Kategorie: Männerechtsbewegung

Bild zeigt David Bowie und Iggy Pop.

Die Erfindung des wütenden weißen Mannes

Michael Kimmels Angry White Men  Das Buch Angry White Men des amerikanischen Soziologieprofessors Michael Kimmel entfaltet 2013 ein Modell, das politische Debatten bis heute mitbestimmt – beispielsweise bei der Suche nach Ursachen für den Wahlsieg Donald Trumps. Weiße Männer würden nicht deshalb zornig werden, weil sie mit realen sozialen Problemen konfrontiert seien – sondern weil ...

Bild zeigt Thomas Gesterkamp.

Ist Thomas Gesterkamp ein Verschwörungstheoretiker? (1)

Thomas Gesterkamp hat erst kürzlich im Print- und Online-Medium Neues Deutschland eine Buchbesprechung vorgenommen. Nach der Lektüre frage ich mich: Ist Thomas Gesterkamp ein Linksextremist, dem Wahn verfallen und/oder ein Verschwörungstheoretiker? Wer ist Thomas Gesterkamp Gemäss Wikipedia studierte Gesterkamp Soziologie, Pädagogik und Publizistik und ist seit Mitte der 1980er Jahren als Buchautor und freier Journalist ...

Bild zeigt Cover des Films Red Pill

Schwierigkeiten beim Abbruch von Schweigemauern – Cassie Jayes „The Red Pill“

Sie sei möglicherweise die gefährlichste Feministin der Welt! Diesen Eindruck jedenfalls mache die US-amerikanische Filmemacherin Cassie Jaye, wenn dem Aufschrei verschiedener Frauengruppen zu trauen sei – so der australische Spectator.  Dabei müsste die Dreißigjährige eigentlich ein Liebling dieser Gruppen sein. Sie war als Schauspielerin unzufrieden damit, auf die Rolle der schreienden Blondine in Horrorfilmen festgelegt ...

Zeigt Mann mit Tafel

Ist die Männerbewegung unpolitisch?

Kurz nachdem ich hier den ersten Teil einer kleinen Serie zu den von der Süddeutschen Zeitung empfohlenen Feministinnen veröffentlicht hatte, überlegte ich mir auch schon, ob diese Veröffentlichung nicht ein Fehler war. Schließlich geht es bei der Süddeutschen um Personen, nicht um Thesen und Positionen. Daran anzuknüpfen, kann den Eindruck nahelegen, kritikwürdig wären nicht politische ...

Bild zeigt einen Schimpansen

Die Ermordung eines Männerrechtlers – und was man daraus lernen kann

Ein Kommentar zur Bones-Folge The Murder of the Meninist In den USA sind Männerrechtler mittlerweile immerhin so wichtig, dass es sich lohnt, sie zur besten Sendezeit zu ermorden. In der Folge The Murder of the Meninist der in den USA gerade laufenden elften Staffel der Krimiserie Bones wird einer von ihnen als verbrannte Leiche in einem ...

Bild zeigt Mann an seinem Arbeitsplatz mit Computerbildschirm und Tastatur.

Was tun?

Ein Arbeitspapier  Vorbemerkung: Nach dem Gender-Kongress der letzten Woche lebte ein Konflikt wieder auf, der schon eine längere Tradition hat: einer zwischen Bloggern und Kommentatoren im Netz auf der einen und politisch Aktiven in der Offline-Welt auf der anderen Seite. Je nach Sichtweise stehen sich dabei gegenüber: Aktive, die in der realen Welt und der realen Politik ...

Undefinierbares Wesen

Was ist denn nun eigentlich ein „Masku“?

Zugegeben – ich weiß nicht so recht, was „Männerrechte“ eigentlich sind. Der Begriff ist in meinen Augen ebenso fragwürdig wie der Begriff „Frauenrechte“. Rechte gelten schließlich allgemein, nicht nur für bestimmte Gruppen – sonst sind es keine Rechte, sondern Vorrechte. Als beispielweise Christian Schmidt vor einigen Wochen über „Einschränkungen von Männerrechten“ schrieb, ging es eigentlich ...

Bild zeigt Filmcover

Von Versteinerungen und der Angst vorm Tanzen – Zu Robert Claus‘ "Maskulismus"

Robert Claus‘ Text Maskulismus. Antifeminismus zwischen vermeintlicher Salonfähigkeit und unverhohlenem Frauenhass, den er gerade für die SPD-nahe Friedrich Ebert Stiftung veröffentlicht hat, ist ein Kunstwerk. Wie in vielen literarischen Werken ist auch hier der ganze Inhalt eigentlich schon in den ersten Zeilen enthalten – so dass der aufmerksame Leser sich den Rest eigentlich sparen könnte. ...

Bild zeigt Tafel mit Aufschrift "Weg endet"

Über den Sinn linker Männerpolitik

– Eine Erwiderung von Leszek – Auf meinen Text Warum Linke die Männerrechtler brauchen (aber Männerrechtler die Linken nicht) zu  Arne Hoffmanns Buch Plädoyer für eine linke Männerpolitik hat Leszek einen ausführlichen, detaillierten, mehrteiligen Kommentar geschrieben, der in vielerlei Hinsicht eine Erwiderung auf meinen Text ist. Eine Auseinandersetzung damit hat im Kommentarstrang schon begonnen. Es dient ...

Bild mit Aufschrift Mann der Arbeit

Warum Linke die Männerrechtler brauchen (aber Männerrechtler die Linken nicht)

„Vor allem die linken Parteien schrecken inzwischen immer mehr Männer ab, die eigentlich für die Anliegen dieses Lagers mehr als aufgeschlossen wären“, schreibt Arne Hoffmann in seinem gerade erschienenen „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“. (S. 19) Der Text listet viele Beispiele panischer Abgrenzungen und Feindseligkeiten irgendwie linker Parteien gegenüber Männerrechtlern auf: vom verbissenen Desinteresse an ...