viele Menschen nicht recht verstehen, warum sich einige andere Menschen intensiv, ausdauernd und auch manchmal aufgeregt damit beschäftigen: ein Text zur Geschlechterpolitik nämlich, und zudem über einen Mann, der sie aus männlicher Perspektive betreibt.

Der Text Sebastian Eders über Arne Hoffmann war für mich deswegen sehr beunruhigend, weil fast nichts daran stimmte und weil ich den Eindruck nicht abschütteln konnte, dass die Falschdarstellungen kein Zufall sind. Mich hätte es hingegen gar nicht gestört, wenn Ihr Autor sich sehr kritisch mit den Positionen Hoffmanns auseinandergesetzt hätte – aber dazu hätte er ja diese Positionen überhaupt erst einmal zur Kenntnis nehmen müssen.

Ich kenne mich mit dem Thema und dem Autor Hoffmann einigermaßen gut aus, daher konnte ich schon bei der Lektüre merken, das vieles, und Grundsätzliches, mit dem Text nicht stimmt. Da ich die FAZ und auch Ihre Sonntagszeitung schon oft gelesen habe, überlege ich mir nun natürlich, ob ich von Ihnen auch in anderen Fällen ähnlich unseriös informiert worden bin – in Fällen allerdings, in denen mir das Vorwissen fehlte, um die Fehler zu bemerken.

Ich habe in dem Blog man tau etwas zu dem Text geschrieben, ich muss es sicher nicht alles wiederholen. Der Kommentator Leszek hat zu dem Beitrag viele Textstellen zusammengetragen, aus denen deutlich wird, dass Ihr Journalist schon bei einer äußerst oberflächlichen Lektüre von Hoffmanns Texten hätte merken müssen, wie grundsätzlich falsch seine Darstellung ist.

Wie aber ist es eigentlich möglich, dass ein Beiträger in der Kommentarspalte eines kleinen Blogs deutlich besser recherchiert und ein Thema wesentlich seriöser präsentiert als ein Redakteur einer der größten und wichtigsten deutschen Zeitungen?

Für mich als Leser stellt es sich so dar, dass Eders Text also entweder auf einer schwer verständlichen Schlamperei beruht oder auf einer bewussten Absicht zur Falschdarstellung. Da Eder seine Fehler aber durchweg zu Hoffmanns Nachteil macht, da durch sie durchaus systematisch das Bild eines weltfremden, spinnerten Nerds ensteht, der über eine herbeifantasierte Unterdrückung von Männern jammert – da alle erkennbaren sachlichen Anliegen von Hoffmann ganz ausgeblendet bleiben, obwohl es nicht vorstellbar ist, dass Eder nichts von ihnen wusste – daher ist wohl die Möglichkeit der Schlamperei auszuschließen.

Es wäre schon daher wichtig, dass Sie sich einmal von Ihrer Zeitung aus dazu äußern – vielleicht gibt es ja außer der Schlamperei und der bewussten Falschdarstellung noch eine dritte Möglichkeit, die aus der Perspektive eines Lesers nicht ohne Weiteres zu erkennen ist.

Auch ein Freund Hoffmanns, der von Eder interviewt worden war, hat ja in der Kommentarspalte Ihres Online-Artikels seine Enttäuschung deutlich gemacht. Dabei ist auch ihm sicherlich völlig klar, dass er von einem Journalisten nicht erwarten kann, in seinem Text völlig die Perspektive eines Interviewpartners zu übernehmen. Die Enttäuschung des Hoffmann-Freundes beruht nicht darauf, dass er etwa sein eigenes Bild nicht genau wiederfände – sondern darauf, dass Eder nach seinem Eindruck selektiv allein an Informationen interessiert gewesen sei, mit denen er Hoffmann schlecht hätte darstellen können.

Leider wurden von Ihnen dann weitere Kommentare zu dem Artikel unterbunden, so dass es nicht einmal mehr im Kommentarbereich die Möglichkeit gab, die Darstellungen des Textes zu berichtigen.

Dabei stellt Ihr Redakteur Hoffmann sogar ausdrücklich als psychisch krank („Wahnsinn“) hin und begründet das mit einem ganz aus dem Kontext gerissenen und verfälschend präsentierten Zitat. Spätestens hier hätte doch – dachte ich mir als journalistischer Laie – irgendeine Rechtsabteilung Ihrer Zeitung nachfragen müssen, ob die Darstellung denn tatsächlich tragfähig ist. Hoffmann ist freier Autor, er ist auf die Wahrung seiner Reputation angewiesen – dass die irreführende Darstellung Ihrer Zeitung ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit schaden wird, war für Sie gewiss abzusehen.

