Feindbild Mann Hate Speech Political Correctnes Zivilgesellschaft

Die toxische Rede von toxischen Menschen

geschrieben von: Lucas Schoppe

Wie die Angewohnheit, ganze Gruppen von Menschen als toxisch zu bezeichnen, die Debatten vergiftet

Die Reaktionen auf das bedrückende, überfordernde Verbrechen im Frankfurter Hauptbahnhof zeigen unter anderem: Gerade in Milieus, die sich diffus als aufgeklärt verstehen, verschafft es vielen Akteuren Erleichterung, belastendes, antisoziales Verhalten pauschal auf „Männlichkeit“ zu projizieren.

 

Ein Postulat der zivilen Vernunft

Den Text, den ich zu Beginn dieser Woche schreiben wollte, hatte ich nach dem Verbrechen am Frankfurter Hauptbahnhof, der öffentlichen Tötung eines kleinen Kindes, erst einmal zurückgestellt. Mein eigener Sohn war in dieser Zeit zusammen mit seiner Mutter mit der Bahn unterwegs, und mein Bruder lebt mit seinen Kindern in Frankfurt – einer seiner Söhne ist so alt wie der ermordete Junge.

Ich war manchmal versucht, in die erregten Diskussionen dazu einzusteigen, hatte aber das Gefühl, ich würde doch nur etwas schreiben, was nicht in die Situation passt. So wenig wie viele Nachrichten von gewiss wohlmeinenden Menschen, die direkt nach der Tat gleich reihenweise die Sorge äußerten, dass dieses Verbrechen den Falschen nützen würde.

Ich will das nicht moralisch verurteilen, glaube aber, dass solche Reaktionen die Funktion haben, von dem tiefen Schrecken der Tat abzulenken und sich auf vertrautes Terrain zu konzentrieren – in diesem Fall auf den Kampf gegen rechts. Zur Strategie der Ablenkung gehören dann aber auch auf der anderen Seite die politischen Instrumentalisierungen dieser Tat durch AfD-Akteure, so wie wiederum auch die sogleich geäußerte Empörung über solche Instrumentalisierungen.

Von einem User auf Twitter las ich gar, die Tweets von Alice Weidel wären schlimmer als die Tat. So sehr aber Weidel sich auch bemühte, aus dem Verbrechen politischen Treibstoff zu zapfen, ist es aber natürlich verrückt, einen Tweet schlimmer zu finden als die Ermordung einer kleinen Jungen.

Den Eindruck, den Schrecken der Tat abwehren zu wollen, machten auch andere politische Akteure. Die grüne Verkehrspolitikerin Valerie Wilms erklärte:

„Wenn sich alle an die Regeln halten, reichen diese Maßnahmen für eine sichere Benutzung der Bahnsteige aus“.

Sie merkte wohl nicht einmal, dass sie damit die Verantwortung für die Tat ausgerechnet auf die gequälte Mutter schob.

Seltsam bürokratisch war auch die Rede von einem „Vorfall“, die ich wiederholt las, auch dann noch, als längst klar war, dass damit ein Verbrechen bezeichnet werden sollte.

Dieselbe Flucht in eine bürokratisch-distanzierte Sprache zeigt sich in der Äußerung eines weiteren Grünen, der die Tat mit den Toten im Straßenverkehr verglich. „Im Bahnverkehr stirbt eine Person“, und sogleich käme der Innenminister aus dem Urlaub zurück: Das sei nicht verhältnismäßig.

Immerhin bedauerte dieser Grüne seinen Tweet und löschte ihn. Der Vergleich ist trotzdem vielsagend – weil auf hier der Schrecken über das Verbrechen in den Raum des Gewohnten, zum Bahn- und Autoverkehr zurückgeführt wird.

Doch natürlich hat es gute Gründe, wenn uns eine Tat wie die von Frankfurt erschüttert. Erstens, sicherlich, weil ein Kind hier brutal getötet wurde – und Kinder  haben nun einmal in ganz besonderem Maße das Recht, von uns allen geschützt zu werden.

Wichtig aber ist zweitens auch, dass der Verbrecher einen öffentlichen Raum okkupiert. Das eben ist der Unterscheid einer solchen Tat zu Verkehrsunfällen: Natürlich wissen wir, dass Unfälle geschehen können, aber damit unser ziviles Leben einigermaßen funktionieren kann, müssen wir stillschweigend voraussetzen, dass andere vielleicht manchmal unaufmerksam oder dumm agieren – dass sie uns aber nicht absichtlich massiv schaden wollen.

Anderen, und zwar allen anderen, in dieser Weise ein basales Wohlwollen zu unterstellen, ist damit ein Postulat der zivilen Vernunft: Natürlich wissen wir, dass die Unterstellung nicht unbedingt richtig sein muss – wie halten aber trotzdem an ihr fest, weil wir sonst eine zivile Öffentlichkeit nicht mehr organisieren und uns nicht in ihr bewegen könnten. Und: Wir machen die Erfahrung, dass wir damit fast immer völlig richtig liegen.

Der krankhaft brutale Bruch dieses so nötigen zivilen Urvertrauens durch einen Täter, der einen kleinen schutzlosen Jungen einfach vor einen ICE stößt, erschüttert damit etwas Wesentliches, ohne dass wir nicht zivil leben könnten. Es ist verständlich, dass Menschen sich von dieser Erschütterung abzulenken versuchen.

 

Die toxische Männlichkeit als diskursiver Schnuller

Das aber bedeutet nicht, dass jede Ablenkung gut und legitim wäre. Diese hier ist es sicherlich nicht:

Das ist ein beliebtes, längst eingeübtes Manöver, das seltsamerweise nicht als „Instrumentaliserung“ wahrgenommen wird: Das Klischee des gewalttätigen Ausländers wird durch das Klischee des gewalttätigen Mannes ersetzt, und die, die das tun, glauben auch noch, damit zur Rationalisierung der Debatte beizutragen.

Tatsächlich ist der Tweet des Augsburger Juraprofessors voller Fehler, von denen noch der kleinste ist, dass er Morde und Tötungsdelikte verwechselt. Es ist auch schlicht nicht wahr, dass männliche Täterschaft die einzige statistische Auffälligkeit wäre.

Es gibt beispielsweise deutliche Unterscheide im Alter der Täter, oder eben auch – in der Herkunft. Der Tagesspiegel hat gerade aus der Polizeilichen Kriminalstatistik vorgerechnet, dass Ausländer in Deutschland tatsächlich weit überproportional häufig als Tatverdächtige ermittelt werden.

Bei einem Anteil von 11,5% an der Bevölkerung sind „Nichtdeutsche“ bei 30,5% aller Straftaten tatverdächtig – dabei sind Verstöße gegen das Ausländerrecht, die Einheimische  gar nicht begehen könnten, herausgerechnet. Bei „Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen“ sind Ausländer beispielsweise gar 43% der Tatverdächtigen, bei Vergewaltigungen und sexueller Nötigung 38,5%.

Gerade bei der relativ kleinen Zahl der Tötungsdelikte angesichts einer Bevölkerung von 80 Millionen sind solche Zahlen natürlich schlicht dadurch möglich, dass es bestimmte Gruppen von Ausländern für viele Taten verantwortlich sind, dass aber das Gros ebenso wenig Straftaten begeht wie Einheimische.

