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Kinderfolter – Der ARD-Film „Weil du mir gehörst“

geschrieben von: Lucas Schoppe

Der wichtige ARD-Film „Weil du mir gehörst“, die Kritik daran – und seine Hintergründe

Der Fernsehfilm Weil du mir gehörst, entstanden nach einem Drehbuch von Kathrin Bühlig und unter der Regie von Alexander Dierbach, wird schon vor seiner Ausstrahlung am heutigen Abend (12. Februar um 20.15 Uhr in der ARD) heftig diskutiert. Viele, die erleben, wie Kinder unter den Zuständen im deutschen Kindschaftsrecht leiden, begrüßen den Film erleichtert – andere, die von diesen Zuständen profitieren, kritisieren ihn deutlich. Der Alleinerziehendenverband VAMV beispielsweise mobilisiert auf seiner Facebook-Seite gegen ihn. 

Wer immer sich mit den Bedingungen auseinandersetzt, unter denen heute Familien agieren und Kinder in Deutschland aufwachsen, sollte diesen Film sehen. Er ist ein überzeugendes Beispiel dafür, wie ein Fernsehfilm zu wichtigen Diskussionen beitragen kann. 

  1. Ein Kind unter Glas – Die Handlung des Films
  2. Ist das Unglück des Kindes unausweichlich? – Zur Rolle der Institutionen
  3. Profiteure kindlichen Leids – Die ökonomische Basis und der politische Überbau
  4. Ist Gewalt Quatsch? – Elternentfremdendes Verhalten und seine politische Dimension
  5. Mütterfantasien – Moderne Elternbilder und ihre Feinde

Achtung: Für diese Kritik erzähle ich die Handlung des Films, daher enthält der folgende Text Spoiler.

 

Ein Kind unter Glas – Die Handlung des Films

Ein Engel in einer Schneekugel, in der Kälte und durch Glaswände rundum abgetrennt von der Außenwelt – dann ein Schmetterling, der in einem Glas gefangen ist: Die ersten Bilder des Fernsehfilms „Weil du mir gehörst“, der am 12. Februar 2020 in der ARD ausgestrahlt wird und der bereits in der Mediathek zu sehen ist, verweisen schon auf die Situation des Kindes, das in seinem Mittelpunkt steht. Anni (Lisa Marie Trense), im Laufe des Films sieben und acht Jahre alt, ist die Tochter von Julia (Julia Koschitz) und Tom (Felix Klare), einem geschiedenen Paar.

Dann beginnt die Handlung in einem Richterzimmer, in dem Anni zu ihrem Verhältnis zum Vater befragt wird. Den möchte sie nicht mehr sehen: Sie sagt, dass sie Angst vor ihm habe, dass er gewalttätig wäre, und zum Beweis zeigt sie eine Schnittwunde in ihrer Hand vor, die er ihr zugefügt habe. Der Film führt so gleich zu Beginn ein negatives Vaterbild vor, das wohl allen vertraut ist, die schon einmal mit Sorgerechtsstreitigkeiten zu tun hatten.

Dann aber erzählt der Film die Vorgeschichte dieses Gesprächs, und schon die nächste Szene setzt einen scharfen Kontrast zum Vorangegangenen: Im Jahr zuvor richten Tochter und Vater ihr Zimmer in der Wohnung ein, in der er mit seiner neuen Partnerin lebt. Das Vater-Kind-Verhältnis ist innig, harmonisch und liebevoll.

Anni lebt hier schon bei der Mutter, aber beide Eltern haben auch nach der Trennung das gemeinsame Sorgerecht für sie, und sie ist alle vierzehn  Tage ein Wochenende lang bei Tom. Für Julia aber ist das schwer zu ertragen: Sie ruft immer wieder an, während Anni beim Vater ist, kontrolliert die Tochter und leidet offenbar selbst unter Verlassensängsten. Dass Tom nun mit einer anderen Frau zusammenlebt, und dass beide gemeinsam Zeit mit der Tochter verbringen, ist für Julia offensichtlich kaum zu ertragen.

So agitiert sie dann immer gezielter gegen das Vater-Kind-Verhältnis: Sie redet gegenüber der Tochter negativ über ihn, und als er sich an einem Besuchswochenende angekündigt verspätet, verschweigt sie ihr die Nachricht des Vaters, erweckt ihr den Eindruck, dass der Vater an ihr desinteressiert wäre, und fährt mit der Tochter zu ihren Eltern.

Dort hat auch Julias eigene Mutter noch nicht verwunden, dass Tom nun mit einer anderen Frau zusammenlebt, und auch sie versucht Anni den Eindruck zu erwecken, der Vater interessiere sich nicht für sie.