Selbst wenn Sie sich aber auch in einem strafrechtlichen Sinn schuldig gemacht hätten, könnten Sie damit kalkulieren, dass das für Sie keine Konsequenzen haben würde. Verleumdung ist nun einmal kein Offizialdelikt, und Hoffmanns finanzielle Mittel für ein Rechtsverfahren sind den Ihren weit unterlegen. Allein Ihre sehr starke Stellung schützt sie davor, allzu viele Konsequenzen befürchten zu müssen.

Gibt es im öffentlichen Diskurs ein Mindestmaß an Gegenseitigkeit? Oder sind die Positionen so ungleich verteilt, dass privilegierte Akteure anderen Schuld, Lächerlichkeit oder Verrücktheit zuschreiben können, ohne dass die sich dazu angemessen äußern könnten?

Eben deshalb aber schreibe ich Ihnen hier noch einmal. Ich möchte einfach wissen: Gibt es für Sie, unabhängig von einer allgemeinen strafrechtlichen Verantwortung, die ja für alle Menschen gilt, auch noch eine spezifische journalistische Verantwortung?

Sie haben ja – und Eder ist sich in seinem Text dessen wohl sehr bewusst – eine enorme Machtposition gegenüber Gruppen und gegenüber Einzelnen. Kaum jemand hat auch nur annähernd ähnliche Zugänge zur öffentlichen Meinungsbildung, die es ihm erlauben würden, sich gegebenenfalls gegen boshafte oder gar vernichtende Darstellungen wehren zu können.

Ich finde es überhaupt nicht nachvollziehbar, wie Sie mit dieser Macht umgehen. Eders Text hätte in der Form, in der er veröffentlicht wurde, in einer auf Seriosität bedachten Zeitung gewiss nicht erscheinen dürfen – er hält schließlich nicht einmal journalistische Standards eine Anzeigenblättchens ein.

Nachdem er dann aber nun einmal erschienen war, hätte es doch von Ihrer Zeitung aus irgendeine Reaktion darauf geben müssen, dass hier eine journalistische Machtposition zum Schaden eines anderen Menschen verwendet wurde – und dies womöglich nur, weil er politische Positionen vertritt, die einem Ihrer Redakteure nicht in den Kram passen.

Oder hat Ihr Redakteur sein Thema womöglich tatsächlich einfach nur völlig missverstanden? Falls das so wäre, müssten Sie meines Erachtens auch das einräumen.

Natürlich sind Sie in der Lage, die Diskussion in einem Blog wie man tau, bei Arne Hoffmanns Genderama oder anderswo gelassen zu ignorieren. Meine Frage aber ist: Gibt es für Sie auch dann eine journalistische Verantwortung, wenn niemand in der Position ist, sie mit dieser Verantwortung zu konfrontieren?

Eben das wäre ja journalistische Integrität, und es wäre schlimm, wenn wir – als Leser – diese Integrität nicht voraussetzen könnten. Es ist nämlich in meinen Augen sehr wichtig, dass es Massenmedien gibt, Foren, in denen sich Menschen ganz unterschiedlicher politischer Positionen begegnen können.

Vor allem aber möchte ich wissen: Gibt es eigentlich überhaupt noch so etwa wie einen gemeinsamen Diskurs, an dem bei allen Statusunterschieden Sie, Herr Eder, Herr Hoffmann, ich und andere gleichermaßen beteiligt sein können? Oder ist die öffentliche Kommunikation so radikal gestört, dass Menschen in diskursiven Machtpositionen andere überhaupt nicht mehr als Gesprächspartner und Mitmenschen wahrnehmen müssen, sondern sie im Diskurs schwer schädigen können, ohne für sich selbst Folgen befürchten zu müssen?

Das wäre keine demokratische Gesellschaft mehr.

Daher möchte ich Sie bitten, sich zu dem Text Ihres Redakteurs zu äußern, den ich und viele andere skandalös und sehr gewaltsam finden. Eine zivile Reaktion wäre, zumindest, eine Entschuldigung. Es wäre mir, und sicher auch anderen, sehr wichtig, wenn deutlich würde, dass trotz der radikal unterschiedlichen Machtpositionen im öffentlichen Diskurs Zivilität nicht völlig erodiert ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Lucas Schoppe

 

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10 Comments

  • Die Angst, von Frauen kollektiv abgelehnt/verhöhnt/verbal entmannt zu werden, ist eben immer noch weit größer, als ein davon emanzipiertes, gesundes männliches Selbstverständnis zu entwickeln. Zeigt sich insbesondere im massiv feminisierten Journalismus unserer Tage.

    Was ist eigentlich aus deiner Anfrage bei der bpb geworden? Haben sie geantwortet bzw. Arne jetzt im Bestand?
    https://man-tau.com/2017/04/26/ein-pladoyer-fur-arne-hoffmanns-pladoyer/

  • Starker Text! Es wird genau das angesprochen, worauf es fast immer hinausläuft und was auch mich sehr wichtig ist: Der öffentliche Diskurs ist gestört.

