Feindbild Mann Identitätspolitik Zivilgesellschaft

#MenAreTrash und der Abschied vom Politischen

geschrieben von: Lucas Schoppe

Natürlich provoziert der Hashtag #MenAreTrash – „Männer sind Müll“: Wut, Abwehr, Hohn, Kopfschütteln, Begeisterung. Ganz abgesehen aber von den absehbaren emotionalen Reaktionen auf ihn ist er sehr interessant. Er ist nämlich nicht etwa ein wütender oder höhnischer Beitrag zu politischen Debatten, sondern markiert einen Ausstieg aus ihnen. 

 

Liebe Kinder, heute reden wir darüber, ob Männer Müll sind oder nicht

Eigentlich tat Sibel Schick mir schon etwas leid. Die taz– und Missy-Autorin hatte mit großer Geste andere Twitter-User so weiträumig gesperrt, dass Twitter für sie selbst zeitweilig kaum noch zu nutzen war – sie hatte sich dabei heftige, schnell eskalierende und wirre öffentliche Wortgefechte mit anderen Akteuren geliefert, die sich wie sie selbst als „links“ verstehen – sie hatte im Missy-Magazin ein Gedicht „Männer sind Arschlöcher“ veröffentlicht, das schon in seiner sprachlichen Form fremdscham-induzierend schlicht war – und sie hatte bei alledem, so jedenfalls berichtet die taz, auch noch den Hashtag #MenAreTrash in die Welt gesetzt.

Zu den satirischen Reaktionen auf das irritierend schlechte Gedicht hatte ich auch gern etwas beisteuern wollen, hatte auch schon ein Gedicht geschrieben, in  dem ich Schicks Text mit dem „Heideröslein“-Gedicht von Goethe kombinierte – und ließ das Gedicht dann in der Schublade bzw. auf der Festplatte. Ich hatte – so wie andere Nutzer auch – das Gefühl, das etwas nicht stimmt, und wollte nicht noch nachtreten. Stattdessen machte ich mich dann mild über die Missy-Redaktion lustig, die Schicks desaströses Gedicht ohne weitere Überarbeitung veröffentlicht hatte.

Mittlerweile sind mir die Skrupel gegenüber Schick peinlich. Der Hashtag #MenAreTrash mag irre sein, aber das ändert nichts daran, dass er erfolgreich wurde, von großen Zeitungen und von politischen Akteuren mit großer Reichweite unterstützt.

Ze.tt zum Beispiel ist ein seit 2015 bestehendes Angebot der Wochenzeitung Die Zeit, das sich ausdrücklich an Jugendliche und junge Erwachsene richtet. Diese junge Zeit fragt nun unschuldig danach, ob es denn eigentlich in Ordnung ist, Männer insgesamt als Abfall zu bezeichnen.

Es gibt die Vertreter*innen der Meinung ‚Ja, Männer sind Abfall’. (…) Und es gibt das Lager derer, die diese Formulierung als Pauschalierung sowie Beleidigung des Mannes verstehen.

Tja, es ist wie überall im Leben: Die einen sagen so, die anderen sagen so. Jedenfalls ist es irgendwie schon ganz okay, Gruppen von Menschen als Müll zu bezeichnen, solange man den Satz nur anständig gendert. Denn:

Eigentlich sollte meinen, dass der Hashtag Platz verschafft, um über Sexismus, Gewalt und Ungleichbehandlung von Männern gegenüber Frauen zu diskutieren.

Wer andere als Müll bezeichnet, stellt sie als irgendwie eklig und widerwärtig, jedenfalls als wertlos da – als etwas, das entfernt werden muss, um den Haushalt ordentlich und sauber zu halten. Andere als Müll hinzustellen, ist daher ein traditionelles Element politischer oder religiöser Reinheitsideologien: Die stinken und müssen weg.

Deshalb würde auch kein Mensch auf die Idee kommen, es als Gesprächsangebot zu interpretieren, wenn er als Müll betitelt wird. Kommunikation setzt mindestens voraus zu akzeptieren, dass der andere Mensch, mit dem kommuniziert wird, überhaupt da ist. Dasselbe gilt für politische Diskurse: Jeder politische Interessenausgleich, jeder Austausch von Perspektiven setzt voraus, das bloße Da-sein des  anderen Menschen grundsätzlich zu akzeptieren.

Wenn die Jugend-Zeit ze.tt den Hashtag #MenAreTrash als Einstieg in eine Diskussion verkaufen möchte, dann ist an dieser Aussage nur eines interessant: Wieso steht das dort so, obwohl eigentlich jeder merken muss, dass es Quatsch ist? Würde jemand den Satz #WomenAreTrash als Einstieg in eine Diskussion ums Sorgerecht akzeptieren? Oder den Satz #MuslimsAreTrash als Einstieg in eine Diskussion zum Verhältnis von Islam und Aufklärung?

Was Eva Reisinger in der ze.tt schreibt, ist daher eine kaum verhohlene Aufforderung, gefälligst das eigene Denken auszuschalten. Es ist nicht einmal verlogen – denn wer lügt, hat vor der Vernunftfähigkeit anderer immerhin noch so viel Respekt, dass er versucht, ihnen eine halbwegs stimmige Version der Wirklichkeit zu präsentieren. Reisinger bringt nicht einmal mehr diesen Respekt auf. Ihr Satz ist tatsächlich eine unmissverständliche Absage an eben die politische Diskussion, die sie pro forma noch fordert.

Doch nicht einmal der Groß-Journalist Bernd Ulrich, der sonst in der Zeit gern zur Stelle ist, wenn jemand Grenzen des moralisch Akzeptablen überschreitet,  sagt etwas dazu. Das Schweigen vieler ist Voraussetzung dafür, dass ein offen inhumaner Satz wie Men Are Trash zum Erfolg im Netz werden kann. Schlimmer noch aber sind die, die zustimmen.

 

Auch ich bin Müll, aber nicht so sehr wie die anderen!

Der Berliner Linguistik-Professor Anatol Stefanowitsch beispielsweise („Echte Männer wissen, dass sie Trash sind.“), der Wert darauf legt, dass Männer bitteschön mit stillem Nachdenken auf den Satz reagieren. Also, die anderen Männer jedenfalls.

Oder Hanning Voigts, Redakteur der Frankfurter Rundschau, der von Männern angewidert ist, die sich daran stören, als Müll bezeichnet zu werden.

Voigts nutzt den Hashtag ganz zur Selbstdarstellung und grenzt sich, so wie Stefanowitsch und eine ganze Reihe anderer Männer es auch tun, von anderen Männern ab. Er interpretiert den Hashtag als Aufruf zu einer Äußerung der eigenen Gefühle –  und damit völlig unpolitisch. Ich selbst beispielsweise hatte mich über den Hashtag auch nicht erregt, sondern ihn eher nebenbei mit einem „Schon wieder so ein Kram“-Gefühl zur Kenntnis genommen. Trotzdem kann ich einräumen, dass es politisch fatal ist, wenn ganze Gruppen von Menschen wie selbstverständlich als Müll hingestellt werden.

Für Stefanowitsch, Voigts und eine Reihe anderer jedoch ist der Hashtag lediglich ein Anlass für eine dezidiert unpolitische Selbstpräsentation als der irgendwie bessere Mann. Als wären sie ein bisschen weniger Müll als andere Männer, weil sie ja wenigstens zugestehen, dass sie Müll sind. Das ignoriert ganz diejenigen Männer, für die der Hashtag mehr sein muss als bloß ein weiteres verrohtes Spiel um Aufmerksamkeit im Netz.

Da weiterhin Männer den weitaus größten Teil der Erwerbsarbeit erledigen, sind beispielweise auch vor allem Männer von den Härten der immer strikteren Durchökonomisierung von Arbeitsprozessen betroffen – sei es durch die eigene Verdinglichung in der Arbeit, sei es dadurch, dass sie arbeitslos werden und so nicht einmal mehr zur Verdinglichung zu gebrauchen sind.

Betroffen sind natürlich auch, zum Beispiel, die Männer, die als Väter von ihren Kindern entsorgt werden und die sich ohnehin schon wie Abfall fühlen.

Betroffen sind zum Beispiel Männer, die – statistisch im weitaus größeren Ausmaß als Frauen – im Beruf krank werden oder gar sterben.

Wenn also Männer dem Hastag #MenAreTrash zustimmen, dann ist das im Kern ein Signal der sozialen Distinktion. Sie zeigen, dass sie selbst in einer sozialen Situation agieren, in der sie sich wenig betroffen davon fühlen, als Müll bezeichnet zu werden.

Die moralisierende Abwertung anderer Männer, die sich getroffen fühlen, beruht also auf ihrer sozialen Abwertung – und stellt damit zugleich den sozialen Status des Wertenden heraus.

Es spricht für eine faktische Entpolitisierung von Akteuren, die sich heute als „links“ verstehen, dass sie für solche eigentlich naheliegende Zusammenhänge keinen Sinn haben. Die sozialdemokratische Staatsekretärin Sawsan Chebli beispielsweise stört sich nicht an der Bezeichnung von Menschen als Müll – wohl aber daran, dass eine ganze Menge Frauen den Hashtag scharf kritisieren und so der Eindruck einer Gespaltenheit des Feminismus produziert werden könne.

Ein Sprecher der grünen Jugend erklärt Männer, die sich über den Hashtag aufregen, zum Teil des Problems (welchen Problems, wird unglücklicherweise nicht so ganz klar – jedenfalls nicht des Problems, Menschen als Müll hinzustellen).

Die taz fragt wie die Jugend-Zeit keck und unschuldig und nett bebildert in einem „Pro und Contra“, ob man Männer als Müll bezeichnen können.

Die sozialdemokratische Journalistin Sophie Passmann sorgt sich wie Chebli nicht über den Hashtag – sondern darüber, dass Männer ihn zum Anlass nehmen könnten, Feministinnen gegeneinander auszuspielen. 

Passmann macht aus Versehen besonders deutlich, wie sehr dieser Hashtag interne Konflikte nach außen transportiert. Tatsächlich ist es ein ungelöstes Problem eines heutigen intersektionalen Feminismus, dass einerseits Muslime als Unterdrückte und Marginalisierte wahrgenommen werden, als hätten sie in Europa etwa den sozialen Ort, den in den USA die Nachfahren der Sklaven haben – und dass andererseits in muslimischen Ländern Frauen oder Homosexuelle extrem viel schlechter leben können als in Europa, wenn sie denn überhaupt am Leben bleiben. Die entschlossene Entpolitiserung, das Kopftuch flugs zu einem modischen Accessoire zu erklären, umgeht das Problem, statt es zu lösen.

Passmann projiziert die eigenen Widersprüche ebenso wie das eigene Lagerdenken nach außen und unterschiebt es den politischen Gegnern. Da diese aber gar nicht als politische Gegner wahrgenommen, sondern als Spiegel eigener Konflikte benutzt werden, ist eine politische Debatte weder beabsichtigt noch möglich.

Es ist daher auch unsinnig, das Wort „Men“ durch „Women“ oder „Muslims“ zu ersetzen und zu demonstrieren, dass Hashtags wie #WomenAreTrash oder #MuslimsAreTrash kein vernünftiger Mensch akzeptieren würde. Das scheitert an eben dem faschistoiden Charakter des Hashtags, der damit ja gerade herausgestellt werden soll. Nazis hätten sich schließlich auch nicht beeindrucken lassen, falls ihnen jemand gezeigt hätte, was geschieht, wenn in nationalsozialistischer Propaganda Begriffe wie „Slawen“ oder “Juden“ durch „Deutsche“ ersetzt werden.

Solche aufklärerischen sprachlichen Manöver haben einen Sinn nämlich nur auf der Basis von Voraussetzungen, die Nazis eben gerade nicht geteilt haben: der Überzeugung, dass Menschenrechte allgemein gelten – der goldenen Regel – der Überzeugung, dass ziviles Verhalten auf Gegenseitigkeit angelegt ist. Dass diese Voraussetzungen abgelehnt werden, ist eine große, irritierende gemeinsame Schnittmenge von Faschismus und der postmodernen, identitären Linken.

 

Der Zauber des Absoluten und der Abschied vom Politischen

Das führt besonders pointiert Veronika Kracher in der jungle world vor.

’Wenn es einen Hashtag wie ‚Women are Trash’ geben würde, stünden alle Frauen auf den Barrikaden’, so der Tenor auf Twitter und darüber hinaus. Aber Frauen machen diese Erfahrung tagtäglich, auf der Straße, im Internet, im Beruf und im Zwischenmenschlichen. Sie werden tagtäglich von Männern zu bloßen Objekten gemacht. Würden jene Männer, die sich von einem Hashtag so verletzt fühlen, auch nur einen einzigen Tag jene Zurichtungen erleben, die Frauen von klein auf konditioniert sind zu ertragen, würden sie vermutlich zusammenbrechen.

Frauen würden tagtäglich zu Müll degradiert, in einer Weise, wie Männer das niemals erleben – diese Aussage leugnet eben gerade die gemeinsame soziale Wirklichkeit, die Voraussetzung politischer Debatten ist. Wenn Männer daran zweifeln, bestätigen dieser Zweifel lediglich ihre privilegierte Position. Da sich Männer und Frauen hier nicht auf eine gemeinsame Wirklichkeit beziehen können, ist eine politische Vermittlung ausgeschlossen.

Als Spiel ist das lustig. Es wäre schön, wenn der Junge gar nicht erfahren müsste, das ihn Erwachsene tatsächlich als Müll ansehen.

Das ist aber noch nicht die Pointe von Krachers Äußerung. Wann wären denn Äußerungen über weiße, heterosexuelle Männer in ihrem Sinne nicht in Ordnung? Wenn sie in Konzentrationslager gewünscht werden? Wenn sie alle ermordet werden sollen? Wenn männliche Babies in großer Zahl abgetrieben werden sollen, um den Anteil der Männer zu reduzieren? All solche Positionen gibt es ja schon.

Angesichts des von Kracher imaginierten unendlichen, von Männern verursachten Leids der Frauen gibt es faktisch keine Äußerung über Männer, die daneben nicht irgendwie legitim erscheinen würde. Das ist ein wichtiger Punkt.

Hier bricht damit nämlich eine Sphäre des Absoluten und Unendlichen in den notwendig endlichen und relativen Bereich politischer Vermittlung ein. Das entspricht in seiner Struktur seltsam genau dem Offenbarungsdenken in der lutherischen Theologie: Das Absolute kann nicht vernünftig erschlossen, sondern nur geglaubt und zugelassen werden, weil die Vernunft notwendig an eine täuschende Welt gebunden wäre.

Die männliche Gewalt und das weibliche Leid wiederum können eben gerade deshalb als unendlich erscheinen, weil Krachers Darstellung durch keine Seitenblicke auf soziale Realitäten begrenzt wird.

Wer hier also einen Bereich des Politischen gegen den Einbruch des Absoluten verteidigt, leugne damit unweigerlich gigantisches Leid und reproduziere damit inhumane Machtstrukturen. Die politische Vermittlung, die unterschiedliche Interessen koordiniert und die auf die gegenseitige Übernahme von Perspektiven setzt, erscheint in diesem Denken als ein Angriff auf eine irgendwie tiefere Humanität, deren Vertreter irgendwie immer schon wissen, wer wirklich leidet und wer nur so tut, als ob.

So wird der Raum politischer Vermittlung verlassen, und was politische Gegner tatsächlich zu sagen haben, verschwindet ganz hinter ihrer Nutzbarkeit als Projektionsfläche. Die Erstarrung der eigenen politischen Position, der eigene Wirklichkeitsverlust, auch der eigene Anteil an Inhumanität kann dann ganz auf die Rechnung anderer gesetzt werden.

Wenn die nur endlich verschwinden würden, dann wäre alles gut.

In diesem Sinne stehen Männer dann eben tatsächlich für Müll: Sie sind Projektionsfläche für den Müll der anderen, für das, was diese an sich selbst nicht wahrnehmen dürfen, um sich weiterhin als rein fantasieren zu können.

Der Hashtag #MenAreTrash steht also nicht allein für Männer- oder Menschenfeindlichkeit, sondern für einen Ausstieg aus dem politischen Denken, aus dem Versuch der zivilen Vermittlung. Wer aber aus politischem, zivilem Denken aussteigt, optiert für Gewalt.

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73 Comments

  • Dass die Erbsünde nur noch für Männer gilt, ist eine der großen Errungenschaften.

    #MännerSindMüll ist eine wohlwollende Erinnerung daran, was sich u.a. in Luthers 4. These so ausdrückt:
    „Daher bleibt die Strafe, solange der Haß gegen sich selbst – das ist die wahre Buße des Mannes – bestehen bleibt, also bis zum Eingang ins Himmelreich.“

    Das Verhalten des männlichen Feministen erklärt These 34:
    „Jeder Mann, der wirklich bereut, hat Anspruch auf völligen Erlaß von Strafe und Schuld, auch ohne Ablaßbrief.“

    SO progressiv ist der Feminismus!

    • Das verstehe ich jetzt irgendwie nicht.

      Luthers 95 Thesen sind in Latein verfaßt. Explizit von Männern ist da nirgends die Rede.

      Meinst Du, Luthers allgemein formulierte Thesen – also für Männer und Frauen gleichermaßen gültig – wären in Feminismus allein auf Männer eingeschränkt worden?

      • So wie ich Luther verstanden habe (was durchaus falsch sein kann, da ich nicht viel Zeit investierte), geht es ihm bei den Thesen im Kern um Buße.
        DASS Buße unabdingbar ist, weil der Mensch wegen der Erbsünde gar nicht per se gut sein KANN, steht für ihn außer Frage.
        Es bleibt dem Mensch also nichts, als im Glauben an Gott Buße zu tun und an/für Gottes Vergebung zu arbeiten.

        Meine These: Tausche „Mensch“ gegen „Mann“ und „Gott“ gegen „Frau“ oder (wahlweise) „Feminismus“ und du hast eine 1:1 Abbildung in die Grundlage heutiger feministischer Religion.

        • Wichtig bei Luther ist (soweit ich mich als Ex-Katholik dazu überhaupt äußern darf) auch die Idee, dass man eigentlich zu seiner eigenen Erlösung nichts beitragen kann, weil alles, was man tun kann, in der Welt befangen ist – also gottesfern und vom Teufel verkorkst. Die Erlösung wäre allein durch die Gnade Gottes möglich, die über den Menschen kommt, die er nur annehmen, aber durch nichts herbeiführen kann. (Erasmus von Rotterdam war in dem Punkt ganz anderer Meinung – er stellte Luthes „solo gratia“ den freien Willen gegenüber. Erasmus ist mir nicht nur wegen meiner katholischen Vergangenheit deutlich sympathischer.)