Die Zahlen lassen sich zudem durchaus auf Alter, sozialen Status und eben auch auf das Geschlecht zurückführen, und dann wird die Relevanz der Herkunft deutlich kleiner. Nur: Um solche Überlegungen anzustellen, müssten wir überhaupt erst einmal offen über die Daten sprechen, anstatt augenblicklich auf Männer und Männlichkeit abzulenken.

Die Annahme, jeder Ausländer hätte irgendwie eine stärkere Tendenz zur Begehung von Straftaten als jeder Deutsche, lässt sich mit der Statistik nicht stützen. Die Daten legen allerdings, beispielsweise, die politische Frage nahe, ob Deutschland nicht bessere Auswahlkriterien für die Einwanderung braucht.

Die suggerierte spezifische Verknüpfung von Männlichkeit und Gewalt jedenfalls ist in jedem Fall irreführend und lenkt politische, sachliche Fragen auf diffus-moralisierende Vorwürfe. Anstatt einer ausländerfeindlichen Hetze mit ruhigen politischen Überlegungen zu begegnen, setzen die Akteure hier schlicht eine andere Art der Hetze dagegen.

Dabei wird ungerührt ein verzerrtes Bild von Männlichkeit benutzt. Was häusliche Gewalt betrifft, ist beispielsweise der Unterscheid zwischen Hellfelddaten und Dunkelfelddaten erheblich: Studien, die diesem Unterscheid gerecht werden, kommen zu dem Schluss, dass häusliche Gewalt sich etwas gleichmäßig zwischen Frauen und Männern verteilt.

Kindesmisshandlungen gar werden offenbar deutlich häufiger von Frauen als von Männern begangen, zumindest nach Daten aus den USA.

Der weit überwiegende Anteil männlicher Täter in den Polizeistatistiken deutet nicht zwingend auf eine spezifisch männliche Gewaltneigung hin, sondern lässt sich auch dadurch erklären, dass Männer insgesamt im öffentlichen Raum deutlich offensiver agieren als Frauen.

Politisch fühlen sich Männer beispielsweise deutlich stärker als Frauen für öffentliche Belange verantwortlich: In allen Parteien, auch in denen mit jahrzehntelangen Quoten, sind die Mitglieder weit überwiegend männlich. Auch Hilfe im öffentlich Raum wird vorwiegend von Männern geleistet und organisiert: Freiwillige Feuerwehren beispielsweise oder das THW und, tatsächlich, auch die Seenotrettung werden weit überwiegend von Männern getragen.

Die suggerierte Verknüpfung von Männlichkeit und Gewalt ist also bestenfalls irreführend. Sie beruht darauf, dass beim deutlich offensiveren öffentlichen Agieren von Männern die negativen Aspekte betont und die positiven ausgeblendet werden.

Immerhin bezieht sich der Augsburger Professor noch auf einzelne Personen, nicht auf Männlichkeit generell. Die NoHateSpeechOrganisation, die mit Steuermitteln aus dem Familienministerium gefördert wird, projiziert aber schon von den einzelnen Tätern auf ein ganzes „Geschlecht“ und allgemein auf Männlichkeit, „masculinity“. Mehr noch: Männlichkeit ist hier vergiftend, „toxic“.

Obwohl er unverkennbar an eine politische Rhetorik der Inhumanität anknüpft, ganze Gruppen von Menschen als Vergiftung der Gesellschaft hinzustellen, hat sich der Begriff der „toxischen Männlichkeit“ längst etabliert. Mehr noch: Angesichts der Schrecken des Frankfurter Verbrechens und angesichts der Angst vor einem politische Rechtsrutsch wirkt die Idee offensichtlich für viele regelrecht beruhigend, dies alles ließe sich irgendwie auf „Männlichkeit“ zurückführen.

Die pauschale Projektion aller möglichen belastenden Verhaltensweisen auf ein Geschlecht ist mittlerweile so sehr vertraute Normalität, dass Menschen in ungewöhnlichen Stresssituationen wie zur Beruhigung auf sie zurückgreifen – als wäre diese Projektion ein diskursiver Schnuller für ein aufgeregtes Kleinkind.

 

Eine Ego-Shooterin gegen die toxische Männlichkeit

Wie salonfähig der Begriff der „toxischen Männlichkeit“ geworden ist, belegt die Feministin Yasmina Banaszczuk, die im Netz vor allem durch harte, unterstellende Attacken gegen andere bekannt geworden ist. Vor einer Weile noch veröffentlichte das Magazin „Gehirn & Geist“, das als populärwissenschaftliche Zeitschrift eigentlich einen seriösen Ruf hatte, einen Text von ihr, der die stark erhöhten Selbstmordquoten von Jungen und Männern nicht etwa auf die fehlende Hilfe für sie, sondern auf eine diffus bleibende „toxische Männlichkeit“ zurückführte. 

Während der Begriff der Toxizität hier noch irgendwie mit großem Wohlwollen so verstanden werden kann, dass es um eine Schädigung von Männern selbst ginge, macht Banaszczuk mittlerweile klar, dass er auf eine Vergiftung anderer zielt. Sie veröffentlicht gerade für die Bundeszentrale für politische Bildung einen Text über Computerspiele, den sie mit „Toxic Gaming“ überschreibt.

Natürlich wird Gaming hier als eine männlich geprägte Subkultur präsentiert, für die „sexistische Objektifizierungen“ (S. 35) von Frauen typisch wären – als unselbständige zu rettende Wesen oder als Sexobjekte. Diese schon von Anita Sarkeesian und anderen längst vertraute Kritik sagt allerdings über die Kritikerinnen mehr aus als über die Spiele.

Es gibt reihenweise Spiele, in dem zufällig auftauchende Männer  so beiläufig getötet werden, dass ihr Tod ebenso wenig auffällt wie ihre Existenz. Der Film „John Wick“, der diese seltsame Ästhetik des beiläufigen Tötens genussvoll nachahmt, arbeitet die Logik dieses Tötens auch für Nicht-Gamer heraus.

Auf einem Rachefeldzug, nachdem Gangster seinen Hund getötet und sein Auto geklaut haben, bringt Wick beiläufig so viele Männer um, dass es eine Überforderung wäre, sie alle mitzählen zu müssen. Nur eine weibliche Gegenspielerin verschont er, die daraufhin ihrerseits noch ein paar Männer umbringt und schließlich selbst von ihren eigenen Leuten getötet wird. Der Held John Wick, der ohne mit der Wimper zu zucken Männer reihenweise getötet hat, befleckt sein Gewissen nicht mit der Tötung einer Frau.

Schluss des kurzen Exkurses: Natürlich objektifiziert eine Computerspielästhetik Menschen. Wenn eine Autorin dabei aber eine spezifische Objektifizierung von Frauen entdeckt, kann das nur einen Grund haben: Die radikale Objektifizierung von Männern ist für sie so selbstverständlich, normal und richtig, dass sie ihr überhaupt nicht auffällt.

Angriff toxischer Männlichkeit und entschlossene Gegenwehr: Mit einer Objektifizierung von Männern hat das selbstverständlich nichts zu tun.