Als Julia und Anni aus dem Wochenende von den Eltern zurückkehren, wartet Tom schon auf sie – wütend, dass die Mutter mit der Tochter an seinem Besuchswochenende weggefahren ist. Dass Tom beschwört, nur wenig zu spät gekommen zu sein und seine Verspätung angekündigt zu haben, wischt Julia Anni gegenüber beiseite: „Ja, dann lügt der Papa leider.“

An einem späteren Besuchswochenende steht Tom vor einer leeren Wohnung: Julia ist offenbar trotz geteilten Sorgerechts mit Anni fortgezogen. Seine Anwältin kann ihm schließlich die neue Adresse mitteilen, aber als Tom dort auftaucht, eskaliert der Elternstreit im Beisein Annis, beide schubsen sich, und schließlich wird Tom durch die herbeigerufene Polizei aufgefordert, Distanz zu Mutter und Tochter zu halten. Vor Gericht wird ihm eine dreimonatige Kontaktsperre auferlegt, da die Tochter vor den elterlichen Konflikten geschützt werden müsse.

Diese Kontaktsperre nutzt die Mutter, um die Tochter ganz vom Desinteresse des Vaters zu überzeugen: Sie erklärt ihr nicht, dass sie selbst diese Sperre beantragt hatte, sondern erweckt ihr den Eindruck, der Vater habe von sich aus alle Besuche eingestellt – einschließlich eines schon lange versprochenen Tauchurlaubs mit der Tochter. Dass Tom von seiner Anwältin nur mit großer Mühe überzeugt werden konnte, das Kontaktverbot nicht zu verletzen, und dass er ihr nur fernbleibt, um die Vater-Tochter-Beziehung nicht vollständig zu riskieren – das kann Anni natürlich nicht wissen.

Sie versucht aber, ihn telefonisch zu erreichen – unter einer Nummer, die ihre Mutter ihr gegeben hat und unter der sie nur ihrer Mutter selbst Antworten aufs Band spricht. In einer Szene hört Julia die verwirrten, bittenden Nachrichten der Tochter an den Vater ab, ruft sie dann unter derselben Nummer zurück, sagt aber nichts und lässt die verzweifelte Kleine in der Luft hängen – mit dem Gefühl, der Vater würde ihr sein Desinteresse direkt demonstrieren.

Kinderfolter.

Anni, enorm verletzt, möchte schließlich gar nichts mehr mit dem Vater zu tun haben, und Tom wird erst von einer Mitarbeiterin des Jugendamtes aufgeklärt, dass sie offenbar unter dem Eltern-Entfremdungs-Syndrom (PAS – Parental Alienation Syndrome) leide. Julia aber setzt vor Gericht das alleinige Sorgerecht durch, weil dort nicht geklärt werden kann, ob sie selbst die Verantwortung für die Vater-Tochter-Entfremdung trägt.

Als sie aber auch noch die Besuche Toms ganz unterbinden möchte, schreitet der Richter ein, den wir in der ersten Szene des Films kennengelernt haben. Er widerspricht einem Aussetzen des Umgangs, setzt wieder beide Eltern als Sorgeberechtigte ein und verpflichtet sie zu einer gemeinsamen Beratung. Auch wenn der Richter reale Vorbilder hat, vor allem wohl den Entwickler des Cochemer Modells Jürgen Rudolph, wirkt er hier wie ein Deus ex machina aus dem klassischen Drama, der die Handlung zu einem versöhnlichen Ende führt, das nicht mehr zu erwarten war.

 

Ist das Unglück des Kindes unausweichlich? – Zur Rolle der Institutionen

Als „echtes Problem unserer Zeit“ wurde die Eltern-Kind-Entfremdung beim Festival des deutschen Films vorgestellt, das „Weil du mir gehörst“ schon im vergangenen September im Programm führte. Nach Zahlen des Bundesfamilienministeriums leben tatsächlich mehr als eine halbe Million Kinder in Deutschland bei nur einem Elternteil, weit überwiegend bei der Mutter, und das ist durchaus eine Konstellation, die elternentfremdendes Verhalten fördern kann.

Dass allerdings, wie die Ankündigung im Festival schließt, „nicht das Kindesglück, sondern das Kindesunglück unausweichlich ist“ – das stimmt einfach nicht. Tatsächlich ließe sich an diesem Unglück ja sehr leicht etwas ändern, und warum das im Film bis zum Ende nicht getan wird, bleibt dort unklar.

„Weil du mir gehörst“ konterkariert die gängigen, auch politisch gern genutzten Bilder der fürsorgenden und aufopferungsvollen Mutter und des desinteressiert-egoistischen Vaters, indem es diese Bilder aufgreift und dann seine eigene Geschichte dagegen erzählt. Allein dieses Aufbrechen von Geschlechterklischees ist ein großes Verdienst, und ein noch größeres ist es, dass die Schädigung der Tochter durch die Entfremdung vom Vater überzeugend und einprägsam sichtbar wird.

