Armut Feminismus Geschlechterpolitik Ökonomie SPD

Die Zukunft ist kitschig

geschrieben von: Lucas Schoppe

Wie die grüne Fraktionsvorsitzende Hartz4 und Care-Arbeit erklärt

Im Interview mit der Tageszeitung taz erklärt die grüne Fraktionsvorsitzende noch einmal die Hartz4-Reformen, stellt einen Zusammenhang mit der Rede von der angeblich weiblichen „Care-Arbeit“ her und zeigt dabei ganz aus Versehen, warum Grüne und SPD mit der Idee sozialer Gerechtigkeit nichts mehr anfangen können.

„Die Zukunft ist feministisch“, verkündet die grüne Fraktionsvorsitzende im Bundestag und dessen ehemalige Vizepräsidentin, Katrin Göring-Eckardt, gerade im Interview mit der Tageszeitung taz.  Was die Zukunft angeht, bleibt also glücklicherweise alles beim Alten – weiblich jedenfalls ist sie schon mindestens seit den Achtzigern.

Ich möchte nun natürlich keine Spaßbremse sein und fragen, was denn eigentlich so toll ist an einer Zukunft, die ungefähr die Hälfte der Menschheit ausschließt und die verbleibenden Hälfte auf die richtige politische Gesinnung festlegt. Stattdessen lohnt es sich, darauf zu achten, was sich eine der wichtigsten Personen einer der wichtigsten deutschen Parteien eigentlich unter einer feministischen Zukunft vorstellt.

Denn da wir mit dieser Zukunft schon lange leben, erklärt Frau Göring-Eckhardt damit ganz aus Versehen vieles über die Politik der letzten Jahrzehnte. Und das gilt nur am Rande für die Geschlechterpolitik.

Glücklicherweise bleibt bei der Zukunft alles beim Alten: Sie ist immer noch weiblich.

Denn sicherlich ist es irritierend, wie konsequent die grüne Fraktionsvorsitzende die Folgen von politischen Entscheidungen für Frauen betont, als ob es Männer oder Kinder gar nicht gäbe.

Bei allem, was außen- und entwicklungspolitisch entschieden wird, muss darauf geachtet werden, wie es sich auf Frauen auswirkt.

Der so bemühte Heiko Maas wird ganz nebenbei abgewatscht:

Eine Frau hätte sicher anders und nachdrücklicher verhandeln können.

Sehr beunruhigend ist der selbstverständlich hingeworfene, aber dann natürlich nicht weiter erklärte Satz zur Abtreibung:

Eine Abschaffung des Paragrafen 218 wäre ein frauenpolitischer Meilenstein, den wir niemals aus den Augen verlieren dürfen.

Eine ersatzlose Streichung würde die Möglichkeit der Abtreibung bis zur der Geburt bedeuten: Hätten die engagierten Interviewer der taz nicht wenigstens an diesem Punkt einfach mal ein wenig nachhaken können, auch wenn ihnen das sicherlich sehr unfreundlich vorgekommen wäre?

Interessant ist aber vor allem ein Aspekt, bei dem es um eine zentrale Frage der deutschen Politik in den letzten 20 Jahren geht:

Unterm Strich hat sich die Lage für Frauen durch Hartz IV nicht verbessert.

Das, was Göring-Eckardt zu diesem Thema erzählt, beantwortet Fragen, die seit den Reformen im Raum stehen – auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob ihr selbst das eigentlich ganz klar ist.

 

Katrins Care-Arbeit: Vom seltsamen Privileg, die eigene Arbeitskraft veräußern zu müssen

Der Hintergrund dafür ist ihr Verständnis von „Care-Arbeit“. In der DDR habe sie nämlich zunächst geglaubt, Gleichberechtigung sein verwirklicht.

Mit Anfang 20 habe ich mich intensiver damit beschäftigt und feministische Theologie studiert. Da wurde mir klar, dass das eine Fehleinschätzung war. Die Care-Arbeit blieb auch in der DDR an Frauen hängen (…).

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es damals auch in der DDR keinen Studiengang „Feministische Theologie“ gab, aber darum geht es hier gar nicht. Wichtig ist, dass die Grüne sich hier auf den feministischen Klassiker beruft, die Ungleichheit von Frauen und Männern zeige sich unter anderem daran, dass männliche Arbeit bezahlt, die weibliche „Care-Arbeit“ aber nicht entlohnt werde.

Das kann auf den ersten Blick wie eine Variation linker Kapitalismuskritik wirken, auch wenn es bei näherem Hinsehen eher das Gegenteil davon ist. Erstens werde nämlich die Arbeit für Menschen – sei es in der Hausarbeit, der Kinderbetreuung oder in der privaten Pflege – weniger gewürdigt (also bezahlt) als die entlohnte Arbeit für den abstrakten Markt, etwa für die Profite von Unternehmen. Zweitens würde Arbeit weniger gewürdigt (also bezahlt), wenn sie von Frauen verrichtet würde.

