Feindbild Mann Medien

Rasierer als Erzieher: Gillette entdeckt die toxische Männlichkeit

geschrieben von: Lucas Schoppe

Drei Aufregungen zum Jahresbeginn – Zweiter Teil

Der zweite Teil der beiden Artikel (der erste Teil findet sich hier) über drei große Aufregungen zum Jahresende widmet sich ganz dem Werbespot der Firma Gillette, der erbittert angegriffen und verteidigt wurde. Tatsächlich spiegeln die Diskussion und ihre Unmöglichkeit der Verständigung soziale Spaltungen, die sich hier über Geschlechterklischees ausdrücken.

 

Hass von toxischen Männern, Gepöbel in nie erlebter Dimension und ein Werbespot für Rasierer

„Das könnte der Moment sein, in dem die Männer endlich genug haben.“ (This might be the moment when men have finally had enough.)

So Karol Markowicz in der New York Post (auf deutsch auszugsweise hier). Was aber hat die internationalen Proteste von Männern ausgelöst, auf die sie sich hier bezieht? Ein Massenmord? Ein Terroranschlag? Männerfeindliche Gesetze?

Tatsächlich geht es um die Werbung eines Herstellers von Rasierern. Im Missverhältnis zwischen einem relativ kleinen Anlass und einer großen Aufregung drücken sich auch hier Konflikte aus, die schon längst Gegenstand offener Debatten hätten sein müssen – anders als in den beiden Beispielen aus Deutschland aus dem letzten Artikel nun im internationalen Maßstab.

Auffällig ist auch hier, dass Fans und Gegner des Werbespots denselben Sachverhalt so unterschiedlich wahrnehmen, als würden sie in verschiedenen Welten leben. Die Fans sehen in dem Spot eine kritische, schließlich ermutigende Auseinandersetzung mit moderner Männlichkeit, die Männer auffordere, kein „chauvinistisches Arschloch  (Jule Schulte bei Neon) zu sein und die eigenen guten Möglichkeiten zu entfalten. Wut darüber und Kritik daran verstehen sie lediglich als „geballten Hass von toxischen Männern (und manchen unguten Frauen)“ (Linus Volkmann im musikexpress), als Angriff durch eine „nicht zu vernachlässigende Untergruppe von Männern in der westlichen Welt, die sich von solchen Diskursen bedroht fühlt und die eine große „Überlappung zu rechten Kreisen“ habe (Christian Stöcker im Spiegel), als, tatsächlich, „Gepöbel in nie erlebter Dimension“ durch Männer, die sich „schlicht in ihrer Männlichkeit verraten oder bedroht fühlten (Thomas Tuma im Handelsblatt), oder ganz schlicht als „rechten Shitstorm“ . Margarete Stokowski im Spiegel:

Als vergangene Woche der neue Gillette-Werbespot veröffentlicht wurde, in dem von Männern gefordert wird, coole Vorbilder und angenehme Mitmenschen zu sein, rasteten sehr viele Männer komplett aus angesichts dieser frech überzogenen Fantasien.

Die Gegner des Spots wiederum sehen in ihm nicht einfach eine Aufforderung zur Coolness, sondern einen Ausdruck tiefer Ressentiments. Da ich selbst auf Seite dieser Kritiker stehe, aber zum Ausrasten oder zum Gepöbel in nie erlebter Dimension oder zum geballten Hass keine große Neigung habe, versuche ich das am Spot selbst zu begründen.

Er beginnt mit Männern, die gedankenvoll in den Spiegel schauen – akkustisch unterlegt mit Begriffen wie „bullying“ oder „toxic masculinity“, die hier leitmotivisch sind. Wir sehen dann Jungen, die durch eine alte Gillette-Reklame springen und sie dabei zerreißen– offensichtlich bricht auch für Firma eine neue Zeit an. Einer der Jungen wird offenbar durch andere verfolgt, als würden nur Jungen Mobbingverhalten zeigen, ein Junge wird von seiner Mutter im Arm gehalten und getröstet.

Mobbing ist eines der Themen im Werbespot. Das Bild steht aber natürlich zugleich auch für den Spot selbst – und für die Geschlechterklischees, mit denen er operiert.

Es folgen Bilder von sexuell übergriffigen Männern, über die andere Männer lachen, von einem Chef, der arrogant-herablassend mit einer Mitarbeiterin umgeht, von Jungen, die sich prügeln, und Männern, die dazu entschuldigend „Boys will be boys“ sagen.

Diese Männer stehen gar aufgereiht am Grill und sagen den Spruch chorisch auf: mit dem absurden Bild versucht der Spot offenbar nicht, seine eigenen Klischees der Lächerlichkeit zu überführen, sondern er suggeriert, dass hier Männlichkeit zutreffend auf den Punkt gebracht werde.