          Die Ähnlichkeiten mit den „Listen and believe“-Anmaßungen der Identitätspolitik sind kein Zufall. Die marginalisierten Gruppen werden dort so sakralisiert, dass beliebige ihrer Äußerungen den Status von Offenbarungen haben. Und ob ein weißer Mann irgendwie gerechtfertigt erscheinen kann, hat nicht er zu entscheiden, sondern die, die er unterdrückt und marginalisiert (und mit Wonne sakralisiert).

    • „Das Verhalten des männlichen Feministen erklärt These 34:
      „Jeder Mann, der wirklich bereut, hat Anspruch auf völligen Erlaß von Strafe und Schuld, auch ohne Ablaßbrief.““

      Wodurch diese Allies übrigens hieb- u. stichfest beweisen, daß sie diesen Haschtack überhaupt nicht verstanden haben. Und ich muß´gestehen, diese kleine Bißchen Überlegenheitsgefühl gönne ich den Feministen von Herzen. Immerhin EIN kleines Erfolgsgefühl ….

    • „solange der Haß gegen sich selbst – das ist die wahre Buße des Mannes – bestehen bleibt, also bis zum Eingang ins Himmelreich.“

      „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

      Wenn ich mich also mein Leben lang hasse, mich also nicht liebe, wäre das ein Aufruf zum lebenslangen Hass gegen andere Menschen, die in meiner Nähe leben!

      Das erklärt die Amokläufer und Genderisten.

  • Der Hashtag ist tatsächlich ein neuer Tiefpunkt in der Debatte – nicht nur moralisch, sondern auch intellektuell. Auch mich macht nicht der dumme, menschenverachtende Slogan selbst wütend, sondern wie er von Menschen, die es besser wissen müssten, verteidigt wird.

    Mehrere Leute haben es ja treffend zynisch kommentiert, indem sie Bilder männlicher Flüchtlinge mit dem Hashtag versehen haben… DA fiel dann auf einmal auf, wie daneben er ist, aber den Schluss, dass er es auch sonst ist, mochte keiner ziehen.
    Diejenigen zumindest, die ihn stolz begrüßt haben, mögen sich bitte künftig zurückhalten, wenn die AfD irgendwelche Widerlichkeiten sagt. Denn das Recht auf Empörung über entmenschlichende Sprache hat man verspielt, wenn man sie flammend verteidigt, solange sie vom eigenen Lager benutzt wird.

    Aber ich sehe einen Hoffnungsschimmer darin, wieviele Leute (wenn auch eher Privatleute, nicht Journalisten) angebracht angewidert von dem Slogan waren. Durch solche Aktionen verspielen sich die, vom System gepamperten Sexisten anscheinend allmählich ihre unverdienten Sympathien. Denn wer so etwas herumposaunt, kann sich anschließend schwer darauf zurückziehen, er trete doch nur für Gleichberechtigung ein.

    • Ich hatte einen ähnlichen Gedanken, als ich in der taz einen Artikel darüber gelesen habe, dass in Ungarn einem oder mehreren männlichen Flüchtlingen das Essen verweigert worden sei, während die Frauen und Kinder in einem separaten Raum noch Essen bekommen haben, das sie aber nicht mit ihren Männern/Vätern teilen durften (http://www.taz.de/!5528950/). Ich habe in einem Kommentar angemerkt, die Verfechter von #menaretrash müssten diese Vorgehensweise doch als einen wichtigen genderpolitischen Schritt wohlwollend begrüßen, der Kommentar ist aber nicht veröffentlicht worden.

  • Das ist kein Ausstieg aus dem Politischen, sondern die hemmungslose, ja katholische, Hingabe an die Absolutheit des Politischen. Mit anderen Worten: es ist purer Fanatismus. Der Ton ist apokalptisch und duldet keinerlei Widerspruch: „der Mann“ ist das Schlechthin Böse auf dieser Welt.

    Eine Intellektualität, die dabei bestenfalls achselzuckend dabeisteht und auf ahnungslos macht, die ist „Abfall“ – und zwar einer, der zum Himmel stinkt.

    • An diesen Punkt möchte ich anknüpfen und den Begriff des Politischen diskutieren. Ich erlaube mir, Lucas‘ Titel mal zu variieren: Könnte man hier nicht vielleicht vom Abschied des Politischen in einem liberalen und demokratischen Sinn sprechen? Der Diskurs um #menaretrash erprobt einen anderen Zugang zum Politischen und eine Neudefinition, die eben nicht mehr liberal, sondern, so zunächst mein hypothetischer Gedanke, faschistisch ist.

      Vom Juristen und faschistischen Intellektuellen Carl Schmitt stammt eine klassische Definition des Politischen. In der Schrift „Der Begriff des Politischen“ (1932, ND Berlin 1963) definiert er diese über die Feindschaft. Er beschreibt die Feindschaft als den wahren und letzten Kern des Politischen.
      „Feind ist also, nicht der Konkurrent oder der Gegner im allgemeinen.
      Feind ist auch nicht der private Gegner, den man unter Antipathiegefühlen haßt. Feind ist nur eine wenigstens eventuell, d. h.
      der realen Möglichkeit nach kämpfende Gesamtheit von Menschen,
      die einer ebensolchen Gesamtheit gegenübersteht.“ (S. 29)
      Daran muss ich denken, wenn Sibel Schick Männer ’strukturell‘ als Dreck bezeichnet. Sie verspottet ja die Frauen, die protestieren und die Männer in ihrem persönlichen Umfeld, die sie lieben oder mit denen sie befreundet sind oder zusammenarbeiten, vehement verteidigen. Diese Einzelfälle seien gleichgültig gegenüber dem von ihr starkgemachten, angeblichen ’strukturellen‘ Widerspruch, bzw. der Feindschaft. Feindschaft in einem Schmittschen Sinne heißt, dass die nackte physische Existenz von Männern den Verfechtern von #menaretrash zuwider und unerträglich ist.

      Ähnlich argumentierte Heinrich Himmler in seiner grauenhaften Posener Rede von 1943, in der er sich über diejenigen Deutschen lustig machte, die gegen den Holocaust waren, weil ihre jüdischen Nachbarn und Freunde doch gute Menschen seien. Himmler setzt dem sinngemäß entgegen, es gehe ja gar nicht darum, ob ein bestimmtes Individuum ein guter oder schlechter Mensch sei, es gehe um den nicht aufhebbaren Konflikt zwischen Juden und Deutschen, die nicht mehr nebeneinander existieren könnten.

      Das ist nun heftiger Stoff, aber mir scheint, dass diese Denkweise einer unaufhebbaren Feindschaft zwischen verschiedenen, biologisch determinierten Menschengruppen wieder aufzukommen droht oder schon wieder aufgekommen ist.

      • @Martin, genau das.
        Das Lukas´sche Ideal des rationalen und humanen Politischen ist genauso „das Politische“ wie diese ganzen Abgründe der essentialistischen Irrationalismen.

        Das erste Ideal ist das Ideal des Friedens, letzteres führt in den Krieg.

        Man kann wählen…..

        • @Alex: nur was Du oben mit ‚katholischer Hingabe‘ meinst, habe ich noch nicht recht verstanden. Ich komme darauf, weil ich mich soviel mit Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“ beschäftigt habe, worin der Erzähler Serenus Zeitblom den deutschen Faschismus ja mit dem protestantischen Nationalismus lutherischer Prägung in Verbindung setzt.

          • „Katholisch“ soll hier bedeuten, dass etwas einfach geglaubt wird, egal wie widersinnig es erscheint. Das feministische „Listen & Believe“ ist eben ganz ähnlich wie das „Ich glaube, *weil* es absurd ist“.

            Wir haben es bei der neuen linken Fortschrittlichkeit mit einer politischen Religion zu tun, die ganz frech vom Christentum abgekupfert hat und zwar die schlimmsten Aspekte. Der Fanatismus entstammt dem Protestantismus, die geistige Hingabe an den Glauben ist geradezu katholisch (manche mögen sogar mit Recht sagen mystisch).

          • Noch ein Gedanke zu diesen theologischen Überlegungen: Ein Prinzip des frühen und orthodoxen Protestantismus lautet ja „sola scriptura“ — allein durch die Schrift.
            Das lässt sich so zuspitzen, dass man die Wahrheit nicht, wie zuvor, auch aus der empirischen Wirklichkeit gewinnen kann, sondern eben nur aus der heiligen Schrift. Daran musste ich denken, als ich die hier thematisierten Twitterbeiträge überflogen habe. Da scheint sich eine eigene, schrift- bzw. twitterinterne Wirklichkeit gebildet zu haben, in der manche Netzfeministen leben und die von der physischen Welt außerhalb des Textes losgelöst erscheint. Wenn ich durch die Stadt und über den Unicampus und meine Nachbarschaft gehe, sehe ich überall Männer und Frauen, die einträchtig zusammenarbeiten, sich lieben, Kinder erziehen, zusammenwohnen usw. — ich kann diese empirisch wahrgenommene Realität gar nicht mehr mit dem zusammenbringen, wovon in der sakralen Twittertextwelt die Rede ist.

          • @Martin „..Wirklichkeit gebildet zu haben, in der manche Netzfeministen leben und die von der physischen Welt außerhalb des Textes losgelöst erscheint. … “

            Diesen fortgeschrittenen Wirklichkeitsverlust beobachte ich seit langem bei den radikalisierten Feministinnen und halte ihn, wie schon hier andiskutiert, für eine Form von Wahn. D.h. die Damen meinen das tatsächlich ernst, und man kann auch nicht mehr mit rationalen Argumenten oder Verweisen auf empirische Befunde zu ihnen durchdringen.

            Zu einem solchen Zustand kann man auf verschiedenen Wegen kommen. Religiöser Wahn wird durch fanatisierende religiöse Schriften, Haßprediger usw. erzeugt. Der radikalfeministische Wahn analog durch die massenhafte Hetzpropaganda in der feministischen Presse, durch einschlägige Bücher, Webseiten wie maedchenmannschaft, kleinerdrei usw.. Steter Tropfen höhlt den Stein (oder das Gehirn) – diese Propaganda wirkt nicht bei jedem, sie wirkt auch nur nach längerer Exposition, und die Radikalisierung ist auch je nach Person verschieden stark. Hinterher ist nicht mehr rekonstruierbar, welchen Einfluß ein einzelnes Buch, eine einzelne Fernsehsendung oder was auch immer hatte. Insofern wird man den Einfluß einzelner Ursachen des Wirklichkeitsverlusts nicht genau bestimmen können.

            Was zählt, ist der Zustand der Personen, und da muß man letztlich jeden Einzelfall separat betrachten.

          • @countzero
            „„katholisch“ bedeutet glaubich ‚allumfassend‘ im Wortsinn?“

            Bingo, genau das! Habe ich falsch erklärt.

  • Was Frau Schick hier auf die Welt losgelassen hat, ist garantiert kein provokanter Tabubruch zwecks Erzwingung der Diskussionsbereitschaft bei den ganz Verstockten, sondern die Förderung der eigenen Karriere durch einen klug bewirtschafteten Skandal. Und alle, alle helfen ihr dabei, indem sie ihre niveaulosen Unverschämtheiten unter dem Vorwand ihrer Kritik in den medialen Netzwerken multiplizieren. Frau Schick stehen Ehrungen und Berufungen in Chefredaktionen bevor, denn sie lässt die geeigneten Leute wissen, wie man den Hebel „Aufmerksamkeitsökonomie“ bedient und die vielen empörten Dummköpfe „spielen ohne Gage mit“.

    Den von ihr inszenierten Aufregern kommt man mit immanenter Kritik nicht bei. Das hat eine Laura Himmelreich auch begriffen und eine inzwischen ebenfalls arrivierte Sibylle Berg verschafft Arne Hoffmann vor Rührung feuchte Augen, als ob irgendeine der genannte Damen jemals etwas täte, was nicht Kalkül ist und sie ihre intrasigenten Hasstiraden jemals selbst geglaubt hätten. Statt den völlig zwecklosen Versuch einer Widerlegung oder moralischen Anklage zu unternehmen, wäre es vielleicht hilfreicher nachzuhaken, von was für einer Sorte eigentlich der Ehemann von Frau Berg ist und ob sie ihn mit der gleichen Art Kritik überzieht, wie den Rest unserer Gattung. Bitte mal Foto, Vita, die letzten drei Steuererklärungen. Wie wohnen die eigentlich und wer putzt das Klo? Ist das primitiv? Na sicher, dem Anlass angemessen.

    • Ja, das ist ein ganz wichtiger Aspekt: Klassenkasper ist heutzutage ein überaus lukrativer Job, nicht erst seit Trump. Und je ekelhafter ausgeführt, desto hochbezahlter.

      Eben deshalb werde ich mir das Phänomen nächsten Montag in Hamburg auch mal live und in Farbe anschauen, wenn u.a. Anne Wizorek in einer Veranstaltung von HBS und katholischer Akademie „diskutieren“. Wobei ich voraussetze, daß „diskutieren“ im Sinne des hier besprochenen Haschtacks zu interpretieren ist.
      Nicht, daß ich das Prinzip nicht verstanden hätte, aber die unmittelbar umgesetzte Quantität in einer relativ abgschlossenen Veranstaltung interessiert mich.

      Falls noch wer Lust und Zeit hat, sich diese Informationnsveranstaltung anzusehen, möglw. seine Ansicht des Entwicklungsstandes der feministischen Evolution zu präzisieren, hier der Link zum Aufruf:
      https://www.maennerwege.de/maedchenkram-und-maennersache/

      • > Klassenkasper ist heutzutage ein überaus lukrativer Job

        Volle Zustimmung.

        Ist doch immer das gleiche Schema:
        1.) Man nehme eine Eigenschaft und weise sie der gehassten Gruppe zu: „Alle Männer sind Vergewaltiger“. Es ist gut, wenn die Aussage nicht ganz falsch ist.
        2.) Man posaune diese Aussage auf breiter Fläche in den Medien hinaus, wobei wegen des provokanten Themas gleich reihenweise Leitmedien den Kram multiplizieren
        3.) Man bekommt Vergewaltigungsdrohungen, repräsentativ für alle Männer natürlich
        4.) qed.
        5.) Man wird jahrelang als feministische Expertin interviewt, auf Kongresse eingeladen, schreibt ein Buch, bekommt eine eigene Kolumne bei Leitmedium, einen Eintrag im Handbuch des modernen Feminismus und wird Beraterin des Familienministeriums.
        6.) Weiter bei 1.

        Man sollte also nicht den Fehler machen, den Mädels irgendwelchen ernsthafte Absichten zu unterstellen.

    • jo! Astreiner Text!
      Es sieht fast so aus, als ob Frau Lotter hier und auf AE ein paar Wochen mitgelesen hätte und jetzt kirschenpflückend die wesentlichen Highlights/Ergebnisse zusammenfasst.

      Empfehlenswert!

    • Ja, ich finde den Text auch sehr gut, insbesondere die Pointe, von einer Zuweisung von Schuld zu einer Übernahme von Verantwortung zu wechseln. Die neue „Linke“ verbinde „mit der Neuen Rechten à la Stephen Bannon die Geringschätzung der aufklärerischen Vorstellung, dass alle Menschen ungeachtet ihrer biologischen und kulturellen Unterschiede aufgrund ihrer Fähigkeit, sich von sich selbst distanzieren und mit anderen mitfühlen zu können, eine Gemeinschaft bilden können, die auf Toleranz und Wertschätzung der Einzelnen beruht.“

      Interessant ist auch der Hinweis auf den starken religiösen Unterton, eingeschleust durch ein Zitat des Religionswissenschaftlers Christopher Driscoll, der „Ten Cracka Commandments“ erlassen hat. („Cracka“ soll das weiße Gegenstück zum Begriff „Nigger“ sein). „Denke immer daran, dass es nicht um die Frage geht, ob Gewalt zu verteidigen ist, sondern wessen Gewalt zu verteidigen ist.“

      Die Anmaßung, als neuer Moses aufzutreten, ist hier keineswegs ironisch gebrochen – dafür sind die 10 Gebote an Weiße viel zu ernst gemeint. Während Moses aber seine Gebote am Berg Sinai von Gott erhielt, wurde Driscoll bei einem Hip Hop Symposium erleuchtet, bei dem natürlich lauter „brillante“ Leute teilnahmen, mit denen er die Gebote entwickelt habe. Die Zugehörigkeit zur richtigen Gruppe ersetzt den unsichtbaren Gott. https://medium.com/blacklivesmatter/the-ten-cracka-commandments-5f1c5e3187bc

      Schön ist z.B. das 8. Gebot: „Never quote black leaders like Dr. King in order to criticize protesters and activists.“ Das muss da natürlich unbedingt rein, sonst fällt noch jemandem auf, dass die postmoderne linke Identitätspolitik ziemlich genau das Gegenteil dessen formuliert, wofür King eingetreten ist.

    • @Mark Smith: danke für den Tip, ein wirklich lesenswerter Text!

      Anmerkungen:

      * Irgendwie hat Lotter es geschafft, in dem Text das Wort Identitätspolitik zu vermeiden. Dabei beschreibt sie genau die Folgen, die seit Jahren in der Debatte der Identitätspolitik zugeordnet werden.

      * „Der Wille zur Schuld“ ähnelt verblüffend dem zentralen Mechanismus der feministischen Privilegientheorie, der Anerkennung des eigenen Privilegs. Also viel Altbekanntes, aber sehr schön geschrieben.

      * Die ZEIT traut sich sicherheitshalber nicht, mit eigenen Autoren die Identitätspolitik infrage zu stellen (nach den Erfahrungen mit Miriam Lau und Jens Jessen), sondern läßt stattdessen einen Gastautor schreiben.

      Die Dame scheint auch sonst nicht ganz politisch korrekt zu sein. Auf ihrer Seite http://www.ruhr-uni-bochum.de/philosophy/Ethik%C3%84sthetik/Lotter erfährt man, daß sämtliche Mitarbeiter Frauen sind (was für die Philosophie m.W. untypisch ist). Nichtsdestotrotz schreibt sie einen Brief an die „Lieben Studenten(!!)“. Uiuiui, wenn das die Gleichstellungsbeauftragte mitbekommt.

  • Es gab mal diesen Spruch unter Linken: „Alle Rassisten sind Arschlöcher. Überall“ Diesen Satz kann man bedenkenlos auf alle Anhänger menschenverachtender Ideologien oder gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit übertragen, egal, ob es sich um Sexismus, Antisemitismus etc. handelt. Denkt man das zu Ende, ist Schick genau das: Ein Arschloch.