Frauen würden also drittens betreuend, pflegend und versorgend für andere Menschen arbeiten, Männer hingegen irgendwie nur für ihre eigenen Brieftaschen.

Tatsächlich setzen solche Überlegungen Kitsch an die Stelle von Analysen und Ressentiments an die Stelle von Solidarität. Mit einer auch nur irgendwie linken Kapitalismus-Kritik haben sie so wenig zu tun wie Überlegungen von Rechtsaußen, die eine vitale Aktivität von Angehörigen des Volkes den abstrakten Kontexten des internationalen Marktes gegenüberstellen. Die Rede von der weiblichen Care-Arbeit ersetzt lediglich völkische Klischees durch Geschlechterklischees.

Vorne Frau Göring-Eckardt, im Hintergrund die lichte Zukunft (Symbolbild) Quelle des Bildes: Olaf Kosinsky (kosinsky.eu) Licence: CC BY-SA 3.0-de via Wikimedia Commons

Der Kommentator crumar hat gerade im Blog Alles Evolution die Rede von der Care-Arbeit scharf kritisiert:  Eine Frau, die so rede, gehe stillschweigend und selbstverständlich von einer Situation aus, in der „ein anderer seine Arbeitskraft verkauft hat, um für ihre Reproduktion zu sorgen“.

Denn eine Frau, die unentgeltlich arbeitet, agiert damit möglicherweise zum Nutzen anderer, braucht aber auf jeden Fall jemanden, der ihr dabei stillschweigend zuarbeitet: Sei es der eigene Ehemann, seien es Eltern, seien es die Steuerzahler, unter denen Männer weiterhin den Löwenanteil leisten.

Die Rede von der Care-Arbeit geht so faktisch vom Modell der bürgerlichen Ehefrau aus, deren Mann solvent genug ist, einen anderen erwachsenen Menschen finanziell mitzuversorgen. Anders als Männer und anders auch als Frauen aus sozial weniger privilegierten Familien sind diese Frauen nicht gezwungen, ihre Arbeitskraft auf dem Markt zu verkaufen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Diese Entbindung von einem Zwang, der für andere unumgänglich ist, wird sodann als fundamentale Benachteiligung präsentiert.

Ich selbst würde mich beispielsweise sehr gern mehr um meine fast achtzigjährige Mutter kümmern, anstatt meinen Lebensunterhalt und den anderer Menschen im Beruf verdienen zu müssen. Ich würde auch sehr gern einfach für unseren Sohn da sein. Um aber den Umgang mit ihm finanzieren zu können, der mich allein – neben dem Kindesunterhalt – etwa 800 Euro im Monat kostet, muss ich nun einmal Geld verdienen.

Das heißt: Ich muss selbst erst einmal arbeiten, um mir zusätzlich die Sorge für unser Kind überhaupt leisten zu können. Während diese Sorge bei der Mutter aber natürlich als „Care-Arbeit“ gewertet und finanziell gefördert wird, ist dieselbe Sorge bei mir eine Freizeittätigkeit und mein „Privatvergnügen“ – wie mir eine Frau im Finanzamt sagte, die ich einmal fragte, ob ich von den Kosten wenigstens irgendetwas steuerlich absetzen könnte.

Die Rede von der angeblich weiblichen Care-Arbeit beruht also darauf, dass vergleichbare oder sogar identische Tätigkeiten bei Männern als Freizeitgestaltung, bei Frauen als Arbeit verbucht werden. Wichtiger noch ist:

Für Göring-Eckardt spielt der fundamentale Unterschied überhaupt keine Rolle, dass die eine Tätigkeit geleistet werden muss, um den Lebensunterhalt einer Familie oder einer Einzelperson zu gewährleisten – während die andere Tätigkeit, die „Care-Arbeit“, geleistet werden kann, weil jemand anderes da ist, der für den Lebensunterhalt sorgt.

Dass ihr dieser Unterscheid überhaupt nicht auffällt, ist durchaus bezeichnend für eine Frau aus einem gutbürgerlichen, akademisch geprägtem Milieu. Katrin Göring-Eckardt hat niemals eine Berufsausbildung beendet, hat niemals länger außerhalb von Parteistrukturen gearbeitet, aber vorteilhaft geheiratet: Irgendwie halt eine geeignete Position, um eine feministische Zukunft zu verkünden.

Entscheidend aber ist diese schroffe Begrenzung des Blickfelds vor allem für eine der folgenreichsten Reformen der jüngeren deutschen Geschichte.

 

War Hartz4 ein Beitrag zur Gleichstellung?

Ich habe niemals verstanden, wie Sozialdemokraten denken konnten, die Hartz4-Reformen wären eine gute Idee. Sicher, von der Zusammenlegung der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe haben sie sich möglicherweise bürokratische Erleichterungen versprochen. Zudem kalkulierten sie womöglich, dass es sinnvoll wäre, gerade Menschen unter Druck zu setzen, die noch nicht lange arbeitslos sind – weil diese Gruppe vermutlich besonders gute Chancen hat, schnell wieder eine Arbeit zu finden.

