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„Wir müssen der politischen Denunziation Einhalt gebieten!“

geschrieben von: Lucas Schoppe

Eine Pressemitteilung: Bedenkenswertes zum Frankfurter Anti-Gewaltkongress
oder: Die Präsidentin auf der Ente! (frei nach Christian Andersen)

Vorbemerkung von Lucas Schoppe: Vor einem knappen Jahr, im März 2018, habe ich hier einen Text über die Schwierigkeiten veröffentlicht, einen internationalen Kongress zur häuslichen Gewalt an der Goethe-Universität Frankfurt stattfinden zu lassen. Insbesondere gegen den wissenschaftlichen Leiter des Kongresses, Prof. Dr. Gerhard Amendt, waren Vorwürfe lanciert worden, er sei ein Feind von Homosexuellen, der „Homoheilern“ nahestehe und Homosexuelle Zwangstherapien unterziehen wolle.

Die Vorwürfe waren unbegründet und hatten nichts mit dem Kongress zu tun, wurden aber von Zeitungen und von interessierten politischen Parteien aus dem rot-grünen Spektrum übernommen. Interessiert waren die Parteien wohl vor allem deswegen, weil der Kongress – dem Stand der internationalen Forschung entsprechend – häusliche Gewalt nicht schlicht als Gewalt von Männern gegen Frauen darstellte. Er sollte sich stattdessen mit den Gewaltdynamiken auseinandersetzen, an denen jeweils mehrere Personen, Männer wie Frauen, beteiligt sind.

Da es natürlich schwer zu vermitteln ist, einen Kongress zur Eindämmung häuslicher Gewalt verhindern zu wollen, waren die Unterstellungen gegen Amendt offenbar ein Instrument, dem Kongress zu schaden, ohne dass die Urheber ihre eigenen Motive klarstellen mussten.

Nun hat die AG Familienkonflikt von Tom Todd und Gerhard Amendt, die den Kongress veranstaltete, eine Pressemitteilung über die Hintergründe und die Fortsetzung der Geschehnisse rund um den Kongress herausgegeben. Insbesondere die Präsidentin der Universität hat dabei, wie es nun erscheint, zwielichtig und wenig souverän agiert.

Ich hatte schon in meinem Artikel vor einem Jahr geschrieben, dass es gute Gründe gäbe, Amendts Position zur Homosexualität zu kritisieren, auch wenn die Vorwürfe gegen ihn haltlos sind. Vor allem sind Meinungsunterschiede natürlich kein sinnvoller Grund, jemandem am Reden hindern zu wollen.

Auch bei der Pressemitteilung gibt es kleinere Punkte, die ich anders sehe. Wichtig ist mir aber nun vor allem, diese Mitteilung überhaupt zu dokumentieren. Da sie sehr lang ist, habe ich hier nur den ersten Teil abgedruckt – die ganze Mitteilung ist hier als pdf-Datei zu lesen. Die Beitragsbilder habe ich selbst ausgewählt. Nun aber die Pressemitteilung im Originalton, für die Dr. Andrej Bockelmann verantwortlich zeichnet. L.S.

Ein Kongress über die Erklärung und Eindämmung von häuslicher Gewalt rief bei einigen Zeitgenossen Ängste hervor, die ihrerseits erklärungsbedürftig sind.

Es begann vorm Weltfrauentag 2018 im einst roten Frankfurter Arbeiterviertel Bockenheim. Wer zu seinem Auto kam, fand unter dem Scheibenwischer ein Flugblatt geklemmt. An einem Hauseingang klebte ein Zettel mit dem Hinweis, dass hier ein „Homophober“ seinen Verlag betreibe. Angekündigt war die Aktion bei der Antifa als Beitrag zum Weltfrauentag. Viel wussten die Anwohner damit nicht anzufangen. Brisanter wurde es schon, als der Merkurist Rhein-Main GmbH von einem Kongress an der Goethe-Universität faselte, zu dem „Homophobe“ sich verabredet hätten.