  • Was mich an der „Menaretrash“-Sause stört, ist nicht die plumpe Anmache, sondern diese Bigotterie, dieser Doppelstandard von den Leuten, die sich nicht mehr einkriegen vor Empörung, wenn Höcke mal wieder berechnend irgendwas Zweideutiges – wie „Denkmal der Schande“ – bezüglich der NS-Vergangenheit von sich gibt.
    Die Leute senden eigentlich nur noch Distinktionssignale aus. Die zu Grunde liegenden Theorien wie „kritische Männerforschung“ oder der „critical whiteness-Privilegientheorie“ haben sie, intellektuell unbedarft wie sie sind, 1:1 aus den USA übernommen, ungeachtet der Tatsache, dass Rassenkonflikte in den USA aus historischen Gründen eine politische weitreichende Dimension haben, die so in Westeuropa nicht gegeben ist.
    Nicht erstaunen kann, dass Stefanowitsch alias Cevapcici reflexartig den Hashtag verteidigt und sich tatsächlich nicht entblödet, diesen Hashtag als Aufforderung zur Reflexion zu behaupten. Es ist schwer, Leute ernst zu nehmen, die sich selbst nicht ernst nehmen und deren politisches Engagement sich auf eine alberne Pose reduziert.

    • Noch eine kleine Ergänzung: Auf der Sachebene hat der Hashtag keinerlei Bedeutung. Auf der Beziehungsebene hingegen schon. Vordergründig ist die Aussage einfach „ihr seid Scheisse“, aber das ist zu kurz gedacht. Die eigentlich Mitteilung auf der Beziehungsebene ist: Wir können euch Dinge an den Kopf werfen, ohne dass der grosse Aufschrei erfolgt. Ihr hingegen könnt das nicht. Das heisst: Wir haben die Diskurshoheit.

      • WIR können behaupten, was WIR wollen. Und wenn WIR behaupten, dass die ANDEREN die DISKURSMACHT haben, dann MUSS es eben so sein!

        Nichts verleiht doch mehr Gefühl von Macht, als wenn man völlig widersinniges Zeug redet und alle das nachplappern müssen, oder?!

        • Die Unlogik und der Hang zur Lüge im Feminismus hat offenbar System und ist kein Versehen. Dem Feminismus geht es ausschliesslich um Macht und da steht sowas wie „Wahrheit“ natürlich voll im Weg….

        • „WIR können behaupten, was WIR wollen. Und wenn WIR behaupten, dass die ANDEREN die DISKURSMACHT haben, dann MUSS es eben so sein!“

          Damit. @Alex, liegst Du natürlich vollkommen richtig und v.dh. logischerweise diametral falsch!

          Korrekt müßte es lauten:
          „WIR können behaupten, was WIR wollen. Und wenn WIR behaupten, dass die ANDEREN die DISKURSMACHT haben, dann MUSS es GENAU GEGENTEILIG sein, weil es eben NUR SO sein kann!“
          🙂

  • „Ich selbst beispielsweise hatte mich über den Hashtag auch nicht erregt, sondern ihn eher nebenbei mit einem „Schon wieder so ein Kram“-Gefühl zur Kenntnis genommen.“

    Ging mir im Prinzip genauso, aber aus einem anderen Grund. Nämlich weil ich diese Damen auf der Sachebene nicht mehr ernst nehmen kann. So ähnlich wie randalierende Kinder in der Pubertät oder andere nicht ganz zurechnungsfähige.

    Ich bin seit einiger Zeit versucht, einen Blogpost mit dem Titel „Feminismus als geschlossenes Wahnsystem“ zu schreiben. Will sagen, daß ein relevanter Teil des „Feminismus“, hier im Sinne einer sozialen Gruppe, in einer subjektiven Realität lebt, die mit der objektiven, empirisch faßbaren nichts mehr zu tun hat.

    Beispiel: Veronika Kracher und ihre These „[Frauen] werden tagtäglich von Männern zu bloßen Objekten gemacht.“ Diese These appelliert vage an den „Dauerskandal“, daß Männer Frauen durch ihre sexuelle Begierde zu Objekten machen – worüber man streiten müßte. Diese hanebüchene These wird dann weiter verallgemeinert zu „tagtäglich[er] Erfahrung, auf der Straße, im Internet, im Beruf und im Zwischenmenschlichen“ und diese „Zurichtungen“ würden Männer „zusammenbrechen“ lassen. Hier haben wir mMn einen eindeutigen Fall von Verfolgungswahn.

    Die subjektive Realität der Frau Kracher, beispielsweise ihre soziologischen „Fakten“ über das tagtägliche Tun von Männern, hat mit der objektiven, empirisch erfaßbaren Realität nichts mehr zu tun. Ihre Faktenbasis besteht aus Phantasieprodukten, Halluzinationen. Die Bewertung dieser Fakten ist ein separates Thema, hier aber trivial, den die „Fakten“ sind das pure Grauen.

    Genau den gleichen Eindruck hatte man bei dem Belltower-Text, der kürzlich Thema war (http://www.belltower.news/artikel/der-mythos-der-unterdr%C3%BCckten-m%C3%A4nner-14039).

    „Die Erstarrung der eigenen politischen Position, der eigene Wirklichkeitsverlust, auch der eigene Anteil an Inhumanität kann dann ganz auf die Rechnung anderer gesetzt werden.“

    „Wirklichkeitsverlust“ (Paranoia) ist drängt sich jedem als einzige plausible Erklärung auf.

    Man muß natürlich sehr gut aufpassen, mit dem Paranoia-Vorwurf nicht übers Ziel hinauszuschießen. Daß die Gegenseite einen selber als paranoid bezeichnen wird, ist schon OK und aus deren Sicht konsequent.

    Der eigentliche Knackpunkt ist die Abgrenzung zwischen noch den ernst zu nehmenden Feministen und den paranoiden und die Gefahr, die noch ernst zu nehmenden und lernfähigen zu beleidigen. Nach meinem Eindruck kann man dieses Abgrenzungsproblem aber umgehen, indem man strikt auf den Einzelfall abstellt.

    Der eigentliche Nutzen der Erkenntnis, daß relevante Teile des feministischen Aktivismus paranoide Züge hat, liegt in der darauf basierenden Diskursstrategie. Mit jemandem, der paranoid ist, kann man nicht mehr sachlich argumentieren, es ist zwecklos, er wird seine halluzinierten Fakten nicht hinterfragen. Bei solchen Personen sollte man den Abschied vom Politischen durch Abbruch der Debatte selber klar vollziehen. Wenn überhaupt, kann man nur versuchen, die Ansteckungsgefahr zu bekämpfen, also sich darauf konzentrieren, der Umwelt den Realitätsverlust deutlich machen. Auf eine komplizierte Diskussion der moralischen Bewertung dieser halluzinierten Fakten oder deren Relativierung kann man dagegen verzichten, solche Diskussionen sind kontraproduktiv. Für Diskussionsbeobachter ist es immer noch am einfachsten, die Widerlegung der halluzinierten Fakten nachzuvollziehen.

    Etwas genereller: Nach meinem Verständnis bauen alle moralischen Debatten immer auf Aussagen (bzw. Meinungen) über die empirische Realität auf. Politische Debatten sind daher sowieso nicht möglich, wenn man sich über elementarste empirische Fakten nicht einig ist.

    • Aber jetzt mal im Ernst, geht es hier wirklich nur um Debatten und Diskurse? Das ist doch eine postmodern-kindliche Vorstellung von Demokratie.
      Sicher, man kann Diskurse mit solchen Leuten beenden.
      Damit beendet man aber nicht die negative Wirkung dieser Leute auf das eigene Leben und das anderer Leute, insbesondere Kinder.
      Es geht doch nicht nur um Theorie, es geht um das reale, praktische Leben, und die Folgen des femifaschistischen Hetzmobs der letzten 50 Jahre. Und darum, ein Mahnmal für die Zukunft zu setzen, damit sowas nie wieder passiert.

      Was ist mit den Verbrechen, mit der Korruption, dem vollbrachten Unrecht des Feminismus?
      Das Mindeste wäre, die Leute von jeglichen Machtpositionen fernzuhalten, besonders an Bildungseinrichtungen und in Behörden, Beispiel Gleichstellungsbeauftragte, Gerichte; ihnen das aktive und passive Wahlrecht abzuerkennen, Auflösung der verfassungswidrigen femifaschistischen Femejustiz aka Durchsetzung des GG-Verbotes von Sondergerichten.
      Einen Großteil sollte man aburteilen bzw. einweisen, die Rädelsführerinnen mit Sicherungsverwahrung.
      Im Gegensatz zu anderen bin ich, als Ergebnis der Besinnung, die der Femifaschismus in mir in den letzten Jahren ausgelöst hat, der Ansicht, dass hier eine Umerziehung unter harter körperlicher Arbeit in allseitigem Interesse wäre, ob man es nun Besserungsanstalt, Umerziehungslager, Bootcamp oder Club Feminité nennt.
      Desweiteren muss die femifaschistische Ideologie aus Gesetzen und politischen Programmen und auch besonders Lehrplänen entfernt werden. Genderfachbereiche und -Professuren sind aufzulösen.
      Insgesamt muss für Erzieherberufe, Jugendämter und Jugendgerichte ein Berufsverbot errichtet werden, zumindest für ca. ein Jahrzehnt.

      Die Parteien haben Unvereinbarkeitserklärungen gegenüber feministischen Ideologien abzugeben, und die Programmatik davon frei zu räumen.
      Nach einer Karenzzeit dafür, sollten alle weiterhin feministischen Parteien für verfassungswidrig erklärt und verboten werden.
      Also Linke, SPD, Grüne, CDU/CSU, AfD, bei der FDP bin ich mir noch nicht sicher.
      Wegen Wiederbetätigung i.S. der Gesetze zur Entnazifizierung.
      Und es muss selbstverständlich, nachdem die Lügen des Femifaschismus entlarvt sind, kollektive Wiedergutmachung an den Männern und Kindern geleistet werden.
      Das Konzept sollte dem der Entnazifizierung folgen, MitläuferInnen, MittäterInnen, Hauptkriegsverbrecherinnen usw.
      1. Es muss ein allgemeiner einjähriger Zwangsdienst für alle Frauen zwischen 18 und 58 eingerichtet werden, der sich auf 5 Jahre erhöht, sobald Verbindungen oder verherrlichende Äußerungen in Bezug auf Feminismus nachgewiesen werden können.
      Als Vergeltung für 100 Jahre Bevorzugung der Frauen seit dem allgemeinen Wahlrecht bzgl. Zwangsdiensten, Schwerarbeit, Nachtschichten usw.
      2. Es müssen Versöhnungskomittees eingerichtet werden, um die Verbrechen des Feminismus auch außergerichtlich zu klären und den sozialen Frieden wieder herzustellen.
      3. Es sind vom Staat Entschädigungsleistungen an alle Männer wegen des an ihnen begangenen Unrechts der letzten 100 Jahre zu zahlen.
      4. Es ist wegen des Übermaßes an körperlicher Gewalt, das Männer in den letzten 100 Jahren, und auch schon davor, erleiden mussten, für mindestens 10 Jahre die körperliche Züchtiung von Frauen wieder einzuführen. Wegen des Empathiemangels der Frauen im Allgemeinen und Besonderen gegenüber den Gewalterfahrungen von Männern ist das aus pädagogischen Gründen dringend angebracht.
      Für Frauen, die bis zum Stichtag, vielleicht 1.1.2019, das Alter von 18 Jahren noch nicht erreicht haben, wird von dieser Maßnahme abgesehen.
      Nachfolgende Generationen von Mädchen sollen davon nicht erfasst werden.
      5. Als Wiedergutmachung sind für einen gewissen Zeitraum, vielleicht für 100 Jahre, gesetzliche Strafen gegenüber Frauen für vergleichbar schwere Delikte grundsätzlich um 20-50% höher anzusetzen.

      SOWAS sollte man verhandeln, und nicht Diskursverweigerung im Elfenbeinturm.
      Das ist ein Sandkastenverständnis von Demokratie und Humanismus. Alles immer nur im ätherischen Raum stattfinden zu lassen, und die korrupten Politiker in den Parlamenten alles verwässern und verhunzen zu lassen in Ausschüssen und Enquetekommissionen.
      Es geht hier um Macht, Privilegien, Unterdrückung, Unrecht, das kann man nicht einfach alles nur mit schönen Worten lösen.
      REALPOLITIK, und nicht semantische Sophistereien.

      Ich weiß, das ist alles noch ein grobes Gerüst, muss noch feingetunt und durch den Neusprechinator gedrechselt werden, so dass es sich auch für SJW toll anhört.
      Im Grunde denke ich, ich sollte das mal in Form eines druckbaren Manifests und Aktionsprogrammes für eine potentielle Männerpartei bringen, und rechtzeitig vor der nächsten BTW für Onlineumfragen zu formatieren und online bereit zu stellen.
      Für Anregungen bzgl. Forderungen und Maßnahmen wäre ich natürlich offen.

      • @microMollath
        „Sicher, man kann Diskurse mit solchen Leuten beenden.“

        Ein sogenannter Diskurs ist eine Art Selbstgespräch, niemals aber eine Debatte. Weil da mehr als einer beteiligt ist, bzw typischerweise verschiedene Ansichten aufeinanderprallen. In den „Diskursen“ herrscht diesbezüglich Apartheit.

        „Ich weiß, das ist alles noch ein grobes Gerüst, muss noch feingetunt …“

        Ein wenig schlaff, dieser Parodieversuch ….

        • Ich denke, ich verstehe schon, was @Micro damit zum Ausdruck bringen möchte. Und rein prinzipiell halte ich das für nachvollziehbar und schon ganz richtig gemeint.
          Nur ist es natürlich unter den momentanen Umständen nicht mal als Diskussionsansatz geeignet.

          Nur kurz ein paar Beispiele von oben weg:
          „Aber jetzt mal im Ernst, geht es hier wirklich nur um Debatten und Diskurse?“
          Uns und hier ja, dort und Jenen nicht.

          „Das ist doch eine postmodern-kindliche Vorstellung von Demokratie.“
          Richtig, aber erstens auch nicht die „unsrige“ und zweitens die dominierende.

          „Sicher, man kann Diskurse mit solchen Leuten beenden.“
          Nichts leichter als das, man braucht ihnen nur einen bilateralen Diskurs anzubieten und schon beenden sie ihn.

          u.s.w…..
          ( Zu mehr davon bin ich zu faul, weil das den Aufwand nicht wert ist. Obwohl ich in manchen Punkten am liebsten ganz ähnlich argumentieren und „Vorschläge machen“ würde.
          Punkt 2 der Aufzählung gefällt mir, den Rest kannste aber knicken, weil leider, trotz teilweise wirklich bestechender Stringenz, überwiegend völlig unrealistisch. )

          • Dann mache ich halt ne Spaßpartei auf.
            „Die PARTEI“ bringt ja auch nicht so richtig was zustande.
            Und ich will mehr als einen Diskurs mit Bekloppten.
            Ich will z.B., das die drei Kinderschänderinnen, die mich unter Androhung der Klapse zur Kindesmisshandlung nötigen wollten, mich verleumdet und meine berufliche Zukunft zerstört haben, dafür büßen müssen, und ich rehabilitiert werde.
            So lange dieser feministische Unrechtsstaat, der von oben bis unten durch heuchlerische Parasiten befallen ist, sich nicht an seine eigenen Gesetze hält, besonders nicht an die Grund-und Menschenrechte, sondern Beute ist von soziopathischen Nichtstuerinnen, die was von ihrer Ausbeutung faseln, diese Klasse, die es schon immer gab, der aber die „linken“ Parteien mit ihrer Agenda2010 und mit ihrem Genderfaschismus die Vollmacht zum Rechtsbruch und zur offenen Sklavenhalterei verliehen haben, solange haben Menschen, denen fundamentale Rechte verweigert werden, ein Recht zum Widerstand.
            Nicht zum Diskutieren, sondern zum WIDERSTAND.
            Für Akademiker ein Wort aus einer anderen Welt, das sind mental immer noch die gläubigen Fürstenknechte aus dem Kaiserreich.
            Bei denen stehen 2 Dinge ganz oben in der Werteordnung: Geschwafel und Gehorsam.
            Das drückt sich schon in den öffentlichen Diskursen aus.
            Sie wollen noch die letzte Genderfaschistin heim ins Reich holen, Verständnis ernten für ihre wohldurchdachten Argumente.
            Was alle Leute mit den Weihen höherer Bildung als selbstverständlich ansehen:
            Für ihresgleichen gelten keine Gesetze. Oder jedenfalls besondere.
            Ihr Status als Denker rechtfertigt für sie eine gewisse Immunität.
            Auch gegenüber dem Femifaschismus haben sie die tiefverwurzelte Ansicht, dass man da irgendwie zu einem ideologischen Gentleman’s Agreement kommen müsste.
            Für die Konsequenzen ihrer zerstörerischen Ideologien meinen sie auch nur ideologische Konsequenzen tragen zu müssen.
            Weil für sie die Welt nur aus Ideen besteht, und dem Pöbel, der sie umzusetzen hat. Wie für die alten Griechen.
            Deswegen kann auch ein Maskulist in der Regel nicht verstehen, warum ein Feminazi denn in den Knast wandern sollte.
            Dass diese Ideen in der tatsächtlichen Machtausübung im Alltag nicht einfach Ideen, sondern Machtmißbrauch sind, dass brauchen nur die allerwenigsten Angehörigen der Intelligentsija jemals am eigenen Leib erfahren.
            Ich für meinen Teil, will TATSÄCHLICH, das widerwärtige verhätschelte Faschistinnen wie Sibel Schick und wie sie alle heißen ZUR RECHENSCHAFT GEZOGEN WERDEN wie die Mehrheit der Menschen, die damit sonst auch rechnen muss.
            WEIL SIE PSYCHOPATHISCHE VERBRECHERINNEN SIND, MIT DENEN MAN JEDERZEIT EIN KZ BETREIBEN KÖNNTE.
            WEIL SIE MIT IHREM FASCHISTOIDEN DRECK BEREIT SIND, JEDES VERBRECHEN ZU RECHTFERTIGEN.
            Und die BUCHSTÄBLICH von heute auf morgen wieder Menschenmassen in Gaskammern schicken würden.

            Und da es, wie du sagst, unrealistisch ist, solchen Abschaum legal zur Rechenschaft zu ziehen, weil für diesen Abschaum wegen Vagina Kkaum noch Gesetze gelten, behalte ich mir das Recht auf Selbstjustiz vor, das ist NATURRECHT, wenn eine zivilisierte Gesellschaft ihre selbstproklamierte Rechtsordnung aufgibt. Moslems, Hindus, Latinos, Italiener verstehen sowas. Deutsche nicht.
            Der Rückfall in eine bewährte Rechtsordnung, das Naturrecht, beinhaltend das Recht des Stärkeren, wenn die bürgerliche Rechtsordnung zusammenbricht oder sich aufgibt, oder de facto in Auflösung begriffen ist, ist a) legitim, b) gerecht und c) notwendig.
            Das war 1933 so, das war 1917 so in Russland, das war 1919 so in Deutschland, das war 1793-94 so in Frankreich, oder in der Glorious Revolution in Britannien, oder im alten Rom unter den Konsuln der Diktatur; wenn der Staat nurmehr eine mafiöse Machtorganisation ohne Rechtssystem ist, dessen Komplizen de facto nach eigenem Gusto herrschen und sogar über Leben und Tod entscheiden dürfen, dann wird man eine konkurrierende Gruppe innerhalb dieses mafiösen Systems wohl legitimerweise mit Gewalt verdrängen dürfen, so ist nunmal das mafiöse Naturrecht.
            Da ich stärker bin sowohl als die korrupte Sachbearbeiterin Voigt beim Jobcenter, als die soziopathische Kinderschänderin Hanschke beim „alternativen“ Feminazi-Maßnahmeträger Schildkröte, und als die borderline-narzisstische Kinderschänderin Silke (die anscheinend mittlerweile durch den Zorn der Eltern evtl. die Stadt verlassen haben dürfte), und wenn ich ihnen Schaden kann im Rahmen das Rechts des Stärkeren, was ausdrücklich auf Gewalt beruht, dann werde ich das tun.
            Wenn ich eine von den drei XX-Genmüllhaufen nachts in einer menschenleeren Straße vor einen LKW schubsen könnte, ohne dass mich wer erkennt, dann würde ich das mit einem moralisch höchst reinen Gefühl jederzeit tun.