    Um ein wenig Kontext zu geben:

    Ich kenne mich mit dem Thema und dem Autor Hoffmann einigermaßen gut aus, daher konnte ich schon bei der Lektüre merken, das vieles, und Grundsätzliches, mit dem Text nicht stimmt. Da ich die FAZ und auch Ihre Sonntagszeitung schon oft gelesen habe, überlege ich mir nun natürlich, ob ich von Ihnen auch in anderen Fällen ähnlich unseriös informiert worden bin – in Fällen allerdings, in denen mir das Vorwissen fehlte, um die Fehler zu bemerken.

    Diese Beobachtung haben die jeweiligen Kenner oder Experten schon seit Jahren: Es wird über „ihr“ Thema in einer großen Zeitung oder im Fernsehen berichtet und es stimmt praktisch nichts. Ich glaube nun nicht, dass das „durch die Bank“ auftritt, meine aber, doch ein recht verlässliches Kriterium dafür ausgemacht zu haben, das auch relativ einfach nachvollziehbar ist:

    Ist das Thema außerhalb des Mainstreams?

    Drei Beispiele:

    1. Um die Jahrtausendwende herum konnte man Gothics noch irgendwie mit Satanisten und Selbstmord verknüpfen. Ich erinnere mich an einen gruseligen Spiegel-Artikel.

    2. Arne Hoffmann selbst erinnerte im Jahr 2000 daran, dass man Sadomasochisten „bis vor kurzem“ gegen den Vorwurf, es seien „Perverse“, verteidigen musste.

    3. Als Michael Schilhansl den Dokumentarfilm „Nur ein Spiel“ über alle Aspekte des Fantasy-Rollenspiels fürs deutsche Fernsehen produzieren wollte, fragte man ihn, ob es denn mehr über Amokläufe oder die Sucht ginge. Worum es wirklich ging, interessierte gar nicht – das Urteil war vorgefasst!

    Die Enttäuschung des Hoffmann-Freundes beruht nicht darauf, dass er etwa sein eigenes Bild nicht genau wiederfände – sondern darauf, dass Eder nach seinem Eindruck selektiv allein an Informationen interessiert gewesen sei, mit denen er Hoffmann schlecht hätte darstellen können.

    Auch das wird immer und immer wieder von Interviewpartnern oder Anwesenden bei einem Ereignis berichtet: Die Journalisten kommen schon mit der fertigen Geschichte im Kopf an und suchen nur noch Bilder oder O-Töne, die in ihre Darstellung passen.

    Wie aber ist es eigentlich möglich, dass ein Beiträger in der Kommentarspalte eines kleinen Blogs deutlich besser recherchiert und ein Thema wesentlich seriöser präsentiert als ein Redakteur einer der größten und wichtigsten deutschen Zeitungen – und so, dass es für die Redakteur gerade wegen der durchweg eingehaltenen sachlichen Form vernichtend wird?

    Dazu hatte sich kürzlich Markus Kompa sehr erhellend geäußert (Kontext war ein Streit, in dem ein Blogger einem Stern-Journalisten Schlamperei nachgewiesen hatte):

    Während viele dem Berufstand der Journalisten hohes Prestige beimessen, sieht die Realität anders aus: Geld verdient man mit Schreiben nicht. Das mag sehr wenigen Stars in der Branche gelingen, in toto aber gehört Journalismus zu den prekären Berufen. Bundesweit sind ca. 9.000 Journalisten arbeitslos gemeldet, an die 25.000 schlagen sich als „freie“ durch, allein in Berlin bezeichnet sich eine fünfstellige Anzahl von Hartz 4-Empfängern als „Journalist“.

    (Es geht noch detailliert weiter. Der Beitrag ist absolut lesenswert.)

  • Das einzige was ich, ohne eigene Recherche, unseren Leitmedien noch glaube ist der Wetterbericht und die Bundesliga Ergebnisse … alles andere nehme ich von dort nur noch unter Vorbehalt zur Kenntnis.

    Mittlerweile haben sich die Leitmedien durch derartige Fake-Artikel derart diskreditiert, insbesondere im politischen Bereich, das man sich ernsthaft fragen muss woran es liegt warum journalistische Ethik mittlerweile derart in die Tonne getreten wird …

  • Nachdem ich mich lange damit beschäftigt hatte und darüber auch mein FAZ-Abo gekündigt hatte, kam ich zu dem Schluss, dass man bei der FAZ in Sachen Wirtschaftspolitik und dafür relevanter Makroökonomie eher noch schlechter informiert wird als hier über Männerrechtler.

    Einen gemeinsam-öffentlichen Diskurs hat es wahrscheinlich in keiner leidlich relevanten Frage je gegeben. Nur fällt das eben erst heute auf, wo es zu jedem Thema haufenweise alternative Medien gibt.