Der Spot macht klar, dass hier  – gewalttätig, übergriffig, desinteressiert, geil – eine typische Männlichkeit dargestellt wird, wie wir sie allzu lange schon gewohnt wären: „It’s been going on far too long.“ – „Making the same old excuses.“ Aber dann habe sich endlich etwas geändert („But something finally changed“): Mit diesem Satz werden Fernsehmeldungen aus der MeTooBewegung eingeleitet, und die zuvor noch lachenden Männer hören nun still zu.

Männer werden dazu aufgefordert, einzuschreiten, wenn andere Männer sich falsch benehmen, und einige seien auch schon soweit – es seien nur noch zu wenige. „Some already are – but some is not enough“ Jetzt sehen wir Bilder von Männern, die andere Männer vom sexuellen Übergriff auf eine Frau oder die Jungen vom Prügeln abhalten und die so Vorbilder für die nächste Generation sein könnten.

Für mich ist es nur sehr schwer nachzuvollziehen, dass viele an diesem Werbespot kein Problem erkennen können. Die ganz überzogene Bedeutung, die #MeToo für die Entwicklung moderner Männlichkeit zugeschrieben wird – geschenkt. Fatal aber ist: Männer sind hier grundsätzlich, in ihrer Default-Einstellung, rundweg gewalttätig, übergriffig, desinteressiert, selbstgerecht, herablassend, geil – eine Projektionsfläche des bodenlos Schlechten. Erst durch den beherzten Eingriff der mutigen MeToo-Frauen erhalten sie die Chance, sich zu halbwegs menschlichen Wesen zu entwickeln – aber dafür ist dann Anstrengung, Selbstkritik und ein Bewusstsein der eigenen Schlechtigkeit notwendig. Wer nicht einsieht, wie schlecht er ist, kann sich nicht bessern.

Jeder, der sich auch nur einmal am Rande mit autoritärer Pädagogik beschäftigt hat, müsste merken, wie genau deren Grundkonzepte hier wiedergegeben werden. Kinder sind dort, so wie sie sind, fehlerhaft, unwert, animalisch – erst durch Erziehung, Anstrengung und Bearbeitung werden sie zu zivilisierten Wesen. Das Schlechte muss in dieser Pädagogik erst einmal gebrochen werden, damit das Gute aufgebaut werden kann.

Thomas Tuma schreibt im Handelsblatt, als ob es nicht um erwachsene Menschen ginge:

Denn der nun viel gehörte Vorwurf, da wolle eine Firma ihre Kunden erziehen, zeigt ja, dass Erziehung offenbar doch noch nötig ist.

Dieser logisch unzusammenhängende Satz ist eben doch ganz schlüssig, wenn er vor dem Hintergrund autoritärer Erziehungskonzepte verstanden wird: Wer sich der Erziehung verweigert, die ihn eigentlich erst zum Menschen macht, der hat Erziehung erst recht nötig.

 

Lassen sich mit toxischer Männlichkeit eigentlich Rasierer verkaufen?

So spielt auch die Firma Gillette mit ihren Kunden ein altbekanntes Kommunikationsspiel, das jeder verliert, der sich darauf einlässt.

„Bist du bereit, damit aufzuhören, dich wie ein Arschloch zu verhalten – ja oder nein?“ –

„Aber ich verhalte mich doch gar nicht wie ein Arschloch…“ –

„Aha, du bist also nicht bereit.“

Wer die klischeehaften Zuschreibungen der Gillette-Werbung nicht akzeptiert, demonstriert damit in den Augen ihrer Fans, dass er nicht zu Besserung bereit ist. Das bedeutet auch: Seine Kritik wird nicht als Äußerung über die Welt verstanden, nicht als Statement, dass er sich und andere Männer so nicht wahrnehme, wie die Werbung sie darstellt. Stattdessen wird diese Äußerung – siehe oben: von Stokowski, von Tuma, von Volkmann oder Stöcker – lediglich als Symptom betrachtet, mit dem er ungewollt Auskunft über sich selbst gibt.

Das heißt: Er ist Objekt eines Diskurses, wird aber nicht als Subjekt, als Gesprächsteilnehmer akzeptiert, der etwas über eine gemeinsame Welt auszusagen habe. Das ist umso erstaunlicher, als es hier ja nicht um eine religiöse Schrift geht, deren völlige Durchdringung nach Meinung der Gläubigen den Glauben immer schon voraussetze – sondern um einen simplen Werbespot. Dieselbe Firma hat noch vor wenigen Jahren, beim Rennen in Zandvoort 2011, so für sich geworben:

Sex sells. Toxische Männlichkeit auch? – „grid girls show their Gillette sides“ steht unter dem Bild vom Rennen in Zandvoort. (Quelle)

Junge Frauen in engen körperbetonenden Anzügen, die allesamt auf ihren demonstrativ präsentierten Hintern den Markennamen Gillette tragen, als wären sie eine Herde Kühe, die ihr Besitzer mit Brandzeichen markiert hat. In der Menge der Frauen und ihrer uniformen Kleidung verschwindet das Individuum, übrig bleibt der Markenname. Mit Gillette, so wird hier suggeriert, kann ein Mann sich jede Frau aneignen, auch junge und hübsche Frauen, die an der Spitze der sexuellen Hierarchie stehen – und das bestätigen diese Frauen ihm sogar selbst, passenderweise auf ihren Hinterteilen.