Man wolle dort die Zwangstherapie für Homosexuelle propagieren. Diese Behauptung wurde schnell von den GRÜNEN übernommen. Sie formulierten, Gerhard Amendt „gehört zum höchst umstrittenen Kreis der ‚Homosexuellen-Therapeuten‘ und bezeichnet Homosexualität als ‚pervers‘.“

Dann setzte sich die ungeprüfte Übernahme fort und weitete sich zu einem Medientsunami aus. Frankfurter Rundschau, SPD, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Lesben und Schwulenverband Deutschland, Hessenschau (HR), ASTA Uni Frankfurt und eine Reihe anderer Medien — alle gaben sich bestens informiert, dass der wissenschaftliche Leiter des Kongresses „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“, Professor Amendt, ein „Homoheiler“ sei, für ein Institut arbeite, das die Zwangstherapie von Homosexuellen propagiere oder in anderer Weise Homosexuellen das Leben schwer machen wolle. Schlagworte wie „Homoheiler“ oder „Konversationstherapie“ (sic!) reichten den Medien aus, um daraus reißerische Schlagzeilen zu fertigen. Gefahr sei im Verzug. Minderheiten seien gefährdet. Die Universität müsse den Mietvertrag für das Tagungsgebäude wegen Homophobie, Antifeminismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit kündigen. All das wurde  ungeprüft abgedruckt, verbreitete sich wie ein Buschfeuer rasend schnell und das Präsidium der Universität wähnte sich als Vermieter unter Druck.

Angesichts des Medien-Tsunamis forderte Prof. Amendt in einem Interview mit der Hessenschau.de des Hessischen Rundfunks am 29.3.2018 ein Ende der politischen Denunziation. In einer Presserklärung vom 28.3.2018 wurden die Falschmeldungen korrigiert.

(….) Zurzeit wird in Frankfurt von Grünen, SPD und anderen Gruppen der Versuch unternommen, den Kongress Familienkonflikte gewaltfrei austragen in Misskredit und dessen Verantwortlichen, Prof. Amendt, mit repressiver Gesundheitspolitik gegen Homosexuelle in Verbindung zu bringen.

Diese Vorhaltungen sind nicht nur vollständig gegenstandslos; sie befassen sich auch gar nicht mit dem eigentlichen Thema des Kongresses. (…..)

Hier geht es um Methoden und Forschungserkenntnisse, mit denen Gewalt in Partnerschaften und Familien sich am ehesten mildern (…) und die Weitergabe (…) in die nächste Generation verhindern lässt. Die Referenten sind Spezialisten (…), die neueste Erkenntnisse zu Ursachen und Behandlung von Gewalt an die beratenden und therapeutischen Berufsgruppen weitergeben. Es geht um neueste Forschung, der wir hierzulande um mindestens 15 Jahre hinterherhinken.

Darüber hinaus wird Amendt wahrheitswidrig vorgehalten, dass er Mitarbeiter eines Instituts sei, das die „Aversionstherapie“ von Homosexuellen betreibe. (…)

Die GRÜNEN in Frankfurt formulieren, Amendt „gehört zum höchst umstrittenen Kreis der ‚Homosexuellen-Therapeuten‘ und bezeichnet Homosexualität als ,pervers‘.“

Weder ist Amendt Psychotherapeut, noch hält (..) er solche „Therapien“ für ethisch vertretbar. Menschen gegen ihren eigenen Wunsch zu „therapieren“, verstößt gegen die Standards der Psychotherapieberufe (..). Es ist mit einer Demokratie nicht vereinbar.

Die angedeuteten Vorwürfe der „Homophobie“ verweisen auf einen Beitrag in der Zeitschrift für Soziologie von 1997. Dieser Text wurde fünf Jahre später in der FAZ veröffentlicht. (…).

(Anmerkung: Die Kritik kreist um die fehlende Ursprungsgewissheit von Kindern aus Reproduktionstechnologien; letztlich die Frage, wer bin ich und wo komme ich her. […] Diese für Kinder zutiefst irritierende und gattungsuntypische Form der Menschenproduktion habe ich bereits 1984 in dem Buch „Der Neue Klapperstorch“ Ikaru Verlag, 2. Auflage, 1986 entwickelt.)