Nachvollziehbar zeigt der Film auch die Hilflosigkeit des Vaters, der wütend ist – der nicht versteht, warum er nicht einfach bei seiner Tochter sein kann – und der einsehen muss, dass jeder offene Konflikt seine und seiner Tochter Situation nur noch schlimmer macht. Das wird hier so präsent, dass ich beim Anschauen in der Mediathek die Handlung öfter einmal anhalten musste, weil sie mich zu sehr an meine eigene Geschichte mit unserem Sohn und seiner Mutter erinnerte.

Unklar aber bleiben die Rahmenbedingungen. Die Mitarbeiterin im Jugendamt unterstützt den Vater fraglos, und ein Richter verhindert schließlich beherzt weitere Vater-Tochter-Entfremdungen. Das mag in Einzelfällen so durchaus möglich sein, es ist aber nicht realistisch zu erwarten. Es ist nach allem, was ich kennengelernt habe, nämlich eine gewöhnliche Erfahrung entsorgter Väter, dass nicht nur die Mutter des gemeinsamen Kindes zu einer Gegnerin wird – sondern dass sie sich dabei auch in einem System wiederfinden, das Vätern in ihrer Beziehung zu ihren Kindern kaum Hilfe bietet.

Der Film erklärt Julias Verhalten mit ihren eigenen Enttäuschungen und Verlassensängsten. Solche Gefühle aber sind nach Trennungen durchaus gängig, und in aller Regel auch auf beiden Seiten – sie erklären aber nicht die gezielte Schädigung des Kindes.

Vor allem aber deutet der Film so ein politisches in ein psychologisches Problem um. Julia handelt hier so, wie sie handelt, weil sie so tief enttäuscht und verängstigt ist, dass sie schließlich krankhaft und krankmachend agiert. Das ist politisch allerdings bestenfalls die halbe Wahrheit.

Würde nämlich Julia in der Welt außerhalb des Filmes leben, dann würde sie nicht einfach nur aufgrund von tief empfundenen Enttäuschungen agieren – sondern sie würde es auch deswegen tun, weil sie es eben ganz einfach tun kann.

Auch für die allmähliche Eskalation ihres Verhaltens gäbe es in der Realität außerhalb des Filmes noch eine ganz andere Erklärung als allein die ihrer persönlichen Psychodynamik: Sie würde nämlich merken, dass sie immer weiter und weiter gehen kann, ohne dass jemand sie stoppt.

Ich weiß, dass solche Bemerkungen leicht als Ausdruck der Verbitterung eines Trennungsvaters erscheinen können, der mit ein paar Beraterinnen Pech hatte. Tatsächlich fühle ich mich in meiner persönlichen Situation allerdings gar nicht sonderlich verbittert, und ich habe neben einigen deprimierenden Erfahrungen auch Jugendamtsmitarbeiterinnen erlebt, die durchaus hilfreich waren, und Richter, die den Umgang zwischen mir und unserem Kind gesichert haben.

Ich kenne aber auch eine Menge anderer Fälle, und ich weiß auch, auf was für einem dünnen Grat ich als Vater oft balanciert bin: Wäre ich immer wieder in Konflikte mit der Mutter getreten, würde ich unser Kind wohl heute nicht mehr sehen können – hätte ich alle Konflikte mit der Mutter vermieden, dann hätte ich aber ebenfalls längst die Chance auf einen regelmäßigen Kontakt zu unserem Kind verloren.

 

Profiteure kindlichen Leids – Die ökonomische Basis und der politische Überbau

Nur ganz kurz klingt in dem Film daher auch eine Frage an, die früher einmal für politische Analysen mit einem halbwegs linken, aufgeklärten Anspruch selbstverständlich war: Nämlich die Frage nach der ökonomischen Basis der vorgeführten furchtbaren Situation. In einer Szene erzählt ein Vater, dass der Versuch, den Kontakt zu seinem Kind zu behalten, etwa 80.000 Euro an Anwalts- und Gerichtskosten verursacht hat. In einer anderen Szene bittet der Anwalt Julias um einer schnellere Zahlung.

Tatsächlich sind die Eltern-Kind-Konflikte, die hier vorgeführt werden, Grundlage für ein Millionen-, vermutlich auch Milliardengeschäft: für Anwälte, die von endlosen und scharf konflikthaften Verfahren profitiere, aber auch für Verbände. Der Alleinerziehendenverband VAMV erhält allein für seine Bundesgeschäftsstelle pro Jahr über 400.000 Euro aus Steuermitteln, dazu kommen noch erhebliche Mittel für die Jahresverbände. Natürlich hat ein solcher Verband ein erhebliches eigenes Interesse daran, dass die Zahl der Kinder nicht abnimmt, die nur bei einem Elternteil leben. Es war so durchaus konsequent, dass er kaum verblümt die Verweigerung der Kommunikation mit dem Vater als Möglichkeit der Mutter hinstellte, ein gemeinsames Sorgerecht zu verhindern.