Wie bodenlos naiv und bedürfnisgesteuert müsste ein Mensch sein, der solch eine Botschaft tatsächlich ernst nähme. Wie bodenlos naiv und bedürfnisgesteuert sind erst recht Menschen, die es ernst nehmen, wenn dieselbe Firma sich dann anschickt, Männer generell über „toxic masculinity“ aufzuklären und ihnen deutlich zu machen, dass sie zu besseren Männern werden müssten.

Christian Stöcker zum Beispiel, Spiegel-Kolumnist und tatsächlich Professor für Digitale Kommunikation in Hamburg, nimmt die Botschaft des Werbespots wörtlich:

Ja, Männer sind an (fast) allem schuld. Sorry. Holocaust und Inquisition, Kreuzzüge, Genozide, Weltkriege. Drogenkartelle und das Regime Nordkoreas, Menschenhändler und Folterknechte, IS und al-Qaida – das alles sind Männersachen.

Dass das nicht alles so stimmt, ist nicht einmal so wichtig – wichtiger ist der Hinweis, dass Männer generell im öffentlichen Raum offensiver und nachdrücklicher agieren als Frauen, im Guten wie im Schlechten. Wer also bloß das Schlechte heraussucht und den Eindruck erweckt, alles Negative käme nur durch Männer in die Welt, agiert ebenso ressentimentgeladen wir jemand, der bloß das Gute herausstellte und den Eindruck erweckte, alles Positive auf der Welt wäre Männern zu verdanken. Christian Schmidt demonstriert das an einem Beispiel, das Stöckers Aussage spiegelt:

Gleichwohl beklagt sich der Kommunikationsprofessor über wütende Männer, die „solche Fakten als persönlichen Angriff“ empfinden würden. Als ginge es in einem Werbespot tatsächlich fraglos um die Präsentation von Fakten.

Damit lassen sich nun auch Gründe beschreiben, warum Fans und Kritiker den Werbespot so radikal unterschiedlich wahrnehmen – mit seinem Seitenblick auf das Verhältnis von Antirassismus und Rassismus nämlich.

Antirassisten verstehen, dass Rassismus mit Klischees arbeitet, mit Ressentiments und Stereotypien. Rassisten hingegen glauben, sie würden unmittelbar Gültiges über die Welt aussagen, und nehmen sich so womöglich nicht einmal als Rassisten wahr: „Warum sollte ich das nicht über DIE sagen, DIE sind doch wirklich so.“

Eigentlich haben wir alle von Kindheit an gelernt, dass Werbespots manipulieren sollen und dafür mit Klischees, mit Wunschvorstellungen, hier auch mit Ressentiments arbeiten. Trotzdem verstehen der Kommunikationsprofessor und viele andere die Aussagen dieser Werbung als direkte Spiegelung der Welt: Die Gesellschaftsanalyse postmoderner Linker scheitert hier schon daran, dass sie einen Werbespot nicht von einer wissenschaftlichen Studie unterscheiden können.

 

Glasglocken und Geschlechterfantasien

Natürlich ist es für Werber schwer, in einer Zeit permanenter Aufregungen und Ablenkungen Aufmerksamkeit für ihr Produkt herzustellen und Menschen dafür zu mobilisieren. Ein traditionelles, tausendfach erprobtes Mittel ist die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit: Auf den bedrohlichen Feind nämlich müssen wir aufmerksam sein, und wir müssen gegen ihn zusammenhalten und aufstehen, weil wir sonst großen Schaden nehmen.

Der Nachteil: Die Firma setzt sich selbst in ein schlechtes Licht, wenn die angegriffene Gruppe protestiert – oder wenn das Kalkül sichtbar wird, aus Feindbildern Kapital zu schlagen – oder wenn die, die eigentlich angesprochen werden sollen, den zutreffenden Eindruck bekommen, sie würden durch einen Appell an primitive Emotionen manipuliert.

Wer eine solch riskante Werbung lanciert, muss also sein Feindbild gut wählen. Erkennbar ist im Spot beispielsweise die Sorgfalt, Rassismus gegen schwarze Männer zu vermeiden: Die als toxisch präsentierten Männer sind hier meist weiß, während Schwarze sie von ihren Taten abhalten.