Ähnlich projektiv agiert Banaszczuk, wenn sie Gamern „Rassismus“ unterstellt. Sie wirft etwa dem Spiel „The Witcher 3“ vor, dass dort „keine Menschen mit einer anderen Hautfarbe als weiß“ auftauchen würden (S. 36). Da die Witcher-Reihe auf Romanen basiert, die ihrerseits auf slawischen Mythologie aufbauen, ist dieser Vorwurf ungefähr so sinnvoll, als würden wir einem Film über Südafrika das Fehlen von Eskimos ankreiden.

Wichtiger noch: Der Rassismus-Begriff wird von Banaszczuk gegenüber seiner allgemeinen Verwendung stark verändert, um die Gaming-Kultur als „toxisch“ präsentieren zu können. Rassistisch ist hier nicht etwa die Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, oder gar Gewalt gegen sie – sondern das simple Nichteinhalten imaginärer Quoten, deren Sinn im Einzelfall überhaupt nicht überprüft wird.

 

Vom Ausstieg aus vergifteten Diskursen

Das lässt sich verallgemeinern. Die Rede über die „Toxizität“ von Männlichkeit oder, hier, einer als männlich präsentierten Kultur sagt überhaupt nichts aus über die Menschen, die damit bezeichnet werden. Sie erfüllt, als projektive Rede, allerdings eine entlastende Funktion für die, die so reden, und sagt damit etwas über sie selbst aus.

Wenn Männer, die so bezeichnet werden, sich gegen die Zuschreibungen wehren, befinden sie sich also in einem seltsamen diskursiven Schattenboxen. Wenn sie darauf bestehen, doch nicht „toxisch“ zu sein, kann ihnen gerade das als Weigerung zur Auseinandersetzung mit sich selbst ausgelegt werden: Die Projektionen auf Menschen sind den Propagandisten einer „toxischen Männlichkeit“ realer als diese Menschen selbst.

Ein Anschlusstweet des Juraprofessors – der allerdings zwar Männlichkeit und Gewalt verknüpft, von sich aus den Begriff der „toxic masculinity“ aber nicht ins Spiel bringt. Dass Menschen, die öffentlich angegriffen werden, sich angegriffen fühlen, kann gleichwohl selbstverständlich nur als erneuter Beleg ihrer besonderen Aggressivität gewertet werden. Was könnte es auch sonst sein?

Es ist daher verständlich, dass sich zwar einige Männer wehren, noch viel mehr von ihnen sich aber einfach stillschweigend zurückziehen. Die Marke Gillette hat dem Hersteller Proctor & Gamble gerade in einem einzigen Quartal einen milliardenschweren Verlust eingefahren. Sie hatte sich mit einem Werbespot über „toxic masculinity“ exponiert.

Dass die Verantwortlichen nun behaupten, die Aufklärung über die toxische Männlichkeit wäre ihnen tatsächlich den Verlust von acht Milliarden wert, bedeutet schlicht, dass auch sie einen Zusammenhang zwischen Werbespot und den gigantischen Verlusten sehen.

Wer öffentliche Debatten als Krieg und andere Teilnehmer an Debatten als „toxisch“/vergiftend wahrnimmt, nimmt selbst an solchen Debatten nicht mehr teil – sondern verdrängt lediglich andere aus ihnen.

Das Problem an Diskursen, die durch Reden wie die über „toxische Männlichkeit“ vergiftet sind, ist also möglicherweise nicht nur, dass hier aus Meinungsverschiedenheiten Glaubenskämpfe und aus politischen Gegnerschaften tiefe persönliche Feindschaften werden.

Das noch größere Problem, das beispielsweise für die Partei der SPD noch viel wichtiger ist als für einen Rasiererhersteller, ist es wohl, dass viele Menschen stillschweigend aussteigen, die eigentlich Wichtiges beizutragen hätten.

 

Zum Abschluss ein Video, dass zum Thema der Flucht ebenso etwas beiträgt wie zu den Zweifeln an einer angeblich „toxischen Männlichkeit“:

 

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28 Comments

  • und Kinder haben nun einmal in ganz besonderem Maße das Recht, von uns allen geschützt zu werden.

    Nö!
    Kinder haben nicht mehr das Recht auf Leben als jeder andere Mensch. Sicherlich sind sie zumeist unterlegen, daher wehrloser und somit dann auch schutzbedürftiger.
    SchützensWERTer oder mehr Recht auf Schutz haben sie trotzdem nicht.

    Die Tat wäre genau so zu verurteilen gewesen, wäre ein 18- oder 80-Jähriger Opfer geworden!

    …dass Ausländer in Deutschland tatsächlich weit überproportional häufig als Tatverdächtige ermittelt werden.

    Der Tagesspiegel rechnet nicht, er schwafelt!
    Ermittelt wird jemand nicht als Tatverdächtiger, sondern es wird gegen ihn ermittelt, WEIL er Tatverdächtiger ist. Und tatverdächtig bedeutet erst einmal nur, dass jemand verdächtigt wird, eine Straftat begangen zu haben – oder beschuldigt wird.
    Davon allein wird noch niemand zu einem tatsächlichen Straftäter. Und mehr gibt die polizeiliche Kriminalstatistik nicht her. Sie führt nämlich keine Verurteilten auf!

    Wie schnell bzw. leicht man allerdings Tatverdächtiger werden kann, können vermutlich meist Männer berichten oder sollten es zumindest erahnen können.
    Man nehme diese tollen Youtube-Videos mit „social experiments“, bei denen z.B. ein fremder Mann Kinder auf dem Spielplatz anspricht und bei denen eine fremde Frau dies tut.
    Das dürfte ziemlich deutlich erklären, wieso man auf die Idee kommen könnte, gegen Männer würde häufiger wegen Kindesmissbrauch oder Kindesentführung ermittelt.
    Den Konjunktiv könnte ich eigentlich weglassen. In der Praxis sind wohl am ehesten Männer die Tatverdächtigen. Siehe bspw. auch die angeblich vorherrschende Täterschaft im Bereich häusliche Gewalt.

    Der weit überwiegende Anteil männlicher Täter in den Polizeistatistiken deutet nicht zwingend auf eine spezifisch männliche Gewaltneigung hin, sondern lässt sich auch dadurch erklären, dass Männer insgesamt im öffentlichen Raum deutlich offensiver agieren als Frauen.

    Oder aber, dass Männer eher als „offensiv agierend“ wahrgenommen werden.
    Müssen sie ja auch, denn Männer müssen schließlich die Frauen schützen.
    Irgendwer schrub die vergangenen Tage u.a. über ein Expermient, bei dem von Testkandidaten ein weinendes angeblich weibliches Kleinkind als verängstigt, als angeblicher Junge als aggressiv wahrgenommen wurde.

    Ich wage zu behaupten, dass die meisten Männer relativ entspannt und kompromissbereit durchs Leben gehen. Ohne übertriebene Dominanz, Offensive oder gar Aggressivität.