Die Presseerklärung wie das Interview in der Hessenschau.de sowie ein langer Bericht der Frankfurter Allgemeine Zeitung zeigten im Präsidium Wirkung. Allerdings war sie begrenzt. Die Solidarität mit den vermeintlich gefährdeten Sexualitäten, wie den erhitzen Medien und empörungsaktiven Vielfaltgruppen führten dazu, dass die Forderung den Mietvertrag zu kündigen, von der Präsidentin Prof. B. Wolf verworfen wurde. Aber damit war es nicht getan.

Wir erhielten ein Schreiben, das in einer für die westdeutsche Universitätsgeschichte nach 1945 einmaligen Unverblümtheit die Zensur eines Kongresses ankündigte. Das Dokument geben wir – bis auf die Adresse und den Namen der Unterzeichnerin – vollständig wieder.

Wie angekündigt wurde der Vorbehalt der Zensur des Kongresses dann auch tatsächlich umgesetzt. Für zwei namentlich nicht identifizierte Zensoren wurden namenlose Eintrittskarten gefordert. Der Vorbehalt der Präsidentin, „die Veranstaltung jederzeit abzubrechen für den Fall, dass die von Ihnen (Anmerkung: Amendt) oder den geladenen  Vortragenden geäußerten Inhalte den vorstehenden Wertvorstellungen (der Uni) widersprechen sollten“, kam allerdings nicht zum Tragen. Das kam dem Eingeständnis nahe, dass die Präsidentin einer Zeitungsente aufgesessen war.

Neben der angekündigten Zensur fällt Weiteres auf: Die Präsidentin brachte ein universitätseigenes Werteverständnis ins Spiel: „…insbesondere (solche) der Vielfalt und Gleichstellung der Geschlechter und Freiheit sexueller Selbstbestimmung“. Demnach sollten Wissenschaftsfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung während dieses Kongresses einem wertepolitischen Vorbehalt unterliegen. Deshalb die Selbstgewissheit bei Abweichung „die Veranstaltung jederzeit abzubrechen“. Werteverständnis tritt damit an die Stelle grundgesetzlich verbürgter Freiheiten. Das ist mittlerweile an einigen Universitäten nichts Ungewöhnliches mehr. Die unverblümte Ankündigung von Zensur hingegen war neu.

Hier kommt eine beunruhigende Tendenz zum Ausdruck. Die gender-feministische Ideologie duldet keine Kritik an der Selbstermächtigung von Vielfaltgruppen. Und sie setzt sich über Grundrechtsgarantien hinweg. Ein auf Frauen zugeschnittenes psychisches Notwehrrecht zum Töten wie die persönlich gehaltene Definition dessen, was als Gewalt von Männern gelten soll, gehören ebenso zu dieser Tendenz.

 

Wegen der unverhohlenen Drohungen gegen den Kongress Familienkonflikte gewaltlos austragen haben wir es vorgezogen, auf das Schreiben der Präsidentin mit Sarkasmus zu reagieren. Angesichts mehrjähriger Vorbereitung und finanzieller Risiken sollte der Kongress nicht gefährdet werden.

An das Präsidium der Goethe-Universität 03.04.18

Sehr geehrte Frau (….)

Gerne will ich Ihnen bestätigen, dass ich auf dem Boden des Grundgesetzes und aller geltenden Gesetze stehe. Ich habe auch nicht die Absicht, wegen des Kongresses diese Grundlage zu verlassen. Zumal der Kongress nicht das Geringste mit den jüngsten unwahren Tatsachenbehauptungen über mich in den Medien zu tun hat (…).

Ich kann die Demokratieverbundenheit aus Kenntnis der Publikationen, eingeworbener Forschungsgelder und akademischer Meriten aller Beteiligten erklären, da ich mit deren Arbeit bestens vertraut bin. Natürlich kann ich das nicht nur für die amerikanischen und die englischen Referenten, sondern auch für die beiden israelischen Forscher gewährleisten, deren eine in einer international anerkannten Traumaforschung von höchster Güte an der Bar Ilan Universität verankert ist. Möglicherweise ist der Hinweis unterstützend, dass 90 % aller Referenten Frauen sind und als Gruppenleiter für die break-out-Sitzungen zwei international etablierte Psychotherapeutinnen der Gestalttherapie mit langjähriger Erfahrung in Gruppenprozessen und herausragenden publizistischen Credentials engagiert wurden.