            Mein Fehler während meiner „Erweckungszeit“ in der Kita war, dass ich auf Gewalt, auf Beleidigungen oder Verleumdungen verzichtet habe. Dass ich gedacht habe, mich auf den Schutz und die Entwicklung der Kinder zu fokussieren, und sich dann „das Gute“ schon durchsetzt, war ein großer Fehler.
            Ich hätte an ein oder zwei Punkten eine versteckte Kamera anbringen sollen, und mit genügend Beweisen sofort zur Polizei gehen sollen. Nicht ohne den Kinderschändermüll Silke vorher VOR DEN AUGEN DER KINDER FESTZUNEHMEN, ZU FESSELN, UND IHR IN NOTWEHR EIN PAAR KNOCHEN ZU BRECHEN.
            Wegen der Gleichstellung der Lebensverhältnisse von Frauen und Männern.
            Und wegen dem pädagogischen Nutzen.
            Kinder sollten wissen, dass sie sich nicht von Erwachsenen, und auch nicht von Frauen, missbrauchen lassen müssen, und dass Erwachsene es verdient haben, zu leiden, wenn sie sowas tun.
            Wenn der Staat den Femifaschistinnen erlaubt, Strukturen zu bilden, um Kindesmisshandlung zu betreiben und zu vertuschen, bin ich persönlich verpflichtet, Nothilfe zu leisten, und wenn der Staat dazu nicht willens oder in der Lage ist, ist es meine moralische Pflicht, Vergeltung und Einhegung zu betreiben.
            Das nächste Mal, wenn ich eine Mutter oder einen Vater sehe, wie sie ein Kind, besonders ein Kleinkind, schlagen, werde ich denjenigen so zurichten, dass er/sie nie wieder im Leben aus dem Rollstuhl herauskommt. Erst dann rufe ich die Polizei.
            Man sieht das in der Öffentlichkeit nicht so oft, aber es passiert.
            (Mittlerweile gehe ich übrigens zu keiner Behörde und zu keinem Vorstellungsgespräch mehr ohne verstecktes Tonaufzeichnungsgerät).
            Wie gesagt, ich habe in der Kita versucht, konstruktiv zu sein, und die Verhältnisse für die Kinder und die Kolleginnen zum Besseren zu wenden, was mir großteils auch gelungen ist. Aber Priorität hätte die Strafverfolgung sowohl gegenüber dem Maßnahmeträger Schildkröte, dieser buntlackierten Kinderschändersekte, und der sadistischen soziopathischen Kollegin Silke sein müssen.
            Aber ich habe an das Gute im Gutmenschen geglaubt.
            Weil ich naiverweise davon überzeugt war, im sozialen Bereich, besonders im pädagogischen Bereich, wo doch die Linken, die GEW, die Sozen, die Grünen das Sagen haben, so was wie Humanismus und eine primäre Orientierung an Grundrechten, Arbeitnehmerrechten und besonders Kinderrechten vorhanden wäre.
            Nein. Wie sich herausstellte, ist die gesamte Struktur der sogenannten Linken, der sogenannten Ökos, der sogenannten alternativen Gutmenschen, ein einziges Lügengebäude
            Darauf folgte das größte Aha-Erlebnis meines Lebens.
            Obwohl ich mir nichts zu Schulden habe kommen lassen, auch nicht zu Gewalt gegriffen habe, wurde mir solche einfach unterstellt, hinter meinem Rücken, ohne Nachweis, ohne Kenntnisnahme, ohne Gegenüberstellung, ohne Ermittlung, einfach, weil das das gültige Meme der LinksGrünfaschisten ist.
            Das ist so DDR, so Drittes Reich, so NKWD, so Gestapo, und all das von selbsternannten weltverändernden, aber wohlversorgten, faulen, unfähigen Gutmenschen, die nur von staatlicher Alimentierung dank ideologischer Folgsamkeit leben.
            Es ist eine soziale und eine biologische Tatsache, dass Menschen, die so handeln, aus dem menschlichen Gen-Pool ausgeschlossen gehören.
            Niemals wird eine Welt in Harmonie und Freiheit entsehen können, solange solche dummen, feigen, verlogenen, empathielosen Ratten existieren, wie die linksgrünen Gutmenschen. Leider scheint in der Zivilisation die Tendenz zu bestehen, solchen Gen-Müll nicht auszusondern, sondern im Gegenteil zu bevorzugen.
            Deswegen muss es ab und zu eine Phase der Barbarei geben, und an dem Punkt steht z.B. Europa gerade offensichtlich.
            Das sehen Linke wie Camille Paglia, das sieht ein Jordan Peterson oder Stefan Molyneux, das sehen Rechte und Moslems, aber die gebildeten Gutmenschen, die sehen das nicht, die denken, sie bereiten der Menschheit den Weg ins Paradies, aber vor dem Paradies kommt das Armageddon, und danach wird gerichtet, und der Witz ist, Reiche und Selbstgerechte kommen dort nicht hin, wenn man Jesus glauben darf, das aber wissen die Linksgrünen nicht, weil sie gar nichts wissen, sie glauben nur, aber ihr Glaube ist ein unzusammenhängendes Mosaik aus Versatzstücken von Christentum, Kastendenken, Spießerideologie, Selbstüberhöhung, Doppelmoral, Multikulti, Exotismus, aber insgesamt nichts Substantielles.
            Sie kennen nicht mal ihre eigenen kulturellen Wurzeln und ihre eigene Geschichte.
            Deswegen sind sie auch die, die in die Hölle kommen werden, neben den Reichen, und nicht ins Paradies. Obwohl sie sich dessen ganz sicher sind. Dorthin kommen aber nur kleine Kinder, geistig Schwache, kleine Kamele und anständige Menschen mit Rückgrat.

            Und noch ein Aha-Erlebnis war, dass all die Vorkommnisse in der Kita keinen, aber wirklich KEINEN, aus meinem Umfeld, der/die sich als Links bezeichnet, irgendwie besonders betroffen hat, niemand das als skandalös empfunden hat, von moralischer oder tatkräftiger Unterstützung ganz abgesehen.
            Die Linke ist ein Witz, und ich hoffe, dass hier mal ein paar Jahre strammrechte Parteien an die Macht kommen und mit dem ganzen Witz, der die „Linke“ ist, drakonisch aufräumen.
            Mir sind dabei auch die Kollateralschäden egal, mein „Kollateralschaden“ hat auch keinen linken Gutmenschen interessiert.
            Warum ausgerechnet die Rechten immer so eine Angst vor der Islamisierung des Abendlandes haben, verstehe ich gar nicht.
            Zusammen mit den Islamisten könnte doch ein Wunschtraum der Rechten in Erfüllung gehe: Recht, und zwar strenges Recht, und die Beseitigung der linken Gutmenschen, Feministinnen und sonstiger Taugenichtse.
            Vermutlich ist die stärkste Option für das Paradies auf Erden, dass noch viel mehr Islamisten hierher kommen, und dann, wenn sie stark genug sind, werden sie hundertprozentig zuerst mit den alternativen Gutmenschen aufräumen, und ich werde der Maxime folgen, der die ganze Welt folgt, nämlich „der Feind meines Feindes ist mein Freund“, und ich denke, die Sharia-Kultur wird als erstes den Soziopathinnen der Feminazikultur den Garaus machen, und der parasitären alternativen Gutmenschenintelligentsia.
            Das ist das selbe wie mit den feministischen Allies.
            Die nützlichen Idioten benutzt man genauso lange, wie man sie braucht, und dann gibt man ihnen einen Fußtritt.

            Wie auch immer, in mein Männerpartei-Manifest gehört auf jedenfall sowas in der Art wie:
            „Lieber Sharia als Feminismus“
            „Lieber eine unschuldige Frau zu viel einsperren, als eine schuldige zuviel laufen lassen“
            „Freie Liebe für Männer, mehr Arbeitsplätze für Frauen“
            „1-0 für die Bärte“

          • @ mitm, MikroMollath „ernst gemeint oder die spiegelbildliche Variante zum feministischen Verfolgungswahn?“ Ich dachte, weder noch, sondern eine Parodie. Die allerdings in meinen Augen dadurch an Schärfe verliert, dass sie gewissermaßen zwei Foki hat – einerseits den Feminismus, andererseits die Entnazifizierung (die ja so strikt gar nicht unbedingt war, sonst wäre jemand wie Globke nie wieder nach oben gekommen).

            „Und darum, ein Mahnmal für die Zukunft zu setzen, damit sowas nie wieder passiert.“ Das kann man für den Holocaust sicher sagen – aber doch nicht für feministische Positionen. es ist ganz normal, dass sich in der Entwicklung demokratischer Diskurse auch Positionen entwickeln, die irgendwann später einmal als falsch oder sogar als fatal und als Ursache von Leid angesehen werden.

            Wer dafür sorgen möchte, dass das „nie wieder passiert“, muss aber demokratische Diskurse insgesamt verhindern. Der Preis ist zu hoch.

          • @ Lucas Schoppe:
            Was du nicht zu verstehen scheinst, nach allen Debatten, Beiträgen, Diskursen, Tatsachen, Argumenten (nicht von mir, sondern überall in der Manossphäre), du scheinst den modernen Feminismus immer noch, nach allen negativen persönlichen Erfahrungen, nur für eine falsche Meinung, für eine Verirrung, für eine bloße leicht missratene Idee zu halten.

            Du meinst also, dass die Femimafia keine Verbrechen begeht?
            Oder dass Verbrechen von Frauen nicht bestraft gehören?
            Dass die Femiparteien nicht von vorne bis hinten korrupte Verbrecher sind?
            Was ist denn mit unserem Folterpräsidenten?
            Was ist mit den ganzen Blendern?
            Mit den ganzen hetzerischen journalistischen Schleimquallen?
            Mit den hunderttausenden von Feministinnen misshandelten Jungs und Mädchen in diesem Land?
            Wer zahlt davon für seine Verbrechen, wenn der Diskurs aller Diskurse gewonnen ist?
            Was hat diese 50jährige faschistoide Bewegung denn dann für reale Konsequenzen zu erwarten? Kopfstreicheln und „DUDUDU“?
            Ich hab ja oben noch was über die Intelligentsija geschrieben.
            Wozu dann die ganzen brillianten Artikel, wenn das alles keine realen Konsequenzen haben soll, und ein paar Jährchen Knast wegen Volksverhetzung sollten wohl mindestens bei unseren Topfeministinnen ganz leicht zustande kommen.

            Und die Taktik, jetzt immer mehr ganz reale Volksverhetzung rauszuhauen, UND IMMER NOCH SCHREITET ÜBRIGENS DER GENERALBUNDESANWALT BEI DIESEM OFFIZIALDELIKT NICHT EIN!
            Diese Taktik ist die älteste der Welt, es wird vom Kriegsgegner so maßlos übertrieben in der entmenschten Kriegspropaganda, dass dahinter gar nicht auffällt, dass die feministische Agenda völlig unbegrenzt weiterläuft.
            WEIL DA EINIGE HÖCHST BÖSARTIGE KORRUPTE VERBRECHERINNEN SITZEN, DIE GENAU WISSEN, DASS DIE INTELLIGENZLERKASTE WIEDER HUNDERT JAHRE DAS SO OFFENSICHTLICHE, SO OFT ANALYSIERTE ZUM XTEN MAL WIEDER ANALYSIEREN WIRD.
            Besoffen von der Schönheit der eigenen Worte.
            Wenn dir das mit deiner Frau nicht passiert wäre, wärst du doch heute noch der größte Ally.
            Nun zur Parodie:
            Zunächst mal: Der Feminismus hat keine Berechtigung, noch irgendwas für Frauen zu fordern, keine Grundgesetzänderungen, keine Quoten, keine Fördergelder, nichts mehr. Sie sind schon längst übergefördert, die Frauen.

            Man sollte allgemein Sachen für MENSCHEN fordern, nicht für Frauen. Das ist doch die einfachste Widerlegung der Notwendigkeit des Feminismus.
            Und überdies ist der Feminismus trotz aller Behauptungen zutiefst rassistisch.
            Auch das ist mir in der Kitazeit klargeworden.
            Wo eine „linke Feministin“ es darauf angelegt hat, kleine nichtweiße Jungs nicht nur zu misshandeln, sondern auch um die Ecke zu bringen.
            Unauffällig. Sie hat mehrmals Jungen wie Mädchen bewußt in Lebensgefahr gebracht, und im Notfall war sie nie fähig, den Kindern irgendeine Hilfe zukommen zu lassen. Komisch für eine Erzieherin.
            Auch nicht gegenüber fremden Personen, wenn wir draußen unterwegs waren. NICHT MAL FÜR DREIJÄHRIGE KINDER konnte sie ihre Stimme erheben, die feige Drecksau.
            Und so einen Abklatsch von einem Menschen fördert, deckt und glorifiziert der Feminismus.
            Und das waren zu 2/3 Kinder nichtdeutscher Herkunft, und die Belegschaft, die wie Dreck behandelt hat, nämlich die, die irgendwie vom Amt für einen Hungerlohn gesponsort wurden, waren bis auf mich komplett nicht-Deutsch. Und die wurden von ihr wie Knechte und Mägde behandelt, nicht wie Kolleginnen und Kollegen.
            Und die Eltern der Kinder, die sie misshandelt hat, waren auch zu 2/3 nicht-deutsch bzw. nicht weiß.
            Eine Soziopathin mit schwarzer Pädagogik, rassistisch, ausbeuterisch, feige, großtuerisch, heuchlerisch, verlogen, kurz, narzisstisch, kriminell, produziert traumatisierte Kinder mit Tics, hält sich aber irgendwie für linksalternativ und unterdrückt zugleich.
            Genau wie ihre Komplizinnen beim Amt und beim Träger.
            Wie Feudalherinnen decken sie sich gegenseitig und ziehen ihr Kindesmisshandlungsprogramm durch. Von keinen Rechten oder Gesetzen beleckt, staatlich gefördert, quotiert, korrupt, völlig unhinterfragt in dem, was sie tun.

            Feminismus ist Faschismus, das ist mein voller Ernst, und mein STANDPUNKT; wenn du weißt, was das ist.
            Der Feminismus sollte bekämpft werden, und nicht erklärt, und nicht niedergequasselt. Das wird nicht funktionieren.
            Der Feminismus ist hinreichend erklärt, lies „mein Kampf“, lies den „Stürmer“, lies „Das RAF-PHANTOM“, lies meinetwegen die Bibel, da findest du alles. Der Feminismus ist die Antithese zu allem, was wir so für eine aufgeklärte Zivilisation halten.
            Die Diktatur instinktgesteuerter Vaginas.
            Der Feminismus ist eine korrupte, totalitäre, sogar faschistische Bewegung. Leute wie diese Frauen und ihre Lecksklaven haben Auschwitz möglich gemacht.
            Glaub mir. Ich kannte meine Oma noch gut genug, die sadistische Nazisau.
            Diese Leute, diese parasitären, verbildeten Frauen und ihre Pudel haben das Gedankengut, die gesellschaftliche Position und die Mittel, eine faschistische Gesellschaft zu errichten, und sie werden es tun. Sie sind dabei, und du redest von Diskursen.
            Die Meinungsfreiheit ist längst auf dem Rückzug, u.U. dank deinem Parteigenossen Maas.
            Egal in welcher der Parteien, die sie dank der Dummheit der gebildeten Männer unterwandert haben, sie das durchsetzen, sie werden einen totalitären Staat installieren helfen, als nützliche, gekaufte Idiotinnen.
            Und Globke etc., Meinungsfreiheit, Entnazifizierung, das sollen alles Argumente sein, wieder ein inhumanes totalitäres Regime zuzulassen, bzw. bei dessen Errichtung tatenlos zuzuschauen?

            Hachja, der deutsche Mann, der Mann im Futteral, geknechtet durch 2000 Jahre Minnesang, der lässt alles geschehen, bis er in der Scheiße sitzt, und nicht mehr rauskommt. Kämpft immer nur, wenn er schon mit dem Rücken an der Wand steht.
            Manchmal denke ich, die starke Auslese durch den 2. Weltkrieg hat allein durch die schiere Masse der Tötungen den deutschen Mann überwiegend zu Etappenhengsten, Mitmachern, Hirnfickern vom Typ „Innere Emigration“ und Schluris vom Typ braver Soldat Schweijk selektiert. Und Wegrennern.
            Ein Grund mehr, warum der Feminismus weiße Männer verachtet, und warum die europäische Kultur der Aufklärung, (die ja nie so wirklich 100%ig verwirklicht wurde, besonders nicht in Deutschland), überrannt werden wird, weil die Frauen korrupte ideologisch verhurte Parasitinnen sind, und die Männer kastrierte hirnhypertrophe daueronanierende Schwächlinge.

            Und ehrlich gesagt bin ich es langsam Leid, immer wieder das gleiche Phänomen von allen Seiten zu erörtern.
            Ich meinte mit der angeblichen Parodie, dass man vielleicht mal praktische Forderungen stellen sollte, wie man das Feminaziproblem lösen kann, das Problem der Korruption und des dauernden Abbaus von Grundrechten und Solidarität, und zu all dem trägt der Feminismus grundlegend bei, er ist genaugenommen DIE Waffe, um all das zu ermöglichen.
            Und du diskutierst ihn immer wieder durch, als wolltest du ihn retten, weil du ihn für sowas wie eine linke, freiheitliche Errungenschaft hältst.
            Von konkreten Forderungen, wie man den Feminismus konkret bekämpft, denn er hat tatsächlich den Männern den Krieg erklärt, und er meint das ernst, wie ich am eigenen Leib erfahren habe, davon hört man nichts.
            Weil ihr alle nur auf warme, feingedrechselte Wortgefechte mit Frauen und überhaupt allen dressiert seid, dass man z.B. gegen feministische Verbrecherinnen auch mal gezielte Gewalt einsetzen darf, und sei es über die Staatsmacht, kommt dir erst gar nicht in den Sinn.
            Ich meine, wenn sterbende Menschen überall auf der Welt, Zivilisten, ob im Kongo, ob in Afghanistan, nur Kollateralschäden zugunsten des gepamperten Lebensstilsder privilegierten weißen deutschen Bürgerhure sind, warum kann dann in deinem Kopf nicht mal eine privilegierte weiße deutsche Bürgerhure, eine Feministin, die von diesem Gemorde und Gehungere auf der Welt lebt, nicht auch mal nur ein Kollateralschaden für dich sein?
            Ist das nicht etwas rassistisch von Dir, weiße verhätschelte Frauen aka Feministinnen trotz aller Untaten weiter zu verhätscheln? Woran liegt das?
            Bist du ein Rassist? Hast du einen Mutterkomplex? Bist du in Wahrheit nur ein Feminist, der hier nach Argumenten fischt, um den Femifaschismus zu verschlimmbessern?