Die langjährige Vorsitzende des Verbandes, Edith Schwab, empfahl gar unverhohlen und öffentlich, eine Mutter sollte dem Kind erzählen, der Vater sei gestorben, um den Vater-Kind-Kontakt und die Sehnsucht des Kindes nach dem Vater zu unterbinden. Das ist noch drastischer und sadistischer als das, was die Julia im Film ihrer Tochter antut – doch als Schwab ihre Empfehlung 2012 im Gespräch mit einer Journalistin abgab, war sie schon Trägerin eines Bundesverdienstkreuzes.

Selbst solch eine extreme Position wie die von Schwab ist eben Teil bundesdeutscher Normalität – einer Normalität, die ich mir selbst niemals hätte vorstellen können, bevor ich damit als Trennungsvater selbst konfrontiert war.

Politisch werden solche Haltungen unter anderem durch negative Väterbilder orchestriert. Die mit routinierter Empörung wiederholten Klage über Väter, die angeblich den Unterhalt verweigern würden, steht zwar auf einer erbärmlich schlechten Faktenbasis, ist aber wirkungsvoll. Vor allem setzt sie stillschweigend voraus, dass es eben die Aufgabe der Väter wäre, Kind und Mutter finanziell zu versorgen – selbst dann, wenn sie das Kind kaum noch oder gar nicht mehr sehen können.

Es stört die Evangelische Kirche in Deutschland auch überhaupt nicht, dass eine Chefredakteurin einer evangelischen Kirchenzeitung Väter öffentlich als „Spermageber“ verhöhnt und die Erwartung an Mütter, mit den Vätern ihrer Kinder auch nach Trennungen zu kommunizieren, mit der Gewalt einer Zwangsheirat gleichstellt.

Das ist auch deswegen fatal, weil Beratungsstellen für Eltern eben oft von der Kirche getragen werden: Eine erfahrene Familienanwältin warnte mich nach der Trennung früh davor, dass Väter sich in solche  Institutionen darauf einstellen müssen, möglicherweise aus der Beziehung zu ihren Kindern herausberaten zu werden.

Es ist daher ein großer Fortschritt, dass nun in München eine eigene professionelle Beratungsstelle für Väter eingerichtet wird. Wenn das aber auch damit begründet wird, dass „von den bereits bestehenden Elternberatungsstellen (…) die Zielgruppe der Väter Studien zufolge kaum erreicht“ werde, dann ist das eben auch ein katastrophales Ergebnis für die bislang bestehende, teure Beratungslandschaft.

 

Ist Gewalt Quatsch? – Elternentfremdendes Verhalten und seine politische Dimension

Wenn wiederum die Position eines Elternteils, meistens des Vaters, so schwach ist, dann bietet das viel Raum für ein Verhalten wie das von Julia im Film. Sie kann Anni ja eben gerade deshalb beliebig beeinflussen, weil die Position des Vaters für das Kind überhaupt nicht mehr wahrnehmbar ist.

Daher ist die Auseinandersetzung mit den massiven Folgen elternentfremdenden Verhaltens eng verbunden mit der Forderung danach, die Doppelresidenz nach Trennungen zum Leitmodell zu erklären – statt des bislang faktischen Leitmodells der mütterlichen Einzelresidenz. Denn die Einzelresidenz begünstigt elternentfremdendes Verhalten erheblich.

Das ist dann auch ein Grund, warum Gegnerinnen der Doppelresidenz in aller Regel auch wütend oder höhnisch leugnen, dass es elternentfremdendes Verhalten überhaupt gäbe. Dass PAS „unwissenschaftlicher Quatsch“ wäre, behauptet beispielsweise die Bloggerin Christine Finke,  die für die Stiftung Warentest ein Buch über die Finanzierung von Alleinerziehung geschrieben hat. Ein solches Statement, für das Finke ausgerechnet auf eine Seite radikaler Mütterlobbyistinnen verlinkt, baut darauf, dass Finkes Leserinnen ihre Positionen ohnehin nicht kritisch überprüfen wollen.

 

Auch der Verband der Alleinerziehenden greift in seiner eingangs zitierten Kritik am ARD-Film diese Vorwürfe auf. Der Film leiste, so der Verband auf der verlinkten Webseite, leiste „keinen Beitrag zu einer differenzierten Sicht“ wähle eine „ausgesprochen einseitige Darstellung“, wenn er auf das „vermeintliche Syndrom“ PAS verweise.

Nun hat der VAMV selbst eigentlich  niemals irgendein Interesse an einer differenzierten Sicht des Problems gezeigt und begnügt sich auch in seiner Kritik mit pauschalen Abwertungen des PAS-Konzeptes. Differenzierter lässt sich die Diskussion so beschreiben:

Tatsächlich ist der Zweifel begründet, ob PAS denn tatsächlich ein klar abzugrenzendes „Syndrom“ ist – auch wenn die Diagnose schon lange nicht nur von juristischen, sondern auch von medizinischen Fachleuten verwendet  und als ernsthafte Form der Kindesmisshandlung eingestuft wird. Dass es aber elternentfremdendes Verhalten gibt, dass also ein Elternteil das Kind systematisch in Loyalitätskonflikte manövrieren und den anderen Elternteil beim Kind in Misskredit bringen kann – das bezweifelt eigentlich niemand, der auch nur basale Kenntnisse von Elternverhalten hat.