Aber ein Aspekt dieser Reformen ist so gravierend, dass er allein für Sozialdemokraten unbedingt ein Grund hätte sein müssen, sie abzulehnen. Auch wer mehrere Jahrzehnte gearbeitet und in die Sozialkassen eingezahlt hat, ist damit nach kurzer Zeit – in der Regel nach einem Jahr –  auf dem gleichen Stand wie jemand, der noch nie gearbeitet hat. Das heißt: Nach kurzer Zeit wird die Lebensleistung von Menschen in der Erwerbsarbeit pulverisiert, als ob es sie nie gegeben hätte.

Das ist natürlich besonders gravierend für Menschen, die nicht auf familiäres Vermögen zurückgreifen können, sondern die auf die Veräußerung ihrer Arbeitskraft angewiesen sind. Während die Stammklientel der Grünen von oben auf diese Reformen blicken kann, wird also ausgerechnet die Stammklientel der SPD besonders getroffen.

„Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will“: Der Stolz auf die eigene Stärke, das Bewusstsein von der Bedeutung der eigenen Arbeitsleistung war ein Kern der Arbeiterbewegung. Nun löschte ausgerechnet ein Regierung der SPD mit den Grünen den Wert dieser Leistung komplett. Auf die Frage, wie das möglich war, gibt Göring-Eckardt nun eine verblüffend offene Antwort.

Damals ging es auch darum, dass wir die alte Arbeitslosen- und Sozialhilfe abschaffen, damit die Menschen darin nicht mehr ungleich behandelt werden. Die Lage vieler Frauen hat sich dadurch zwar etwas verbessert, im Endeffekt führte das aber nicht dazu, dass es weniger Frauen in Armut gab.

Dass Menschen nun „nicht mehr ungleich behandelt werden“, bedeutet schlicht: Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, profitiert davon nicht mehr, weil er dann ja besser gestellt wäre als jemand, der nie gearbeitet hat. Der besondere Verweis auf Frauen wiederum bedeutet: Frauen, die weitgehend von der Arbeitsleistung ihres Mannes versorgt wurden, sind nun nicht mehr schlechter gestellt als Männer und Frauen, die jahrelang für ihren eigenen Lebensunterhalt arbeiteten.

Wenn in manchen Familien die Ressourcen so groß waren, dass die Frauen nicht arbeiten mussten, wird das von der Grünen also als Benachteiligung interpretiert – während es in ihren Augen irgendwie ein Privileg ist, wenn Männer und Frauen gezwungen sind, ihre Arbeitskraft auf dem Markt zu veräußern.

Hätte die grüne Frau der Zukunft das nicht so offen formuliert, wäre ich tatsächlich niemals auf die Idee gekommen, dass sich die Verantwortlichen die ungeheuren Härten der Hartz4-Reformen als Beitrag zur Gleichstellung und damit zur Gerechtigkeit fantasiert haben.

Nicht hören, was Kritiker sagen – nicht sagen, welche Folgen die eigene Politik hat – nicht sehen, welche Konsequenzen andere zu tragen haben: Diese Dreifaltigkeit autoritärer Politik hat auch die Hartz4-Reformen geprägt.

Wenn Superbrain Göring-Eckardt nun noch knapp zwanzig Jahre später verwundert feststellt, dass „sich die Lage für Frauen durch Hartz IV nicht verbessert“ hat, zeigt das nicht die radikale Unerbittlichkeit des Patriarchats, sondern die radikale Beschränktheit ihrer Perspektive.

Die Rede von der „Care-Arbeit“ spielt nun einmal Frauen gegen Männer gerade in Kontexten aus, die besonders stark von Kooperation oder gar von einer männlichen Leistung für Frauen geprägt sind. Wenn die Leistung von Männern, die ein Familieneinkommen tragen, pulverisiert wird, dann leiden darunter auch ihre Frauen und ihre Kinder. Frauen wiederum haben nicht viel von einer Gleichstellung, die dadurch erreicht wird, dass Männern – und anderen Frauen – etwas genommen wird.

 

Kitsch und Brutalität

Das eben prägt das Interview durchgehend: Die Grüne präsentiert eine Politik des schönen Anscheins, ist aber an den realen Konsequenzen dieser Politik für Betroffene ganz desinteressiert.

Das Foto wird sicher eine Ikone. Drei mächtige, konservative Frauen sitzen lächelnd beieinander, und alle müssen es drucken. Das war schon eine kleine Sensation,

sagt sie über das schon berühmte Foto Merkels, Kramp-Karrenbauers und von der Leyens. Göring-Eckardt möchte hier betonen, dass das „Patriarchat“ trotzdem noch nicht „am Ende“ wäre, aber ihre Fixierung auf den Anschein, auf Repräsentabilität ist gleichwohl prägend für all ihre Äußerungen.