            Langsam kotzt es mich echt an, mit gebildeten weißen deutschen Männern Diskurse zu führen. Man kommt nie zu was Reellem. Alles Halluzinationen minnesingender Weißer Ritter. Mothers Little Helper.
            Seit 50 Jahren läuft dieser Femi-Counter-Scheiß jetzt, und von den Linken immer noch nur Minnesang.
            Ich glaube ernsthaft, ich muss mir mal in Neukölln ein paar Hardcore-Moslem-Freunde suchen, die denken nämlich auch, dass der weiße Mann eigentlich tot ist, er weiß es nur noch nicht.
            So wie dieser Anthony Bourdain, als er beschlossen hat, ein weißer Ritter zu werden.
            Aber nett, dass wir mal drüber gesprochen haben.
            Heil Eva!

          • „war das ernst gemeint oder die spiegelbildliche Variante zum feministischen Verfolgungswahn?“

            Sowohl als auch glaub ich mal, @mitm, 🙁

          • Ich schließe mich mal @Alex und @Lucas an.
            Obwohl @Micro hier jede Menge parodistischer Elemente ( bspw. Spiegelung ) verwendet, sehe ich dahinter ein ganz reales Anliegen und durchaus auch ganz viel Plausibilität ( nicht i.S.v. soziopsychologischer „Plausibilisierung“, sondern ganz real und fundiert ).

            Das allermeiste, was er im ersten Teil seines letzten Kommentars beschreibt, kann ich, z.T. aus eigener, direkter Erfahrung, ansonsten aus Berichten und z.T. auch Forschungen anderer gut nachvollziehen. Und was das in einem vorher „6-Punkte-Staats-Gläubigen“ anrichtet habe ich quasi deckungsgleich erlebt.

            Allerdings denke ich auch, daß der Preis, die Verhältnisse einfach umzudrehen, deutlich zu hoch ist. Das wäre kein Fortschritt, sondern lediglich eine Verschiebung der Verhältnisse, in der vagen Hoffnung, daß man möglw. einen Vorteil davon haben könnte. Ein sozialevolutionärer Schritt nach vorn wäre es nicht.
            Nun scheint Micro den aber auch gar nicht unbedingt zu beabsichtigen. Ich habe den Eindruck, er möchte eher versuchen, die übliche Oszillationsgeschwindigkeit relativ regelmäßig auftretender Phänomene zu erhöhen, ohne die Phänomene selbst großartig zu bearbeiten.

            Dazu greift er zu einer Verkürzung der Sinndarstellung. Ungefähr nach der Methode ( überspitzt zur Verdeutlichung ):
            Die Femis versprechen das Paradies, als Folge der Abschaffung sexueller Übergriffe, sonstiger Verfehlungen, oder der Männer selbst.
            Micro verspricht das Paradies, nach Abschaffung der Femis.
            Der Zweck heiligt die Mittel.

            Übrigens eine Vorgehensweise, die entsprechend begrifflich angepasst, auch bei den Mitgliedern und Anhängern des sog. „schwarzen Blocks“ durch die Bank vorherrscht.

            Damit begibt er sich – ziemlich ungespiegelt – ebenfalls auf die Ebene religiöser und ideologischer Doktrinen und Fanatiken.

            Kurz: Er unterstellt implizit, daß es auf soziopolitischem Gebiet praktisch keinen evolutionären Fortschritt gäbe, sondern nur Kreisläufe, die man höchstens mal beschleunigen oder abbremsen kann. Kann sein, daß das sogar in gewissem Maße so ist, ich hoffe allerdings , daß diese Absolutdarstellung so NICHT zutrifft. Beweisen könnte ich es nicht.
            Aber ich denke, es blendet unsere Entwicklungsfähigkeit größtenteils aus. Daß die längst nicht so toll ist, wie Progressivisten einherbeten, ist sicherlich oft enttäuschend, aber da ist die Natur nunmal erheblich stärker, als der bewußte menschliche Geist. Ausgerechnet da … 😉

            Da halte ich die Idee mit der Spaßpartei, na ja – sagen wir mal einer Satiregemeinschaft o.ä. – schon für erheblich sinnvoller. Schon allein, weil sie niederschwelliger ist und nicht gleich zu Mord&Totschlag führt.

            Was ich für sehr problematisch halte, ist die Tatsache, daß man in hermetischen Glaubenssystemen Gefangene nicht mit rationalen Argumenten erreicht. Erinnert wurde ich gerade letzte Nacht daran, als ich zufällig über einen alten Spot vom hegemonellen Patriarchen Evochrissy ( über jemanden, den er irrerweise für „Fiete“ hält ) stolperte, der einfach nur aus hasserfülltem Gekotze bestand ( aber in seiner ihm üblichen persönlichen „Freundlichkeit“ formuliert ). Nachdem ich erst ein paar Seiten logische und faktenbasierte Widerlegungen des Mülls zusammengestoppelt hatte ( war leicht, nur eben viel, weil viel Müll als Vorgabe ), haute mir die versehentliche Auslösung eines Windows-Shortcuts die ganze Sammlung in’s Datennirwana. Im Nachhinein betrachtet zum Glück, weil Chrissy in dem Punkte ( den man keinesfalls verallgemeinern darf! ) schlicht „grenzdebil“ ist und v.dh. in einer Betonblase lebt, keinerlei Realitätsbezug oder Diskussionsfähigkeit hat.

            Was Micro m.E. vernachlässigt, ist die hohe Wahrscheinlichkeit, daß er, wenn er sich der gleichen Methodik unbedingt verschreibt, sich selbst genau so gegen jede sinnvolle, oder zumindest logische Argumentation verschließt und abdichtet.

            Und das, kurz und überspitzt popularisiert, macht irgendwann und wahrscheinlich recht nachhaltig, dumm.

            Daß Diskussionen, Aufklärungsarbeit usw. durchaus Effekte haben, wenn auch leider meist quälend langsame, lässt sich ja gerade z.Zt. an den Meldungen von Arne’s Genderama recht gut ablesen. Die öffentliche Meinung und der dazugehörige Manipulationsmarkt sind – sicherlich meist nicht sonderlich gern, oder gar freiwillig – in Veränderung begriffen. Das ist „unsere“ Chance, am Ball zu bleiben und jetzt gerade nicht „begeistert“ Steilvorlagen für das reaktionistische Establishment zu liefern.
            Ich vermute, daß Lucas da grob zustimmen wird.

            Micro ( oder meinem Ex-Kind und mir, als familiäre Gemeinschaft ) wird das sicherlich gar nichts mehr nützen, dazu ist dieser Prozess viel zu träge und ergebnisoffen.
            Eine „Rehabilitierung“ Micros ist defakto ausgeschlossen ( auch ich werde in den Augen der Justiz als „Schwerstverbrecher“ sterben ).

            „Was der Richter spricht wird RECHT“, sagt der juristische Populismus ( ein unglaublich schwachsinniger Feudal-Mystizismus, der aber von praktisch allen Juristen als oberster Götze angebetet wird ).
            Im sonstigen institutionellen Wesen hat dieses Herrschaftsmantra aber nicht nur den Rang der absoluten Wahrheit, sondern wird unterwürfigst dahin interpretiert, daß Akten Realitäten schaffen, die als ganz physikalische Dinge, Tatsachen betrachtet werden müssen und nie angezweifelt werden dürfen.

            Rein pragmatisch betrachtet würde ein konkretes Aufarbeiten im Einzelfall wohl auch schon vom Aufwand her völlig unmöglich sein. Kling hart, ist ungerecht, aber sicherlich unabänderlich. Wir sind zuviele Menschen, leben zu hyperkonzentriert, werden extrem zentralisiert gesteuert und eine binäre richtig-falsch-Feedbackregelung ist weder vorgesehen, noch überhaupt machbar. Bei Gruppengrößen im Millionenbereich völlig utopisch.

            Nochmal stark überspitzt gesagt: Die Toten bleiben nunmal tot.

            Ja, der Preis ( der gegenwärtigen Verhältnisse ) ist sowieso schon sehr hoch und humanitär nicht zu rechtfertigen.
            Der Preis der blindwütigen Rache ist aber immer noch weit höher und würde m.E. vermutlich auch noch nachhaltigere ( und auch im Endeffekt negativere ) „Kollateralschäden“ bedingen. Und der Erfolg wäre mehr als nur unsicher.

            Also lebe ich meinen eigenen 6-Punkte-Staat ( laizistisch, sekulär, freiheitlich, demokratisch, sozial und rechtsorientiert ) im direkten Umgang mit den mir begegnenden Mitmenschen. Wohl wissend, daß das wenige sind und der statistische Effekt sehr gering ist.
            Und stelle fest, daß Otto und Anna N. eigentlich mit genau demselben Vorhaben beschäftigt sind, wenn auch vielleicht weder bewußt, noch gar explizit ausformuliert, und sich über ein ganz klein wenig Vorbildlichkeit freuen.
            Und je mehr Menschen ihre sozialen Verhältnisse so handhaben, desto weniger „Nachwuchs“ haben faschistoide Berserker, was deren Lobbies nachhaltig schwächt.

            Direkte o. putative Notwehr muß dabei aber die ultima Ratio bleiben und unter höchste Vorbehalte gestellt werden. Denn sie wird sonst sofort von den Aggressoren zur ultimativen Ausrede gemacht und zur Begründung schlimmster Grausamkeiten instrumentalisiert. Lächerliches, aber deutliches Beispiel ist das Getöne von Frau Giffey von wg. Fahrverbot für angebl. Barunterhalssäumige. Hasserfüllter Schwachfug.

            Metaphorisch: Ich bin praktizierender Pazifist, ich greife niemanden an. Erst wenn ein Gegenstand oder Körperteil mit überhöhter Geschwindigkeit und direkt auf mich zufliegt, schaltet sich mein Reptiliengehirn ein und es klatscht. Ohne diesen „Rettungsaffekt“ gibt es keine Notwehr.

    • @ Mitm:
      „Politische Debatten sind daher sowieso nicht möglich, wenn man sich über elementarste empirische Fakten nicht einig ist.“
      In diesem Fall noch nicht mal über stinkprophane Begriffsdefinitionen, also ist auch keine flachere Kommunikationsform möglich.

  • Mich erschüttert vor allem diese Tendenz, alle Brücken abzubrechen. Als ich noch bei den Jusos war, waren wir auch alle stramm gegen rechts, aber im Alltag konnten wir durchaus auch mit Leuten von der Jungen Union umgehen, war auch kaum zu vermeiden, weil man an der selben Schule war und im selben Viertel wohnte. An der Medizinischen Hochschule waren wir mehr als 20 Zivis, naturgemäß die meisten linksorientiert, aber wir hatten auch einen von der Jungen Union, mit dem wir politische Diskussionen vielleicht vermieden, aber ansonsten genauso umgingen wie mit allen anderen.

    Sowas ist doch heute mit solchen Leuten garnicht mehr möglich, oder irre ich mich?

    Jonathan Haidt bechreibt das ja auch so aus Amerika, dass man mit politisch Andersdenkenden den Umgang möglichst vermeidet und irgendwann nicht mehr versteht, wie die denken und letzten Endes in denen nur noch Feinde sieht, die keine Rücksichtnahme verdienen.

  • Nun wird es lang und z.T. leider auch ein wenig metaphorisch, was mir naturgemäß nicht so gefällt, aber aus historischen Gründen geht es nunmal nicht anders.
    Es geht bei dem Haschtack, #menaretrash, um eine ganz wichtige evolutionäre Entwicklungsstufe, an die wir uns nur leider kaum erinnern können, was ebenfalls entwicklungstechnisch bedingt und meist auch ganz gut und richtig ist.

    Über die nächste Stufe, sozusagen den Sprung in ein etwas höheres Bewußtsein, ist aber doch schon einiges bekannt. Denn die hat vor über einem halben Jahrhundert ( 1959 ) schon mal jemand recht akribisch analysiert. Natürlich erkannte er das Dilemma, daß es noch gar keinen Haschtack gab, weder #menaretrash, noch sonst irgendeinen. Und vermutlich war er technisch noch nicht mal in der Lage, sich einen Feminismus vorzustellen, oder sonst irgendetwas prinzipiell ähnliches, der sich auf dieser Vorstufe zu der von ihm beschriebenen befindet. Somit blieb zwangsläufig gar nichts anderes übrig, als zu einer etwas höheren Sinnbildlichen Metapher ( ist das jetzt doppelt gemoppelt? ) zu greifen.
    Diese lässt aber gewisse Rückschlüsse zu, wenigstens temporär, deren genaue Inhalte zwar unvorstellbar, aber deutlich als faktisch zwangsläufig vorhanden erkennbar sind.

    Wie gesagt, das Phänomen selbst war ja auch für ihn vollkommen unvorstellbar, ihm ging es im Endeffekt allein um einen durchaus hoffnungsvollen Lösungsversuch, der die entsprechenden Individuen befähigt, aus dem hermetischen Kreis des selbstbeschleunigend circelschlüssigen „Perpetuum Mobiles“ auszubrechen, denn selbstverständlich muß ein logikfähiges Individuum erkennen, daß eine solche selbstbeschleunigende Kreisel-Dynamik autodestruktiv ist. Oberhalb der möglichen „Höchstdrehzahl“ explodiert das gedankliche – oder tatsächliche – Konstrukt unweigerlich. Kurzschlussläuferprinzip nennen das die Elektromechaniker wohl.

    @Lucas zitiert oben schon ein paar Antriebsformen, die dieses Prinzip ausreichend erfüllen, deshalb auch als Darstellung genügen sollen, sodaß man – wenn man das möchte – schon mal Popcorn bereitstellen kann, um zuzusehen, wie die damit angestoßenen Vorgänge sich selbst um die Ohren fliegen. ( s.o. Stefanowitsch, Voigt, Kracher )
    Retten kann man die daran Beteiligten sicherlich nicht, denn um ihre Entwicklungsstufe wenigstens ergebnisoffen zu reflektieren, müßten sie schon zumindest sich auf der im folgenden erwähnten höheren Entwicklungsstufe befinden, wobei dann allerdings die große Gefahr bestünde, daß auch sie sich nicht mehr an die vorige erinnern können, noch gar wollen würden.
    Und dazu fehlt ihnen die Möglichkeit, jedenfalls wenn die Grenzdrehzahl bereits überschritten ist.

    Der in seiner Zeit viel zu frühe Analytiker, Evolutions-Philosoph und Linguist ( ob er das nun freiwillig – oder gar formell – war, oder nicht, ist hier unerheblich ) hatte also eine äußerst schwierige Aufgabe, zumal es um Dinge ging, die er praktisch gar nicht ( mehr ) wissen konnte, oder die es ( noch ) gar nicht gab. Das Dazwischen, also Gegenwartsbezug, Realtätsbewußtsein, Common sense o.ä. fiel bei dem Projekt bedauerlicherweise aus.

    Er lebte angeblich auf, oder an, einem großen Felsen mitten in der Nordsee und es gehen unbestätigte Gerüchte, daß er mit den Kinaus irgendwie verwandt gewesen sein könnte, aber das nur am Rande.

    Als großer Denker wurde er selten angesehen ( er schrieb nebenher ganz erfolgreiche Kinderbücher ), obwohl er genau das war, was vielleicht nicht zuletzt auch an dem Lag, was hinter diesen Angeblichkeiten, Gerüchten und ein paar Tatsächlichkeiten steckte.
    Und an dieser bahnbrechenden Beschreibung, die dann doch eher mehr zur Metapher, als zur formellen Analyse geriet, ja zwangsläufig geraten mußte. Sie war ihrer Zeit wohl einfach zu weit voraus.

    Er erkannte jedenfalls, daß es bei der Benutzung UND Interpretation von Begrifflichkeiten nicht immer unbedingt ( jedenfalls nicht nur, manchmal auch gar nicht ) um den Inhalt dieser Interpretation selbst ging, sondern manchmal einfach nur um die Tatsache, DASS wer interpretiert, selbst. Und, wenn auch selten, darum, daß es besser sein kann, etwas gar nicht erst ( insofern neu ) zu interpretieren, weil man dazu ja den Begriff hätte verstehen müssen, was aber – noch seltener – gar nicht notwendig sein muß, wenn man sich sicher ist, daß der Begriff in seiner dargebrachten Form ( ! ) schon ein wesentlicher Fortschritt sein kann, selbst wenn man ihn gerade nicht versteht. Nämlich weil er einem Möglichkeiten eröffnet, die zwar vordergründig erstmal sinnlos erscheinen, die man aber vielleicht irgendwann mit so etwas wie einer Art Sinn füllen könnte, wenn man denn könnte, was man klugerweise ja zunächst mal als nicht auszuschließen unter Vorbehalt stellen muß. Oder eben nicht, was dann aber auch kein Beinbruch wäre.
    Also letztendlich auch, oder vielleicht manchmal sogar nur, um das Medium, welches man nutzt.

    An genau der Stelle kommt logischerweise das Übertragungsmedium als solches konzeptionell in’s Spiel. Wir wissen in dieser Analyse natürlich noch nicht warum, da ihm ( dem Medium ) die Kommunikation noch nicht anzusehen ist ( nicht sein kann ), aber, wir wissen ja, daß es Medien bereits gibt und da liegt es nahe, erstmal eines zu kopieren zu versuchen, um dann vielleicht eine Sinnadaption zu erfahren, oder auch nicht, was ggf. ein Fortschritt sein könnte.
    Vielleicht so ungefähr in Richtung ( inhaltliche ) Kommunikation. Im Nachhinein betrachtet, scheint das jedenfalls möglich.
    Wissenschaft – auch experimentelle ) ist ja zunächst mal um ihrer selbst Willen existent, sagt man so. Und wenn sie es wäre, würde das ihrem übergeordneten Sinn ja keinen Abbruch tun. Und wenn nicht, auch nicht.

    Er erfand also ein insofern „nachgemachtes“ metaphorisches Medium auf einer durchaus interesanten Entwicklungsstufe, nämlich der über #menaretrash ( was man als Zufall bezeichnen könnte, für uns aber in dem Zusammenhang nicht wichtig ist, denn er hat ja punktgenau getroffen ).