Dieses Bild zeigt keine realen Männer, sondern ein Konstrukt aus Holzstäben, die das Wort „Men“ ergeben. Für einige Menschen ist das allerdings schwer zu unterscheiden.

Gillette muss sich also sehr sicher gewesen sein, dass Männer – Männer generell – als Objekte missbilligender Diskurse zur Verfügung stehen und in dieser Weise fest etabliert sind, sonst hätte die Firma die Werbung nicht gewagt. Das allerdings steht ganz im Widerspruch zum verbreiteten Bild, es  wären doch eigentlich Frauen, die in unserer Gesellschaft objektifiziert würden.

Tatsächlich wird in einer modernen, hochindustrialisierten und nun auch digitalisierten Massengesellschaft jeder Mensch zum Objekt abstrakter Prozesse, die er nicht überblicken und schon gar nicht steuern kann. Oft können nicht einmal bestimmte Akteure als Verantwortliche identifiziert und direkt adressiert werden.

Ein zeitgenössischer Feminismus versucht das zu lösen, indem er sich ganz auf die Erfahrungen von Frauen konzentriert, zum bloßen Objekt zu werden, sie als frauenspezifische Erfahrungen beschreibt und Männer als gesellschaftliche Subjekte fantasiert, die Frauen überhaupt erst zu Objekten degradieren würden.

Obwohl er damit ausdauernd beklagt werden kann, ändert das nichts am weiblichen Objektstatus, weil seine realen Ursachen ebenso wenig in den Blick geraten wie die realen Handlungsmöglichkeiten von Frauen.

Der Objektstatus von Männern wird sogar vertieft, weil er nicht einmal zum Thema der Debatte wird – allenfalls scheint er einmal in der klischeehaften Formulierung auf, dass das Patriarchat auch für Männer schlecht sei.

Anstatt die Erfahrung, Objekte abstrakter Prozesse zu sein, für alle Menschen zu lindern, fantasieren postmodern-feministische Linke so die eine Hälfte der Menschen als Akteure und als Verantwortliche des Geschehens. Das hat mit realen Männern und Jungen wenig zu tun und verliert sich ganz im Reiche der Klischees. Diese Klischees aber werden sehr wohl auf reale Menschen bezogen, haben reale Konsequenzen für sie, und mehr noch – wenn diese Menschen sich dann gegen diese Projektionen wehren, wird ihnen das als Lern-Unwilligkeit ausgelegt und dient als Bestätigung eben der Klischees, denen doch gerade widersprochen wurde.

Die Gillette-Werbung eröffnet unter anderem mit dem Begriff der „toxischen Männlichkeit“ (toxic masculinity), der sich eigentlich verbieten müsste, weil er unübersehbar an faschistoide Fantasien der Vergiftung eines gesunden Volkskörpers anschließt. Wer ihn gleichwohl für harmlos hält, weil er doch nicht auf Personen bezogen sei, sondern lediglich problematische Aspekte von männlichen Verhaltenserwartungen benenne – der müsste eigentlich merken, wie selbstverständlich die Diskussion von der „toxischen Männlichkeit“ hin zu „toxischen Männern“ schwenkt.

Männlichkeit wird zu einer Projektionsfläche, auf die soziale Verwerfungen gespiegelt werden, die dort aber gar nicht kenntlich werden können.

Der weitaus größte Teil der gesundheits- und lebensgefährlichen, der ekelhaften und körperlich extrem anstrengenden Berufe wird von Männern ausgeübt. Obdachlosigkeit, Selbstmord, verfrühter Tod, auch die willkürliche Trennung von den eigenen Kindern trifft Männer weit überproportional häufig. Zudem erledigen Männer weit überproportional oft politische Basisarbeit, die zur Änderung gesellschaftlicher Verhältnisse beitragen kann. Wer vor diesem Hintergrund Männlichkeit als Grund für die Schlechtigkeiten der Gesellschaft präsentiert, sie mit „Privilegien“ assoziiert und von einer Männer-, gar Väterherrschaft („Patriarchat“) redet – der agiert zynisch und verdeckt soziale Verwerfungen mit Geschlechterklischees.

Das ist weder emanzipatorisch, noch dient es der Gleichberechtigung, und eigentlich ist es nicht einmal Geschlechterpolitik. Hier belegt sich ein hochprivilegiertes, medial sehr gut vertretenes, in sich abgeschottetes Milieu selbst mit Attributen einer imaginären Weiblichkeit, sieht sich als friedlich, sozial, schöpferisch und progressiv. Auf die wilde Masse irgendwo da draußen hingegen projiziert es Klischees einer imaginären Männlichkeit – sie wäre wütend, geil und gewaltgeil, unzivilisiert und immer irgendwie rechts und reaktionär.