    Angriff toxischer Männlichkeit und entschlossene Gegenwehr

    Ich würde praktisch jede Wette eigehen, dass das Objekt mit der Knarre ebenfalls männlich ist.
    Wie gut, dass wir den Feminismus haben, der gegen diese toxische Männlichkeit kämpft und die Zombies tötet. Ach nee, ist ja doch wieder ein Mann, der die Drecksarbeit machen muss und dabei sein Leben riskiert. 😉

    • “ ‚und Kinder haben nun einmal in ganz besonderem Maße das Recht, von uns allen geschützt zu werden.‘

      Nö!“

      Da liegst Du falsch, @Mario. Kinder haben dieses Privileg und es steht ihnen vom GG an aufwärts auch ausdrücklich zu! Und ich, wie die allermeisten Menschen, erkennen das auch an. Der Grund ist simpel: Wir ( laut GG wir alle und auch da stimme ich zu ) sind für ihre Existenz verantwortlich, sie aber nicht für unsere.

      Ansonsten stimme ich Dir im ganz Groben zu, würde die Diskussion über die Kriminalstatistiken aber unbeachtet lassen, da sie in diesem gemeinen Wesen D. zu pauschal und unterkomplex geführt wird ( da wird bspw. praktisch durchgehend ein Rechtsstaat als konstituierende Prämisse gesetzt, schon das ist nicht Realitätsgerecht ).

      • Kinder haben dieses Privileg und es steht ihnen vom GG an aufwärts auch ausdrücklich zu!

        Aha. Es wird dir vermutlich nicht schwerfallen, das anhand entsprechender Artikel im Grundgesetz zu belegen.
        Artikel 6 solltest Du dabei ganz schnell vergessen, denn der bietet lediglich ausdrücklichen Schutz für die Mutter, nicht für Kinder.

        Im Übrigen finde ich es nicht weniger unmoralisch einen erwachsenen Menschen vor den Zug zu stossen. Unmoralisch ist dafür umso mehr, Menschenleben gegeneinander abzuwägen.
        Insofern halte ich auch das Titanic-Motto „Frauen und Kinder zuerst!“ für grob menschenrechtswidrig.
        Es spricht natürlich nichts dagegen, dass Männer Frauen und Kindern den Vortritt in die Rettungsboote lassen. – Dann aber nur auf Basis einer freiwilligen Entscheidung.
        Das Recht, so etwas von Männern zu verlangen, hat imho niemand! Erst recht niemand, die nicht selbst davon betroffen ist.

        • @Mario:
          „Aha. Es wird dir vermutlich nicht schwerfallen, das anhand entsprechender Artikel im Grundgesetz zu belegen.“

          Ein wenig Kenntnis grundsätzlicher Entscheide des BVerfG reicht. Dasselbe hat festgestellt, daß die UNkrk im GG verankert ist, im Range eines einfachen Bundesgesetzes steht und vorrangig vor den entsprechenden Vorschriften für Erwachsene zu beachten ist. Aber ein paar weiterführende Gedanken zum Art. 6(2) S.2 reichen m.E. auch vollkommen aus. Da steht: „Über ihre Betätigng wacht die staatliche Gemeinschaft“, also wir alle. Das bezieht sich auf „Recht und Pflicht der Eltern“. Da steht nix von „Pflicht der Kinder“. W.h.: die Eltern haben ohne zu erwartende Gegenleistungen die Pflicht sich unbedingt um die Kinder zu kümmern und wir alle die Pflicht darauf aufzupassen, daß das auch passiert.
          Gar nicht so schwer, oder?

          Dazu braucht man noch nicht mal die Moralkeule auszupacken, obwohl das auch nix ändern würde, da die übliche Schnittmenge moralischer Natur das schon immer ganz genau so sieht.

          • Ein wenig Kenntnis grundsätzlicher Entscheide des BVerfG reicht. Dasselbe hat festgestellt, daß die UNkrk im GG verankert ist

            Fehlt mir leider. Bring doch mal ein paar Beispiele. 😉

            Ganz im Gegenteil: Der Großteil der Kinderrechte ist durch das Grundgesetz bereits abgedeckt.

            W.h.: die Eltern haben ohne zu erwartende Gegenleistungen die Pflicht sich unbedingt um die Kinder zu kümmern und wir alle die Pflicht darauf aufzupassen, daß das auch passiert.

            Und inwiefern tangiert mich das jetzt?
            Bleiben wir beim Beispiel Titanic, so sehe ich hier keinerlei Verpflichtung, einem Kind meinen Platz im Rettungsboot anzubieten. Zumal „Kind“ laut UN Kinderrechtskonvention ja auch ein Jugendlicher sein kann.

            Und so ganz nebenbei gesagt, verstößt unsere Regierung bzw. unsere Gesellschaft selbst massivst gegen die Kinderrechtskonvention. Beispielsweise u.a. gegen das Diskriminierungsverbot. Ich erinnere nur mal an Paragraph 1631d BGB oder § 44 SGB IX.
            Wobei das Diskriminierungsverbot natürlich nicht die einzige Rechtsvorschrift ist gegen die verstoßen wird.

            Das zeigt, wie viel Kinderrechte in unserer Gesellschaft wirklich wert sind. Insbesondere natürlich, wenn es sich um Jungen handelt.

          • @Mario:
            Sorry, aber ich verstehe Deine Anmerkungen nicht so recht. Aber ich versuche einfach nochmal den Gesamtzusammenhang möglichst flüssig und anhand Deiner Sätze zu erklären.

            “ Ein wenig Kenntnis grundsätzlicher Entscheide des BVerfG reicht. Dasselbe hat festgestellt, daß die UNkrk im GG verankert ist

            Fehlt mir leider. Bring doch mal ein paar Beispiele. 😉

            Ganz im Gegenteil: Der Großteil der Kinderrechte ist durch das Grundgesetz bereits abgedeckt.“

            Was für Beispiele? Das hat das BVerfG Anfang des Jahrtausends ( wenn ich mich recht erinnere ) so in einem Entscheid festgestellt. Das BVerfG ist das dafür zuständige ( in dem Fall höchste und Fach-) Gericht und zuständige Instanz dafür. Es ist kein Beispiel. Und es ist auch kein „Gegenteil“, sondern ALLE Rechte nach UNkrk, oder besser gesagt DIE UNkrk, sind laut Entscheid des BVerfG ausdrücklich im GG verankert. Welchen Artikel man jetzt warum wie genau interpretieren muß, um das exakt zu begründen, kann uns mehr oder weniger Wurscht sein, da die zuständige Instanz dazu einen unzweifelhaften Spruch gefällt hat. Der gilt und hat Rechtskraft ( was NICHT heißt, daß die Politik oder die niedere Justiz das so akzeptiert oder umsetzt, sondern es IST offiziell deutsche Rechtslage ). Das bedeutet, daß jeder, der sich nicht danach richtet, illegal handelt.

            “ W.h.: die Eltern haben ohne zu erwartende Gegenleistungen die Pflicht sich unbedingt um die Kinder zu kümmern und wir alle die Pflicht darauf aufzupassen, daß das auch passiert.