Ganz im Vordergrund steht hier, wer auf bestimmte Posten kommt und welcher Gruppe dieser Mensch angehört. Die Frage, was er – oder eben: sie – auf diesem Posten tut, welche Konsequenzen ihr Verhalten für andere hat, ist irrelevant. Als wäre immer schon ein Sieg für die Gerechtigkeit errungen, wenn irgendeine Frau auf irgendeinen Posten kommt.

Dabei ist das gerade beim Verteidigungsministerium ja durchaus fraglich, nicht allein der Geschlechtszugehörigkeit wegen: Ehemalige Zivildienstleistende wie ich wären hier ja auch nicht geeignet, weil wir schlicht mit den Strukturen und der Arbeit des Militärs nicht vertraut sind.

Dass es Ursula von der Leyen an fachlicher Kompetenz fehlte und fehlt, kann ein Grund für die irrwitzigen Zahlungen an externe Berater sein, mit denen die Ministerin sich dem Verdacht der Korruptheit ausgesetzt hat. Um gegenüber einem sehr erfahrenen, sicherlich auch von Corpsgeist geprägten Apparat den eigenen Status zu wahren, brauchte die sachlich ahnungslose Ministerin teure Stützen von außen.

Was für ein Signal aber ist es nun eigentlich an ein weitgehend aus Männern bestehendes Militär, dessen Soldaten in Auslandseinsätzen ihr Leben riskieren und dessen Ausrüstung dabei zu großen Teilen schrottreif ist, wenn nun noch eine völlig unerfahrene Frau an die Spitze gesetzt wird, weil das ein ikonisches Bild der Frauenpower produziert? Wenn zudem die neue Ministerin das abgewirtschaftete Militär im Nebenjob erledigen soll, während sie noch ganz damit beschäftigt ist, in ihrem Posten als CDU-Vorsitzende anzulernen?

Welches Signal ist es wiederum, wenn eine Frau auf den wichtigsten Posten der EU gehoben wird, die politisch für den miserablen Zustand des deutschen Militärs ebenso verantwortlich ist wie für die Preisexplosion und die Unterschlagungen bei der Gorch Fock und die sich in den Ruch der Korruptheit gebracht hat? Welche realen politischen Leistungen verspricht sich irgendjemand davon?

Damit ist Merkels Bilanz noch nicht einmal erwähnt: Die Frage nach den realen Folgen für reale Menschen verschwindet hinter einer Politik des schönen Anscheins, die auf die Repräsentabilität ikonischer Bilder setzt und darauf, dass Menschen gar nicht mehr genauer nachfragen, welche Politik damit eigentlich verbunden ist. Das ist eine Politik, die in feudale Zusammenhänge deutlich besser passen würde als in demokratische.

Der Begriff „feministisch“ hat hier also mit Männern und Frauen wenig zu tun. Er steht für eine Politik, unter der neben Kindern und Männern auch Frauen leiden und die soziale Verwerfungen oberflächlich durch Kitsch und Geschlechterressentiments kaschiert.

Die Freimütigkeit, mit der Göring-Eckardt die brutalen Hartz4-Reformen als – rätselhaft erfolglosen – Versuch der Gleichstellung präsentiert, ist eine Warnung für alle, die nicht wollen, dass unsere Zukunft so aussieht.

RSS
Follow by Email
Twitter
Google+
LINKEDIN
Whatsapp
Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann verpassen Sie keine Artikel mehr! Drücken sie auf den folgenden Link/Button und geben Sie Ihre Email-Adresse an, um über neue Artikel informiert zu werden.

33 Comments

  • Männer sollten sich endlich mal zusammentun und auf einen dreitägigen Männerstreik gehen. Danach schauen wir mal wie weiblich die Zukunft tatsächlich ist.

    • „Mann der Arbeit, aufgewacht!
      erkenne deine Macht!
      „Alle Räder stehen still,
      wenn dein starker Arm es will““

      Männer aller Länder vereinigt euch.

  • Welches Signal für die Gesellschaft ist es, wenn man eine Frau zur Chefin einer Organisation macht, in der laut Grundgesetz ausdrücklich nur Männer zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden können?

    Gegen das männliche „Privileg“, im Krieg verheizt zu werden, setzt sich erstaunlicherweise niemand ein.

  • „Die Freimütigkeit, mit der Göring-Eckardt die brutalen Hartz4-Reformen als – rätselhaft erfolglosen – Versuch der Gleichstellung präsentiert, ist eine Warnung für alle, die nicht wollen, dass unsere Zukunft so aussieht.“

    Interessanter Blickwinkel, so hatte ich das noch garnicht gesehen. Aber darauf läuft es am Ende wirklich hinaus; alle menschen sollen gleichgestellt werden, jeder hat die gleichen Ansprüche, wer und wie das finanziert wird ist uninteressant. Die blöden Malocher sind eh alle Sexisten und Rassisten.