Diese Verdrängung sozialer und politischer Analysen durch eine endlose Applikation von Geschlechterklischees hilft Frauen und Mädchen überhaupt nicht, sie schadet aber unüberschaubar vielen Jungen und Männern. Sie schadet auch den Frauen und Mädchen, die unter sozialen Verwerfungen leiden, welche durch endlos um sich kreisende Geschlechterdebatten aus dem Blick gedrängt werden. Es ist daher sehr ermutigend, wie viele Männer, und auch Frauen, gegen die ressentimentgeladenen Geschlechterfantasien protestieren, aus denen Gillette Profite zu schlagen versucht.

Natürlich gibt es auch Männer wie Stöcker, Volkmann oder Tuma, die ganz im Einklang mit einer traditionell-männlichen intrasexuellen Konkurrenz das Angebot von Gillette wahrnehmen, sich selbst auf Kosten anderer als der bessere Mann zu präsentieren. Erstaunlich aber ist, wie viele Männer unterschiedlicher Länder dieses Angebot selbstverständlich ausschlagen und Fairness gegenüber allen Männern und Jungen einfordern, anstatt lediglich sich selbst ins beste Licht zu rücken.

Es ist gängig geworden, unsere heutige politische Situation angesichts der sich zuspitzenden politischen Feindschaften mit der Weimarer Republik zu vergleichen. Vielleicht aber wäre ein Vergleich mit dem Ende des Kaiserreichs sinnvoller. Damals hatte Deutschland sich ökonomisch, sozial und kulturell längst zu einem modernen Land entwickelt – steckte aber politisch in erstarrten, reaktionären Institutionen fest.

Auch heute sind viele Männer und Frauen, und nicht nur auf dem Gebiet der Geschlechterpolitik, offenkundig schon viel weiter als diejenigen, die für sich beanspruchen, die Bevölkerung in Parteien, Parlamenten und Medien zu repräsentieren. Wer jedoch innerhalb dieser etablierten Institutionen wie unter Glasglocken agiert, nimmt davon nur dumpf wahr, dass da draußen etwas in Bewegung geraten ist – kann es aber selbstbezogen lediglich als Bedrohung seiner eigenen Position, und damit irgendwie immer als Bedrohung der gesamten zivilisierten Welt, interpretieren.

So erleben wir dann eine solch seltsame Situation wie die, in der die Medienlandschaft fast unisono und hoch engagiert einen plumpen Werbespot verteidigt – und wir erleben, dass Menschen uns erziehen wollen, die schon längst nicht mehr verstehen, worüber sie eigentlich reden.

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22 Comments

  • „demonstrativ präsentierten Hintern den Markennamen Gillette tragen, als wären sie eine Herde Kühe“

    Bei dem Sexismus bleiben sie sich bei Gilette treu, diesmal gegen Männer.
    Es ist so grotesk bigott!

    Phantastisch beschrieben!

    • „Wer sich der Erziehung verweigert, die ihn eigentlich erst zum Menschen macht, der hat Erziehung erst recht nötig.“

      Eine Kafka-Zwickmühle der Lähmung. Eine Technik des absoluten Totalitarismus. Bekannt auch als „social justice warrior“ Technik, Kafka trapping.

    • „Bei dem Sexismus bleiben sie sich bei Gilette treu, diesmal gegen Männer.“
      Das obige Bild ist auch Sexismus gegen Männer. Viele Männer fühlen sich von aufreizend gekleideten Frauen sexuell Belästigt. Und da Männer sensibler auf optisch-sexuelle Reize als Frauen reagieren, ist das auch klar eine Benachteiligung von Männern. Deswegen wäre ich Herrn Schoppe auch dankbar in einem Männerrechtsblog mit solchen Bilder sparsam umzugehen.

      • „Das obige Bild ist auch Sexismus gegen Männer.“

        Unsinn. Sexismus ist eine unzutreffende Abwertung eines Geschlechts, s. Der Begriff Sexismus.

        „Viele Männer fühlen sich von aufreizend gekleideten Frauen sexuell Belästigt.“

        Schönheit entsteht im Auge des Betrachters. Schönheit ist nicht absolut, und die gleiche Frau kann abhängig vom Betrachter schön oder nicht so schön sein. Deswegen ist auch der Betrachter Mit- oder sogar Hauptursache der „Belästigung“.

        „… klar eine Benachteiligung von Männern.“

        Mit dem Argument darf man durch keine Einkaufsmeile laufen, und schon gar nicht über einen Schulhof mit Oberstufenschülerinnen.