Was bezweifeln also der VAMV, Finke und andere? Dass Mütter sich so verhalten können, wie es der Film vorführt? Oder dass solch ein Verhalten negative Folgen für das Kind hat? Denn um es deutlich zu formulieren: Wer den Eindruck erweckt, es gäbe kein elternentfremdendes Verhalten, oder es wäre für Kinder nicht schädlich – der hat lediglich ein Interesse daran, dass für Eltern ein solch destruktives und gewalttätiges Verhalten auch in Zukunft problemlos möglich bleibt.

Tatsächlich konzentriert sich die Wut auf den Begriff PAS meist auf die Unterstellung, dass mit dem PAS-Vorwurf gewalttätiges Verhalten von Vätern verdeckt werden solle. Das muss tatsächlich im Einzelfall überprüft werden, und das erlebe ich umgekehrt auch selbst.

Unser Kind beispielsweise sagt, dass es von der Mutter, bei der es lebt, regelmäßig geschlagen werde. Wenn ich das aber Dritten gegenüber anspreche, dann werden diese Dritten auch die Möglichkeit einräumen, dass ich mit diesen Aussagen lediglich die Mutter in schlechtes Licht rücken möchte. Es gibt eben beides, und das eine schließt das andere logisch nicht aus: es gibt elterliche Gewalt und Eltern, die dem anderen Elternteil kalkulierend Gewalt unterstellen.

 

Mütterfantasien – Moderne Elternbilder und ihre Feinde

Wer die Möglichkeit elternentfremdenden Verhaltens pauschal ausschließt, schützt damit ein Mutterbild, das der Film „Weil du mir gehörst“ gezielt konterkariert: das Bild der aufopfernden, jederzeit absolut vertrauenswürdigen Mutter, die weiter nichts als das Wohl ihres Kindes im Auge habe.

Doch indem der Film die politischen, institutionellen und ökonomischen Voraussetzungen von Julias Verhalten übergeht oder allenfalls kurz andeutet, macht er aus einem politischen ein psychologisches Problem: Statt einem dysfunktionalen und schädigenden System wird die Verantwortung für die so bedrückend dargestellte Gewalt an Anni weitgehend einer kranken und schädigenden Mutter zugewiesen.

In der Realität außerhalb des Filmes aber wären eben beide Faktoren Ursachen für die seelischen Misshandlungen – die Mutter, die das Kind misshandelt, und Institutionen, die sie zu ihrem Verhalten ermutigen und die dieses Verhalten belohnen.

So wichtig also die Kritik an idealisierenden Mütterfantasien ist, so reicht es eben nicht, sie durch deutlich negativere Mütterfantasien zu ersetzen. Stattdessen müssten wir von Müttern ebenso wie von Vätern erwarten, dass sie zum Wohl ihrer Kinder mit dem anderen Elternteil kooperieren und dass sie gleichermaßen die Verantwortung für die finanzielle Versorgung des Kindes tragen – ein Aspekt übrigens, den der Film fast vollständig auslässt.

Politisch ist dann die Überlegung wichtig, welche institutionellen Voraussetzungen solche Eltern benötigen, um sinnvoll agieren zu können.

Auch wenn ein solches ab- und aufgeklärtes Elternbild von interessierten Akteuren bekämpft wird: Es ist aber eine Voraussetzung dafür, dass irgendwann einmal Kinder nicht mehr das erleben müssen, was Anni im Film Weil du mir gehörst erlebt.

 

 

Beim Filmfest in München wurde der Film bereits im letzten Sommer präsentiert, der Lotosritter hat damals eine Kritik dazu geschreiben.

Die Bilder stammen aus der Pressemeldung zum Film beim SWR.

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14 Comments

  • „Julia handelt hier so, wie sie handelt, weil sie so tief enttäuscht und verängstigt ist, dass sie schließlich krankhaft und krankmachend agiert. Das ist politisch allerdings bestenfalls die halbe Wahrheit.“

    Das mag sein, aber es ist vermutlich hilfreicher, die Dinge SO darzustellen, anstatt sämliche Kampfzonen zu eröffnen, die in diesem Kontext in der Realität zu besichtigen sind.

    Denn: damit ist ja gesagt, dass es EIN FEHLER ist, so zu handeln! Ein bedauerliches, leidvolles Geschehen, dass aufgrund psychischer Defizite zustande kam.

    Für einen 20.15-Uhr-Film im ÖR TV doch eine durchaus sinnvolle Botschaft.

    • @ Claudia Ich finde den Film sehr gut, und ich finde es auch gut, dass er in der ARD lief. Ich denke auch – um das Thema überhaupt aufzugreifen, muss man ja irgendwo einmal anfangen, und man kann nicht sämtliche Aspekte auf einmal abhaken kann.