  • Eine gute Analyse der feministischen Partei. Leider wissen die allermeisten – insbesondere männlichen – Wähler nicht, welche männerfeindliche Ideologie sie unterstützen, wenn sie die Grünen wählen. Die Grünen werden von den meisten immer noch aus ökologischen Gründen gewählt und den Grünen gelingt es zur Zeit sehr gut, auch mit Hilfe der von ihnen unterstützen und geförderten Friday for Future-Aktivitäten, die ökologischen Themen in den Vordergrund zu stellen. Im Hintergrund arbeiten sie aber weiter an der Durchsetzung ihrer radikalfeministischen Agenda.

    • Öko, is klar. Als alles im EU-Wahlwahn fixiert war, haben die Grünbrauns mal eben still und heimlich schnell noch die den Frackingscheiß durchgewunken ( das hing nämlich genau von ihnen ab ). Voll Öko, ey …..
      Reine Imperialisten sind das!

    • Die Grünen werden von den meisten immer noch aus ökologischen Gründen gewählt und den Grünen gelingt es zur Zeit sehr gut, auch mit Hilfe der von ihnen unterstützen und geförderten Friday for Future-Aktivitäten, die ökologischen Themen in den Vordergrund zu stellen.

      Ja, die Grünen werden von vielen gewählt, weil man ihnen einen ökologisch ausgerichteten Umbau der Wirtschaft zutraut. Die Sache hat aber einen Haken: Die sogenannte Energiewende, die in der BRD vor allem von den Grünen gefordert und voran getrieben wird, ist eine gewaltige Verschwendung von Ressourcen, ohne dass die angestrebten Ziele erreicht würden.
      Wenn das CO2 das Problem ist, dann hätte man die Kernkraft ausbauen sollen. Die Stilllegung der AKWs aber ist wiederum auf die Grünen zurück zu führen. Stattdessen wird jetzt über die Besteuerung von Fleisch diskutiert. Das ergibt alles keinen Sinn. Da ist nichts rational durchdacht. Das alles gleicht viel eher dem Aktionismus einer Doomsday-Sekte.

  • Das ist exakt der Punkt, bei dem ich immer dachte, diese Ungerechtigkeit vor dem Lebenswerk müsste doch auch den letzten Nieten in der Bundesregierung klar und ersichtlich sein; gesunder Menschenverstand eben:

    „Auch wer mehrere Jahrzehnte gearbeitet und in die Sozialkassen eingezahlt hat, ist damit nach kurzer Zeit – in der Regel nach einem Jahr – auf dem gleichen Stand wie jemand, der noch nie gearbeitet hat. Das heißt: Nach kurzer Zeit wird die Lebensleistung von Menschen in der Erwerbsarbeit pulverisiert, als ob es sie nie gegeben hätte.“

    Und das man damit Arbeitnehmer, welche Jahrzehnte gearbeitet haben, stigmatisiert, in dem man sie mit denen auf eine Stufe stellt, die nie in ihrem Leben einen Hammer geschwingt haben (oder dies garnicht wollten) erschien mir mehr, als nur klar und deutlich ersichtlich.

    Ich dachte, diese himmelschreiende Ungerechtigkeit muss und kann doch nicht die Legeslative passieren und Gesetz werden. Aber weit gefehlt, denn Katrin Göring-‚Fettkinn‘ klärt uns alle auf:

    Damals ging es auch darum, dass wir die alte Arbeitslosen- und Sozialhilfe abschaffen, damit die Menschen darin nicht mehr ungleich behandelt werden. Die Lage vieler Frauen hat sich dadurch zwar etwas verbessert, im Endeffekt führte das aber nicht dazu, dass es weniger Frauen in Armut gab.

    Aha, die heilige „Gleichstellung“. Sie steht ja so im Grundgesetz, dass hat sie allen Ernstes wirklich mal fabuliert. Millionen soll es schlechter gehen, damit ein paar Care-Paketlerinnen nun nicht mehr zum Ex-Werktätigen aufgucken müssen oder nun die Frau endlich auf Augenhöhe lebt.

    Ich könnte nur noch, pardon, kxtzen, wenn ich solch eine Scheixxe lese. Eine saturierte Ungelernte labt sich an der Gleichheit der untergeben Masse; widerlich!

    Von diesem unsäglichen Trio des Grauens im Einheitslook und -grinsen will ich jetzt gar nicht erst anfangen …

    • 1. ist man heute kein Jahr arbeitslos.
      2. hat man auch in einem Jahr immer noch mehr Geld als jemand, der nie arbeiten war.
      3. ist Hartz4 viel zu viel.

  • Ich verstehe, warum man der Meinung sein kann, dass die SPD (!) die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe niemals zur Grundsicherung hätte zusammenlegen dürfen.