        Es wird umgekehrt ein Schuh daraus: Es ist schon mal ein guter Anfang zu wissen, daß der Anblick von Frauen die eigene Denkfähigkeit ggf. deutlich herabsetzt. Als Konsequenz sollte man Frauen als Gefahr verstehen und sich einen Pawlowschen Reflex antrainieren:
        Sobald man eine Frau schön findet, sollte man bei diesem Anblick einen Schreck bekommen, indem man z.B. an eine der führenden Aufschrei-Feministinnen denkt, die einem sofort die Augen auskratzt, wenn man die Schönheit mehr als 2 Sekunden anstarrt. Oder daß die Dame sohl die Absicht hatte, einen an der Nase herumzuführen, und daß es nicht dem eigenen Selbstverständnis entspricht, von anderen gegängelt zu werden. 🙂

        • @mitm: fundiert wie immer. Deine blogposts sind wirklich Gold wert!
          Wobei ich in diesem speziellen Fall gar nicht so weit ausholen würde, sondern ganz einfach darauf hinweisen dass „sich belästigt fühlen (sic!)“ noch keinen sexismus darstellt. Aber gut, in der genderfeministischen Ideologie ist ja auch „Gleichstellung“ ein Synonym für „Gleichberechtigung“. Wenn man eine zu hohe Dosis dieser Ideologie erwischt hat, kann schonmal ein bisschen Verwirrung über den Begriff „sexismus“ entstehen… 😉

        • Sexismus ist eine Benachteiligung von Menschen aufgrund des Geschlechts. Wie ich ja bereits geschreiben habe, fühlen sich Männer durch optisch-sexuelle Reize mehr erregt als Frauen beim Anblick eines z.B. athletischen Männerkörpers. Und da es in den Industrieländern keinen sozialen oder sogar rechtlichen Zwang gibt, wie sich Frauen anzuziehen haben, werden Männer hier ganz klar benachteiligt. Frauen haben nun mal mehr Verantwortung beim Thema Kleidung. Kleidung ist nicht nur ein Ausdruck von Mode und Stil, sondern auch ein Zeichen des Respekts.

          „Schönheit entsteht im Auge des Betrachters. “
          Erstens geht es hier nicht um Schönheit sondern um sexuelle Attraktivität. Das sind erstmal zwei paar Schuhe. Das kann in manchen Fällen miteinander einher gehen, in der Regel aber nicht.
          Und sexuelle Attraktivität ist zu großen Teilen objektiv beurteilbar. Ein bestimmter Typ Frau oder gewisse weibliche Attribute werden von allen Männern, egal welche Ethnie oder Kultur als Attraktiv empfunden.

          „Deswegen ist auch der Betrachter Mit- oder sogar Hauptursache der „Belästigung“.“
          Wenn du von einer Person respektlos behandelt wirst, bist DU nach deiner Definition also die Ursache. Interessant.

          • Hi @Daniel, das hier:

            „Sexismus ist eine Benachteiligung von Menschen aufgrund des Geschlechts.“

            ist eine extrem verengte und unzutreffende Definition, wie sie zB vom Feminismus benutzt wird.

            Sexismus ist einfach eine komplexe Sichtweise, ein Gedankensystem oder Ideologie um den *Sexus*, das Geschlecht, typischer- und wahlweise zur Verherrlichung oder Abwertung.

            Feminismus ist insofern Sexismus, als hier die Frauen mit angeblich besseren, überlegenden Eigenschaften idealisiert werden, bis zur Verherrlichung. Damit geht üblicherweise eine Abwertung des anderen Geschlechts einher, bis zur Dämonisierung (zB „toxische Männlichkeit“).

            Analog Rassismus, Nationalismus…..

            Die progressiven Linken geben sich alle Mühe, diese Begriffe vollkommen umzudeuten, zB mit der unsinnigen Ergänzung, dass es nur auf eine phantasierte Allmacht ankomme, die „die Männer“ hätten, weswegen man gegen sie gar nicht diskriminieren könnte oder sexistisch gegenüber denen sein. So wollen sie den Sexismus gegen Männer einfach wegdefinieren.
            Wenn sich das total bescheuert und unvernünftig anhört, dann weil es das ist.

      • @ Daniel „Deswegen wäre ich Herrn Schoppe auch dankbar in einem Männerrechtsblog mit solchen Bilder sparsam umzugehen.“ Ich hatte mir das tatsächlich gut überlegt, ob ich das Bild zum Beitragsbild mache. Mir war es dafür dann aber wichtig genug.

        Ich finde diese Präsentation von Frauen bescheuert, primitiv – und das wäre auch 2011 schon so gewesen. Keine Angst, ich will da niemandem etwas madig machen, und ein Verbot von Grid Girls finde ich falsch – nur weil mir etwas nicht gefällt, muss es ja nicht gleich verboten werden.