            Und inwiefern tangiert mich das jetzt?“

            Okay, das Beispiel ist leicht erklärt. Du bist Bürger und hast als Teil der staatlichen Gemeinschaft Deinen Teil dazu beizutragen, daß der Satz zwei des Artikel 6, Absatz zwei erfüllt wird. Du hast gemeinsam mit uns allen darüber zu wachen, daß die Eltern ihrer Betätigung als solche nachkommen UND dabei gegen jeden ( auch den Staat selbst, da es sich um ein Grund- u. Abwehrrecht handelt ), der das nicht akzeptiert, geschützt sind.
            Das und nix anderes ist Deine ( unser aller ) Aufgabe nach Art. 6(2).S.2, so einfach ist das.
            Alles weitere ist in den einfachen Gesetzen ( also somit auch in der UNkrk selbst, da die ja im Range eines einfachen Bundesgesetzes steht und vorrangig vor den Rechtsvorschriften für adulte Personen zu beachten ist ) geregelt.

            ( die UNkrk, ist seit Mitte 2010 endlich, nach Weigerung seit 1992 – sog. „Auslandsvorbehalt“, offiziell vollumfänglich von D. anerkannt )

            „Und so ganz nebenbei gesagt, verstößt unsere Regierung bzw. unsere Gesellschaft selbst massivst gegen die Kinderrechtskonvention. Beispielsweise u.a. gegen das Diskriminierungsverbot. Ich erinnere nur mal an Paragraph 1631d BGB oder § 44 SGB IX.“
            ( Was der neue §44SGB IX mit den Kinderrechten zu tun haben soll, verstehe ich auf die Schnelle nicht )
            Ja, das ist so ( z.B. Verstümmelung ), ich sage ja, daß unser schöner 6-Punkte-Staat eine Fiktion ist und zwar in allen 6 Punkten. In dem von Dir jetzt gebrachten Fall ist die Säkularität ( schreibt man das so? ) und die Rechtsstaatlichkeit verletzt, würde ich sagen. Dem Kind wird die freie Wahl der Religion verweigert, indem die Erwachsenenrechte priorisiert werden ( Verstoß gegen UNkrk i.V.m. GG ) UND die Wahlfreiheit zur unbedingen Ausübungsfreiheit ( der Eltern ) überdehnt wird, wodurch m.E. auch noch der soziale Aspekt ( grob gesagt, niemandem anders zu schaden, körperliche Unversehrtheit ) tangiert/betroffen ist.
            DAS ist eindeutig illegal!

            „Das zeigt, wie viel Kinderrechte in unserer Gesellschaft wirklich wert sind. Insbesondere natürlich, wenn es sich um Jungen handelt.“

            Da liegst Du wieder falsch, es liegt NICHT an der Gesellschaft, sondern an der Exekutive! Also an Regierung und Jurisdiktion. Die sind dafür verantwortlich, daß die Rechte auch umgesetzt werden, also, daß erstens die Bürger ausreichend darüber aufgeklärt werden ( was m.E. schon in der Schule geschehen müßte und entsprechend auch in der Erwachsenenbildung UND – last not least – durch die Medien, logischerweise zuvörderst die Staatsmedien ). Und zweitens, daß die Gerichte und die Richter ( einmal in Urteilen- im Namen des Volkes und in Beschlüssen – im Ermessen des Richters ) so exakt wie überhaupt möglich sich danach in ihren Entscheiden richten. Tun die aber nicht und es gibt im Familienverfahren weder eine Dienstaufsicht, noch ein wirksames Beschwerdeverfahren ( was die Juristen natürlich abstreiten, aber defakto[=dejure] ist es so ), es gibt keine Weiterleitungspflicht bei strafwürdigen Punkten/Offizialdelikten, keine Angeklagten, keine Kläger ( außer in Barunterhaltsverfahren, da gibt auch Urteile ), keine Verteidiger, kein sicheres Protokoll und auch keine neutralen Beobachter ( Ombudsleute, die in dem Fall die Öffentlichkeit ersetzen müßten und per se eigene Prozessrechte bräuchten, um eben die Beachtung der [höheren]Rechtslage zu überwachen ).
            Ergo: Kein faires Verfahren, welches uns nach UNmrk ebenfalls zusteht.
            Die EMRK spare ich mir, da sie bezüglich der familiären Anliegen, soweit ich weiß, eh eigentlich redundant ist ( und ich mich deshalb damit auch kaum beschäftigt habe ).

            Kurz: die ganze Show ist rein willkürlicher Kasperkram!
            Und die Entwicklung des BVerfG deutet stark darauf hin, daß es in nächster Zeit schlimmer wird! Es gab da schon immer schräge Typen zwischen den Richtern, aber durch S.Baer sind jetzt auch noch die Türen weit geöffnet für durchgeknallte ideologische Laiendarsteller mit ( m.E. verfassungsfeindlichem ) Kampfauftrag.

            Ich hoffe, ich habe das jetzt einigermaßen verständlich und nicht zu konzentriert und sprunghaft ausgedrückt. ( Ich gestehe, ich habe die letzten Jahre auch kaum „geübt“, w.h. ich muß mir die Formulierungen dazu erstmal wieder irgendwo aus dem dementen Hinterkopf zusammenpuzzeln )

          • Ooops! Pardon! Ich habe den Reichstag übersehen! Für das Gesetz ist natürlich die Legislative ( palavermentarische Vergammelung ) zuständig, hier für den Verstümmelungs-§§. Und die sitzt in dieser psychedelischen Waschmaschine mit Glasdach und beschließt die Gesetze, aber das ist ja allgemein bekannt, dafür haben wir ja die YT-Clips/BuTA-TV , in denen man hübsch sehen kann, wie nachts um halb zwei ein paar Lobbygesteuerte irgendwas, möglichst während der Fußballweltmeisterschaft, mal eben durchwinken.
            Womit sich der freiheitlich-demokratische Aspekt auch erledigt hat.

    • @Mario „Und tatverdächtig bedeutet erst einmal nur, dass jemand verdächtigt wird, eine Straftat begangen zu haben – oder beschuldigt wird.
      Davon allein wird noch niemand zu einem tatsächlichen Straftäter.“

      Das ist noch ein weiterer wichtiger Aspekt zur Interpretation der Polizeilichen Kriminalstatistik vom BKA: Es ist ohne Weiteres möglich, sogar wahrscheinlich, dass Menschen aus bestimmten Gruppen eher als andere als tatverdächtig angesehen werden. Das gilt dann für beide Gruppen, um die es in den zitierten Tweets geht: für „Nichtdeutsche“ gegenüber Deutschen ebenso wie für Männer gegenüber Frauen.

      Ein Kollege, Sohn einer Familie palästinensicher Immigranten, hat mir beispielweise einmal erzählt, dass er als Jugendlicher tatsächlich sehr häufig anlasslos von der Polizei kontrolliert wurde. Mir ging das nicht so. Das ist natürlich eine anekdotische Evidenz vom Hörensagen, die nichts beweist, die aber zumindest illustriert, warum es gute Gründe hat, die Daten der Statistik genauer zu analysieren und ggfs. auch zu relativieren.

      Mir ging es in dem Text aber auch gar nicht primär um die Interpretation von Daten zur Kriminalität von Ausländern, sondern um die Behauptung, es gäbe „eine – nur eine – statistische Auffälligkeit“, nämlich dass Täter „fast ausnahmslos Männer“ wären.