  • So ein Erlebnis hatte ich auch schon zu einem absoluten Nischenthema (und meinem heißgeliebten Hobby), nämlich Geocaching. Da erschien vor ein paar Jahren bei SPON ein extrem einseitiger und verzerrender Artikel, der uns auf hinterhältige Art und Weise als Barbaren diffamierte, die rücksichtslos und ignorant die kostbare Natur niedertrampeln würden. Natürlich ohne jemals einen Vertreter unserer Seite befragt zu haben.

  • ch kenne mich mit dem Thema und dem Autor Hoffmann einigermaßen gut aus, daher konnte ich (…) [beobacht]en, das vieles, und Grundsätzliches, mit dem Text nicht stimmt. Da ich die FAZ und auch Ihre Sonntagszeitung schon oft gelesen habe, überlege ich mir nun natürlich, ob ich von Ihnen auch in anderen Fällen ähnlich unseriös informiert worden bin – in Fällen allerdings, in denen mir das Vorwissen fehlte, um die Fehler zu bemerken.

    Ah, der Gell-Mann Amnesia Effect. Begegnet mir selbst öfters (bin auch Physiker ;-)).

  • Ihr dürft den Sebastian Eder nicht zu ernst nehmen, der schreibt ohne jegliche Ahnung und absolut intelligenzbefreit über diverse Themen, u.a. auch über den Klimawandel usw.. Man ist versucht ein Gleichnis analog wie Fielmann aufzustellen: „Fake News … Sebastian Eder“. Wenn Ihr Euch mal so richtig fremdschämen wollt und Euren Glauben an die Intelligenz der Menschen aufgeben wollt, lest mal seine Artikel, die tun richtig weh.

  • @Lucas

    Machen wir es doch mal ganz einfach in zwei Punkten:

    Der Pressekodex
    Aus der Präambel: „Verleger, Herausgeber und Journalisten müssen sich bei ihrer Arbeit der Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und ihrer Verpflichtung für das Ansehen der Presse bewusst sein. Sie nehmen ihre publizistische Aufgabe fair, nach bestem Wissen und Gewissen, unbeeinflusst von persönlichen Interessen und sachfremden Beweggründen wahr.

    Die publizistischen Grundsätze konkretisieren die Berufsethik der Presse. Sie umfasst die Pflicht, im Rahmen der Verfassung und der verfassungskonformen Gesetze das Ansehen der Presse zu wahren und für die Freiheit der Presse einzustehen.“ (…)

    Ziffer 1: „Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.
    Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.“

    DU hast nachgewiesen, dass er wissentlich und willentlich die Unwahrheit sagt, Leszek hat das getan.
    Das gesamte Machwerk besteht aus einer Mischung aus böswilliger Unterstellung, Halbwahrheiten, Stimmungsmache und offenen Lügen.

    Im Artikel willentlich und wissentlich die Unwahrheit sagt er:
    „Aber will man auf Amazon Hoffmanns Bücher über Männerrechte finden, muss man sich auf seiner Autorenseite erst mal durch eine lange Liste von Büchern scrollen.“

    Nein, man muss nur „Arne Hoffmann“ bei Amazon als Suchbegriff eingeben und als aller-, allererstes erscheint als Suchergebnis: „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“.

    Es ist überhaupt nicht zu übersehen und kann von jedem nachvollzogen werden.

    Die „Autorenseite“ hingegen kann nur finden, wer bereits nach dem Autoren „Arne Hoffmann“ gesucht hat.
    ZUERST muss man also nach Arne Hoffmann gesucht haben und als Suchergebnis erscheint DANN der Link zu „Amazons Arne Hoffmann Seite“.

    D.h. er hat a. das Suchergebnis und b. den im Artikel verwendeten screenshot bewusst GEFÄLSCHT, um c. damit Arne „ins rechte Licht setzen“.

    Dass man im Jahr 2017 *überhaupt* noch Autoren damit diskreditieren kann (darauf setzt Eder augenscheinlich) Sexratgeber zu schreiben ist einfach unglaublich; ich kann mich noch gut daran erinnern, wie dankbar ich als Jugendlicher war, dass es „Sex Front“ von Günter Amendt gab.

    Ein Spießer schreibt offensichtlich für Spießer…

    • Sehr guter Punkt!

      Moralische Kritik darf man nicht so ins Allgemeine hinein formulieren, vielmehr muss man sie festmachen an etablierten moralischen Standards, in diesem Fall am geltenden Pressekodex mit entsprechender Präambel und Ziffer 1.

      Die FAZ verstößt nachweislich gegen diese Präambel und gegen Ziffer 1. Damit hat sie sich selbst als journalistische Quelle diskreditiert.

      Besten Dank an Schoppe für sein Engagement und seine Hartnäckigkeit 😉

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