    Ich sehe diese Zusammenlegung rein sachlich hingegen positiv. Die Arbeitslosenhilfe bis 2002 ermöglichte es Arbeitslosen, jahrelang bei 53 Prozent ihres vorherigen Nettogehalts arbeitslos zu sein. Das konnten ganz nette Sümmchen sein. Und das galt damals auch für Personen, die vielleicht nur drei Jahre lang gearbeitet hatten, bei gutem Gehalt. Allerdings schauten die Arbeitsämter gerade bei Jüngeren häufiger drauf und verlangten entsprechende Bemühungen zur Arbeitsaufnahme.

    Bei Älteren war das selten der Fall. Und so wurde insbesondere bei der Generation Ü55 diese Möglichkeit auch von den Arbeitgebern als Instrument gesehen, sich von Mitarbeitern kostengünstig zu trennen. Beispiel: Der Mitarbeiter wurde mit 58 entlassen, erhielt dann maximal 32 Monate Arbeitslosengeld (60 Prozent des Nettolohns), dann war er 60. Danach erhielt er unbegrenzt Arbeitslosenhilfe (53 Prozent des Nettolohns) bis zur Frührente mit 63. Wenn der Nettolohn vorher nicht schlecht war (z.B. 4000 Mark), dann konnte der dann Arbeitslose mit Zahlungen von 2000 bis 2400 Mark pro Monat rechnen.

    Ich will niemanden verdammen, der damals derartige Angebote zum frühzeitigen Ausscheiden aus dem Arbeitsleben angenommen hat; ich würde das vielleicht auch tun. Aber in einer alternden Bevölkerung wie der deutschen war das m.E. gesellschaftlich gesehen immer weniger tragbar.

    Die damaligen Reformen waren effektiv, denn sie haben die Arbeitsmarktbeteiligung der Über-60-jährigen in Deutschland stark gesteigert. Wie auch immer man das nun beurteilt, positiv oder negativ.

    • Hallo,
      ich stimme dem zu! Gerade in Berlin-Kreuzberg war zu beobachten, dass sich durch die Arbeitslosenhilfe, die dann noch mit Schwarzarbeit aufgebessert wurde, ein richtiggehender „Großstadt-Adel“ gebildet hat, der zwar große Reden schwang, aber nie dauerhaft einer wirtschaftlich tragfähigen Erwerbstätigkeit nachgegangen ist. Natürlich war/ ist es auch genau dieser Personenkreis, der Träumereien von der Umverteilung andernorts hart erarbeiteten Geldes nachhing/ -hängt…

      Gruß aus der Anstalt

    • Das halte ich, auf die breite Masse bezogen, für eins dieser üblichen Klischees. Ähnlich wie jetzt bei den heutigen Hartz IV Empfängern .

      Die meisten Menschen die mit Hartz IV abgespeist werden sind nicht arbeitsscheu und faul, man lässt sie nicht arbeiten. Zumindest nicht gegen einen anständigen Lohn.
      Ich weiß aus eigener Erfahrung – und ich kenne daher auch nur einige Leute, die mit ALG2 leben mussten und froh waren in Ein-Euro-Jobs oder ähnlichen Maßnahmen unterzukommen. Viele dieser Menschen haben sogar nach dem Ende der Maßnahme noch freiwillig „ehrenamtlich“ (gleichbedeutend mit kostenlos) weitergearbeitet, weil ihnen sonst Anerkennung, Lob und insbesondere die Beschäftigung gefehlt hätten.

      Das mag sicherlich die eine oder andere Ausnahme geben aber ich wage zu behaupten, dass die Geschichten vom arbeitsscheuen und faulen Sozialhilfe- bzw. Hartz IV Empfänger ein Dauer wiederholtes Märchen ist.
      Ebenso wie die ausufernde Schwarzarbeit, die solche Menschen angeblich andauernd betreiben.

  • „Ich möchte nun natürlich keine Spaßbremse sein und fragen, was denn eigentlich so toll ist an einer Zukunft, die ungefähr die Hälfte der Menschheit ausschließt und die verbleibenden Hälfte auf die richtige politische Gesinnung festlegt.“

    Dann könnte man als Mensch männlichen Geschlechts endlich selbstverständlich und ohne Bedenken schöne Sachen und Kleider tragen, ohne bespuckt und bepöpelt zu werden. wenn die männliche Hälfte weg wäre und müsste nicht mehr die olle Transkarte zücken. So beschissen wie der Männerkörper aussieht sehen auch die Männerlumpen aus.