        Ich dachte nur: Die geldgeilen Hirnis von Gillette machen mit einer solchen Darstellung von Frauen, die mir nie in den Sinn käme, Werbung und Profite – und dann maßen die sich an, mich über meine angeblich „toxische“ Männlichkeit zu belehren und mich zur Besserung aufzufordern. Und Tausende von Deppen sind noch dazu davon begeistert, wollen die Heuchelei gar nicht wahrnehmen und lügen sich Kritik daran dann als „rechten Shitstorm“ zurecht.

        Ich finde das Bild also wichtig, um vor Augen zu führen, wie massiv es Gillette und seinen Fans an Integrität mangelt. Wenn man das denn nach Anschauung des Spots allein noch nicht gemerkt hat.

        Ich finde übrigens sehr gut, was MANNDAT zu dem
        Spot geschrieben hat, in einem Brief an Gillette.

        „Auch wenn dies übertrieben sein sollte, steht außer Zweifel, dass Gillette als Marktführer bei diesen Artikeln viel – sehr viel – Geld mit Männern verdient hat. Es wäre deshalb durchaus gerechtfertigt, dass Sie Männern, denen Sie Ihren Reichtum zu verdanken haben, endlich etwas von dieser saftigen Gewinnspanne zurückgeben. Männer werden beispielsweise bis heute in der Prostatakrebsfrüherkennung mit einem medizinischen Standard von vor über 100 Jahren abgespeist. Hier könnten Sie Geld in die Forschung zur Prostatakrebsfrüherkennung stecken. Sie tun es nicht.“
        https://manndat.de/aktuelles/gillette-oder-wie-man-frauen-toxische-profitgier-als-feminismus-verkauft.html

        Das ist nun wirklich auffällig, und deprimierend. Die Firma will ihr Zeug vorwiegend an Männer verkaufen – naheliegend wäre es dann doch tatsächlich zu zeigen, dass sie Männern gegenüber eine grundsätzliche Wertschätzung hat, dass sie auch einen Teil ihres Reichtums nutzt, um ihren männlichen Kunden etwas zurückzugeben.

        Anstatt aber auch nur auf die Idee zu kommen, es mal mit einem Social Sponsoring zu versuchen, im Interesse ihrer Kunden, die es in manchen Feldern wirklich gebrauchen könnten – stattdessen macht Gillette das glatte Gegenteil und verbreitet gängige, klischeehafte Ressentiments gegen eben die Menschen, an die die Firma etwas verkaufen will.

        Das ist deswegen beunruhigend, weil die allgemeine Darstellung von Männlichkeit – also in der Konsequenz: von Männern und Jungen – tatsächlich völlig verkorkst sein muss, wenn eine Firma überhaupt nur auf die Idee kommen kann, mit einer solch sinnwidrigen, von Ressentiments gegen die eigene Kundschaft überquellenden Kampagne Erfolg haben und Geld machen zu können.

  • »Das ist umso erstaunlicher, als es hier ja nicht um eine religiöse Schrift geht …«

    Feminismus ist heutzutage nicht minder religiös als Marktradikalismus. In beiden Fällen wird Gesellschafts- bzw. Strukturanalyse von moralisierenden und psychologisierenden Erklärungen zugekleistert, die dann als Verhaltenserwartungen an atomisierte Individuen gerichtet werden. Auch Wokeness ist nicht mehr als eine andere Form stromlinienförmiger Selbstoptimierung zum Zweck der Anpassung an Verhältnisse, über die hinaus zu denken man nicht mehr vermag.

    »Das ist weder emanzipatorisch, noch dient es der Gleichberechtigung, und eigentlich ist es nicht einmal Geschlechterpolitik.«

    Der heutige Feminismus hat nichts mehr mit irgendeiner Emanzipation zu tun – im Gegenteil: wer es vermag, die Menschen zu einer beständigen Selbstkontrolle im Hinblick auf »gendergerechtes Sprechen« und »toxische Männlichkeit« zu erziehen, der vermag es auch, sie zu einer beständigen Selbstkontrolle im Hinblick auf »marktgerechtes Verhalten« zu erziehen. Beides sind Kontrollmechanismen, die auf einer umfassenden und andauernden disziplinarischen Selbstüberwachung jedes Einzelnen zur Vermeidung auch nur geringfügiger »Fehltritte« beruhen. Damit hat sich der zeitgenössische Feminismus von einer Emanzipationsbewegung in ein Laboratorium kultureller Herrschaftstechniken verwandelt.

    • „Beides sind Kontrollmechanismen, die auf einer umfassenden und andauernden disziplinarischen Selbstüberwachung jedes Einzelnen zur Vermeidung auch nur geringfügiger »Fehltritte« beruhen“

      Schlag nach bei Orwell!

    • „… von einer Emanzipationsbewegung in ein Laboratorium kultureller Herrschaftstechniken verwandelt“

      So ist es. Das beste Beispiel dafür war das legendäre Emanzipationsministerium der vorigen Rotgrün-Regierung in NRW, das von den Grünen besetzt war.