Ich hoffe, dass dadurch Ihre Bedenken gegenüber dem Internationalen Kongress behoben sind. Sollten Sie weitere Informationen wünschen, so will ich Ihnen diese gerne geben. Ich verweise dazu auch auf die Homepage, die unmissverständlich den Inhalt des Kongresses beschreibt und meine Forschungen und meine Publikationen zum Kongressthema, die viele Jahre vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft finanziert wurden. (….)

Das präsidiale Drohschreiben hat unter Juristen Kopfschütteln und unter den Referenten aus den USA, Israel und England Entsetzen ausgelöst.

Es liegt deshalb nahe, am Beispiel von Präsidentin Wolf zu zeigen, wie Öffentlichkeitspolitik zu aufgeheizten Auseinandersetzungen mit Kleingruppen am Campus beigetragen kann.

Denn auffällig ist, dass die Präsidentin der Universität der Panik der Kleingruppen nicht entgegengetreten ist. Der Kongress handelte weder von Homosexualität noch von Zwangstherapie.

Vielmehr war der Kongress der erste Versuch, die Debatte über partnerschaftliche Gewalt aus dem Himmel vager Vorstellungen auf den Boden harter Fakten der internationalen Forschung herunterzuholen. Neue Ergebnisse sollten vorgestellt werden, die sich mit familiärer Gewalt befassen. Denn Grundlage der Forschung ist mittlerweile, dass die Häufigkeit der Gewalt zwischen Männern und Frauen insgesamt in der Gesellschaft, jedoch nicht unbedingt innerhalb einer Partnerschaft, gleich häufig auftritt. Gewalt in Partnerschaften ist ein wechselseitiger Prozess, dessen Dynamik Wut, Enttäuschung und Gefühle der Ohnmacht mit sich bringt. Sie kann sowohl verbale wie körperliche Verletzungen nach sich ziehen, die wiederum weitere Handgreiflichkeiten nach sich ziehen kann. Die strafrechtlich festgestellte Schuld des einen oder des anderen in Fällen schwerer Gewalttätigkeit kann jedoch nicht die Notwendigkeit verdecken, dass die komplexe Dynamik des Paares von beiden gemeinsam bearbeitet werden muss. Entweder sie schaffen das alleine oder sie brauchen Unterstützung von außen. Allein schwerste Psychopathologien bilden eine Ausnahme. Allerdings haben Frauen eine größere Wahrscheinlichkeit für schwere Verletzungen, wenn Männer mit größerer Muskelkraft zurückschlagen. Auch wenn Männer und Frauen gleich häufig zuschlagen und Handgreiflichkeiten initiieren, so tragen sie in heftigen Auseinandersetzungen aufgrund ihrer körperlichen Unterlegenheit stärkere Blessuren davon.

Die Anerkennung gleichmäßig verteilter Gewalt stößt jedoch auf Widerstände. Vor allem feindselige Ansichten über Männer im Bundesfamilienministerium erschweren das. Zumal die meisten Medien deren Botschaften vom Kollektiv der bösen Männer seit Jahren ungeprüft transportieren. Hierzulande unterliegt die symmetrisch verteilte Häufigkeit von Gewalthandlungen in Partnerschaften einem politischen Anerkennungsverbot. Viele Forscher sind sich dessen nur allzu bewusst. Sie fürchten Sanktionen durch Gleichstellungsbürokratien, Genderstudies und feministische Gruppen, die Männer als Täter abstempeln und so eine Entweder-Oder-Polarität am Leben erhalten wollen. Viele zögern deshalb, ihre Forschungsergebnisse zu veröffentlichen. Nicht wenige verzichten gänzlich darauf, in dem politisch verminten Gelände zu forschen. Vor allem das linke Parteienspektrum kämpft
hartnäckig dafür, den Stand der internationalen Forschung aus den Medien und den öffentlich-rechtlichen Anstalten des Fernsehens herauszuhalten. Wer sich dem nicht beugt, läuft Gefahr „Phobiker“, „Populist“, „Anti-Feminist“ oder „Frauenhasser“ genannt zu werden.