    Das Kakerlakenblatt ( nein, das ist kein Synonym für die TAZ, sondern schlicht eine historische Tatsache! ).

    Und weil ein Medium ohne Inhalt nun überhaupt nicht genießbar ist, es würde ja vollkommen unglaubwürdig wirken, ersann er auch einen Inhalt dazu ( zu dem kommen wir dann im Anhang, da er prinzipell auch ganz anders hätte sein können und die Interpretation desselben hier unnötig ist ).

    Damit beschrieb er natürlich zwangsläufig bereits die Lösung des Problems, oder – na ja – zumindest einen Schritt in eine Richtung, die zur Problemlösung beitragen könnte, so irgendwie. Und hatte – streng genommen – die evolutionäre Ursprungsebene damit natürlich schon wieder verlassen, was verständlich ist, da dieselbe, wie gesagt, einigermaßen unvorstellbar ist und in dem Fall der Lösungsversuch auch der wichtigere Teil der Bearbeitung war. Mehr Analyse des Vorherzustands, als daß er selbstmörderisch, weil ein konsequenter Kurzschlussläufer, ist, war auch kaum vonnöten.
    Weshalb dieser weise Mann ( „Natürlich, wieder so ein patriarchales Dreibein“, würden Feministen sagen, „und auch noch weiß, möglw. sogar schon tot, also der Gipfel des Müllbergs“. ) also aufgrund der Umstände nur die nächsthöhere Evolutionsstufe in seiner (ana-)logischen ( wie -lytischen ) Metapher beschreiben konnte.
    Trotzdem hat er damit eine herausragende Leistung vollbraucht, besonders in Anbetracht der desbezüglich derzeit – wohl leicht nachvollziehbar – extrem schwierigen Umstände.
    Und wenn die Feministen sich einmal darum bemühen sollten, könnte dieses Werk ihnen eine ( ebenfalls ziemlich unvorstellbar ) große Hilfe sein, ihr ansonsten ganz sicher zu erwartendes selbstzerstörerisches Durchdrehen zu vermeiden, jedenfalls ihnen einen Weg aufzuzeigen, sich um Hilfe zu bemühen, diese u.U. auch anzunehmen, anstatt hamsterradverbissen immer höhere Drehzahlen anzustreben.

    Aber, liebe Mitleser, ich denke, dieses Beschränken auf den nächsten Schritt ist bei dieser Geschichte nicht so schlimm, da man ja wohlwollend voraussetzen kann, daß Ihr ( mindestens potentiell, von Ausnahmen rücksichtsvoll abgesehen ) geeignet seid, immerhin diese fortschrittliche Entwicklung, vom Kurzschlussfeminismus zur Ebene des Kakerlakenblattes, aus heutiger und somit detailreicherer Sicht, als wichtigen Entwicklungssprung wenigstens in irgendeinem übertragen(d)en Sinn ganz grob zu erkennen.

    Sollte also einer von Euch eine wenigstens möglw. erfolgversprechende Gelegenheit entdecken, wild rotierende Femis in einem Maße zu erreichen, daß sie zumindest versuchen, sich mit ihrer eigenen Entwicklung auseinanderzusetzen, seid so nett, und bietet ihnen diese Chance ( s. Originaltext und Quelle im Anhang ), auch wenn es wahrscheinlich vergebene Liebemüh ist. Es soll niemand sagen können, man hätte sie in ihrem Elend einfach im Stich gelassen .

    • Anhang:
      Quelle
      http://www.spiegel.de/forum/wissenschaft/wirklichkeit-und-fiktion-das-wesen-des-unvorstellbaren-thread-6437-1.html#postbit_3424176

      Originaltext:

      „Höpftbönnöff (James Krüss 1959)

      Eine Zeitung für die Bienen,
      Die vor Jahren schon erschienen,
      Kennt man gut in Stadt und Land.
      Aber dass die Küchenschaben
      Auch schon eine Zeitung haben,
      Das ist weniger bekannt.
      Täglich liest man dort
      Nur das eine Wort:
      Höpftbönnöff!

      Bei den dummen Küchenschaben
      Gibt es manchen klugen Knaben
      Der verschiedene Sprachen spricht.
      Das sind hochgescheite Wesen,
      Aber schreiben oder lesen
      Können Schaben leider nicht.
      Schreiben sie was hin,
      Gibt es keinen Sinn:
      Höpftbönnöff!

      Als die Schaben ihre Zeitung
      Gründeten mit viel Bedeutung,
      Gingen sie zur Druckerei.
      Und sie sagten: „Druckt uns heute
      Eine Zeitung, liebe Leute!
      Was ihr druckt, ist einerlei.“
      Sie verschwanden dann.
      Und so druckte man:
      Höpftbönnöff!

      Niemand von den Küchenschaben,
      Welche eine Zeitung haben,
      Kann sie lesen und verstehn.
      Trotzdem kaufen sie sich Brillen,
      Und dann tun sie ganz im Stillen,
      Als sei Lesen wunderschön.
      Doch in Wirklichkeit
      Steht dort groß und breit:
      Höpftbönnöff!

      Wenn die Bienen oder Mücken
      In die Schabenzeitung blicken,
      Lachen sie sich krumm und schief.
      Aber wenn die Küchenschaben
      In der Hand die Zeitung haben,
      Dann bewundern sie sie tief.
      Voll Bewunderung
      Lesen sie mit Schwung:
      HÖPFTBÖNNÖFF!

      Nachwort des Verfassers:

      „Komische Viecher, diese Schaben“, sagte ich. „Was mag das Wort Höpftbönnöff bedeuten, Urgroßvater?“
      „Wahrscheinlich sollte es Hauptbahnhof heißen, Boy! Aber du kannst dir wohl denken, dass Küchenschaben sich unter einem Hauptbahnhof schwerlich etwas vorstellen können. Man muss die Dinge erlebt haben, über die man spricht. Sonst sind die Wörter so leer und komisch wie deine Hose und dein Hemd da auf dem Stuhl.“
      „Dann sind die Wörter ja Kleider, mit denen man die ganze Welt anzieht, Urgroßvater!“
      „Jawohl, Boy, so ungefähr ist es. Aber durch die Sprache wird sie so gesittet und ordentlich wie du durch deinen Anzug.“

  • Als ich den Hashtag entdeckte konnte ich eine halbe Stunde hunderte Tweets von Frauen (auch Feministinnen) und Männern dazu lesen, die sich darüber empörten, sich distanzierten, schimpften, widersprachen – und auch etliche, die anmerkten, dass dies das erste massenhaft verwendete Hashtag sei, das niemand tatsächlich unterstützt.

    Nach der halben Stunde hat es mir gereicht, aber auch punktuelles Reinschauen in der Folgezeit verlief nicht viel anders. vielleicht 1 bis 5 unter 100, die versuchten, das Hashtag irgendwie zu rechtfertigen – und die wiederum jede Menge Widerspruch in den Kommentaren fanden.

    Erst nach und nach nahmen sich Medien und Blogs des Themas an und gaben ihm eine Bedeutung, die es auf Twitter alleine nie gehabt hätte. Auch so ein typischer Verlauf: die Freude am Skandal, den man halt irgendwie schüren muss, wenn er am Ursprung nicht so recht zündet. Und Gelegenheit für einige Männer, sich wieder mal als „ordentliche Feministen“ zu profilieren. Grusel…

    • „die Freude am Skandal, den man halt irgendwie schüren muss, wenn er am Ursprung nicht so recht zündet.“
      Genau darum geht, @ Claudia, wie ich oben bereits erklärte, Klassenkasper ist heutzutage ein äußerst lukrativer Beruf.

      Zur pseudorechtfertigenden „Femilogie“ gibt es übrigens ein uraltes Prinzipienbeispiel, das an Genauigkeit kaum übertreffbar ist:

      Es ist wissenschaftlich absolut sicher nachgewiesen, daß ca. 20% aller tödlichen Verkehrsunfälle von betrunkenen Verkehrsteilnehmern verursacht werden.
      Ja, können diese 80% nüchternen Idioten nicht mal zuhause bleiben?!

    • @ Claudia „die anmerkten, dass dies das erste massenhaft verwendete Hashtag sei, das niemand tatsächlich unterstützt.“ Doch, Unterstützer und ernsthafte Verwender gab es durchaus – aber ich finde es auch ermutigend, dass hier ein so breiter Widerspruch formuliert wurde. Ich wollte dazu sogar noch einen Teil schreiben – bemühe mich aber darum, meine Texte nicht mehr allzu sehr ausufern zu lassen, und hab es dann wieder rausgenommen.

      Ich glaube, Hashtags wie #killallmen haben viele noch einfach ignoriert, weil sie ihnen zu blöd waren – und irgendwie auch zu schmutzig, um sich damit näher zu befassen. Es spricht sich aber vielleicht herum, dass solche Positionen, auch wenn sie extrem sind und verrückt wirken, dennoch Einfluss haben. Sie werden nun einmal institutionell getragen und finden in überregionalen Zeitungen sofort Anklang.

      So erkläre ich mich den massenhaften Widerspruch aus ganz verschiedenen Ecken: Es haben wohl einfach viele das Gefühl, dass solch ein Widerspruch nötig ist, weil Positionen wie #MenAreTrash zwar inhuman und abseitig sind, aber durchaus einflussreiche Unterstützer finden.

      • Der Einfluss der Befürworter und Apologeten des Hashtags ist tatsächlich das wesentliche Problem. Die zahlreichen Leute, die auf Twitter widersprechen, sind irrelevant, wenn sie zusammen weniger Follower haben, als eine antiintellektuelle Flachpfeife wie Stefanowitsch. Von den Journalisten reichweitenstarker Publikationen mal ganz zu schweigen. Die meisten Leute haben keine Ahnung von dem, was für uns hier quasi alltägliches Rauschen ist. Die verlassen sich dann auf die Relativierungen bis offenen Lobpreisungen, die ihnen „vertrauensvolle“ Journalisten zu diesem Hashtag kredenzen.

        Es ist also ziemlich egal, wie viele Vertreter nicht zuletzt aus unserer „Filterblase“ da Gegenrede auf Twitter halten, solange Schreibtischtäter ihre ideologische Verblendung anderen millionenfach als Fakten verkaufen können.

        Was die durchaus vorhandene Widerrede im medialen Bereich oder, wie von Claudia erwähnt, von Feministinnen angeht: mich persönlich hat diese zum klar überwiegenden Teil nicht überzeugt. Kaum jemand aus diesen Kreisen kam mal auf die Idee, die offen zur Schau getragene gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit als eben genau solche zu bezeichnen. Vielmehr las man da so Kram, dass so etwas dem Feminismus als politischer Bewegung schade und natürlich Munition für die ganzen Maskutrolle liefere. In diesen Sphären ist man scheinbar nicht sehr aufgeschlossen, offene Erniedrigungen einer ganzen Gruppe als solche zu benennen, solange die betroffene Gruppe keine der schon von vornherein als Opfergruppe zugeteilten ist. Diese „Kritiken“ sind doch eigentlich keine Kritiken am moralischen Gehalt, sondern eher Bedenken aus ideologiestrategischer Sicht.

        Ich finde das genauso unmöglich, wie die auch immer wieder kommenden Hohlschwätzereien davon, dass Falschbeschuldigungen wegen Vergewaltigung doch alle wahren Opfer verhöhne und schädige. NEIN! Diese Aussage ist empirisch nicht belegter und wohl auch kaum belegbarer Mumpitz. Falschbeschuldigungen schädigen in erster, zweiter und beliebig vieler Linie diejenigen, deren Sozialleben davon zerstört wird, unabhängig vom Ausgang eines eventuellen Prozesses, und die, die Gefahr laufen, in eben jenem Prozess darüber hinaus auch noch unschuldig viele Jahr ihres Lebens per Inhaftierung gestohlen zu bekommen. Das hat zwar noch eine ganz andere Dimension für das Individuum, in der Sache steckt dahinter aber derselbe kranke Spin. Die Tatsache, dass Männer in einer Sache Opfer sind muss gezielt umschifft werden, indem man sich irgendwelche anderen Folgen aus einer Sache herbeiphantasiert.

        Aber schon lustig, dass in einer Gesellschaft, in der ein Dirndlkompliment eines greisen FDP-Politikers eine wochenlange, von nahezu allen Medien erschreckend distanzlos begleiteten, wenn nicht gar orchestrierten Hexenjagden auf den Mann an sich zur Folge hatte und in der es von denselben Medien als legitimer Diskussionseinstieg gesehen zu werden scheint, mal eben die Hälfte der Menschheit, nur aufgrund ihres männlichen Geschlechtes als Müll zu bezeichnen, sich dann eine Frau Kracher zusammenfabuliert, Männer könnten sich nicht nur nicht vorstellen, wie schrööööööööööcklich es Frauen in unserer Gesellschaft jede Sekunde ihres Lebens erginge (das ist ja längst kein neues Narrativ im Feminismus), sondern sie gar umgehend an einer solchen Erfahrung zerbrächen. Es ist schon schlimm, wie man sich in einer Welt, in der man jederzeit Zugang zu beliebig vielen Informationsquellen hat, offenkundig dermaßen und dann auch noch aus freien Stücken in einer Filterblase einmauern kann, um dermaßen fanatisch ideologisierte Opfernarrative zu internalisieren. Und da sind eben die in entsetzend großer Zahl wohlwollender bis euphorischer Stimmen mit großer Reichweite ein ernsthaftes Problem, denn sie bestätigen derlei Opfernarrative noch eher, als dass sie diese mal ins Wanken bringen.

  • Ich würde ja was zu dem Artikel schreiben, aber diese Asia-Argento-Sache triggert mich doch zu sehr.
    Ich bin auch dagegen, Menschengruppen als Müll zu bezeichnen, aber wenn Menschen Müll sind, sind sie eben Müll, und wenn ich solche verheuchelten Krokodilstränen wie die zum Tod von Anthony Bourdain von McGowan und Argento lese, und dann mal deren eigenes Handeln betrachte, dann kann ich diese beiden Frauen nur als menschlichen Müll bezeichnen, und wer solchen Soziopathinnen hinterher rennt und dabei „Wir sind alle Opfer, Männer sind Müll“ schreit, ist für mich auch Müll.
    Meine Definition von „menschlich“ bekommen sie auch nur, weil ich Anhänger der Unschuldsvermutung auch im Menschenrecht bin, nämlich der Annahme, was den Menschenstatus begründet, ist das biologische Menschsein, nicht das psychologische, nicht soziale, nicht das emotionale Menschsein. Nur ein reiner Biologismus lässt mich sowas „Menschen“ nennen, und ihnen den Schutz von Menschenrechten zugestehen.
    Weil sie nachweislich Zellhaufen mit menschlicher DNS sind, sollen sie meinetwegen Menschenrechte haben. Weil, in dubio pro reo usw.
    Aber keine Sonderrechte, oder Opferrechte.
    Diese Soziopathinnen gehören verfolgt und weggesperrt. Weil Gesetze auch für Frauen gelten sollten.
    Und an die männlichen Allies: Denkt nach, Bourdain war auch ein Ally, einer, der seine Asia, als sie eine jahrelange einvernehmliche Beziehung im Nachhinein als Vergewaltigung darstellte (mit Harvey Weinstein), als weißer Ritter unterstützte, und sie auch gegen jegliche Hinweise von Freunden auf ihre Untreue verteidigte, bis er dann die Wahrheit aus dem Internet erfuhr.
    Und zwar, wie mir jetzt bekannt geworden ist, sieht es so aus, dass sie nicht nur erwischt wurde mit dem Geliebten, sondern es gab auch einen Instagram-Post mit einem Bild, dass man (da Asia von Bourdains Selbstmordgefährdung wußte) ziemlich schlüssig als Selbstmord-Trigger bezeichnen kann, und zwar als vorsätzlichen.
    Da erscheint es schon etwas schlüssig, dass Rose McMüll als erstes nach dem Selbstmord hinausschreit „Gebt nicht meiner feministischen Ally die Schuld, Anthony, was hast du böser Mann uns durch deinen Tod angetan!“
    Zitat Asia Müll:
    „On behalf of me and all who are hurting because of this unfathomable loss, I have asked the strongest woman I know, Rose McGowan, to be my voice, to help me shoulder this burden and write truth,“ she said in a separate statement issued to USA TODAY. „Please read these words and have mercy on our pain.“
    Welche „Bürde“? Dass sie ihren Partner zum Selbstmord getrieben hat?
    Die Bürde soll der ganze Femi-Kult tragen? Ja ok, dafür ist er wohl da.

    Zitat Rose McMüll:
    Rose McGowan Shares Tearful Video Following Anthony Bourdain’s Death: ‚Asia Needed You‘
    Ach welche Trauer um ihre Ally, nicht um den Toten. Für den keine Emotionen, sondern der leise Vorwurf, sein untreues Nuttchen habe ihn doch „gebraucht“.
    Böser Mann, kommt seiner Versorgerpflicht nicht nach.
    Plötzlich wird aus „untreue Heuchlerin verlässt Partner für anderen Mann, verarscht ihn noch, und er begeht Selbstmord“
    „Arme Frau wird von Promi böswillig verlassen und ist am Boden zerstört.“
    So ticken diese Soziopathinnen. Das Video ist übrigens inzwischen gelöscht.