      Das ist schlichtweg nicht wahr, und nicht nur im Hinblick auf die Staatsangehörigkeit, aber eben auch dort: So sehr die Daten zur Kriminalität von „Nichtdeutschen“ auch interpretationsbedürftig sind, sind sie doch grundsätzlich statistisch auffällig. Die Auffälligkeit muss dann eben erklärt werden, aber das ändert nichts daran, dass es eine Auffälligkeit ist.

      Es wäre Hetze, nun im NowHateSpeech-Stil von einer „toxic migration“ oder ähnlichem daherzureden und von bestimmten Fällen auf ganze Gruppen von Menschen zu projizieren. Aber es ist eben auch sinnlos und seinerseits hetzerisch, einfach beliebig auf Unterstellungen gegen eine andere Gruppe abzulenken.

      Ich finde es auch falsch, den Hinweis hinterher zu schicken, die meisten der Täter wären Deutsche. Bei einer Bevölkerung, die zu fast 90% aus Deutschen besteht, ist es schlicht zu erwarten, dass die meisten der Täter Deutsche sind. Die meisten Menschen, die das lesen, werden ebenfalls auf diesen Gedanken auch kommen und sich fragen, ob solch eine Aussage ganz ernst zu nehmen ist.

      Deshalb finde ich die Ablenkung auf Männer nicht allein deswegen falsch, weil sie mit Feindbildern und Klischees operiert, sondern auch einfach deswegen, weil es kein sinnvoller Umgang dem Thema der Kriminalität ist. Es ist richtig, die Daten anzusprechen, die ja ohnehin allgemein zugänglich sind, und dabei auch deutlich zu machen, dass sie interpretiert werden müssen und das Klischee vom kriminellen Ausländer tatsächlich nicht bestätigen. Es ist aber falsch, sie ganz zu ignorieren und von ihnen durch Gegenklischees abzulenken.

      „Die Zeit“ beispielsweise verwendet gerade die Daten derselben Polizeistatistik, um zu zeigen, dass AfD-Darstellungen der Kriminalität von Ausländern weit überzogen sind. https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-08/afd-kriminalitaetsstatistik-medienwissenschaftler-zuwanderer Um das aber tun zu können, muss man eben die Daten überhaupt erst einmal zur Kenntnis nehmen und offen ansprechen.

      • Darauf wollte ich hinaus. Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

        Gerade Männer, die „potentiellen Vergewaltiger“, sollten das immer im Hinterkopf behalten. Auch wenn eine Diskussion über das Thema krimineller Immigranten möglich sein muss.

        • Spät, aber der Vollständigkeit halber hierzu doch noch eine Anmerkung: In der PKS sind nur endbearbeitete Fälle erfasst. „Tatverdächtiger“ i.S.d. PKS ist keineswegs jeder, gegen den ermittelt bzw. eine Beschuldigung erhoben wurde, sondern nur diejenigen, die im Ergebnis der Ermittlungen von der Polizei als Täter identifiziert wurden, die aber dennoch natürlich nur als „Tatverdächtige“ bezeichnet werden können, weil die Entscheidung, ob jemand tatsächlich Täter ist oder nicht, den Gerichten obliegt.
          Angesichts dessen sind die Angaben zu Tatverdächtigen in der PKS durchaus relevant.

  • „der die Toten im Autoverkehr mit den Toten im Straßenverkehr verglich“
    Zunächst der Hinweis auf den naheliegenden Verschreiber ( Autobahn -> Eisenbahn? ).

    „Natürlich wissen wir, dass die Unterstellung nicht unbedingt richtig sein muss – wie halten aber trotzdem an ihr fest, weil wir sonst eine zivile Öffentlichkeit nicht mehr organisieren und uns nicht in ihr bewegen könnten.“

    DAS ist eine nicht zu unterschätzende Feststellung! Sie taucht in verschiedenen Zusammenhängen sogar in Entscheidungsbegründungen des BVerfG auf, bspw. daß man sich im Allgemeinen durchaus auch in Form eines gewissen „Laisser-faire“ auf Zurechnungsfähigkeit und Zuverlässigkeit seiner Mitmenschen im Alltag verlassen kann – und muß ( beispielsweise bezüglich der Erziehungsfähigkeit von Eltern, zum Thema Beweislast vor Familiengerichten ).

    Du schreibst ja auch selbst etwas tiefer vom „Urvertrauen“ und das ist insofern auch der ganz korrekte Begriff dafür, da sich ansonsten gefährliche Paranoia zwangsläufig ausbreiten würde.

    Zum Komplex der Aufnahmebedinungen für Migranten aller Art, stelle ich einfach mal eine Gegenfrage:
    Kennt irgendjemand hier auch nur einen Fall, wo die USA, oder D., als treuer Bündnispartner des Imperiums, wenigstens einmal ihrer Verantwortung nachgekommen wären und ein durch DU-Munition für den Rest der Existenz dieses Planeten unbewohnbar ( sic! ) verstrahltes Gebiet ( z.B. im Kosovo oder Irak ) exakuiert und den Menschen von dort ein integriertes Dauerasyl angeboten hätten? Ich kenne keinen!

    Was ich täglich lese ist, daß Schlepperbanden, die sich als „Seenotretter“ aufspielen, Menschen, die sich kreuz und quer durch Afrika bestochen haben, unter Inkaufnahme hoher Mißerfolgsraten ( die versaufen dann eben ) auf das offene Meer locken, mit dem Versprechen, sie garantiert „zu retten“ und in die überbevölkertsten Teile der westlichen Welt zu verschieben. Und das Verschieben drücken sie den Leuten auf, die schon ( meist unfreiwillig ) die Schlepperkähne finanzieren, obwohl die sicherlich besseres zu tun hätten. Und verhöhnen und bepöbeln die dann noch!

    Geht es noch zynischer?

    • @ Fiete „Zunächst der Hinweis auf den naheliegenden Verschreiber ( Autobahn -> Eisenbahn? ).“ Vielen Dank, ich habe die Passage stillschweigend korrigiert. Bin gerade unterwegs, da dauert das etwas.

      Was das Thema „Migration“ angeht, war mir klar, dass ich im Text eigentlich ein viel zu großes Fass aufmache und dass das Thema in ein paar Absätzen gar nicht seriös diskutiert werden kann. Ich fand dafür z.B. das Buch „Über Grenzen denken“ von Nida-Rümelin gut. Hier in diesem Text wollte ich nur kurz zeigen, dass die Aussage einfach nicht stimmt, im Hinblick auf Kriminalität gäbe es keine anderen statistischen Auffälligkeiten als das Thema „Männlichkeit“. Und das Thema der Migration war in den zitierten Tweets dabei ja fast explizit schon angesprochen.

      Die Verantwortung der USA, oder insgesamt die der Kriegsparteien in dem kranken Irak-Krieg, ist dabei eines der Themen, die in der allgemeinen Diskussion fast keine Rolle spielen (hier im Blog hat crumar dazu mehrfach etwas geschrieben). Die haben erst die ganze Region destabilisiert und wollen dann mit den Konsequenzen, nämlich der Flucht aus dem Gebiet, nichts zu tun haben.