An der Goethe-Universität hat die Verteuflung des Kongresses damit begonnen, dass das Präsidium Fake News in peinlicher Realitätsferne aufgesessen ist. Die mangelhafte Überprüfung der Bezichtigungen und Anfeindungen des wissenschaftlichen Leiters Prof. Amendt durch die Uni hat wie ein Brandbeschleuniger für seine Kritiker gewirkt. Emotionale Befindlichkeitsstörungen von Minderheiten verwandelten sich deshalb in politische Störaktionen. Ein Fehlalarm verzögerte die Eröffnung des Kongresses. Wegen eines weiteren musste das Kongresshotel abends geräumt werden. Halbwegs ungestört konnte der Kongress nur fortgeführt werden, weil Polizei und Sicherheitsdienste ihn drei Tage lang schützten.

Letztlich haben nahezu alle Medien von Merkurist, Frankfurter Rundschau, hessenschau bis hin zu der Fraktion der Grünen im Römer Unterlassungserklärungen abgegeben oder eine einstweilige Verfügung der Pressekammer des Landgerichts Frankfurt am Main hinnehmen müssen und diese als endgültige Regelung akzeptiert. Als letzter hat der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD), Hessen, ein Urteil wegen Verletzungen von Persönlichkeitsrechten von Prof. Dr. Amendt kassiert, der dadurch rehabilitiert wurde. Alle Behauptungen waren ungeprüfte Unterstellungen und Schmähungen, die seine Persönlichkeitsrechte verletzten. Der mediale Aufstand im Vorfeld des Kongresses war ein Armutszeugnis für die Journalistik und die Goethe-Universität. (…)

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4 Comments

  • In diesem Zusammenhang weisen wir auf unseren offenen Brief an die Leiterin der Frankfurter Uni Frau Prof. Dr. Wolff hin.
    https://manndat.de/offener-brief/uni-praesidentin-prof-wolff-bleibt-belege-fuer-diskreditierung-schuldig.html
    Diese hat nämlich ebenfalls Prof. Amendt diskreditiert mit den Worten: „Wir wollen nicht der Stammtisch der Region sein. Was beispielsweise Herrn Amendt angeht: Ich glaube, dass für viele erkennbar wurde, dass es sich hier um unzureichende Wissenschaft handelt.“
    Eine Erklärung bzw. Belege, die die Kritik von Frau Prof. Wolff rechtfertigen würden, haben wir bis heute nicht erhalten.

    • @Bruno Köhler:

      »„… Ich glaube, dass für viele erkennbar wurde, dass es sich hier um unzureichende Wissenschaft handelt.“«

      Das ist natürlich kackdreist, den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit einfach mal gegen diejenigen zu erheben, die die Unwissenschaftlichkeit der bisherigen Forschung zur häuslichen Gewalt gerade wissenschaftlich nachweisen können. Das stinkt zehn Meter gegen den Wind nach einem »Containment«-Versuch, zumal es sich um die zentrale Propagandalüge des Staatsfeminismus handelt, mit deren Wegfall durchaus das ganze Paradigma von der »Männerherrschaft« ins Rutschen kommen kann.

  • Entspricht die Vorgehensweise gegenüber Prof. Amendt nicht genau dem, wie Populisten Fake-News produzieren? Dachte, sowas gäbe es nur bei der AfD? Und wo waren die Fakten-Checker?

    Die Vorbehalte vieler Menschen gegenüber „Mainstream-Medien“ entkräftet das ja nun nicht gerade. So backt man sich AfD-Wähler.

    Das ist wohl der „BILD“-Moment einer selbsternannten aufgeklärten Presse, die Pressemitteilungen aus bestimmten politischen Ecken gerne so kritiklos durchreicht.

    Ja, die Verfasser dieser Pamphlete wissen schon, wie man leichtgläubige Journalisten benutzt…

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