      Für mich hat es aber auch eine persönliche Bedeutung zu betonen, dass es nicht allein an den Müttern (selten: den Vätern, bei denen das Kind lebt) liegt, sondern dass die institutionelle Rahmung ebenfalls einen großen Einfluss hat.

      Wer in der Situation steckt, als Vater und sicher auch als Mutter, wird Schwierigkeiten haben, sie ab und zu auch mit etwas Distanz betrachten zu können. Es ist nun einmal eine Situation, die an die Existenz geht.

      So, wie die Konstellation im Kindschaftsrecht ist, liegt es dann sehr nahe, dass Vater und Mutter regelrecht aufeinander gehetzt werden und dass ich als Vater den Eindruck bekomme, die Mutter wäre die Verursacherin aller Übel.

      Um das zu verhindern, ist es schon wichtig zu realisieren, dass die Mutter nicht allein agiert, und dass scheinbar vertrauenswürdige Institutionen – Jugendämter, VAMV etc. – Müttern ein destruktives Verhalten nahelegen können. Das Ganze dann orchestriert mit Unterstellungen wie der, dass der Vater das Kind eh nur sehen wolle, um die Mutter unter Druck setzen und kontrollieren zu können, etc.

      Kurz: Von Institutionen – auch von Parteien – wird das Familienrecht als Transmissionsriemen missbraucht, um politische Konflikte in die Beziehung der Eltern hinein zu transportieren – wo sie dann aber gar nicht mehr lösbar sind. (Dieses Blog hier ist für mich auch eine Möglichkeit, die Konflikte wieder auf die politische Ebene zu transportieren, auf die sie gehören.)

      Deshalb ist es m.E. jedenfalls für Trennungsväter sehr wichtig, sich diesem Spiel zu entziehen und sich nicht in der Wut auf die Mutter zu verlieren. Das bedeutet nicht, dass eine Mutter wie die im Film unschuldig ist. Es bedeutet aber, dass sie nicht die alleinige Verursacherin der Schmerzen ist, die mit der Situation verbunden sind.

      Und wenn es überhaupt eine halbwegs sinnvolle, humane Lösung geben soll – dann ist das ja ohnehin nur über die Verständigung der Eltern möglich.

  • Eigentlich sollte es so sein, dass Eltern nach Trennung/Scheidung weiter uneingeschränkt für die gemeinsamen Kinder Verantwortung tragen – so ist auch das Gesetz.
    Nun führen solche Trennungen aber häufig zu Verletzungen, die den Wunsch wecken, den/die Ex zu verletzen – Rache eben.
    Dass dies nicht auf dem Rücken geschieht, dafür sind die staatlichen Institutionen Familiengericht und Jugendamt eingerichtet.
    Oder sie sollten es zumindest sein. Denn die Wirklichkeit sieht leider sehr anders aus.
    Wo bei einem kleinen Schwelbrand die Feuerwehr gefragt ist, wird mit Benzin gelöscht und von Gerichten und Jugendämtern ein vernichtendes Großfeuer entfacht.

    In den Kommentaren auf der ARD Website unter der Diskussionsrunde fiel die Erschütterung und Betroffenheit vieler Schreiber auf. Sie gehen aber fehl, wenn sie eine Änderung bzw. überhaupt eine Aktivwerdung der POLITIK fordern, denn sowohl Kindesverschleppung, als auch die Verunglimpfung des anderen Elters sind längst verboten und könnten geahndet werden.
    Die Frage ist vielmehr, wohin sich die betroffenen entsorgten Eltern wenden können, wenn die dafür zuständigen Familiengerichte Konflikte pushen, statt abbauen?
    Unser Problem ist nicht in Berlin, sondern in Karlsruhe. Von dort stinkt der Fisch.