      • Mich hat es jedenfalls gefreut ( siehe Zitat oben ), daß Du, wenn auch ganz am Rande, die gesellschaftliche Entwicklung miterwähnt hat, also die „Organisationsfähigkeit der Massen“, die immer wieder erstaunlich ist. Du hattest dazu an anderer Stelle schon mal eine Art „Ameisenhaufenvergleich“ gebracht, wo Du sinngemäß ungefähr schriebst, daß es schon faszinierend ist, wie z.B. ein Großbahnhof funktioniert, wo permanent tausende Menschen scheinbar chaotisch durcheinanderwuseln und trotzdem irgendwie fast nix passiert.

        Und das finde ich, ist ein ganz wichtiger Punkt, besonders wenn man bedenkt, daß einerseits seit Jahrzehnten eine heftige Spalt- u. Aufeinanderhetzpolitik verbreitet wird, andererseits aber die relevanten Zahlen in den entsprechenden Statistiken ziemlich gleichmäßig rückläufig sind ( z.B. Mord und Kindestode ).
        DAS ist m.E. ein ziemlich sicheres Zeichen, daß sich ein kultureller und gesellschaftlicher Fortschritt ereignet, und zwar trotz massiver Widerstände und Destabilisierungsbestrebungen!
        Oder frei nach Schnauze: Der gesunde Menschenverstand/common sense setzt sich immer mehr durch und wird sich im Umkehrschluss auch – bei aller Verblödung – immer weniger vernachlässigen o. unterdrücken lassen!
        Egal ob trotz, oder wegen Internet, FB, Twitter und was es da noch so gibt.

    • Übrigens: Falls wer denkt, „Fiete spinnt mal wieder, Seawatch ist voll durch Spenden finanziert“. Das ist übelste Trickserei! Gestern fand ich zufällig einen Beitrag, der das wenigstens grob andeutend offenlegt. Sechsstellige Summen kommen von der evangelischen Kirche, also über Steuern zu praktisch 100% rückfinanziert ( ! ) und ansonsten sind auch Großspenden von 10000€ und mehr durchgehend anonym ( mag sich jeder seine eigenen Gedanken zu machen, was das bedeutet, gute Gründe kann das jedenfalls kaum haben ).

      Nachzulesen auf „Ped’s Ansichten“:
      https://peds-ansichten.de/2019/08/ard-fluechtlinge-sea-watch-propaganda/
      Ich zitiere:
      „Mit der Finanzierung der Hilfsorganisation Sea-Watch habe ich mich nicht intensiv genug befasst. Ihren Aussagen und (kräftig gegenderten) Geschäftsberichten zufolge deckt sie ihre Ausgaben vollständig durch Spenden. Wobei – bis auf die mit sechsstelligen Summen aufwartende evangelische Kirche (a1) – die Spender, auch jene die mehr als 10.000 Euro jährlich spenden, anonym sind“

      ( Sorry, @Lucas, daß ich das nochmal semi-off-topic ergänze, aber das scheint mir eine äußerst wichtige Info zu sein )

  • Die Reaktionen auf das bedrückende, überfordernde Verbrechen im Frankfurter Hauptbahnhof zeigen unter anderem: Gerade in Milieus, die sich diffus als aufgeklärt verstehen, verschafft es vielen Akteuren Erleichterung, belastendes, antisoziales Verhalten pauschal auf „Männlichkeit“ zu projizieren.

    Das Verbrechen am Frankfurter HB ist denkbar schlecht geeignet, um daraus politische Massnahmen zu begründen. Sollten die zurzeit verfügbaren Informationen über den Täter korrekt sein, so handelt es sich um einen psychisch schwer Erkrankten, der möglicherweise zum Zeitpunkt des Verbrechens nicht zurechnungsfähig war. Ich finde es reichlich albern, wenn dieses Verbrechen von A.Weidel politisch verwurstet wird mit dem Hinweis, dass der Mann als Asylbewerber vor rund 13 Jahren in die Schweiz einreiste und eine Aufenthaltsbewilligung erhielt.
    In gleicher Weise albern ist es, die Ursache des Verbrechens als „toxische Männlichkeit“ zu behaupten und so zu tun, als hätte man damit irgendwas erklärt. Der Gipfel der Idiotie ist es, sowas als Kommentargold (!) zu werten.
    Während für A.Weidel das Merkmal „Ausländer/Immigrant“ scheinbar alles erklärt, ist es für die No-hate-speecher das Merkmal „männlich“. Unterkomplex scheint mir für beide Parteien das richtige Label zu sein – um es mal höflich auszudrücken.

    In der texanischen Grenzstadt El Paso hat ein Angreifer in einem Einkaufszentrum mindestens 20 Menschen erschossen, Dutzende wurden verletzt. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest – und prüft Hass auf Einwanderer als Motiv.

    https://www.spiegel.de/panorama/justiz/el-paso-20-tote-bei-attacke-in-einkaufszentrum-in-texas-polizei-prueft-rassistisches-manifest-a-1280360.html

    Ich erwarte eine Menge Kommentargold in den nächsten Tagen. Wer wie A.Weidel und Co. ein Verbrechen auf ein Merkmal reduziert und behauptet, damit zum Kern vorgestossen zu sein, der muss sich dann auch anhören, dass der Mörder von El Paso weiss und männlich sei und dass dies eigentlich alles erkläre. Beide Seiten des politischen Spektrums gleichen sich in der Einfachheit ihrer Erklärungen doch sehr.

    • Hier wie immer gilt: Mit unseren eingeborenen Mördern, Vergwaltigern und Asozialen aller Art müssen wir leben, die können wir nicht abschieben. Von den migrantischen Tätern hingegen hat ein großer Teil keinerlei Recht, sich überhaupt in Europa aufzuhalten; sie können ihre taten nur begehen aufgrund eines eklatanten politischen Versagens.

      Jeder, der mal in einem Land der III. Welt war, weiß, dass es dort wesentlich gewalttätiger zugeht als in Europa. Wenn Freunde oder Verwandte meiner Frau aus Südamerika zu uns kommen, kann man das an ihrem Verhalten deutlich sehen. Sie schauen sich auf der Straße ständig um, um zu sehen, ob sie jemand verfolgt. Als ich mein Auto einfach am Straßenrand abstellte und wegging, war mein Schwiegervater bass erstaunt, wird das nicht umgehend aufgebrochen? In Südamerika parkt man nämlich auf bewachten Parkplätzen, oder es bleibt jemand beim Auto.

      Kurz: Leute massenhaft ins Land zu lassen, die in gewalttätigen Verhältnissen sozialisiert wurden und gewohnt sind, dass die Polizei ihnen eher schadet als hilft und sie sich selber helfen müssen, ist Irrsinn.

    • @ Pjotr „Das Verbrechen am Frankfurter HB ist denkbar schlecht geeignet, um daraus politische Massnahmen zu begründen.“ Und auch das gehört zu der Auseinandersetzung mit einer solchen Tat – nämlich zu fragen, ob sich daraus überhaupt nachvollziehbare politische Konsequenzen ergeben. Die ja sehr nahe liegende Möglichkeit, dass diese Tat eigentlich kaum eine politische Dimension hat, ist angesichts der minutenschnellen Politisierung des Verbrechens – und nicht nur durch AfDler – gar nicht mehr präsent.