    „(Argento) stood up to her monster rapist and now she has to stand up to yet another monster, suicide,“ McGowan wrote. „The suicide of her beloved lover and ally, Anthony Bourdain.“
    Also hat der Tote ein Monster auf die arme Jungfer losgelassen? Oder hat sie das Monster auf ihn losgelassen? Ist doch postmodern egal, alle Sichtweisen sind gleichzeitig wahr und gleichwertig unbedeutend.
    „Do NOT do the sexist thing and burn a woman on the pyre of misplaced blame,“ she wrote. „Anthony’s internal war was his war, but now she’s been left on the battlefield to take the bullets. It is in no way fair or acceptable to blame her or anyone else, not even Anthony.“
    Dass sie hier den Tod von Bourdain als Monster bezeichnet, und dann bejammert, wie sehr ihre Ally Asia durch diesen Akt von Bourdain litte(angeblich), ja, da stellt man schon die Assoziation her: Mann-Selbstmord-Monster-Frau-Opfer.
    Wie perfide. Einen selbstmordgefährdeten Mann betrügen, und sich nach seinem Selbstmord als eigentliches Opfer darstellen (lassen).
    Und die Battlefield-Metapher ist auch, naja etwas seltsam, wenn man es durchdenkt.
    Ich meine, der böse tote Mann hat Asia, die Bitch, durch seinen Tod auf das Schlachtfeld, in den Kugelhagel versetzt? Echt jetzt?
    Ist es nicht so, dass Fräulein Asia selbst ein Schlachtfeld aufgemacht hat?
    Und dann noch eine kaum glaubliche Schutzbehauptung einen Monat später:
    „I never knew about this obsession of his [die Selbstmordgedanken]. He never told me. Heart wrenching read: https://t.co/oqQsj4lxz9
    — Asia Argento (@AsiaArgento) July 16, 2018″
    https://penthouse.com/pages/asia-argento/Toxic-Femininity.php
    Mal ein paar Zitate von Autorin Leah McSweeney :
    „That said, it’s ironic that since Bourdain’s suicide, we have witnessed a display of totally irreconcilable behavior from two women who are among the most prominent faces of a movement that centers around accountability. “
    „On June 5th, three days before Bourdain’s suicide, paparazzi photos of Argento and the young French reporter Clément, 28, were published in the Italian gossip magazine Chi. The photos showed the two holding hands, kissing, hugging, and dancing in a bar in Rome.“
    „Argento fought to have the photographs pulled. Bourdain was mysteriously no longer following his girlfriend on Instagram. Argento then posted an Instagram story of herself in a Sid Vicious shirt that said Fuck Everyone, and captioned the image: “You know who you are.” Three hours later he killed himself. And she deleted the image off of her instagram story. “ (Zur Erklärung des Spruchs weiter unten).
    „McGowan’s letter opens by saying Argento is now a victim not only of rape but of suicide.
    „What is brave about manipulating a narrative surrounding a man’s death? What is courageous about having McGowan speak on Argento’s behalf, while Ottavia Bourdain has to tell her 11-year-old daughter that her father is never coming home? I can’t even find a word to describe what that is. It is stomach-turning. To hide behind the story of being a rape survivor and to shelter one’s self with the #MeToo movement is disgusting. “
    Nunja, zu Ottavia Bourdain gibt es auch gemischte Meinungen:
    http://www.returnofkings.com/96740/return-of-kings-correctly-predicts-the-demise-of-anthony-bourdains-marriage

    Und hier noch Val Kilmer, der ins selbe Horn wie Müll-Asia und Müll-Rose bläst:
    „Anthony, du Arschloch, dein Tod war selbstsüchtig. Hast du gerade deine Partnerin betrogen?“ usw. Wie infam. Und wie armselig, den Tod des Mannes zur reinen Selbstdarstellung, was man doch für ein ganz tougher Kerl ist, zu nutzen.

    „Kilmer questioned how Bourdain’s suicide happened asking, ‘So what? I hear you took your life in Paris. What hotel? Did you relapse? Did you just get home from the best meal of your life? Did you cheat on your girl?’“

    „Continuing, ‚Those of us that knew you are shocked and angry and angry and angry selfishly angry, for what you just did to us,'“
    Für mich ist der Typ gestorben, war für mich nie so der Schauspiel-Gott, aber ich stelle fest, er ist so eine Wurst wie die beiden anderen „Opfer“. Auf Englisch nennt man sowas „Scumbag“. Ein Kotzbeutel. Eine Mülltüte.

    Besonders perfide ist dieser Gefühlsmüll der beiden Hohepriesterinnen, wenn man das folgende bedenkt:
    https://scallywagandvagabond.com/2018/06/anthony-bourdain-girlfriend-asia-argento-instagram-photo/
    Wußte sie, dass er sich nach dieser Botschaft umbringen würde? Hat sie es nur mal so getestet, weil sie es halt kann? War das eine Erpressungsdrohung, auch ihn wegen sexueller Belästigung zu diffamieren?
    „He was my love, my rock, my protector. I am beyond devastated.“
    Ja klar. Double Bind. Double Speak. „Meine Liebe, mein Fels, mein Beschützer. Also weg mit dir!“
    War es vielleicht blanker vorsätzlicher Mord? Zum Wohl „der Frauen“?
    Ich meine, wer erbt jetzt eigentlich, Sister Ottavia? Wieder einer Sister geholfen?
    Gab es hier ein Mord-Komplott zwischen drei Frauen?
    Sind die vielleicht in derselben Wikka-Gruppe?
    Danke, #meetoo?! Danke, lebensspendende Weiblichkeit?
    Ich finde, diese Fragen darf man ruhig einmal erwägen.

    Und dann stößt man noch auf sowas:
    https://answers.yahoo.com/question/index?qid=20180610180126AApGA0C
    Etwas daneben, aber gut zu wissen, was Anthony Bourdain so dachte.
    Und wie ihm das im Angesicht des intersektionellen Feminismus so gar nichts nutzte.

    Feministische Allies, ihr solltet alle mal über eure Lebensplanungen nachdenken.
    Und anstatt nur mit dem Penis, mit dem Herzen fühlen, und anstatt mit dem Penis, mal mit dem Gehirn denken.
    Mal Empathie für etwas anderes als euer „bei-der-Herrin-abspritzen“ entwickeln.
    Oder seid so konseuent, und lasst euch gleich kastrieren und umwandeln.

    Damit ihr Allies mal einen Vergleich habt, wie Frauen ticken, die nicht nur biologische Menschen sind, und für die Peterson-Fans:
    https://www.youtube.com/watch?v=faeT4fIFAcg

  • „Für Stefanowitsch, Voigts und eine Reihe anderer jedoch ist der Hashtag lediglich ein Anlass für eine dezidiert unpolitische Selbstpräsentation als der irgendwie bessere Mann“
    Und dieses bei feministischen Männern immer wieder anzutreffende Muster ist letztlich auch eine Erklärung dafür warum es inzwischen auffällig geworden ist, dass viele feministischen Männer, die sich selbst als Kämpfer gegen toxische Männlichkeit inszenieren, irgendwann selber mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung zu tun haben. Denn die „Selbstpräsentation als der irgendwie bessere Mann“ ist ja letztlich klassisches Macho-Verhalten. Und Machos neigen halt deswegen so oft zu sexueller Belästigung weil sie auf Grund des Gefühls, ein den meisten anderen Männern überlegener Mann zu sein eben denken, sie wären für Frauen so unglaublich attraktiv, dass sie sich letztlich gegenüber diesen alles erlauben könnten.
    Und die Masse der Feministinnen erkennt das vor lauter Freude über männliche Unterstützung so wenig wie ein naives Mädchen ohne Lebenserfahrung.

    • @ Marcus Frank „Denn die „Selbstpräsentation als der irgendwie bessere Mann“ ist ja letztlich klassisches Macho-Verhalten.“ Das glaube ich auch. was dazu kommt:

      Wer nicht gewalttätig agiert, oder anderen unnötiges Leid zufügt, dann nicht deswegen, weil er irgendwie ein inhärent besserer Mensch wäre – sondern ganz im Gegenteil: weil er weiß, dass er die Option hat, destruktiv zu agieren, und weil er sich daher kontrolliert.

      Diese Option wiederum haben wir nicht deshalb, weil wir Männer sind, sondern weil wir überhaupt handlungsfähig sind, es gilt für Frauen also nicht weniger als für Männer.

      Wer aber sein eigenes Potenzial zur Destruktivität immer nur in anderen entdeckt, in den irgendwie schlechteren, hegemonialeren, traditionelleren, weniger feministischen usw. Männern – der nimmt sich damit eben auch die Möglichkeit und die Notwendigkeit der Selbstkontrolle, die entscheidend ist, um nicht gewalttätig zu agieren.

      • Wie so oft, wahre Worte.
        Das besagt aber auch, dass negative Gefühle auch bei Männern legitim sind, und nur dann kann man sie auch einhegen.
        Es fragt sich trotzdem, wie man sie legitimerweise in Taten umsetzt, wenn ein gegenüber auf jede Legalität wie Legitimität sch****.
        Und da setzt der Feminismus gerne an, nämlich beim Klassifizieren und Untersagen von Gefühlen, wenn Männer sie haben, schon gar nicht Ausagieren, in welcher Form und wie berechtigt auch immer.
        Jeglicher Anflug von Emotion wird doch schon als toxische männliche mikroaggression kriminalisiert, oder bei Fehlen als Verschlossenheit, Unzugänglichkeit, passive Aggression.
        Wie man es macht, macht man es verkehrt.
        Typischer Double Bind. Erzeugen kognitiver Dissonanz. Oder spiegeln eigener kognitiver Dissonanz. Oft ein Hauptmerkmal weiblicher Strategien vorwiegend gegenüber Männern.
        Emotionen des Mannes sollen primär von ihnen, den Feministinnen, am besten per Dekret der Staatsgewalt, kontrolliert werden.
        Emotionen von stabilen Männern sind auch für sie unvorteilhaft, denn dadurch können sie, die eigentlich Herrinnen der Emotionen sein wollen, ebenfalls in Dissonanz versetzt werden, meist in emotionale Dissonanz, oder, wenn sie berechnend sind, auch in kognitive Dissonanz.
        Weil das die Domäne der Frauen ist, und für den Feminismus deren Ausagieren, ob legitim oder nicht, entwürdigend oder nicht, gewaltsam, oder nicht, gegenüber Schwächeren wie Kindern oder schüchternen, kooperativen Männern, oder Stärkeren, gegenüber Allies oder nicht, grundsätzlich legitim ist, weil es für sie als die größte Notwendigkeit erscheint. Noch vor der Ratio.
        Das beanspruchen sie für alle Frauen als Monopol, das sie kontrollieren wollen.
        Sachargumente, auch die eigenen, sind demgegenüber zweitrangig, der Schlüssel zur Herrschaft ist immer die weibliche Emotionalität.
        Kontrolle der Emotionen ist auch das Mittel, andere, besonders jüngere Frauen, zu indoktrinieren, das sieht man an den „Kriegerinnen“ der Hashtags, der Netzwelt, der Medien, der Unis, die alle Nervenbündel sind, sobald ihnen widersprochen wird.
        Das irrationale, instinktgesteuerte Gekeife z.B. einer Schick stammt genau da her, wie sie von der vorigen Generation emotional in die Sektenideologie hinein indoktriniert worden sind.
        Deswegen auch das überwiegende Versagen der gepimpten Frauen z.B. in Mint, in der Informatik, denn dort geht es um Ratio.

      • Nunja, eine Binsenwahrheit lautet ja: „Wer am lautesten schreit, hat am meisten Dreck am Stecken“… ;o)… Das mag auch Teil des Reflexes sein, die Aufmerksamkeit auf andere lenken und dort dan Hyperaktivität entwicklen… kommt keiner auf den Gedanken beim Schreier nachzubohren…

      • Zum ‚Linken Macho‘ gibt es einen Artikel im Tagesanzeiger (Zürich), der das Dilemma – und letzten Endes – das Problem von linken Macho-Politikern mit Frauen aufzeigt.
        https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/der-linke-macho/story/15634067
        Man ahnt allerdings, dass neben den egoistischen und selbstmaximierenden Macho-Männern in linken Parteien ebensolche Frauen stehen (müssen). Feminismus als Karrierebooster für opportunistische Frauen. Vernunft, Pragmatismus und Ethos dürfte dagegen in der linken Polit-Sphäre immer weniger repräsentiert sein.

    • Ich bin nicht mal sicher, ob sich männliche Feministen tatsächlich für attraktiv halten, aber sie neigen in einer Wahrnehmung dem gleichen Schwarzweiß-Denken zu, wie viele Feministinnen. Sie denken (interpretiere ich), da sie ja auf der richtigen Seite stehen, kann das, was sie tun, gar nicht schlecht sein. Gibt es einen proportionalen Zusammenhang zwischen der Aggressivität ihres virtual signalings und der Wahrscheinlichkeit, dass sie selbst Gewalttäter werden? Galt Harvey Weinstein nicht auch als Aushängeschild des Feminismus, der sich auf Kosten anderer Männer profilieren wollte?

  • Der Abschied von der politischen Debatte geschah doch viel früher, oder? Ich kann den sicherlich nicht genau benennen, schätze aber, dass einen entscheidenden Beitrag dazu durch Michael Kimmel geleistet wurde. Nun erntet er die Früchte seiner Hetze: Er ist selbst ins Fadenkreuz der Kritik gelandet und er wurde von der geplanten Verleihung des Jessie Bernard-Preises gestrichen. https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Kimmel

    Die Revolution frisst ihre Kinder. Ähnliches passierte auch Hinrich Rosenbrock.

    Es würde mich nicht wundern, wenn Frau Schick noch Jahrzehnte danach, gegen Männer frei lästern dürfte. Kimmel wird es beruflich wahrscheinlich nicht überleben, siehe Rosenbrock.

    Die Emannzipation hat die Menschheit noch nicht erreicht: Seit Gilgamesh versuchen Männer die gleichen Rechte für Frauen und Männer zu erkämpfen und wir sind noch immer da wo Gilgamesh war: Am Anfang!

    Würde man Frau Schick wie Kimmel oder Rosenbrock behandeln, wäre sie Geschichte. Es fehlen leider die Männer und Frauen, die diese Gleichbehandlung kompromisslos durchziehen.

    Wir sollten Konsequenzen für solche diskriminierende Haltungen verlangen! Wo bleibt die Antonio Amadeu-Stiftung wenn man mal sie braucht 😉 ! Achso, die sind ja gar nicht emannzipiert! 😉 („Die neue „Linke“ verbinde „mit der Neuen Rechten à la Stephen Bannon…“)

  • Lieber Lucas,

    bei allem Respekt, aber das sehe ich anders. Dieser Müllmännerhashtag ist nicht das Ende der Debatte. Es hat nämlich nie eine geschlechterpolitische Debatte gegeben und schon gar nicht mit Männern. Geschlechterpolitik war von Beginn an immer nur Ausgrenzung von Männern. Das Bundesforum Männer ist da je ein deutliches Beispiel, dessen wichtigste Aufgabe es von Beginn an war, die nichtfeministische Männerbewegung aus dem Dialog auszugrenzen und mit Diffamierungsaktionen in den Dreck zu ziehen. Geschlechterpolitik war immer nur radikalfeministischer Monolog. Das regelmäßige Männerbashing auf Twitter, derzeit mit diesem Müllmännerhashtag ist lediglich einer der momentanen Höhepunkte dieser Entwicklung. Deshalb ist es für die Geschlechterpolitik auch so wichtig, männliche Gewaltopfer totzuschweigen. In allen Bereichen, vom Familienrecht über das Sozialgesetzbuch bis zum Arbeitsrecht werden mittlerweile Jungen, Vätern und Männern Grund- und Menschenrechte per Gesetz entzogen. Um solche Zustände zu legitimieren ist es notwendig eine Gesellschaft zu formen, die Jungen, Väter und Männern unreflektiert als Untermenschen akzeptiert. Ohne eine solche Basis würde die Politik in erhebliche Erklärungsnot kommen, was die geschlechterpolitische Schieflage in den diversen Rechtsgebieten angeht. Deshalb sind solche Hetzaktionen auf Twitter essentiell für die Frauenpolitik. Sie dienen der Frauenpolitik sogar, um neue Antimännerkämpferinnen ausfindig zu machen. Diese @aufschrei-Tussi, mir fällt jetzt ihr Name nicht mehr ein, wurde ja von der Frauenministerin zur Sachverständigen des Bundesgleichstellungsberichtes ernannt. Ihre einzige Qualifizierung war diese Männerbashing-Aktion.

    Gruß

    Bruno

    • Ich glaube Lucas sieht die Sache etwas globaler, nicht nur auf die Geschlechterdebatte bezogen, welche er meines Wissens auch schon einige Male als feministisch geführten Monolog beschrieben hat.

      Hinter dieser über den Hashtag exponierten Geisteshaltung steckt ja nicht etwas nur auf die „Geschlechterdebatte“ beschränktes. Hier zeigen sich eher Entwicklungen dessen, wozu eine intersetionalistische Identitätspolitik beinahe zwangsläufig führen muss: einer immer weiter ins Extrem gesteigerte Verachtung bis hin zum blanken Hass gegenüber einer Gruppe, die in den Augen identitärer Schwachköpfe zu den „Privilegierten Unterdrückern“ gehören.

      Dasselbe zeigt sich doch auch schon längst auf Rassen bezogen. Es sind nicht mehr nur verwirrte Twitteruser, sondern gerade im angloamerikanischen Raum große, einflussreiche Medien, die beinahe im Tagesrhythmus Artikel in die Welt rotzen, in denen sie immer wieder über weitere entdeckte Verfehlungen der „Weißen“ sinnieren. Man ist ja längst so weit, es den Weißen vorzuhalten, dass man beim Wandern in der Wildnis fast nur diese sieht, sie also offenbar auch dort die Schwarzen durch Raumeinnahme in diskriminierender Absicht verdrängen. Es gibt keinen Bereich mehr, in dem man den Weißen nicht schon irgendein „problematisches“ Verhalten attestiert hat.

      Als Nivea ein Produkt mit dem Slogan „White ist purity“ bewarb, explodierten die sozialen Medien sofort vor lauter Rassismusvorwürfen, welche auch von „seriösen“ Medien sofort unreflektiert aufgegriffen wurden. Ich frage mich, wie weit der Hass auf Weiße eigentlich in einigen „politischen“ Kreisen fortgeschritten sein muss, wenn das Wort Weiß, nur als Bezeichnung für die Farbe, ohne jeden Bezug zu Menschen, geschweige denn Rasse oder Hautfarbe, durch seine bloße Gleichsetzung mit einem positiven Attribut die „politisch Korrekten“ unvermittelt ausrasten lässt.

      Ich kann zwar nicht für Lucas sprechen, denke aber, dass er schon auch abseits von Geschlechterthemen hier politische Dimensionen (politisch gleichgesetzt mit humanistischen Grundsätzen) meinte, von denen sich verabschiedet wird, durch diese vollkommen schamlos zur Schau gestellte Feindseligkeit einer ausschließlich über biologische Kriterien festgemachten Gruppe von Menschen.

      Das stört mich erheblich an diesen ganzen „Aktivismen“. Am Ende sind sie oft nichts weiter als ewige Opferlitaneien, mit dem erkennbaren Ziel, sich über den Umweg des Kollektivs und mittels gesellschaftlicher Schuldbefeuerung Privilegien zu erzwingen, von denen man dann als Individuum wiederum sehr bequem profitieren kann.