  • Auch wenn ich kein ausgewiesener Steuerrechtler bin und mich dafür nur interessiere, so würde ich doch mal versuchen, die Kosten für Miete etc. am Ort Deiner Tätigkeit als doppelte Haushaltsführung geltend zu machen. Es ist ja anerkannt, dass – schon wegen Art. 6 Abs. 1 GG – diese Kosten bei doppelter Haushaltsführung von Ehegatten anerkannt werden – sogar dann, wenn beide Ehegatten unter der Woche auswärts tätig sind und sich am Wochenende an einem gemeinsamen „dritten Ort“ treffen.
    Diese Rechtspraxis/ -sprechung erscheint mir auf den Fall der Trennung vom Kind – auch wegen Art. 6 Abs. 1 GG, Schutz von Ehe und Familie – übertragbar.
    Man müssste das nur ausreichend verargumentieren und bereit sein, eine Klärung bis zum Bundesfinanzhof oder gar das Bundesverfassungsgericht durchzufechten.
    Ich sehe nur so die Möglichkeit, die etablierten Verhältnisse (Besuche des Vaters bei seinem Kind als „Privatvergnügen“) zu durchbrechen.
    Für Bezieher von HartzIV ist übrigens anerkannt, dass diese Anspruch auf zusätzliche Leistungen für Besuche beim eigenen Kind haben. Die dafür gefundenen Argumente erscheinen mir übertragbar.
    Es müsste sich nur ein Betroffener finden, der bereit ist, ein solches Verfahren zu führen und letztlich auch zu finanzieren. Verbesserungen für Väter wird es nur kleinteilig im bestehenden System geben!

  • Trotz des Faktes, dass Frau Göring-Eckardt ’niemals eine Berufsausbildung beendet‘ hat, ist sie ja nun doch schon immer recht geschickt in den oberen Machtebenen unterschiedlicher politischer Systeme unterwegs gewesen. Hierbei ja auch bereits ebenso früh und tüchtig wie ihre Kollegin Frau Dr. Merkel: dass beide die deliziöse Gemeinsamkeit teilen, FDJ-Sekretärinnen für Agitation und Propaganda gewesen zu sein, wird ja leider nicht besonders oft erwähnt, zeichnet jedoch ein erschreckendes Bild auch des bundesdeutschen Politsystems.

    Ebenso würde ich den Autor doch herzlich darum bitten, bei unserer EU-Kommissionspräsidentin Frau v.d. Leyen und deren Führung des Verteidigungsministeriums nicht bloß vom ‚Verdacht auf Korruptheit‘ zu sprechen.

    Frau von der Leyen holte damals – durchaus in vielen Kreisen mit Erstaunen und Murmeln quittiert – Katrin Suder ins Ministerium als ihre Staatssekretärin. Frau Suder kam direkt von McKinsey. Die skandalöse Flut an Beratungshonoraren ging fast ausschließlich an McKinsey.

    Mittlerweile ist v.d.Leyens Sohn Partner bei McKinsey in den USA.
    MfG

  • Mit Anfang 20 habe ich mich intensiver damit beschäftigt und feministische Theologie studiert.

    Hier stellt sich die rhetorische Frage, welcher Arbeitnehmer sich mit solchem Personal identifizieren kann. Ich weiss ja nicht, wie es euch geht, aber mir rollen sich die Zehennägel auf, wenn ich „feministische Theologie“ nur schon höre. Ich habe grösste Mühe, einen Schreikrampf zu unterdrücken.
    Was die Gleichstellung anbelangt: Das ist sinnloser Aktionismus der politischen Klasse, ein Politik-Substitut. Die Verteilung von Einkommen und vor allem Vermögen lässt sich messen. Wird von Frau G.E jemals Bezug auf die Vermögensverteilung/Einkommensverteilung genommen und mit statistischen Daten unterlegt? Das wäre ja mal was Handfestes, über das zu diskutieren es sich lohnte. Statistik ist aber wahrscheinlich nicht Teil der Ausbildung zur „feministischen Theologin“. Frauen sind besonders betroffen, von was auch immer, mehr muss man nicht wissen.

    • Scheint logisch, daß sie von der DDR-Staatsideologie zur BRD-Grünkirchenidiotologie gewechselt hat. Sicherlich eine reine Frage der möglichst absatzlosen Anschlußfähigkeit.

      Nun ist sie Evangelenfunktionärin und ungewählte Grünkirchenchefin und predigt u.a. den Mutterkultfetischismus, passt doch exakt.

    • ‚Was die Gleichstellung anbelangt: Das ist sinnloser Aktionismus der politischen Klasse, ein Politik-Substitut.‘

      Mit Verlaub: dieser Satz erscheint Dir vielleicht aus Deiner Sicht richtig; er ist aber objektiv falsch.

      Die Gleichstellung ist aus Sicht der Machthaber keineswegs sinnlos, sie dient der Akkumulierung von noch mehr Macht und der Installierung von noch mehr Umverteilung, deren Kontrolle wiederum bei den Machthabern liegt. Es handelt sich somit um ein höchst erfolgreiches Konzept zur weiteren Versklavung der Untertanen und zur weiteren Privilegierung der Machthaber. Und das Bedrückendste ist: dieses Konzept funktioniert.

      Der Trieb zur Akkumulierung von Macht und Geld. Damit lässt sich die Handlungsweise der gesamten Politik erklären.

      Deswegen finde ich es auch so amüsant, wenn Naive tatsächlich glauben, dass die Politik (oder vielmehr eine ‚bessere Politik‘) die Lösung aller Probleme sei. Bestenfalls wird die Politik die bestehenden Probleme verwalten, schlimmstenfalls wird sie sie ins Unendliche vergrössern – tendenziell eher letzteres.