      Emanzipieren kann man sich nur von einem Machtinhaber, einer höheren Instanz o.ä. Es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten, ein Macht ausübendes Ministerium als zuständig für die Emanzipation der Bevölkerung zu erklären.

      Ein totalitärer Herrscher wird natürlich versuchen, den Begriff Emanzipation zu kapern und umzudefinieren, um ihn für seine Zwecke nutzbar zu machen und es für das Volk unmöglich zu machen, sich von ihm, dem Herrscher, zu emanzipieren. „Kulturelle Herrschaftstechnik“ bringt diesen Trick schön auf den Punkt.

  • Gilette ist eine Firma die Profit machen will. Dazu benutzt man das jeweils opportun erscheinende Medium: knackige Frauenhintern in einer Situation, toxische Männlichkeit in einer anderen. Was zeigt wie völlig beliebig und oberflächlich das ganze ist.

  • Der Vergleich des Feminismus mit Rassisten und deren Überzeugungen finde anschaulich und passend. Er zeigt sofort auch die Hoffnungslosigkeit, bei Feministen auf Verständnis für andere Sichtweisen zu stossen.

    Auch den Begriff Chauvinismus müsste man mal aufs Neue genauer anschauen: Der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe. Wurde dieser Begriff ab den 70er Jahren als Begriff für Macho-Männer gebraucht (male chauvinism), wäre es unterdessen angebracht, von einem linken und einem weiblichen Chauvinismus zu sprechen. Bei letzterem allenfalls etwas differenzierter von einem feministischen Chauvinismus.

  • Das ganze erinnert mich an die „Are You Beach Body Ready?“-Werbekampagne 2015 oder die true-fruits-Werbekampagne 2016, die gezielt die feministische Mafia provozierte, um mehr Reichweite zu bekommen. Hatte nicht ein Sprecher von Gilette sogar gesagt, daß sie mit Protesten rechnen? Dann haben die das gut durchkalkuliert.

    Man kann nur spekulieren, ob unterhalb der gut sichtbaren Oberfläche der Werbeanzeigen in den sozialen Netzen kompensierende Aktionen laufen, mit denen Gilette versucht, die Stimmung zu beeinflussen. Ich kann mir jedenfalls schlecht vorstellen, daß man diese riskante Kampagne anschiebt und dann die Hände in den Schoß legt und abwartet, ob ein Gewitter über einen herniedergeht.

    • Hmm, ich bin mir nicht so sicher, ob man die Gillette-Kampagne mit den beiden genannten vergleichen kann. Zumindest in der Kundschaft (eher Fitnessfreaks) von Protein World dürfte es wohl nicht so viele geben, die sich von der „beach ready“-Kampagne beleidigt fühlen – ist ja schließlich auch für viele das Ziel. Die Schnittmenge zwischen Empörten und potentiellen Käufern dürfte gering sein.

      Bei Gillette dagegen ist es fraglich, wie viele der Käufer die Kampagne gut finden – und wie viele sich beleidigt fühlen. Da die Kundschaft eher männlicher Bevölkerungsdurchschnitt ist, schätze ich das Verhältnis als recht ungünstig für Gillette ein. Die eigene Kundschaft zu beschimpfen kommt halt meist nicht so gut an.

  • Die Mädchen in ihren blauen Anzügen sehen klasse aus und scheinen selbst viel Spaß zu haben. Man müsste die Zeit vor dem Feminismus gekannt haben, um etwas von der Süße des Lebens zu verstehen. Hätte ich einen Käfig, so finge ich sie mir alle und ließe sie nicht mehr weg.

  • Der Gillette Spot ist derzeit nicht die einzige sexistische Werbung vom Mutterkonzern Procter&Gamble. Die Tochterfirma Wick(Erkältungsprodukte) straht momentan im deutschen TV einen Spot aus, bei der Männer einfach mal zu Muttersöhnchen abgestempelt werden, die alle ihre Mami brauchen wenn sie mal erkältet sind.

  • Dass man Männer so selbstverständlich als „toxisch“ darstellen kann, so dass jeder Zuschauer problemlos anknüpfen und ein altbekanntes Muster abrufen kann, ist einer seit Jahrhunderten dauernden Dämonisierung des männlichen Gechlechts zu verdanken. Sätze wie: „Männer misshandeln Frauen“ müssen nicht weiter erklärt werden, sie verstehen sich von selbst. Wer dagegen antreten will kommt in Erklärungsnot, er muss ausführlich erläutern, was sich sonst noch alles zum Thema „Häusliche Gewalt“ sagen ließe, bspw. dass Frauen nicht weniger gewalttätig sind. Und selbst, wenn er dazu eine wasserdichte Argumentation abliefert, kann er kaum darauf hoffen, gehört zu werden.

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