  • Leider ist alles, was dieser Film erzählt, sehr realistisch. Als betroffener Vater habe ich das nach der Trennung selbst sehr ähnlich erlebt.
    Angefangen hat es damit, dass unser Sohn, wenn er bei der Mutter war, viele Fehltage in der Schule hatte. Mir kam das seltsam vor, weil er bei mir nur selten krank war. Seine kleine Schwester erzählte mir, dass er seine Mutter austricksen würde, um nicht in die Schule zu müssen. Mir und meiner neuen Frau erzählte er, dass seine Mama ihm Alles glauben würde und Alles für ihn tun würde. Mir warf sie vor, ich würde nicht auf ihn achten und ihn krank in die Schule schicken und ich würde seine Bedürfnisse nicht berücksichtigen. Was definitiv nicht stimmt, meine Frau und ich sind sehr liebevoll mit den Kindern und miteinander und ich bin mir sicher, dass es ihm gut bei uns ging. Dass ich nicht alle materiellen Wünsche der Kinder erfülle, hat pädagogische und wirtschaftliche Gründe. Vom Selbstbehalt nach Unterhalt bleibt nun mal kaum etwas übrig, um 3 von 4 lange Wochenenden mit den Kindern zu gestalten. Genau genommen geht es eigentlich gar nicht. Trotzdem bekommen wir es mit viel Kreativität ganz gut hin.
    Ich versuchte mit ihr ins Gespräch darüber zu kommen, dass Grenzen setzen wichtig sei und ich eine sehr ungünstige Polarität sähe im Erziehungsstil beider Eltern.
    Letztlich verweigerte unser Sohn den Umgang bei mir, fiel in der Schule ab, verfiel in exzessiven Medienkonsum. Ich hörte ein halbes Jahr gar nichts mehr von ihm, nur das, was seine kleine Schwester berichtete, die auch sehr unter der Situation litt.
    Es gab eine gemeinsame Familienberatung. Nach monatelanger Untätigkeit seitens des Jugendamtes wurde mir empfohlen, mich ganz zurück zu ziehen und keine Kontaktversuche mehr zu unternehmen, das „sei das Beste, was ich für die Kinder tun könne“. So etwas käme eben vor. Die Beraterin, hätte selbst eine Trennung hinter sich und der Vater ihrer Kinder hätte das irgendwann „verstanden“. Unser Sohn und seine Mutter müssten „zur Ruhe kommen“ und „man könne die Kinder ja nicht zwingen“. Das war auch das Totschlagargument seiner Mutter. Dass ich damit das Risiko eingehen würde, ihn und unsere Tochter ganz zu verlieren, darüber wurde nicht gesprochen.
    Ich habe mich nicht daran gehalten, sondern immer wieder versucht, Kontakt aufzunehmen, die Mutter an ihre Mitwirkungspflicht erinnert und mich bei Verwandten, gemeinsamen Bekannten und der Schule nach seinem Wohlergehen erkundigt.
    Sie teilte mir irgendwann mit, dass sie mich nur noch halbjährlich über unseren Sohn informieren würde. Fotos könne sie mir keine schicken, da er das nicht wolle.
    Rechtliche Schritte habe ich keine unternommen, weil ich mir erbitterte Grabenkämpfe ausmalte, die das Leiden der Kinder weiter vergrößern würden.
    Nach einer Episode totaler Schulverweigerung, in der es zu Suizidandrohungen, Selbstverletzungen, verbaler und körperlicher Gewalt gegen die Mutter durch unseren Sohn kam, und einem folgendem Aufenthalt unseres Sohnes in der Kinder- und Jugendpsychiatrie machte die gesamte Familie eine Familientherapie, in der meine jetzige Frau als Stiefmutter in Erscheinung treten durfte, die Kinder ermutigt wurden, ihrer Zuneigung zu ihr und mir offen Ausdruck zu verleihen, ich durch andere bezeugbar beweisen konnte, dass ich ein guter und liebevoller Vater bin, der Halt und Struktur geben kann, die Mutter Gelegenheit bekam, das in der Realität wahrzunehmen und mir wiederum zeigen konnte, dass sie auf die emotionalen Bedürfnisse der Kinder gut eingeht, obwohl sie selbst viel mit Ängsten zu kämpfen hat.
    Ein halbes Jahr später lebt unser Sohn wieder hälftig bei mir und wir haben alle einen großen Schritt getan.
    Ohne Hilfe hätten wir das nicht geschafft. Ich kann nur an alle Betroffenen appellieren: Handelt sofort, bleibt ruhig und besonnen, bleibt im Gespräch und sucht Euch Hilfe dafür! Und Vorsicht vor inkompetenten und überforderten Beratern. Schützt die Beziehung zu Eurem neuen Partner davor, in diesen Konflikten zu zerbrechen. Alleine kann man so etwas fast nicht schaffen. Sucht Euch professionelle Hilfe, macht eine Therapie, damit ihr das bewältigen könnt. Kümmert Euch auch um Euch selbst.

    • Ich finde, das sind sehr wichtige Hinweise. Der vergiftete Ratschlag, dass ein Kind „zur Ruhe kommen“ und der Vater sich daher zurückziehen müsse, wird offenbar regelmäßig von Jugendämtern gegeben. Ich habe ihn selbst nicht erhalten, kenne aber Fälle anderer Väter. Wenn sich der Vater daran hält, ist das regelmäßig ein Einstieg in eine Situation, in der Kinder und Vater sich überhaupt nicht mehr sehen.

      Vor allem: Wer bekommt hier eigentlich „Ruhe“? Für die Kinder bleibt der Konflikt ja bestehen, dass sie nicht bei beiden Eltern sein können und dass beide Eltern schlecht oder gar nicht kommunizieren. Er wird lediglich für Erwachsene aus dem Blick geräumt, insbesondere für die Mutter (in seltenen Fällen: für einen Vater, bei dem das Kind lebt) und für die Mitarbeiterinnen (tatsächlich fast immer Frauen) in den Institutionen.