  • Meine Sichtweise zu einem Teilaspekt des Artikels, zur unbezahlten Care-Arbeit von Frauen:

    Männer, die ganz Tolles leisten und deswegen besonders geachtet werden, können das ja nur, weil sie ihre ganze Kraft auf ein Ziel konzentrieren können. Nicht ganz zu unrecht sagen Feministinnen, das sei diesen Männern nur möglich, weil sie sich in allen andern Dingen auf ihre Frau verlassen können. Eine gängige Redewendung lautet: „Die Frau hält ihm den Rücken frei.“

    Nun seh ich mir die Situation der Frauen an, die derart ihre ganze Kraft in die Care-Arbeit stecken; natürlich einschliesslich den Haushalt für die eigene Familie. Für Lohnarbeit reicht es nicht, und trotzdem verhungern sie nicht, haben ein Dach über dem Kopf und können sich schön kleiden. Ja wie geht das denn, wie kann die Frau diesen tollen, den Mitmenschen zugewandten Einsatz ohne eigene Lohnarbeit leisten? Die Antwort ist dieselbe wie oben, nur mit umgekehrten Rollen: „Durch seinen Verdienst hält ihr der Mann den Rücken frei.“

  • Frage an Lucas, off topic.
    Erinnere ich mich richtig, dass du mich einmal zurecht gewiesen hast, als ich Antje Schrupp sinngemäss als „Polit-Lesbe“ bezeichnete und du sagtest, dass sie verheiratet sei und drei (?) Kinder habe? Es sei ausserdem erstaunlich, dass ihr, obwohl Mutter von Kindern, Lesbentum unterstellt werde? Ich kann die Stelle nicht mehr finden, stelle aber fest, dass A.Schrupp nach eigener Aussage nie schwanger war und ihre Aussagen im nachfolgend verlinkten Interview eine lesbische sexuelle Orientierung zumindest nicht völlig unwahrscheinlich erscheinen lässt.
    http://archive.is/0L8dB

    • „….lesbische sexuelle Orientierung zumindest nicht völlig unwahrscheinlich erscheinen lässt.“

      Sehr zurückhaltend formuliert.

      Ob es etwas mit der sexuellen Orientierung zu tun hat, weiss ich nicht.

      Dass aber viele der feminismustragenden Damen eine extreme Art des Narzissmus an den Tag legen ist, offensichtlich.

      Man kann das ja noch weiterspinnen:

      https://www.zeit.de/kultur/2019-08/kapitalismuskritik-kindererziehung-familie-abschaffung-kommunismus

      In Kurzform: Ich will alles, aber mich um nix kümmern müssen und keine Verantwortung tragen.

      Dass diese Verhaltensweise bei Menschen, die – warum auch immer – keine Kinder haben (wollen), häufiger stark ausgeprägt ist, kann ich in meinem Bekanntenkreis jedenfalls auch beobachten. Letztendlich eine Art der Infantilität.

      Aber das hatten wir, glaube ich, schon mal.

      • Mir ist die sexuelle Orientierung als solche ziemlich unwichtig und interessiert mich nicht sonderlich. Ich stelle aber fest, dass im Zuge der Identitätspolitik Lesbentum politisch aufgeladen wurde und all zu oft mit einer vulgären Männerfeindlichkeit einhergeht. Insofern interessiert es mich dann doch wieder, weil es nicht mehr bloss um sexuelle Orientierung und die Forderung nach Akzeptanz derselben geht.

    • Ganz großes Dankeschön an Pjotr für den Archive-Link, sonst hätte ich den Mist nämlich nicht angeklickt!
      Und das Ding ist wirklich interessant, da Schrupp, als Extrem-Mainstreamsetter offen zugibt, daß die Politik heutzutage die Vermehrung als politisch en Detail zu steuernde Ressource betrachtet und somit die Anerkennung der desbezüglichen Privatrechte für abgeschafft!
      Das ist ein ganz dicker Hammer von unbedingtem öffentlichem Interesse!

      • Der Rest von dem schruppschen Rotz ist übrigens dermaßen widerlich, daß einem der Appetit vergeht. Es macht noch nicht mal Sinn das Satzweise zu demontieren, da man dazu ganze Artikelserien schreiben müßte, um es umfassend abzuarbeiten.
        Da muß hier der Hinweis auf Crumar’s These reichen: Die hat sicherlich so extreme kognitive Dissonanzen, daß sie keinerlei realistischer Wahrnehmung zu den relevanten Punkten fähig ist.

    • Es ist denkbar, dass Frau Handricks Äußerung aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Sie schien zum Ausdruck bringen zu wollen, dass sie „Sorgen und Nöte“ nicht als rechtfertigenden Vorwand für neofaschistische Aufmärsche durchgehen lassen will. Und damit hätte sie vollkommen recht!

      Man müsste wissen, was sie gefragt wurde und was sie noch so gesagt hat.

Leave a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.