      Ich lehne mich mal jetzt ganz weit aus dem Fenster: ich kann, genau wie die feministische Laier, auch die dauernde Jammerei der schwarzen „Aktivisten“ und ihren Unterstützern nicht mehr hören. Gewiss gibt es in den USA Rassismus; auch gegen Schwarze. In einer Massengesellschaft zu behaupten, es gäbe nirgends die Möglichkeit, jemals mit Rassismus konfrontiert zu werden, wäre schlicht bescheuert. Aber allein die Zahlen aus der Unterschicht, in der die Schwarzen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung überrepräsentiert sind, sagt gar nichts aus über immer noch tief verwurzelte Strukturen rassistischer Unterdrückung. Die Entstehung dieser Verhältnisse haben ihren Ursprung in gar politisch und gesetzlich fixierten rassistischen Strukturen in der Vergangenheit. Dass sich dieser Proporz aber immer noch so darstellt, dürfte zum weit größeren Teil daran liegen, dass, wie auch bei uns, in den USA der Aufstieg in den sozialen Schichten sehr schwer ist. Auch bei uns ist es kein Geheimnis, dass Armut oft vererbt wird. Dies gilt ebenso für die weiße Unterschicht in den Staaten. Für mich müsste, um da z. B. „strukturellen Rassismus“ als Grund zu belegen, mal verglichen werden, wie sich denn die Anteile der Schwarzen zu den Weißen in der Unterschicht entwickelt haben. Ist der Anteil der Schwarzen in der Unterschicht im Verhältnis zu den Weißen konstant geblieben, dann wage ich zu behaupten, dass meine eben aufgestellte These weit näher an der Realität liegt. Wären rassistische Strukturen zu Ungunsten der Schwarzen am Werke, müsste sich deren Anteil in der Unterschicht im Verhältnis zu den Weißen ja permanent erhöhen. Ist dies nicht der Fall, sind es wohl tatsächlich eher allgemeine soziale Strukturen, die in gleicher Form auch Weiße Unterschichtler treffen; nur dass sich in der heutigen „politischen Debatte“ für die keine Sau mehr interessiert, sondern sie vielmehr, ganz politisch korrekt, einfach mal eben als „White Trash“ abgekanzelt werden (wer hier Parallelen zu #MenAreTrash findet, darf sie behalten).

      Eben hier hat sich auch die sich heutzutage als Links verstehende politische Seite weit von dem entfernt, was traditionell mal als Links galt. Soziale Sachverhalte werden nicht mehr analysiert, sondern nur noch nach dem gescannt, was irgendwie so interpretiert werden könnte, was man ja ohnehin schon immer wusste. Dabei wurde jegliche soziale Sichtweise ersetzt durch Gruppenfestlegungen und deren Zuteilung zu Privilegierten und Unterdrückten.

      Damit wird nichts anderes mehr betrieben, als ein ewiger Erhalt und Ausbau von Opfernarrativen, die aber eben auch nichts anderes tun, als dass sich jene, die sich so einer oder gar mehrerer „Opfergruppen“ zugehörig fühlen dürfen, zum einen nur dazu motiviert sehen können, sich ihr dauerndes Selbstmitleid zu verkriechen und zum anderen einen (bedingt durch einschlägige politische wie mediale Dauerbeschallung) immer weiter wachsenden Hass auf andere Menschen, nur aufgrund derer Zugehörigkeit zu angeblich privilegierten Gruppen zu entwickeln. Was erkennbar bei derlei Opfernarrativen verloren geht, ist die Ermutigung zur Selbstermächtigung, die mal ein Kernthema linker Politiker war. Hier geht es nur noch ums Jammern und von anderen Verbesserungen Einfordern.

      Und dies würde auch ich als ein politisches Scheitern auf ganzer Linie bezeichnen, welches in derlei an Verrohtheit nur noch schwer zu überbietenden Auswüchsen offen zur Schau gestellt wird.

    • @ Bruno, Billy Ja, tatsächlich hatte ich mit dem Ausstieg aus dem Politischen nicht einfach den Feminismus gemeint – sondern wollte darauf hinaus, dass feministische Positionen hier zu einem Vehikel werden, mit dem die heute tonangebende Linke insgesamt aus der Politik aussteigt. „Eben hier hat sich auch die sich heutzutage als Links verstehende politische Seite weit von dem entfernt, was traditionell mal als Links galt.“

      Und eben nicht nur von linker Politik – sondern von politischem Denken generell, zumindest in einem demokratischen Sinn: als Ausgleich von Interessen und Vermittlung von Perspektiven, möglichst hin in Richtung auf eine Idee vom Gemeinwohl, die zugleich individuelle Rechte respektiert.

      Feministische Positionen waren in diesem Sinn durchaus mal politisch. In der proletarischen Frauenbewegung beispielsweise ging es auch darum, inwieweit Frauen spezifische Interessen haben, und spezifische Erfahrungen (auch der Unterdrückung) machen, die mit einer sozialistischen Revolution nicht gleich nebenbei miterledigt würden. Dieselbe Frage tauchte dann wieder in der 68er-Zeit auf, beim Spiel mit dem Haupt- und Nebenwiderspruch: Meines Wissens war ein wesentlicher Impuls für die neue Frauenbewegung die Position, dass spezifische Schwierigkeiten im Verhältnis von Männern und Frauen nicht einfach als Nebenwiderspruch des kapitalistischen Hauptwiderspruchs einsortieren ließen.

      Das war eine Artikulation spezifischer Interessen im Lichte anderer spezifischer und allgemeiner Interessen und zugleich eine Hinweis darauf, dass die linken Revolutionäre, was Geschlechterfragen anging, blinde Flecken hätten. Ob das nun überzeugend ist oder nicht – das waren eindeutig politische Positionen.

      Aber sie waren eben auch eingebunden in eine größere Politisierung, von der sie einerseits enorm profitierten und zu der sie sich andererseits auch teilweise abgrenzten. Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Der heutige Feminismus hat das Verhältnis von Haupt- und Nebenwiderspruch einfach umgedreht, erkennt gleich gar keine anderen Widersprüche mehr als die im Geschlechterverhältnis (radikaler Feminismus, Gender-Feminismus) – oder er lässt nur eine kleine Gruppe handverlesener anderer Widersprüche zu, die ebenfalls biologistisch sind und mit ökonomischen oder sozialen Analysen nicht viel zu tun haben (intersektionaler Feminismus).

      Tatsächlich ist dieser Feminismus in meinen Augen keine politische Bewegung mehr. Das gilt gar nicht mal für alle Feministinnen – aber die, die anders agieren, spielen faktisch keine Rolle mehr. Das zeigt sich besonders am Umgang mit Kritik.

      Wer nämlich feministische Positionen als politische Positionen betrachtet, steht damit sogleich als „Antifeminist“ und damit natürlich auch als „Frauenfeind“ da. Denn er betrachtet sie ja z.B. als Ausdruck von Interessen, die legitim sind, die aber mit anderen ebenso legitimen Interessen vermittelt werden müssen. Oder als Ausdruck von Perspektiven, die ggfs. sehr wichtig sind, aber nicht privilegiert gegenüber anderen Perspektiven. Vor allem wird er natürlich davon ausgehen, dass feministische Positionen wie alle politischen Positionen kritisiert werden können und müssen.

      An der Feindseligkeit gegenüber allen, die Feminismus als ein Bündel politischer Positionen begreifen, zeigt sich besonders gut, dass der Feminismus heute im demokratischen Sinn nicht mehr politisch ist. Er ist nichtmal wirklich religiös, sondern vertritt eher eine recht einfach strukturierte politische Mystik, die vielleicht gerade davon profitiert, dass sie in ihren Grundzügen in etwa 15 Minuten verstanden werden kann:

      Machtstrukturen sind männlich, Männlichkeit ist im Kern eine Reproduktion von Machtstrukturen, Frauen sind daraus ausgeschlossen, haben daher aber auch nicht Teil an allem, was gesellschaftlich destruktiv ist. Was gesellschaftlich konstruktiv ist, wird entweder selbstverständlich hingenommen und nicht mehr weiter erwähnt, oder es wird als Leistung von Frauen interpretiert, die trotz umfassender männlicher Machtstrukturen einem humanen Potenzial der Menschheit Geltung verschaffen. Besomders pratisch sind diese Machtstrukturen dadurch, dass sie überall vorzufinden sind, von den ganz großen institutionellen Strukturen bis zum einfachen Handeln im Alltag – und natürlich ist das gesamte Mann-Frau-Verhältnis davon durchzogen. So kann es dann allen Ernstes ohne Probleme als ernsthafte und wichtige strukturelle Analyse der Gesellschaft durchgehen, wenn eine Frau sich darüber aufregt, dass ein Mann breitbeinig in der U-Bahn sitzt.

      Das alles ist übrigens nicht nur unpolitisch – es hat auch mit einer „Frauenbewegung“ gar nichts mehr zu tun. Was wir heute als „Feminismus“ kennen, wurde von Männern mindestens ebenso entschieden durchgesetzt wie von Frauen. Kein grünes Frauenstatut, keine Frauenquoten in Parteien und anderswo, keine Gender Studies, keine Gleichstellungsbeuaftragte, ohne dass sich mehrheitlich Männer für diese Institutionalisierungen eingesetzt hätten.

      Das mag zum Teil daran liegen, dass Männer tatsächlich glaubten, sie hätten an Frauen etwas gutzumachen. Vor allem aber profitieren auch Männer von der oben skizzierten politischen Mystik (so wie ja auch Männer in der katholischen Kirche von der Marienverehrung profitieren).

      Das für mich eindrücklichste Beispiel ist Mitscherlichs Rede von der „friedfertigen Frau“, womit vor allem die DEUTSCHE Frau IM NATIONALSOZIALISMUS gemeint ist. Der Antisemitismus der sich arisch fühlenden Hitler-Verehrerin ist für Mitscherlich lediglich eine Spiegelung des männlichen Antisemitismus – die Frau sei nämlich so liebevoll auf den Mann bezogen, dass sie zwecks Aufrechterhaltung der Beziehung auch dessen Judenhass übernehme. Solange es um Frauen geht, ist bei Mitscherlich der Hass auf Juden also tatsächlich im Kern – ein Ausdruck der Liebe.

      So irre das ist: Es schafft die Illusion, dass das deutsche Volk in seinem Kern eben nicht korrupt und gewalttätig gewesen wäre, dass es die Menschheitsverbrechen gewissermaßen nur an seiner – männlichen – Peripherie begangen habe. Dass sie damit (so wie übrigens auch Theweleit in seinen „Männerphantasien“) einfach nur das Geschlechtermodell des Nationalsozialismus fortführt, hat Mitscherlich ebenso wenig gestört wie ihre Anhänger.

      Der Nutzen für Frauen UND Männer ist jedenfalls klar. Frauen sind geprägt von einer inhärenten Unschuld. Männer wiederum können an dieser Unschuld teilhaben, wenn sie nur ihre destruktive Männlichkeit reflektieren und für die Frauen da sind. Die deutsche Schuld löst sich in diesem Unschulds-Ping-Pong zwischen den Geschlechtern in Luft auf.

      Das lässt sich dann eben auch insgesamt auf die Auseinandersetzung mit Verantwortung in unseren modernen Gesellschaften beziehen. Der von Mark oben zitierte und verlinkte Zeit-Text zeigt ja gut, wie in solch einem sauberen Zuweisen von Schuld und Unschuld vor allem die GEMEINSAME VERANTWORTUNG verloren geht. Daran aber können eben nicht nur Frauen, sondern ebenso gut auch Männer ein Interesse haben – auch wenn sie sich dabei publikumswirksam zerknirscht mit ihrer eigenen Müll-Haftigkeit (aber eben vor allem der ANDERER MÄNNER) beschäftigen.

      • Lucas, finde das Thema des Politischen hochinteressant. Ein Thema und eine Auslegeordnung, die in einem Blog-Beitrag angemessener aufgehoben wären als in einem Kommentar (die Kommentare werden mit der Menge auch unübersichtlich).
        Finde beide Aspekte spannend: die historische Entwicklung bis wo wir heute stehen. Und auch der Blick auf das heutige Dilemma des eher links (im klassischen Sinn) denkenden Mannes: Wen wähle ich, wo bin ich unterdessen überhaupt politisch beheimatet etc.

    • Insgesamt nimmt die Entwicklung eine sehr unglückliche Bahn ein und erinnert fatal an vergangene Zeiten. Da wird schon im Kindergarten „ge-gendert“ (https://www.zeit.de/2012/34/C-Schule-Kindergarten-Schweden), dann nahtlos über das Erziehungs-/Bildungsmatriarchat (http://www.taz.de/!480704/) weiter ideologisiert und anschließend über die Genderlehrstühle und deren Einfluss auf die restlichen Studienfächer fortgeführt. Flankierend dazu dann noch die Dauerberieselung über die öffentlichen Medien und einem Wahrheitsministerium das zu 72% von einem dieser Ideologie verhafteten Geschlecht besetzt ist… Manchmal hat man den Eindruck, in Firmen, Partei und Politik hilft ein „Feministinnen-Ausweis“ deutlich mehr als Kompetenz… an was erinnert Euch das? Es wird keine Persönlichkeit herangebildet und großgezogen, sondern die konforme, möglichst geschlechtsneutrale Untertanenmasse, natürlich zum Nutzen eines bestimmten Geschlechts (Farm der Tiere lässt grüßen)…Ob es jetzt Hiltijugend (;o) heißt oder genderneutraler Kindergarten, beide haben/hatten das gleiche Ziel, beide für sich sind/waren jeweils der Ansicht, dass dies das Beste wäre/war für die „Wunschgesellschaft“ (kleine Menschen auf das jeweils „Beste“ zu prägen). Fatale Strukturen die sich bilden bzw. gebildet haben, mit Frauen Bimmlers an der Spitze… Es fehlt nur noch der/die eine, die die vorhanden Strukturen für sich nutzt, skrupellos einsetzt und dann sind wir da, wo wir vor Jahrzehnten schon einmal waren… nur deutlich schlimmer, nicht auf -D- begrenzt, weltweit, nicht auf einige Millionen unwertes Leben begrenzt, nein auf die Hälfte der Weltbevölkerung (sog. Arschlöcher)…
      Nach diesem vielleicht recht interessanten Ausflug in die Verschwörungstheorie wünsche ich einen angenehmen Abend… die Einen bei Ihren anheimelnden Vergasungsgedanken (Solanas Kulturgut), die anderen bei der Suche nach der „Menschlichkeit“… Das Pendel schwingt zurück und bringt die Menschheit zurück in eine als überwunden geglaubte Entwicklungsstufe. Ironischer Weise getrieben von denen, die sich für Progressiv und links sowie für das bessere (Menschen-)geschlecht halten… Ironie des Schicksals ..
      Gez. Ein Humanist aus dem geblockten Untergrund

    • @ Lucas

      Da ich hier ja eh das heiße Eisen der amerikanischen Rassismusdebatte angefasst habe, welche ja, analog zur Geschlechterdebatte, mehr oder weniger ein PoC-aktivisitischer Monolog ist, kann ich ja noch auf ein wunerbares, kleines Schaustück verweisen, welches sich kurz nach den Vorwahlen der Demokraten abgespielt hatte. Der, wie man munkelte, parteiintern teils ziemlich schäbig ausgebootete Bernie Sanders twitterte da doch, dass es ihn traurig mache, dass die Partei, der er seit Jahrzehnten angehört, die weiße Arbeiterklasse, der er entstammt, vollständig aus dem politischen Fokus verloren hat. Man beachte: er geht klar auf die Kategorie der sozialen Schicht ein und betont die Hautfarbe im Wesentlichen deshalb, weil eben gerade Angehörige besagter Schicht von den Demokraten vollends im Stich gelassen werden und das NUR wegen ihrer Hautfarbe.

      Die Reaktion auf den Tweet war so erwartbar wie dämlich: massenhaft Rassismusvorwürfe, die Behauptung, er würde den Rassismus gegen Schwarze kleinreden wollen und er würde reden wie ein „White Supremacist“.

      Gerade letzteres ist an Blödheit gar nicht mehr zu toppen. Er bezieht sich klar auf eine soziale Schicht, die in eher bescheidenen bis prekären Verhältnissen lebt, unabhängig von Hautfarbe und Geschlecht allgemein wenig Zugang zu sozialem Kapital hat und nur, weil er dies speziell (und nachweislich berechtigt, wenn man sich die Themen der Demokraten anschaut) auf die weißen Menschen in dieser Schicht bezog, soll das irgendwas mit Suprematie zu tun haben??? Darin zeigte sich für mich in entlarvender Klarheit die vollkommene Abkehr von Analyse auf Basis gesellschaftlicher Schichten und Strukturen, hin zu einer Betrachtung der Gesellschaft absolut ausschließlich nur noch durch die biologistische Brille.

      Ich kann mir vorstellen, dass diese Groteske Bernie Sanders Verzweiflung an seinem eigenen politischen Lager nur noch weiter gesteigert haben dürfte. Ihm geht es wohl ähnlich, wie es auch z. B. hier im Blog schon oft von Foristen beschrieben wurde. Man entwickelt das Gefühl von politischer Heimatlosigkeit, weil die Parteien, die man historisch gesehen eigentlich favorisieren würde, weit von dem abgerückt sind, zu was sie historisch gesehen eigentlich stehen müssten.

  • Das sind ja alles brillante Analysen – sie dampfen leider nur mit Schwung auf ein Nebengleis. „Men“ ist nicht mit Mann, sondern mit Mensch zu übersetzen. Was sich hier artikuliert, ist die Feindlichkeit gegenüber dem (handelnden) Menschen an sich. Der (handelnde) Mensch mit seinem Begehren ist das Übel, so lautet das ökologistische Glaubensbekenntnis, das die Aera seit den 70er Jahren durchzieht und prägt. Und da traditionell der Mann (und insbesondere der weiße) als „Mann der Tat“ und die Frau als defensiv und verzichtsbereit gelten, wird die ganze Menschenfeindlichkeit auf seine Füße gekippt. Schwindet diese Misanthropie wieder, so ist es auch mit der Männerfeindlichkeit vorbei, und die Männer hassenden Sekten, die von der Misanthropie profitierten, stürzen in den Orkus.

    • „„Men“ ist nicht mit Mann, sondern mit Mensch zu übersetzen. “

      Im Feminismus ist das der polare Gegensatz zu Frau und kann nur Mann bedeuten. Und dass man es ausschliessen und auch austilgen müsste. Es ist eine „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, die sich über ein Idealbild von Frau herleitet. Ohne diese Selbstüberhöhung nämlich wäre nicht dieser tiefe Hass auf „Männer“ gar nicht möglich, ist immer Spiegelbild davon…

  • Endlich mal ein Beitrag mit Substanz, der auf die wirklich wichtigen Fragen zu dieser Problematik eingeht: Männer richtig wegschmeißen
    https://www.titanic-magazin.de/artikel/2018/08/valentin-witt-die-abfallwirtschaft-informiert-maenner-richtig-wegschmeissen/
    Zitat:
    Frage: Ist die Verwertung im Garten gestattet, beispielsweise als Kompost oder Dünger?
    Antwort: Aus Gründen des Gewässerschutzes und wegen einiger leidiger Gesetzesrelikte aus NS-Zeiten dürfen Männer nicht im Ganzen kompostiert werden. Es spricht jedoch nichts dagegen, den Herren zu schreddern und häppchenweise auf den Beeten auszubringen.
    Sorry, das wollte ich Euch nicht vorenthalten.

    • Yepp! Sehr schön gemacht, besonders der Punkt mit dem Gewässerschutz ist dermaßen exakt getroffen, daß von Bergmann bis Giffey jede ranghohe Familien- resp. Frauenfuntionärin der letzten 20 Jahre spontan einen hochtoxischen Erkenntnisschub bekommen müßte, so sie es läse UND zufällig ihre Ratio aktiviert hätte, was allerdings in dieser Kombination sicher ausschließbar ist.

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