      Zur Ruhe kommen kann das Kind nicht durch den Rückzug eines Elternteils, sondern nur durch eine Lösung der Konflikte. Das wäre hier in Deiner, @Uwe Müller, und Deiner Kinder Situation eigentlich schon viel eher möglich gewesen. Es ist aber typisch für die institutionelle Begleitung und Beeinflussung von Nachtrennungsfamilien, dass solch eine Verständigung erst möglich wurde, als sie völlig unumgänglich war – nämlich als Dein Sohn sie durch ein massives Verhalten erzwungen hat, das für die Mutter offenbar nicht mehr zu ertragen war.

      Es ist sehr gut möglich, dass sich im Verhalten des Sohnes eben die Konflikte zeigten, die durch die Entfernung des Vaters aus dem Blick geräumt werden sollten – die dadurch aber für den Sohn eben nicht verschwunden waren.

      „Handelt sofort, bleibt ruhig und besonnen, bleibt im Gespräch und sucht Euch Hilfe dafür! Und Vorsicht vor inkompetenten und überforderten Beratern.“

      Das kann ich so sofort unterschreiben. Es hat für einen Trennungsvater fast niemals Sinn, zuzuwarten. Prinzipiell sind oft alle anderen Beteiligten, mit Ausnahme der Kinder, ganz zufrieden mit einer Situation, in der der Vater regelmäßig zahlt und sich ansonsten nicht viel sehen lässt. Auch die Mitarbeiterinnen in Ämtern – weil so vermeintlich klare Verhältnisse hergestellt sind, die augenscheinlich kein weiteres Eingreifen erfordern. Warum sollten sie also an einer solchen Situation etwas ändern? Wenn der Vater mit dieser Situation so nicht zufrieden ist, muss er selbst etwas tun, und zwar möglichst bald.

      Hilfe ist tatsächlich nötig. Inwieweit jemand selbst Therapie und Beratung braucht, muss er entscheiden – ich kenne viele Trennungsväter, die ohne das nicht ausgekommen wären.

      Auf jeden Fall lässt sich eine strittige Situation aber nicht ohne juristischen Beistand lösen. Die Situation von Nachtrennungsfamilien ist nämlich in Deutschland oft so weit von dem entfernt, was wir mit einem gewöhnlichen common sense für erwartbar halten, dass wir dann dringend Leute brauchen, die sich in dieser fremden und seltsamen Welt einigermaßen auskennen. Ich habe z.B. schon Anwaltsbriefe bekommen, die ich als Literaturwissenschaftler, Linguist, Deutschlehrer, aber juristischer Laie schlicht nicht verstehen konnte, auf die ich aber reagieren musste.

      Es gehört aber zur Irrationalität der Situation dazu, dass Eltern irgendwann nicht mehr selbst ihre Verantwortung gegenüber ihren Kindern tragen können, sondern auf Fachleute zurückgreifen müssen. Es sollte das Ziel jeder Beratung sein, die Eltern so schnell wie möglich wieder in die Lage zu setzen, eigenständig und kooperativ ihre Sorge für ihre Kinder wahrzunehmen.

  • Nach meiner Erfahrung war die Darstellung der staatlichen Institutionen im Film allerdings nicht sehr realistisch.
    Hier fühlte ich mich als Mensch 2. Klasse, ob beim Jugendamt, vor Gericht oder bei Gesprächen mit PsychologInnen.
    Obwohl ich alles Erdenkliche ( ganz im Gegensatz zur Mutter ) für meine Tochter getan hatte und sie damals der Mittelpunkt meiner Welt war, „schwabbte“mir jeweils eine vorurteilsgetränkte chauvinistisch- verstaatlichte Einstellung entgegen, die mir klar zu erkennen gab : Du bist nur ein Mann und wir behandeln dich mit Argwohn und ohne Empathie.
    Ich war damals schlicht und einfach fassungs-/machtlos !!

    • diese Erkenntnis ist bitter, aber das ist die Rechtslage im besten Deutschland aller Zeiten, akzeptiere diesen Zustand. Noch ist ein jeder ist frei, das Land zu verlassen

  • Hbi@“diese Erkenntnis ist bitter, aber das ist die Rechtslage im besten Deutschland aller Zeiten, akzeptiere diesen Zustand. Noch ist ein jeder ist frei, das Land zu verlassen“
    Nur mit welchem Geld und welches Land?…….

    • So wie jeder so frei ist, so einen Blödsinn zu verzapfen.
      Wieso sollte man das Land verlassen und inwiefern sollte das (an der Situation hier) etwas verbessern?

  • @Mario:“So wie jeder so frei ist, so einen Blödsinn zu verzapfen.
    Wieso sollte man das Land verlassen und inwiefern sollte das (an der Situation hier) etwas verbessern?“
    ..zumal es in anderen Ländern wohl nicht viel besser ist….

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