      Mein Anliegen im Text war auch nicht, nun politische Konsequenzen zu fordern. Es ist mir schon wichtig zu überlegen, warum solch ein Verbrechen viele Menschen so berührt, auch mich – und warum es eben mehr berührt als beispielsweise die regelmäßigen Meldungen über Tote im Straßenverkehr, die wir allgemein gleichsam als in ein Hintergrundrauschen verwandeln.

      Aber ansonsten ging es mir vor allem darum, dass es politisch erstens unsinnig und zweitens amoralisch ist, das verbrechen und sie ganze Diskussion darum auf „Männlichkeit“ zu projizieren und die dann auch noch als „toxisch“ hinzustellen.

      • Mein Anliegen im Text war auch nicht, nun politische Konsequenzen zu fordern.

        Das habe ich durchaus verstanden. Ich nahm vielmehr Bezug auf die mediale „Verwertung“, die Wortmeldungen auf Twitter, den sozialen Medien u.s.w.

        Der Begriff der „toxischen Männlichkeit“ ist problematisch und provokativ, weil die feministische Theorie die t.M als etwas Destruktives charakterisiert, dass exklusiv bei Männern zu beobachten ist, während gleichzeitig nie die Rede von toxischer Weiblichkeit ist, obwohl es da durchaus auch Charaktere gäbe, die man so etikettieren könnte. Insofern ist die Intention klar sexistisch. Man kann allenfalls diskutieren, ob und inwiefern sich Destruktivität geschlechtsspezifisch manifestiert. Hier gibt es tatsächlich Auffälligkeiten und erhebliche Unterschiede. Wenn von t.M die Rede ist, aber der Verweis auf den Migrationshintergrund als „protorassistisch“ abgelehnt wird, dann heisst das, dass gegen Männer gerichteter Sexismus gesellschaftlich akzeptiert ist, während die Betonung des Migrationshintergrundes Widerspruch erfährt.

  • „Die suggerierte Verknüpfung von Männlichkeit und Gewalt ist also bestenfalls irreführend.“

    Sie ist nicht irreführend sondern schlicht falsch.

    die PKS geben Jahr für Jahr Aufschluss, dass mehr als 95% der Männer nie als Tatverdächtige in betracht kommen.
    Daraus lässt sich einfach nicht ableiten, dass Männer gewalttätig sind (wobei hier gewaltätig mit kriminell gleichgesetzt wird).
    Zudem ist, wie bereits angemerkt, zu beachten, dass Tatverdächtiger ungleich Täter ist.
    Man msollte Statistiken auch mal andersrum lesen!

    Zudem frage ich mich, wo die 380 (386) Morde herkommen.
    Die PKS gibt für das Jahr 2018 252 Morde an (Band 4 Seite 12).

    • Oben wurde die Zahl der Tötungsdelikte genannt. Nicht jede Tötung ist zwangsläufig ein Mord, nach meiner laienhaften Meinung.

      • die Unterscheidung zwischen Tötungsdelikt und Mord wird im Text hervorgehoben, was ja auch der Unterschied ist, weil im Tweed von rund 380 Tötungsdelikten gesprochen wird.
        Die verlinkte Quelle bezieht sich aber explizit auf Morde (386)

        Die PKS gibt für das Jahr 2018 252 Morde (vollendet) an
        zudem werden 292 Fälle von Totschlag und Tötungs auf verlangen (vollendet) angegeben. (jeweils Seite 12 Band 4)
        Die Zahlen passen so einfach nicht zusammen.
        Aber Nebensache!

        Der Hauptpunkt ist und bleibt für mich, dass die größte statistische Auffälligkeit diejenige ist, dass eben fast alle Menschen nie Probleme mit dem Gesetz haben egal ob Mann oder Frau.

        Daraus abzuleiten, dass Männer gewaltätig sind, ist Inkompetenz oder Vorsatz.

  • Sehr beteichnend ist auch die Tatsache, das das frauenspezifischte Verbrechen schlechthin, nämlich die sogenannte „Kindestötung“ ein extrem verharmlosendes ( wie das Wort „Kindestötung“ selbst ) Verbrechen ist und die Frau ob ihrer Verzweiflung noch zum Opfer macht.
    Die feminisierte Presse macht kein großes Aufheben, wenn mal wieder ein kleines Baby „abgelegt“ oder anderweitig entsorgt wird. Hier reicht oft eine einspaltig-„frauengerechte“ Kurzmeldung, von der Gesellschaft kaum noch wahrgenommen.

    Die toten Babys tauchen in keiner Statistik auf und sie haben keine Lobby, außer der Täterin selbst.
    Als Mord wird diese Tat extrem selten eingestuft und taucht in den Mordstatistiken dementsprechend nicht auf.
    Vielmehr stuft man das Ganze oft genug als Totschlag in einem „minder
    schweren“ Fall und viel zu oft beginnt die Berichterstattung darüber mit „die verzweifelte Mutter“.
    Das ist unsere feminisierte Gesellschaft, die bis in die Judikative nicht wahrhaben will, dass auch Frauen zu allem fähig sind….

    • Na ja, Frauen sind halt auch nur Menschen, meine Rede dazu.

      In der Geschichte findet sich ja recht schnell die ein oder andere Herrscherin, die es hat kräftig krachen lassen, in jeder Hinsicht. Die entsprechenden Damen scheinen mir da keinen relevanten Unterschied zum anderen Geschlecht gemacht zu haben bzw. zu machen.

      Von daher finde ich das Gerede von der besseren Welt durch Frauen an der Macht eher belustigend als intelektuell.
      Meine persönlichen Erst- und Zweithanderfahrungen mit Frauen in Führungspositionen stützen diese Ansicht erst recht.

  • Ich war im Jungengymnasium einige Jahre mit bis zu 31 Klassenkameraden. Die Anzahl nahm bis zum Ende Sek1 auf 24 ab. Da wurde dann immer weiß der Teufel was geschwallert, warum es die Jungs nicht geschafft haben. Aber das soviele Kinder nicht durch einen einzelnen Lehrer ausreichend gefördert werden konnten…also nein! DAS konnte es ja nicht sein.

    Völlig schräg finde ich auch, dass mal eben 50% der Bevölkerung als Täter (Mann) oder Opfer (Faru) klassifiziert werden. Und zwar im gleichen Duktus wie einige Minderheiten (Schwule, Transen, Farbige etc.). Ich würde bspw. schätzen, dass mit #metoo, gamergate, nohatespeech etc. locker 95% der Bevölkerung nix anfangen können. Die haben mit dem Quatsch schlicht nix zu tun. Aber Hauptsache, man kann mit schrägen Statistiken (Gender Pay Gap) die einen 50% gegen die anderen aufbringen.

    • Ahso, mit der Schulstory wollte ich auf folgendes hinaus:
      Da hat man ne Horde junger Burschen, die so (!) zusammengerottet natürlich schwierig werden können. Aber anstatt die Gruppe zu verkleinern und die Menschen individueller zu behandeln, fällt man lieber Urteile über alle zusammen und reagiert mit billigen aber wirkungslosen Zwangsmaßnahmen.

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